{"id":24639,"date":"2023-09-24T10:32:23","date_gmt":"2023-09-24T08:32:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25553-01\/"},"modified":"2023-09-24T10:32:26","modified_gmt":"2023-09-24T08:32:26","slug":"25553-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25553-01\/","title":{"rendered":"Wiederherstellung von nat\u00fcrlichen Gew\u00e4sserstrukturen, standorttypischen Auwaldbest\u00e4nden und von Feuchtwiesen im Hafenlohrtal durch Entfichtung und extensive Beweidung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Hafenlohrtal gilt als sch\u00f6nstes Tal des Spessarts. Im Talgrund bieten die Hafenlohr und deren Aue vielf\u00e4ltige Lebensr\u00e4ume f\u00fcr zahlreiche gef\u00e4hrdete Pflanzen und Tiere. Das Tal ist zudem ein regional bedeutender Austausch- und Wanderkorridor f\u00fcr Arten und besitzt daher eine sehr hohe natur-schutzfachliche Wertigkeit.<br \/>\nDiese wird jedoch in Teilabschnitten durch fl\u00e4chige Fichtenaufforstungen in der Talaue massiv beeintr\u00e4chtigt. Die Best\u00e4nde sind dicht, weisen nur einen geringen Unterwuchs auf und reichen meist bis an die Ufer der Hafenlohr heran. Die betroffenen Gew\u00e4sserufer sind \u00fcberwiegend gew\u00e4sseratypisch ausgepr\u00e4gt, gew\u00e4ssertypische Uferstrukturen fehlen weitgehend. Die Fl\u00e4chen bieten eine nur geringe Habitatqualit\u00e4t und wirken im Tal als Wanderbarriere f\u00fcr Auwald-, Feuchtgr\u00fcnland-, Ufer- und Gew\u00e4sserarten.<br \/>\nZiel ist daher die Entnahme der naturfern ausgepr\u00e4gten Fichtenforste, die Entwicklung von naturnahen Au- und Bruchw\u00e4ldern sowie Feuchtwiesen und die Entwicklung gew\u00e4ssertypischer Strukturen. Im vorliegenden Projekt sollten 12,6 ha Fichtenforste in der Aue entfernt und naturnah entwickelt werden. Zudem sollen 7 ha Feuchtgr\u00fcnland durch extensive Beweidung offen gehalten werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAn vier Standorten im Hafenlohrtal wurden zwischen 2007 und 2008 bachbegleitende Fichtenforste (ca. 12 ha) boden- und gew\u00e4sserschonend gerodet und ger\u00e4umt. Nach der Entfichtung werden die Fl\u00e4chen durch extensive Beweidung langfristig offen gehalten, soweit dies unter den gegebenen stand\u00f6rtlichen Bedingungen m\u00f6glich ist. Zudem wurde eine 7 ha gro\u00dfe Brachfl\u00e4che in die Beweidung mit einbezogen. Teilfl\u00e4chen, bei denen eine Beweidung nicht realisierbar war und bei denen Pflegema\u00dfnahmen zu kostenintensiv sind, werden in einen naturnahen Auwald \u00fcberf\u00fchrt. Entlang der Hafenlohr wird ein standortgerechter Geh\u00f6lzsaum mit vielf\u00e4ltigen Uferstrukturen geschaffen.<br \/>\nDas Vorhaben gliedert sich in vier Ma\u00dfnahmenbausteine: <\/p>\n<p>1. Baustein Hubertus (unteres Hafenlohrtal):<br \/>\n \tEntfichtung auf ca. 5 ha<br \/>\n \tReaktivierung einer Weidefl\u00e4che (7 ha), Beweidung mit Wasserb\u00fcffeln<br \/>\n \tEntwicklung eines naturnahen Ufergeh\u00f6lzsaums und von Gew\u00e4sserstrukturen<\/p>\n<p>2. Baustein Dianateiche (mittleres Hafenlohrtal):<br \/>\n \tEntfichtung auf ca. 2 ha<br \/>\n \textensive Beweidung mit Rindern (1,3 ha)<br \/>\n \tF\u00f6rderung der Auwaldsukzession auf 0,7 ha<br \/>\n \tEntwicklung eines naturnahen Ufergeh\u00f6lzsaums und von Gew\u00e4sserstrukturen<\/p>\n<p>3. Baustein Flo\u00dfweiher (mittleres Hafenlohrtal):<br \/>\n \tEntfichtung auf 4,1 ha<br \/>\n \tBegr\u00fcndung eines standortgerechten Auwalds durch Sukzession und Initialpflanzung<br \/>\n \tEntwicklung eines naturnahen Ufergeh\u00f6lzsaums und von