{"id":24770,"date":"2025-06-25T10:32:25","date_gmt":"2025-06-25T08:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25985-01\/"},"modified":"2025-06-25T10:32:28","modified_gmt":"2025-06-25T08:32:28","slug":"25985-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25985-01\/","title":{"rendered":"Mit Energie! Erarbeitung einer regionalen Entwicklungskonzeption f\u00fcr eine Innovative Energie-Region Nei\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die regionale Entwicklungskonzeption dient insbesondere dem Klima- und Umweltschutz sowie der regionalen Wirtschaftsentwicklung. Ziel war die Erarbeitung einer Entwicklungskonzeption f\u00fcr eine Innovative Energie-Region Nei\u00dfe. \u00dcberpr\u00fcft wurde die Machbarkeit der F\u00f6rderung einer nachhaltigen regionalen Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien in den Landkreisen Oberlausitz-Niederschlesien und L\u00f6bau-Zittau sowie in der kreisfreien Stadt G\u00f6rlitz. Zudem ging es um die Nutzung von Energieeinsparpotentialen und die F\u00f6rderung von Energieeffizienz sowie um die Optimierung regionaler Kreisl\u00e4ufe und Wertsch\u00f6pfungsketten.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenGepr\u00fcft wurde die Machbarkeit folgender Aufgaben, die im Rahmen der Umsetzung der regionalen Entwicklungskonzeption wahrgenommen werden sollen:<br \/>\n\tErarbeitung einer Gesamtstrategie f\u00fcr die Verwirklichung einer Innovativen Energie-Region Nei\u00dfe,<br \/>\n\tBereitstellung von Beratungsangeboten,<br \/>\n\tDurchf\u00fchrung von Veranstaltungen der Aus- und Weiterbildung f\u00fcr Fachkr\u00e4fte (z. B. Handwerker) und Verbraucher,<br \/>\n\tAusbau der Vermarktung erneuerbarer Energietr\u00e4ger, Energiespar- und Klimaschutztechnologien,<br \/>\n\tAufbau einer regionalen Wissens- und Austausch-Plattform f\u00fcr alle Akteure (Homepage).<br \/>\nZudem wurde die Bereitschaft der politischen Entscheidungstr\u00e4ger gepr\u00fcft, f\u00fcr die Realisierung der ge-nannten Ziele einzutreten, ein eigenst\u00e4ndiges kommunales Profil zu entwickeln, um die Neuausrichtung der Region von Beginn an auf eine nachhaltige Basis zu stellen. Gepr\u00fcft wurde die Machbarkeit eines Netzwerks, um die Kompetenzen in der Region zu b\u00fcndeln und zu nutzen. Im Rahmen der regionalen Entwicklungskonzeption wurden folgende Ma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt:<br \/>\n\tMotivation wichtiger Akteure,<br \/>\n\tAnalyse des Energiebereichs, der Potentiale f\u00fcr erneuerbare Energietr\u00e4ger und Energieeinsparung,<br \/>\n\tErarbeitung der genauen Ziele der Umsetzung der Konzeption,<br \/>\n\tErarbeitung von Vorschl\u00e4gen f\u00fcr geeignete Veranstaltungsformen zur Analyse und Vorbereitung des gemeinsamen Aktionsprogramms,<br \/>\n\tAufzeigen von Finanzierungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Umsetzung der Konzeption,<br \/>\n\tErarbeitung von Vorschl\u00e4gen zu Aufgaben und Struktur einer Koordinierungsstelle und zur Prozessorganisation.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>In mehreren Gespr\u00e4chen mit den Landr\u00e4ten des Landkreises L\u00f6bau-Zittau und Niederschlesische Oberlausitz sowie dem Oberb\u00fcrgermeister von G\u00f6rlitz bekannten diese ihre Bereitschaft, f\u00fcr die Realisierung der Ziele des Projekts einzutreten. Sie sind bereit, ein eigenst\u00e4ndiges kommunales Profil zu entwickeln, um die Neuausrichtung der Region nach Inkrafttreten der Kreisgebietsreform von Beginn an auf eine nachhaltige Basis zu stellen.