{"id":24613,"date":"2023-09-30T10:32:24","date_gmt":"2023-09-30T08:32:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25486-01\/"},"modified":"2023-09-30T10:32:25","modified_gmt":"2023-09-30T08:32:25","slug":"25486-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25486-01\/","title":{"rendered":"Kooperation Berufsschule &#8211; Wirtschaft:\nAufbau einer nachhaltigen Produktionsschule zur Herstellung solartechnischer Anlagen an der BBS Friedenstra\u00dfe, Wilhelmshaven"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Zur Verbesserung des Berufseinstiegs von Jugendlichen, die in ihrer Ausbildungsreife gef\u00f6rdert werden m\u00fcssen, wurde an den BBS Friedenstra\u00dfe in Wilhelmshaven eine schulintegrierte Produktionsst\u00e4tte eingerichtet. Sie firmiert unter dem Namen JADE-Arbeit (Jugend, Arbeit, Durchblick, Erfolg). Dort k\u00f6nnen Sch\u00fcler\/-innen der Berufseinstiegsschule freiwillig und erg\u00e4nzend zum Unterricht unter Anleitung von Handwerksmeistern lernen, unter Realbedingungen Produkte nach Kundenvorgaben termingerecht herzustellen. Damit erhalten sie Gelegenheit, notwendige arbeitsplatzorientierte Kompetenzen zu entwickeln und sich durch Erstqualifikation in innovativen handwerklichen Techniken auf Ausbildungs- und Arbeitsangebote der regionalen Wirtschaft vorzubereiten.<br \/>\nGegenstand des Projekts war es, einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Herstellung nachhaltiger Produkte, insbesondere solartechnische Anlagen zu legen und die schulintegrierte Produktionsst\u00e4tte damit nachhaltig auszurichten nach dem Motto Nachhaltiger Kompetenzerwerb durch nachhaltige Produktion in einer nachhaltigen Produktionsst\u00e4tte. Diese nachhaltige Produktionsschule sollte (intern) als Kristallisationspunkt f\u00fcr eine systematische Qualifizierung gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen Lehrpersonals (Lehreraus- und -fortbildung) sowie eine nachhaltigkeitsorientierte Schulentwicklung genutzt werden. Nach au\u00dfen hin sollte ein Dialog mit den externen Anspruchsgruppen, insbesondere aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung der Region, erfolgen.<br \/>\nIm Einzelnen sollen folgende Effekte erzielt werden:<br \/>\n1.\tDie beteiligten Jugendlichen sollen in exemplarischer Weise nachhaltigkeitsrelevante Kompetenzen erwerben und bef\u00e4higt werden, auf dem Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarkt zu bestehen.<br \/>\n2.\tDie beteiligten Lehrkr\u00e4fte aus der BBS und der Produktionsschule sollen f\u00fcr diesen innovativen didaktischen Ansatz einer Berufsbildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung qualifiziert werden. Durch Einbeziehung von Studierenden f\u00fcr das Lehramt an berufsbildenden Schulen sowie Referendaren\/-innen soll in exemplarischer Weise auch ein Impuls f\u00fcr die Lehrerausbildung gegeben werden.<br \/>\n3.\tDie Umwelt soll durch nachhaltigkeitsrelevante Produkte (solarthermische Anlagen) entlastet werden.<br \/>\n4.\tDie Schule wird die Produktionsschule zum Anlass f\u00fcr eine nachhaltigkeitsorientierte Schulentwick-lung nehmen und will mit Hilfe des Projekts sowie durch entsprechende Kommunikation und Kooperation mit den relevanten Anspruchsgruppen zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region beitragen.<br \/>\n5.\tDas im Projekt erprobte Konzept einer nachhaltigen, schulintegrierten Produktionsschule soll &#8211; sp\u00e4testens nach seinem erfolgreichen Abschluss &#8211; in andere Regionen transferiert werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie schulintegrierte Produktionsst\u00e4tte JADE-Arbeit wurde zus\u00e4tzlich zur schulischen Stundentafel (Fachtheorie- und Fachpraxisunterricht) als erg\u00e4nzendes schulbegleitendes Praktikum angeboten, das in seiner Gesamtheit einer typischen Arbeitswoche entspricht. Der p\u00e4dagogische und systematisch konzipierte Unterricht und die kasuistisch ausgestaltete Produktionsst\u00e4tte wurde organisatorisch und r\u00e4umlich getrennt:<br \/>\n\tIn der Schule erteilten Lehrkr\u00e4fte im fachpraktischen und fachtheoretischen Unterricht der Berufseinstiegsklasse produktionsorientierten Unterricht und bereiten die Sch\u00fcler\/-innen auf die T\u00e4tigkeit in der Produktionsschule vor.