{"id":24717,"date":"2025-10-21T10:32:06","date_gmt":"2025-10-21T08:32:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25778-01\/"},"modified":"2025-10-21T10:32:08","modified_gmt":"2025-10-21T08:32:08","slug":"25778-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25778-01\/","title":{"rendered":"Spritsparen und den CO2-Aussto\u00df minimieren:                                                                Osnabr\u00fcck f\u00e4hrt unter 100 (Gramm CO2 pro km)"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Der Klimawandel ist beherrschendes Thema in der gesellschaftlichen Diskussion. F\u00fcr viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bleibt das Thema aber sehr abstrakt. Es steht die Frage: Kann ich als Einzelner etwas tun? Wie kann ich konkret handeln? An genau dieser Stelle will die Initiative eingreifen &#8211; gemeinsam mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern soll der CO2-Aussto\u00df in der Region signifikant reduziert werden. Ansatzpunkt: Der durch den Stra\u00dfenverkehr verursachte CO2-Aussto\u00df und damit der Sprit-Verbrauch eines jeden Einzelnen. Jeder kann mit einer angepassten &#8211; und das hei\u00dft nicht unbedingt langsamen &#8211; Fahrweise ent-scheidend dazu beitragen, den CO2-Aussto\u00df zu reduzieren, und zwar um bis zu 25%. Vorraussetzung ist lediglich die Kenntnis \u00fcber die im Sinne der \u00d6kologie richtige Fahrweise. Aus diesem Grund sollen bis zu 5.000 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger f\u00fcr die Teilnahme an Fahrertrainings gewonnen werden. Anschlie\u00dfend sollen sie das Gelernte nicht nur anwenden, sondern auch weitertragen. Es geht darum, gezielt die breite Masse zu mobilisieren und den CO2-Aussto\u00df in der Region dadurch signifikant zu reduzieren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenSpritspar-Trainings sind bekannt &#8211; sie sind aber noch nie so konsequent und fl\u00e4chendeckend in die breite Bev\u00f6lkerung getragen worden. Damit blieb ihr Effekt letztlich begrenzt. Genau hier greift die Initiative an: Es geht darum, zu informieren, Bewusstsein zu bilden, zu mobilisieren und gemeinsam zu handeln nach dem Motto Wir k\u00f6nnen alle etwas tun. Die Kooperationspartner erg\u00e4nzen sich bei diesem Vorhaben durch ihre jeweilige Expertise, ihren Hintergrund und ihre M\u00f6glichkeiten.<br \/>\nF\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Schulungen werden an verschiedenen Terminen in verschiedenen Zeitfenstern an verschiedenen Standorten Trainings angeboten. \u00dcber die Neue Osnabr\u00fccker Zeitung wird die Bev\u00f6l-kerung mobilisiert: Umfangreiche redaktionelle Berichterstattung (Vorberichte, Hintergrundberichte, Nachberichte) und erg\u00e4nzende Marketingma\u00dfnahmen (Tip-On-Cards, Anzeigen etc.) erzeugen hohe Aufmerksamkeit. Alle eingehenden Anmeldungen werden zentral bearbeitet, gesteuert und den verschie-denen Terminen und Standorten zugeordnet.<br \/>\nEine eigene Website unter www.os-spritsparen.de bietet der breiten \u00d6ffentlichkeit dar\u00fcber hinaus jederzeit Gelegenheit, sich \u00fcber das Projekt zu informieren, sich anzumelden und Termine oder Ergebnisse abzurufen. Zus\u00e4tzlich wird hier ein Wissens-Bereich geschaffen, in dem \u00fcber das Projekt hinaus Informationen rund um den Klimawandel und CO2 angeboten werden.<br \/>\nNach einem offiziellen Startschuss auf der Woche der Umwelt in Berlin am 6. Juni 2007 finden seit Juli 2007 Fahrtrainings statt. Anfang M\u00e4rz 2008 wird ein gro\u00dfes Finale gefahren, in dem die elf besten Spritsparer der Region ermittelt werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Insgesamt 3.273 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger haben im Rahmen des Projekts die M\u00f6glichkeit genutzt, an einer kostenlosen Trainingsfahrt teilzunehmen. Obwohl der Projektzeitraum um zwei Monate verl\u00e4ngert wurde, konnte die urspr\u00fcnglich angepeilte Zahl von insgesamt 5.000 Trainingsfahrten leider nicht erreicht werden. Insbesondere zu Beginn des Projekts musste zun\u00e4chst deutlich mehr \u00d6ffentlichkeitsarbeit betrieben werden als geplant, um die Massen zu mobilisieren &#8211; zumal deutlich weniger geschlossene Gruppen (z. B. Firmen und Vereine) teilgenommen haben als vermutet. Dadurch sind an dieser Stelle auch erheblich h\u00f6here Marketingkosten entstanden als budgetiert. Sp\u00e4ter hat der Multiplikatoreffekt dann aber wie erwartet gegriffen: Die Zuwachsraten bei den Teilnehmerzahlen sind stetig gestiegen.