Gew\u00e4sserstrukturen<\/p>\n<p>4. Baustein NSG Hafenlohrtal (oberes Hafenlohrtal):<br \/>\n \tEntfichtung auf 0,5 ha<br \/>\n \tOffenhaltung<\/p>\n<p>Der Erfolg der Ma\u00dfnahmen wird vom Forschungsinstitut Senckenberg, Abteilung Limnologie &#038; Naturschutzforschung mittels Gel\u00e4ndebegehung und anhand ausgesuchter Zielarten untersucht. Grundlage f\u00fcr das Monitoring ist ein Zielartenkonzept, welches im Rahmen des von der DBU gef\u00f6rderten Projekts L\u00e4nder\u00fcbergreifender Arten- und Biotopschutz im Spessart erarbeitet wurde.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen werden von einer intensiven \u00d6ffentlichkeitsarbeit begleitet. Mittels Informationsbrosch\u00fcren, Infotafeln, F\u00fchrungen und umfangreicher Pressearbeit sollen der \u00d6ffentlichkeit der naturschutzfachliche Hintergrund der Ma\u00dfnahmen sowie der Wert der Fl\u00e4chen im Hafenlohrtal vermittelt werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Von den vier geplanten Ma\u00dfnahmenbausteinen konnten drei umgesetzt werden. Der vierte Baustein im Naturschutzgebiet Hafenlohrtal konnte trotz intensiver Bem\u00fchungen seitens des Naturparks, der Unteren Naturschutzbeh\u00f6rde und der Gemeinde Rothenbuch nicht realisiert werden. Betroffen sind zwei insgesamt 0,5 ha gro\u00dfe Fichtenriegel, welche sich im Eigentum von mehreren Privatpersonen befinden. Trotz zahlreicher Gespr\u00e4che und mehrerer Vermittlungsversuche durch den zust\u00e4ndigen B\u00fcrgermeister verweigerte ein Besitzer die f\u00fcr die Entfichtung notwendige Zustimmung, ein anderer verlangte eine \u00fcberh\u00f6hte Entsch\u00e4digung f\u00fcr seine B\u00e4ume. Die Rodung der beiden Fichtenriegel musste daher zur\u00fcck gestellt werden.<\/p>\n<p>Auf den Teilfl\u00e4chen der Bausteine 1-3 hingegen konnten die standortfremden Fichten zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 wie geplant entfernt werden. Die Wurzelst\u00f6cke verblieben im Boden, da eine fl\u00e4chige R\u00e4umung aufgrund der nassen Bodenverh\u00e4ltnisse und der Gel\u00e4ndebeschaffenheit mit erheblichen Kosten verbunden gewesen w\u00e4re und die Wurzelst\u00f6cke die Weidenutzung nur geringf\u00fcgig beeintr\u00e4chtigen. <\/p>\n<p>Auf der ca. 4 ha gro\u00dfen Fl\u00e4che des Baustein Flo\u00dfweiher wurden im zeitigen Fr\u00fchjahr 2008 zur Unterst\u00fctzung der nat\u00fcrlichen Sukzession standortgerechte Laubh\u00f6lzer gepflanzt, insbesondere Schwarz-Erle, Esche und Ahorn. Dies war notwendig, um dem unerw\u00fcnschten Aufkommen von Fichtenjungwuchs entgegen zu wirken. Das Pflanzgut &#8211; etwa drei bis vier Jahre alte Wildlinge &#8211; wurden in nahe gelegenen Waldbest\u00e4nden gewonnen und entwickelt sich bisher sehr gut. Auch die verbliebenen gro\u00dfen Laubb\u00e4ume profitieren von der Hiebsma\u00dfnahme. Weitere Pflegema\u00dfnahmen sind zurzeit nicht notwendig, zuk\u00fcnftig wird jedoch regelm\u00e4\u00dfig gepr\u00fcft, ob Fichtenjungwuchs aus Samenanflug entfernt werden muss. <\/p>\n<p>Langfristig werden sich rund um den Flo\u00dfweiher auenwaldtypische Strukturen und unterschiedliche Sukzessionsstadien entwickeln, wie z.B. Gr\u00e4ben, feuchte Senken, tempor\u00e4re Kleingew\u00e4sser, Teiche und ein naturnaher Bachlauf.