{"id":24645,"date":"2023-07-24T10:32:08","date_gmt":"2023-07-24T08:32:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24953-02\/"},"modified":"2023-07-24T10:32:10","modified_gmt":"2023-07-24T08:32:10","slug":"24953-02","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24953-02\/","title":{"rendered":"Publikation Zukunftsf\u00e4higes Deutschland in einer globalisierten Welt &#8211; Ansto\u00df zur gesellschaftlichen Debatte \u00fcber eine globale nachhaltige Entwicklung \n(Phase II)"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung ist in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft unstrittig. Doch diesem Konsens und solchen Erkenntnissen folgen keine politischen Konsequenzen. Deshalb brauchen wir eine gro\u00dfe gesellschaftliche Debatte dar\u00fcber, was Nachhaltigkeit in internationaler Verantwortung f\u00fcr Deutschland bedeutet, wie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsf\u00e4hig werden k\u00f6nnen und wie die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger gestaltend in gesellschaftliche Prozesse eingreifen und ihr eigenes Verhalten nachhaltigkeitsorientiert ausrichten k\u00f6nnen. Vorrangiges Ziel des Projektes ist es, eine solche Debatte anzusto\u00dfen. Wertebasiert, wissenschaftlich fundiert und handlungsorientiert.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenGrundlage der angestrebten gesellschaftlichen Debatte ist die Studie Zukunftsf\u00e4higes Deutschland in einer globalisierten Welt. Ein Ansto\u00df zur gesellschaftlichen Debatte \u00fcber eine global nachhaltige Entwicklung, die das Wuppertal Institut f\u00fcr Umwelt, Klima, Energie erarbeitet hat.<br \/>\nDie Studie erf\u00fcllt zum einen die Funktion einer Gesamtschau auf die Voraussetzungen und Bedingungen einer nachhaltigen Entwicklung. Und sie ist &#8211; vor allem &#8211; Mittel zum Zweck, eine gesellschaftliche Debatte anzusto\u00dfen, neue Denk- und Handlungshorizonte f\u00fcr ein zukunftsf\u00e4higes Deutschland zu er\u00f6ffnen. Um dies zu gew\u00e4hrleisten,<br \/>\n&#8211;\twurde die Erarbeitung der Studie diskursiv und \u00f6ffentlich angelegt,<br \/>\n&#8211;\twird mit der Studie von den Herausgebern intensive \u00d6ffentlichkeitsarbeit gemacht.<br \/>\nDie Arbeit an der Studie wurde unter anderem begleitet von<br \/>\n&#8211;\teinem Wissenschaftlichen Beirat;<br \/>\n&#8211;\tzwei Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern des Wuppertal Instituts und der Herausgeber<br \/>\n&#8211;\teinem Workshop f\u00fcr Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Bereichen Umwelt und Entwicklung.<br \/>\nDiese Form der Erarbeitung der Studie hatte Einfluss auf die Anlage der Studie, in der sich zum einen viele Erfahrungen und Beispiele aus der praktischen Arbeit der Umwelt- und Entwicklungsbewegung niedergeschlagen haben. Zum anderen pr\u00e4gt die Intention, eine gesellschaftliche Debatte in praktischer Absicht anzusto\u00dfen, Stil und Aufbereitung.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Studie, erschienen im Fischer Taschenbuch Verlag,<br \/>\n&#8211;\tbilanziert die Entwicklung zentraler Nachhaltigkeitsindikatoren im letzten Jahrzehnt,<br \/>\n&#8211;\tkonkretisiert, was Nachhaltigkeit in einem Industrieland mit internationaler Verantwortung<br \/>\n       bedeutet,<br \/>\n&#8211;\ter\u00f6rtert, wie Deutschland die Herausforderung der Globalisierung kreativ bew\u00e4ltigen kann, wie<br \/>\n       Politik und Gesellschaft zukunftsf\u00e4hig werden k\u00f6nnen,<br \/>\n&#8211;\tidentifiziert Wege und Instrumente, die notwendig sind, um die Wende zu einer nachhaltigen<br \/>\n       Entwicklung zu erreichen,<br \/>\n&#8211;\tumrei\u00dft die Vision einer weltweiten und Generationen \u00fcbergreifenden Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>Am 14.10.2008 wurde die Studie der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Die Resonanzen in den Medien, in der Politik und Gesellschaft sind durchg\u00e4ngig positiv. Die Startauflage von 6.000 Exemplaren war innerhalb eines Monats vergriffen. Bereits bis zum 31.10.2008 hatte die Studie in den Printmedien eine Resonanz von \u00fcber 2,5 Mio. Druckauflage.