<br \/>\nDas Projekt ist in seiner Gesamtwirkung aber auch mit der etwas niedrigeren Teilnehmerzahl als sehr erfolgreich zu betrachten: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den Schulungsfahrten einen hohen p\u00e4dagogischen Effekt und einen bedeutenden Nutzwert f\u00fcr den Alltag bescheinigt. Bei R\u00fcckfrage zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer \u00fcbereinstimmend erkl\u00e4rt, die gelernte Fahrweise auch im Alltag weiterhin umzusetzen. Auch haben nahezu alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Multiplikatoren gewirkt und zum einen Aufmerksamkeit auf das Projekt gelenkt sowie zum anderen konkret Fahr-Tipps weitergegeben.<br \/>\nDamit ist das Ziel des Projekts erreicht: Interessierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger haben in den vergangenen Monaten gelernt, als Einzelne(r) etwas f\u00fcr den Klimaschutz zu tun. Dieser Effekt wirkt auch \u00fcber das Projektende hinaus. Mit sehr einfachen Mitteln ist der CO2-Aussto\u00df in der Region dabei reduziert worden.<br \/>\nMessbare Ergebnisse wurden lediglich f\u00fcr die Einzelfahrten ermittelt; die Ersparnis lag hier bei durchschnittlich 19 %.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>\u00dcber den gesamten Projektverlauf ist kontinuierlich in den Tageszeitungen Neue Osnabr\u00fccker Zeitung, Meller Kreisblatt, Wittlager Kreisblatt, Bramscher Nachrichten und Bersenbr\u00fccker Kreisblatt \u00fcber den Projektverlauf berichtet worden. Stets wurde dabei auch die Gelegenheit ergriffen, auf die Problematik des Klimawandels aufmerksam zu machen. Die flankierenden Marketingma\u00dfnahmen (Anzeigen, Tip-On-Cards etc.), die v. a. auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer mobilisieren sollten, haben diesen Ansatz aufmerksamkeitsstark unterst\u00fctzt.<br \/>\nZus\u00e4tzlich hat die Website www.os-spritsparen.de Informationen und Hintergrundberichte zum Projekt bereitgestellt. Ein st\u00e4ndig aktualisierter Wissens-Bereich rund um das Thema Klimawandel und CO2 hat weit \u00fcber den Projektrahmen i. e. S. hinaus aufgekl\u00e4rt und informiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Ansprache einer breiten \u00d6ffentlichkeit hat sich als schwieriger erwiesen als erwartet. In Bezug auf Kommunikation und \u00d6ffentlichkeitsarbeit musste deutlich mehr und deutlich kostenintensivere Arbeit geleistet werden als geplant. Insbesondere die Unterst\u00fctzung von Wirtschaft, Hochschulen und Organisati-onen war sehr viel niedriger als vermutet.<br \/>\nDurch den engagierten Einsatz aller Projektpartner ist es mit dem Projekt aber dennoch gelungen, bei einer gro\u00dfen Gruppe von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern das Interesse f\u00fcr den Klimaschutz zu aktivieren und zu mobilisieren. Gleichzeitig ist ein direkt eintretender Effekt auf den CO2-Aussto\u00df innerhalb der Region zu erwarten (messbare Ergebnisse wurden lediglich f\u00fcr die Einzelfahrten ermittelt). Hervorzuheben ist vor allem, dass alle Wirkeffekte (Aufkl\u00e4rung und praktische Umsetzung) auch \u00fcber das Projektende hinaus Bestand behalten werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Der Klimawandel ist beherrschendes Thema in der gesellschaftlichen Diskussion. F\u00fcr viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bleibt das Thema aber sehr abstrakt. 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