<\/p>\n<p>Die Teilfl\u00e4chen der Bausteine Hubertus und Dianateiche wurden nach der Entfernung der Fichten eingez\u00e4unt und f\u00fcr die Beweidung vorbereitet. Auf der Fl\u00e4che Hubertus wurden erg\u00e4nzend Entbuschungsma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt, auf der Fl\u00e4che bei den Dianateichen wurde versuchsweise frisches Mahdgut mit autochthonem Samenmaterial von Gr\u00e4sern und krautigen Pflanzen von einer benachbarten Spenderfl\u00e4che ausgebracht, um das Aufkommen typischer Offenlandarten zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Mit der Beweidung beider Fl\u00e4chen wurde im Fr\u00fchjahr 2009 begonnen. Bei den Dianateichen kamen bisher Deutsche Edelziegen und Galloway-Rinder zum Einsatz, auf der Fl\u00e4che Hubertus osteurop\u00e4ische Wasserb\u00fcffel. Im April 2009 wurden vier tr\u00e4chtige K\u00fche und ein Jungbulle auf die Fl\u00e4che gebracht. Die Tiere stammten aus einer Zucht in Th\u00fcringen. Die Zahl der Tiere hat sich durch Geburt von vier gesunden K\u00e4lbern im Laufe des Jahres auf neun Tiere erh\u00f6ht, alle Geburten verliefen problemlos und ohne menschliches Zutun. Langfristig soll die Herde auf etwa zehn bis zw\u00f6lf erwachsene Tiere anwachsen, um die Offenhaltung der Fl\u00e4che zu gew\u00e4hrleisten. <\/p>\n<p>Die Wasserb\u00fcffel sind den gesamten Winter 2009\/10 auf der Fl\u00e4che geblieben, wobei sie \u00f6fters den Unterstand aufsuchten und auch das angebotene Heu annahmen. Trotz Schnee und Temperaturen unter<br \/>\nminus 15 Grad Celsius haben alle Wasserb\u00fcffel den Winter gut und gesund \u00fcberstanden. Trittssch\u00e4den traten nur in relativ geringem Ma\u00df rund um den Unterstand und die Futterraufe auf. <\/p>\n<p>Der Einsatz der Wasserb\u00fcffel wurde zu Beginn des Projekts durchaus kontrovers diskutiert, doch eine Beweidung mit heimischen Rinderrassen oder Schafen kam aufgrund der stellenweise sehr nassen Bodenverh\u00e4ltnisse nicht in Frage. Alternativ wurde der Einsatz von Heckrindern in Erw\u00e4gung gezogen, doch sind die Tiere aufgrund ihres halbwilden Charakters nur schwer handhabbar. Die Wasserb\u00fcffel hingegen sind vergleichsweise zahm, hervorragend an die nassen Verh\u00e4ltnisse vor Ort angepasst und kommen auch gut mit der geringen Futterqualit\u00e4t klar. Selbst Brennnessel, Indisches Springkraut, Binsen und Schilf werden gefressen. Zudem gehen die Tiere auch an junge Geh\u00f6lze, was die Offenhaltung unterst\u00fctzt. <\/p>\n<p>Die weitere Entwicklung der beiden Weidefl\u00e4chen und der Auwaldfl\u00e4che wird seit 2007 im Rahmen eines Monitoringprogramms beobachtet. Hierf\u00fcr werden ausgew\u00e4hlte Zielarten herangezogen, die typisch f\u00fcr den zu untersuchenden Lebensraum sind, beispielsweise Fische, Schmetterlinge, V\u00f6gel und Orchideen. <\/p>\n<p>Die bisherigen Ergebnisse aus den Jahren 2007 und 2008 zeigen bereits kurz nach Abschluss der Entfichtungsma\u00dfnahmen viele positive Effekte bei der Besiedlung und Artenzusammensetzung. So wurden beispielsweise die Zielarten Blaufl\u00fcgel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo) und Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii) vor Ma\u00dfnahmenbeginn nur im Bereich Hubertus, 2008 jedoch auf allen Ma\u00dfnahmenfl\u00e4chen gefunden. Beide Arten bevorzugen sonnige Uferbereiche und profitieren daher von der Entfichtung der Fl\u00e4chen. Auch die Weidetiere schaffen durch ihren Tritt und mit ihren Schlammsuhlen neue Mikrohabitate, die z.B. die Erdkr\u00f6te (Bufo bufo) und Bergmolch (Triturus alpestris) als Laichgew\u00e4sser annehmen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projekts wurde eine intensive \u00d6ffentlichkeitsarbeit betrieben, um die regionale Bev\u00f6lkerung und Besucher des Hafenlohrtals zu informieren und f\u00fcr die Naturschutzbelange zu sensibilisieren. Insbesondere der Einsatz der