<br \/>\nZur Pr\u00fcfung der Machbarkeit eines Netzwerks, um die Kompetenzen in der Region zu b\u00fcndeln und zu nutzen, fanden mehrere Beratungen mit wichtigen Akteuren statt. Dazu geh\u00f6rten unter anderem: Inter-nationales Hochschulinstitut Zittau, Hochschule Zittau\/G\u00f6rlitz, Institut f\u00fcr \u00d6kologische Raumentwicklung, Kreisentwicklungsgesellschaft L\u00f6bau\/Zittau, Wirtschaftf\u00f6rderer der Region, Industrie- und Handelskammer Dresden, Handwerkskammer Dresden, Unternehmensverb\u00e4nde, S\u00e4chsisches Staatsministerium f\u00fcr Umwelt und Landwirtschaft, S\u00e4chsische Landesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft, Landesamt f\u00fcr Umwelt und Geologie, Energieagenturen.<br \/>\nIm Ergebnis wurden die Zielstellungen des Projektes einhellig begr\u00fc\u00dft. Alle Beteiligten leisteten wertvolle Hinweise zur Erarbeitung der Gesamtstrategie f\u00fcr die Verwirklichung einer Innovativen Energie-Region Nei\u00dfe.<br \/>\nDie f\u00fcr die Gesamtstrategie unerl\u00e4ssliche Analyse des Energiebereichs, der Potentiale f\u00fcr erneuerbare Energietr\u00e4ger und Energieeinsparung wurde in enger Zusammenarbeit mir der Hochschule Zittau\/G\u00f6rlitz abgeschlossen. Auf dieser Grundlage wurde die Gesamtkonzeption entwickelt. Darin enthalten sind Vor-schl\u00e4ge f\u00fcr geeignete Veranstaltungsformen zur Vorbereitung des gemeinsamen Aktionsprogramms und zu Aufgaben und Struktur einer Koordinierungsstelle sowie zur Prozessorganisation.<br \/>\nDreh- und Angelpunkt f\u00fcr die Akzeptanz der Gesamtkonzeption ist die Finanzierbarkeit der vorgeschla-genen Ma\u00dfnahmen. Zwar soll die Innovative Energieregion Nei\u00dfe durch St\u00e4rkung der regionalen Wirt-schaftskreisl\u00e4ufe mittelfristig ohne besondere \u00f6ffentliche Zusch\u00fcsse auskommen, eine Anschubfinanzierung ist aber unerl\u00e4sslich. Deswegen wurde ein Antrag erarbeitet, mit dem die Gesch\u00e4ftsstelle, Bildungs- und Kommunikationsma\u00dfnahen finanziert werden sollen. Dieser Antrag wird derzeit vom S\u00e4chsischen Staatsministerium f\u00fcr Umwelt gepr\u00fcft. Eine Bewilligung ist sehr wahrscheinlich.<br \/>\nAntr\u00e4ge f\u00fcr weitere Module, z. B. f\u00fcr Forschungsma\u00dfnahmen, wurden von den zust\u00e4ndigen Netzwerkpartnern gestellt.<br \/>\nZudem beteiligte sich das IBZ mit regionalen Partnern am Bundeswettbewerb Bioenergie-Region. Bei mehr als 200 Bewerbern geh\u00f6rte das IBZ leider nicht zu den ausgew\u00e4hlten Projekttr\u00e4gern bei diesem Wettbewerb.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Kern des vorliegenden Projektes war die Pr\u00fcfung der Machbarkeit einer Gesamtstrategie zum Umbau der Region in eine Innovative Energieregion Nei\u00dfe. Bevor dazu die \u00d6ffentlichkeit beteiligt wird, m\u00fcssen Finanzierungszusagen von F\u00f6rdermittelgebern vorliegen. Die ist bisher nicht der Fall. Deswegen fand bisher keine breite \u00d6ffentlichkeitsarbeit statt.<br \/>\nLediglich \u00fcber die Analyse des Energiebereichs, der Potentiale f\u00fcr erneuerbare Energietr\u00e4ger und Ener-gieeinsparung wurde die \u00d6ffentlichkeit informiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Am Ende des Projekts hat sich die Tragf\u00e4higkeit der ersten Ideen f\u00fcr die Innovative Energieregion Nei\u00dfe erwiesen. Die Erarbeitung der Entwicklungskonzeption ist fertig gestellt, ebenso die Analyse des Energiebereichs der Region. Ein Antrag f\u00fcr die Umsetzung der Konzeption wurde gestellt. Mit einer Bewilligung ist noch in diesem Jahr zu rechnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die regionale Entwicklungskonzeption dient insbesondere dem Klima- und Umweltschutz sowie der regionalen Wirtschaftsentwicklung. 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