{"id":24634,"date":"2025-09-09T10:32:06","date_gmt":"2025-09-09T08:32:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25543-01\/"},"modified":"2025-09-09T10:32:08","modified_gmt":"2025-09-09T08:32:08","slug":"25543-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25543-01\/","title":{"rendered":"Internationales Symposium Trees and Underground Pipes 2007 &#8211; Busting the Myths vom 22. bis 24. Mai 2007 in Gelsenkirchen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Im innerst\u00e4dtischen Bereich werden Baumwurzeln durch die Vielzahl der Bauwerke der unterirdischen Infrastruktur vielfach in ihrem Wachstum beschr\u00e4nkt bzw. wachsen aufgrund der vorgegebenen Randbedingungen des Rohr-Boden-Systems unkontrolliert in Abwasserkan\u00e4le und -leitungen ein. Hierbei kommt es auf beiden Seiten zu unerw\u00fcnschten Beeintr\u00e4chtigungen. Einerseits wird der Baum in seinem nat\u00fcrli-chen Wurzelwachstum und ggf. auch Gesamtwachstum gest\u00f6rt, andererseits sind mit dem Einwachsen von Wurzeln in Abwasserleitungen in der Regel auch immer Undichtigkeiten, Querschnittsreduzierungen oder Ver\u00e4nderungen der hydraulischen Leistungs- und Funktionsf\u00e4higkeit des betroffenen Kanalabschnittes verbunden. M\u00f6gliche umweltrelevante Auswirkungen sind Infiltration von Grundwasser oder Exfiltration von Abwasser in den umgebenden Grundwasser- und Bodenk\u00f6rper.<br \/>\nZiel des Internationalen Symposium Trees and Underground Pipes ist das Vorantreiben des Wissensaustauschs zwischen Netzbetreibern, Baumkundlern und Forschern. Erkenntnisse und Erfahrungen aus anderen L\u00e4ndern werden im internationalen Rahmen diskutiert und kompakt zusammengefasst. Dar\u00fcber hinaus werden Exkursionen bzw. F\u00fchrungen an den Forschungsstandorten am IKT  Institut f\u00fcr Unterirdische Infrastruktur und an der Ruhr Universit\u00e4t Bochum durchgef\u00fchrt. Eine ideelle Unterst\u00fctzung der Veranstaltung durch die DWA ist durch deren Hauptgesch\u00e4ftsstelle bereits in Aussicht gestellt worden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenExpertenrunde zur Vorbereitung des Symposiums:<br \/>\n\tAbstimmung der Vorgehensweise mit den Beteiligten<br \/>\n\tFestlegung der Programmschwerpunkte<br \/>\nDurchf\u00fchrung des Symposiums:<br \/>\n\tDarstellung der Problemlage und m\u00f6glicher L\u00f6sungsans\u00e4tzen durch Vortr\u00e4ge<br \/>\n\tInformations- und Erfahrungsaustausch im Rahmen von Diskussionen und Fachgespr\u00e4chen<br \/>\n\tPosterpr\u00e4sentation und Firmenausstellung<br \/>\nVer\u00f6ffentlichung der Ergebnisse in Form eines Tagungsbandes:<br \/>\n\tVer\u00f6ffentlichung der Vortagsinhalte<br \/>\n\tZusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerung der Veranstaltung<br \/>\n\tAusblick auf den k\u00fcnftigen Forschungsbedarf<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Im Rahmen des Symposiums wurden neue L\u00f6sungen f\u00fcr ein lange bestehendes Problem ausgelotet. Sch\u00e4den durch den Einwuchs von Wurzeln in Abwasserleitungen sind in vielen Staaten bereits seit Jahrzehnten bekannt<br \/>\nDie bisherige Interpretation dieses Ph\u00e4nomens beruhte jedoch auf der Annahme, Wurzeln wachsen in Abwasser-Leitungen ein, weil sie dort ihren Bedarf an Wasser und N\u00e4hrstoffen decken k\u00f6nnen. Diese Annahme erkl\u00e4rt jedoch nicht, warum Wurzeln in au\u00dfer Betrieb genommenen Abwasser-Leitungen und in Isolationsschichten von Telekommunikationsleitungen wachsen. Sie ist dadurch heute nicht mehr generell haltbar. Diese Interpretation f\u00fchrte \u00fcber Jahre hinweg dazu, dass auf Basis unrichtiger Erkenntnisse eine dauerhafte, aber dennoch unrichtige Vorstellung vom Problem Wurzeleinwuchs entstanden ist.