{"id":24663,"date":"2025-12-22T10:32:02","date_gmt":"2025-12-22T09:32:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13201-01\/"},"modified":"2025-12-22T10:32:05","modified_gmt":"2025-12-22T09:32:05","slug":"13201-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13201-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Biotechnologie: International Congress on Biocatalysis 2008 (biocat2008)"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Industrielle (Wei\u00dfe) Biotechnologie nutzt die Instrumente der modernen Biotechnologie f\u00fcr die Ent-wicklung von neuen biotechnischen Produktionsverfahren und Produkten. Dazu setzt sie Mikroorganis-men bzw. Zellkulturen oder deren Bestandteile (Enzyme) als Basis f\u00fcr die industrielle Produktion ein. Dieser Zweig der Biotechnologie, dessen Schwerpunkte in der Gewinnung von Fein- und Bulkchemikalien, Wertstoffen, neuen Materialien und Energietr\u00e4gern liegen, befindet sich in einem rasanten Auf-schwung. Biotechnologische Verfahren unter Einsatz von Biokatalysatoren f\u00fchren vielfach zu einer besseren Ausnutzung von Rohstoffen, einer Minimierung von Schadstoffemissionen und einer Herabsetzung des Energieverbrauchs bei gleichzeitig verbesserter Produktqualit\u00e4t und -reinheit. Im Jahr 2002 wurde mit der erstmaligen Durchf\u00fchrung des DBU-gef\u00f6rderten International Congress on Biocatalysis (biocat2002) der Grundstein f\u00fcr eine neue Kongressreihe gelegt, deren Ziel es ist, die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Biokatalyse unter Fachleuten zu diskutieren und gleichzeitig neue Anst\u00f6-\u00dfe f\u00fcr die industrielle Biotechnologie zu geben. Die positive Resonanz auf diese Veranstaltung war Anlass, den International Congress on Biocatalysis auch in den kommenden Jahren im zweij\u00e4hrigen Rhythmus wieder stattfinden zu lassen. Als hochklassige Veranstaltung bieten die biocat-Konferenzen deutschen, europ\u00e4ischen und au\u00dfereurop\u00e4ischen Experten auf dem Gebiet der Biokatalyse ein Forum zum Austausch der neuesten Forschungsergebnisse. Das gro\u00dfe, internationale Interesse an den drei vorangegangenen biocat Kongressen belegen die beeindruckenden Teilnehmerzahlen von jeweils rund 350 Personen. Biocat ist zu einem Markenzeichen in der internationalen Kongresslandschaft geworden. Diese erfolgreiche Entwicklung galt es auch im Jahr 2008 fortzusetzen, gerade auch vor dem Hinter-grund zahlreicher neuer Biotechnologie-Initiativen auf Bundes- und EU-Ebene (BioIndustrie 2021, 7. EU-Rahmenprogramm). Genauso wie die industrielle Biotechnologie selbst stehen auch die biocat-Konferenzen f\u00fcr Interdisziplinarit\u00e4t, Netzwerke und Innovation.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDer Standort Hamburg bot ideale Voraussetzungen f\u00fcr die Organisation und Durchf\u00fchrung des 4th In-ternational Congress on Biocatalysis. Die Organisationsleitung verf\u00fcgt mittlerweile \u00fcber weitreichende Erfahrungen in der Durchf\u00fchrung von Meetings, Konferenzen und internationalen Kongressen. So wurden nicht nur die biocat2002, biocat2004 und biocat2006 Konferenzen sondern auch der International Congress on Extremophiles in Estoril (1996) und in Hamburg (2000) vorbereitet und erfolgreich durchge-f\u00fchrt. Die Kongresse Extremophiles 2000 (400 Teilnehmer) und biocat2002\/2004\/2006 (je rund 350 Teil-<br \/>\nnehmer) wurden von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef\u00f6rdert und k\u00f6nnen als gro\u00dfe Erfolge bezeichnet werden. Auf nationaler Ebene wurde 1997 die VAAM Fr\u00fchjahrstagung mit 1000 Teilnehmern in Hamburg organisiert und erfolgreich durchgef\u00fchrt. Positiv zu erw\u00e4hnen ist auch die zu erwartende Unterst\u00fctzung seitens der Universit\u00e4tsleitung und die hervorragende Infrastruktur der TU Hamburg-Harburg sowie der TuTech Innovation GmbH, die einen reibungslosen Ablauf gew\u00e4hrleisten. Der Zeitpunkt der Veranstaltung war so gew\u00e4hlt, dass mit keiner Veranstaltung zu rechnen ist, die in Konkurrenz zum 4th International Congress on Biocatalysis steht (vergl. DECHEMA Tagungskalender). Au\u00dferdem f\u00e4llt der Termin in die Semesterferien, sodass es Hochschullehrern aus dem In- und Ausland m\u00f6glich war, die Veranstaltung zu besuchen. Tagungskapazit\u00e4ten an der TU Hamburg-Harburg waren f\u00fcr die Zeit vom 31.8. bis zum 4.9. 