exotischen Wasserb\u00fcffel stie\u00df auf gro\u00dfes Interesse, vereinzelt aber auch auf Kritik. Dem erh\u00f6hten Aufkl\u00e4rungs- und Informationsbedarf wurden Projektmitarbeiter in zahlreichen Gespr\u00e4chen mit Kritikern und Betroffenen, aber auch mit einer fachlich fundierten und professionellen Pressearbeit gerecht:<br \/>\n\tIn der Projektlaufzeit erschienen zahlreiche Zeitungsartikel (siehe Pressespiegel auf DVD), au\u00dferdem wurden mehrere Rundfunkbeitr\u00e4ge und ein Fernsehbeitrag im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt.<br \/>\n\tIm Juni 2008 wurde im Rahmen des Projekts eine eint\u00e4gige Fortbildung f\u00fcr Natur- und Landschaftsf\u00fchrer veranstaltet. Knapp 20 Natur- und Landschaftsf\u00fchrer wurden von Projektmitarbeitern an der Hafenlohr zum Thema Gew\u00e4sser- und Auenrenaturierung geschult und lernten dabei das Projekt, seine Ziele und die Ma\u00dfnahmenfl\u00e4chen kennen. Die Natur- und Landschaftsf\u00fchrer sind wichtige Multiplikatoren und werden zuk\u00fcnftig im Rahmen ihrer eigenen F\u00fchrungen f\u00fcr das Renaturierungsprojekt an der Hafenlohr werben.<br \/>\n\tIm M\u00e4rz 2009 wurde ein Faltblatt gedruckt (Auflage 10.000 St\u00fcck), das in Gastst\u00e4tten, Hotels und Rath\u00e4usern der Region ausliegt und welches auch \u00fcber den Naturpark bezogen werden kann.<br \/>\n\tIm Rahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit wurden vier Informationstafeln erstellt, welche im Gel\u00e4nde \u00fcber die Ma\u00dfnahmen und Projekthintergr\u00fcnde Auskunft geben.<br \/>\n\tMitte Mai 2009 konnte der Naturpark mit seinen Projektpartnern den offiziellen Abschluss der Ma\u00dfnahmen und die Ankunft der Wasserb\u00fcffel feiern. Mehr als 100 G\u00e4ste informierten sich bei der festlichen Veranstaltung \u00fcber das Projekt und bestaunten die neu eingetroffenen B\u00fcffel.<br \/>\n\tIm Juli 2009 f\u00fchrten Mitarbeiter des Naturparks mit einer achten Klasse der Realschule Alzenau zwei Projekttage durch, bei denen die 24 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nicht nur das Renaturierungsvorhaben kennen lernten, sondern auch bei einer Pflegeaktion auf der Wasserb\u00fcffelweide tatkr\u00e4ftig mithalfen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Trotz vereinzelter R\u00fcckschl\u00e4ge und Verz\u00f6gerungen in der Durchf\u00fchrung ist das Auenrevitalisierungsprojekt des Naturparks ein gro\u00dfer Erfolg. In den n\u00e4chsten Jahren wird sich entlang der Hafenlohr ein Mosaik neuer Lebensr\u00e4ume f\u00fcr zum Teil stark gef\u00e4hrdete Tiere und Pflanzen entwickeln k\u00f6nnen. Hiervon profitieren zum Beispiel verschiedene Arten von Schmetterlingen, Libellen, Amphibien, Heuschrecken und der Biber. Mit den dichten und dunklen Fichtenforsten konnten zudem einige Wanderungshindernisse im Talraum entfernt und neue Trittsteinbiotope geschaffen werden. <\/p>\n<p>Auch den Menschen kommt die Auenrevitalisierung zu Gute, da das Hafenlohrtal als Erholungs- und Naturerlebnisraum deutlich aufgewertet wird &#8211; auch dank der Weidetiere, welche die Landschaft bereichern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Hafenlohrtal gilt als sch\u00f6nstes Tal des Spessarts. Im Talgrund bieten die Hafenlohr und deren Aue vielf\u00e4ltige Lebensr\u00e4ume f\u00fcr zahlreiche gef\u00e4hrdete Pflanzen und Tiere. Das Tal ist zudem ein regional bedeutender Austausch- und Wanderkorridor f\u00fcr Arten und besitzt daher eine sehr hohe natur-schutzfachliche Wertigkeit. 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