<br \/>\nDas Problem soll k\u00fcnftig in einer europaweiten Forschungskooperative bearbeitet werden, zu diesem Zweck ist geplant, einen F\u00f6rderantrag bei der Europ\u00e4ischen Union zu stellen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Ank\u00fcndigung des Internationalen Symposiums TAUP 2007 &#8211; Trees and Underground Pipes<br \/>\nIm Internet:<br \/>\n\tIKT-eNewsletter: http:\/\/www.ikt.de\/taup2007\/forum.html<br \/>\n\tEuropean environment agency: http:\/\/www.eea.europa.eu\/events\/trees-and-underground-pipes-busting-the-myths<br \/>\n\thttp:\/\/www.interconnections.de\/cgi-bin\/db_site_idw_kal.cgi\/site_1281\/id_5488<br \/>\nPr\u00e4sentationen:<br \/>\n\tAnk\u00fcndigung der Veranstaltung bei Vortr\u00e4ge im IKT vor externen G\u00e4sten<br \/>\n\tAnk\u00fcndigung der Veranstaltung bei den Osnabr\u00fccker Baumpflegetagen 2007<br \/>\n\tAnk\u00fcndigung der Veranstaltung bei der Sitzung der DWA Arbeitsgruppe 3.6 Baumstandorte, Kan\u00e4le und Leitungen(\u00d6rjan St\u00e5l, Christoph Bennerscheidt)<br \/>\nVer\u00f6ffentlichung der Ergebnisse<br \/>\n\tPublikation des Tagungsbandes zur Veranstaltung<br \/>\n\tVer\u00f6ffentlichung der Vortragsinhalte auf der Internetsite des IKT (geplant)<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Im Rahmen des Symposiums wurden generelle Ziele, Fragen und konkrete Ansatzpunkte f\u00fcr die weiteren T\u00e4tigkeiten einer k\u00fcnftigen europaweiten Forschungskooperative formuliert:<br \/>\n\tEinrichtung einer europaweiten Forschungsdatenbank, die die Verf\u00fcgbarkeit praktischer Erfahrungen, wie Fotos oder Probleml\u00f6sungen bei Wurzeleinw\u00fcchsen gew\u00e4hrleistet und so helfen kann, Kosten f\u00fcr die Sanierung von Wurzelsch\u00e4den zu vermindern.<br \/>\n\tAufstellung internationaler Vorgaben f\u00fcr die Herstellung von Rohrverbindungen in Bezug auf Anpressdruck, Geometrie, Oberfl\u00e4chenstruktur und Lebensdauer. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass Wurzeln mehr als 12 bar Druck produzieren k\u00f6nnen.<br \/>\n\tDar\u00fcber hinaus fehlen bislang \u00fcbergreifende Vorgaben f\u00fcr die Sanierung von Rohrverbindungen mit Wurzelsch\u00e4den. K\u00fcnftige Ber\u00fccksichtigung beiderseitiger Vorteile von Pflanzplanung und Leitungsplanung (GIS). L\u00e4sst sich Wurzeleinwuchs durch planerische Vorgaben bez\u00fcglich der Entfernung zwischen Leitungen und Baumstandorte vermeiden? Und welche planerischen Vorgaben k\u00f6nnen das sein?<br \/>\n\tWelche Bettungsmaterialien lassen sich als Abschirmung gegen Wurzeln verwenden und wie sind diese einzubauen? Wie l\u00e4sst sich eine vorhersagbare und gro\u00dfr\u00e4umige Steuerung des Wurzelwachstums realisieren?<br \/>\n\tWie l\u00e4sst sich Wurzelwachstum vermindern, ohne den betreffenden Baum zu gef\u00e4hrden? Wie lassen sich Wurzeln abwehren? Wie sind Wurzeln bei Bauma\u00dfnahmen zu sch\u00fctzen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Im innerst\u00e4dtischen Bereich werden Baumwurzeln durch die Vielzahl der Bauwerke der unterirdischen Infrastruktur vielfach in ihrem Wachstum beschr\u00e4nkt bzw. wachsen aufgrund der vorgegebenen Randbedingungen des Rohr-Boden-Systems unkontrolliert in Abwasserkan\u00e4le und -leitungen ein. Hierbei kommt es auf beiden Seiten zu unerw\u00fcnschten Beeintr\u00e4chtigungen. 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