2008 reserviert worden. \u00dcber eine im Sp\u00e4tsommer 2007 freigeschaltete und st\u00e4ndig aktualisierte Homepage wurde es Interessenten und Teilnehmern erm\u00f6glicht, jederzeit Informationen \u00fcber den 4th International Congress on Biocatalysis abzurufen (www.biocat2008.de). Au\u00dferdem konnten die Teilnehmer alle organisatorischen Obliegenheiten, wie beispielsweise die Anmeldung und Einreichung der Kurzfassungen \u00fcber das Internet abwickeln. Durch intensive Werbema\u00dfnahmen (Fachzeit-schriften, Internet, Plakate, Brosch\u00fcren, Einbeziehung von Verb\u00e4nden und Interessengemeinschaften) wurde ein gro\u00dfes Interesse in der Fachwelt generiert. Hierbei haben auch die pers\u00f6nlichen Kontakte der Organisationsleitung und der Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats eine gro\u00dfe Rolle gespielt. Au\u00dferdem stand mit dem Adressverteiler von biocat2002\/2004\/2006 eine zielgruppenorientierte Datenbank zur Verf\u00fcgung. Durch dieses Network of Excellence konnte sichergestellt werden, dass der Kongress als hochkar\u00e4tige Veranstaltung wahrgenommen wird.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Als hochklassige Veranstaltung bot auch der 4th International Congress on Biocatalysis deutschen, eu-rop\u00e4ischen und au\u00dfereurop\u00e4ischen Experten auf dem Gebiet der Biokatalyse ein Forum zum Austausch der neuesten Forschungsergebnisse. Hierbei wurde nat\u00fcrlich auch angestrebt, das erfolgreiche Enga-gement der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Bereich Industrielle Biotechnologie zu dokumentieren. So pr\u00e4sentierte sich die DBU-gef\u00f6rderte BiocatCollection (AZ 13131) an prominenter Stelle mit einem eigenen Messestand im Foyer des Kongresses.<br \/>\nDie Konferenz fand vom 31. August bis zum 4. September 2008 an der Technischen Universit\u00e4t Hamburg-Harburg statt. Die f\u00fcnft\u00e4gige Veranstaltung gab insgesamt 376 Teilnehmern aus 32 L\u00e4ndern die Gelegenheit, ihre neuesten Ergebnisse vor Fachpublikum zu pr\u00e4sentieren und neue Kontakte zu Universit\u00e4ten und Firmen zu kn\u00fcpfen. Das umfangreiche wissenschaftliche Programm wurde mit nur einer Parallelsession pr\u00e4sentiert und umfasste sechs Themenschwerpunkte mit insgesamt 74 Vortr\u00e4gen und 195 Posterpr\u00e4sentationen. Zum dritten Mal wurde der Biocat Award, eine Auszeichnung f\u00fcr wissenschaftliche Exzellenz auf dem Gebiet der Biokatalyse, verliehen. Die Biocat2008-Preistr\u00e4ger sind Prof. Dr. Uwe Bornscheuer (Universit\u00e4t Greifswald, Deutschland), Dr. Ramesh N. Patel (Bristol-Myers Squibb, USA) und Prof. Dr. Hermann Sahm (FZ J\u00fclich, Deutschland).<br \/>\nDas konsequente Corporate Design, das sich wie ein roter Faden durch alle bisher durchgef\u00fchrten Konferenzen zieht, hat einen hohen Wiedererkennungswert und sichert eine effektive Kommunikation zwischen Veranstalter und Teilnehmern. Insgesamt konnten die Organisatoren des 4th International Congress on Biocatalysis die Attraktivit\u00e4t der Veranstaltung 2008 noch weiter steigern und einen Rekord sowohl bei den Teilnehmerzahlen als auch bei der Menge der wissenschaftlichen Pr\u00e4sentationen erzielen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Der Kongress selbst war ein Instrument der \u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr die Wei\u00dfe Biotechnologie. Mit 376 Teilnehmern wurde ein Multiplikationseffekt verwirklicht, der internationale Dimensionen erreicht hat. Das Book of Abstracts ist unter der ISBN-Nummer 978-3-930400-74-4 ver\u00f6ffentlicht worden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Biocat ist zu einem Markenzeichen in der internationalen Kongresslandschaft geworden. Diese erfolgreiche Entwicklung gilt es in Zukunft fortzusetzen. Genauso wie die Wei\u00dfe Biotechnologie selbst stehen auch die biocat-Konferenzen f\u00fcr Interdisziplinarit\u00e4t, Netzwerke und Innovation. Dieser hohe Anspruch soll auch bei der biocat2010, die vom 29. August bis 2. September 2010 in Hamburg stattfinden wird, erf\u00fcllt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Industrielle (Wei\u00dfe) Biotechnologie nutzt die Instrumente der modernen Biotechnologie f\u00fcr die Ent-wicklung von neuen biotechnischen Produktionsverfahren und Produkten. Dazu setzt sie Mikroorganis-men bzw. Zellkulturen oder deren Bestandteile (Enzyme) als Basis f\u00fcr die industrielle Produktion ein. 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