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>An der Pr\u00e4sentation der Studie nahmen mehr als 150 Personen aus Politik, Wissenschaft, aus der Umwelt- und Entwicklungsarbeit teil. Auf der Veranstaltung kommentierten Vertreter von Politik, Verb\u00e4nden, Medien und Kirchen die Studie.<br \/>\nBis zum 31.12.2008 wurden 35 Veranstaltungen zur Studie durchgef\u00fchrt. F\u00fcr 2009 sind bereits bis in die zweite Jahresh\u00e4lfte hinein Veranstaltungen geplant.<br \/>\nDie Zugriffe auf die Homepage zur Studie nahmen nach der Ver\u00f6ffentlichung der Studie stark zu: von gut 5.000 im August und September auf \u00fcber 18.000 im Oktober 2008.<br \/>\nDie Einblicke in die Studie erschienen im August 2008. Die erste Auflage von 10.000 Exemplaren wie auch die H\u00e4lfte der zweiten Auflage (9.000 Exemplare) wurde bis zum Jahresende 2008 verschickt. Au\u00dferdem wurden die Einblicke bis Ende 2008 fast 30.000 mal heruntergeladen.<br \/>\nBis zum 31.12.2008 erschienen 90 Beitr\u00e4ge \u00fcber die Studie &#8211; unter anderem berichteten das ZDF und Phoenix, der Deutschlandfunk und der Hessische Rundfunk.<br \/>\nDas Projekt wurde in den Nationalen Aktionsplan f\u00fcr die UN-Dekade Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung; es ist berechtigt, das Dekade-Logo zu verwenden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Der Beginn einer gesellschaftlichen Debatte wurde erreicht. Selbst der Bundespr\u00e4sident nahm in seinem Gru\u00dfwort bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises der DBU am 26.10.2008 zwei Mal Bezug auf die Studie. Unter anderem betonte er, es m\u00fcsse endlich klar sein: Kleine Kurskorrekturen reichen nicht mehr. Wir brauchen deshalb eine umfassende Strategie f\u00fcr die Verwirklichung der Idee der Nachhaltigkeit. In der soeben erschienen Neuauflage der Studie \u0082Zukunftsf\u00e4higes Deutschland in einer globalisierten Welt des Wuppertal-Instituts f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie im Auftrag von BUND, von Brot f\u00fcr die Welt und dem Evangelischen Entwicklungsdienst ist von einem notwendigen Zivilisationswandel die Rede. Die Bundeszentrale f\u00fcr Politische Bildung hat 4.000 Exemplare der Studie als Lizenzausgabe in ihr Angebot aufgenommen.<br \/>\nEs fanden und finden Veranstaltungen zur Studie statt &#8211; auch mit Beteilung wichtiger politischer Entscheidungstr\u00e4ger. In einer Reihe von L\u00e4ndern bzw. Regionen wird Zukunftsf\u00e4higes Deutschland auf die Landes- bzw. regionale Ebene \u00fcbersetzt.<br \/>\nDie Rezeption in der wissenschaftlichen Fachwelt steht noch aus.<br \/>\nDie Herausgeber werden 2009 und 2010 mit zahlreichen Ma\u00dfnahmen der Bildungs- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit daf\u00fcr sorgen, dass die gesellschaftliche Debatte \u00fcber ein zukunftsf\u00e4higes Deutschland intensiviert wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung ist in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft unstrittig. Doch diesem Konsens und solchen Erkenntnissen folgen keine politischen Konsequenzen. 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