<br \/>\n\tIn der Produktionsst\u00e4tte wurden die Sch\u00fcler\/-innen von einem Betriebsleiter und Handwerksmeistern des Kooperationspartners BNW (Bildungswerk der Nieders\u00e4chsischen Wirtschaft gGmbH) angeleitet, die zudem f\u00fcr die Akquise von Auftr\u00e4gen sowie deren anforderungsgerechte Abwicklung verantwortlich waren.<br \/>\nEine Steuergruppe, die sich aus Vertretern\/-innen der Schule und der Produktionsst\u00e4tte zusammensetzt, koordiniert die Aufgabenstellungen und sorgt f\u00fcr eine gute Kommunikation sowie f\u00fcr eine enge Kooperation. Ein Beirat mit Vertretern der regionalen Wirtschaft gew\u00e4hrleistet die Akzeptanz der Produktionsschule insbesondere seitens der Unternehmen. Die Mitarbeit in der Produktionsschule ist &#8211; sofern sie zus\u00e4tzlich zum Schulunterricht erfolgt &#8211; freiwillig.<br \/>\nZur Unterst\u00fctzung des nachhaltigen Aufbaus der schulintegrierten Produktionsst\u00e4tte waren im Projekt folgende Aktivit\u00e4ten vorgesehen:<br \/>\n\tQualifizierung \/ Betreuung der Lehrkr\u00e4fte,<br \/>\n\tSchulentwicklung,<br \/>\n\tProjektsteuerung,<br \/>\n\tKommunikation mit dem Markt,<br \/>\n\tProdukterstellung,<br \/>\n\tTransfer,<br \/>\n\tEvaluation.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Erfahrungen, die im Projektzeitraum gesammelt werden konnten, sind sehr ermutigend:<br \/>\n\tDie Zahl der freiwillig in der schulintegrierten Produktionsst\u00e4tte lernenden und arbeitenden Sch\u00fcler\/ innen ist \u00fcber die Jahre hinweg auf einem hohen Niveau konstant.<br \/>\n\tDie Produktionsst\u00e4tte bietet allen Jugendlichen ad\u00e4quate Lern- und Arbeitsm\u00f6glichkeiten. Sie ist besonders geeignet f\u00fcr Jugendliche, die schulm\u00fcde sind, Interesse an handwerklichem Arbeiten haben und \u00fcber den Unterricht hinaus nach beruflichen Perspektiven oder Alternativen suchen. Wichtigste Voraussetzung ist die Lust, etwas Neues lernen zu wollen. Alle Sch\u00fcler\/-innen m\u00fcssen bereit sein, nach bzw. neben dem Schulunterricht, in der Produktionsschule zu arbeiten und zu lernen. Motivation und Freiwilligkeit sowie ein grunds\u00e4tzliches Interesse f\u00fcr den Fachbereich sind nach der bisherigen Erfahrung die entscheidenden Voraussetzungen. Handwerkliches Geschickt ist demgegen\u00fcber nicht entscheidend, denn in der Produktionsschule werden die Jugendlichen nach ihren F\u00e4higkeiten eingesetzt und k\u00f6nnen unterschiedliche Arbeiten ausprobieren.<br \/>\n\tDas Selbstwertgef\u00fchl der beteiligten Sch\u00fcler\/-innen hat sich nicht zuletzt aufgrund der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Arbeitsanleitern sowie der positiven R\u00fcckmeldungen von Auftraggebern und Kunden deutlich verbessert.<br \/>\n\tInsbesondere im Rahmen der Solarprojekte konnten die beteiligten Sch\u00fcler\/-innen eine relativ hohe Fachkompetenz erwerben. Im Zuge der Planung und Erstellung der Anlagen und gefestigt durch Pr\u00e4sentation und Erl\u00e4uterung ihrer Produkte gegen\u00fcber Kunden oder Besuchern\/-innen der Veranstaltungen, auf denen das Projekt und seine Produkte vorgestellt wurden, haben sie berufliche Kompe-tenzen erworben, die einen Einstieg in das Berufsleben, insbesondere im Solarhandwerk, erleichtern.<br \/>\n\tDie weitaus meisten Jugendlichen beginnen im Anschluss an die Produktionsst\u00e4tte eine Ausbildung oder besuchen eine weiterf\u00fchrende Schule.<br \/>\n\tIn Zusammenarbeit mit Betrieben der Region ist es gelungen, Solartechnik in der Region &#8211; und dar\u00fcber hinaus &#8211; zu verbreiten. Relevanz und Eignung der Solartechnik im Bereich der Warmwassererzeugung als echte, auch \u00f6konomisch tragf\u00e4hige Alternative zu fossilen Brennstoffen konnte \u00fcber die erstellten Produkte auch weiten Bev\u00f6lkerungskreisen aufgezeigt werden.<br \/>\nWeitere Ergebnisse:<br \/>\n\tIm Projekt wurde das berufsvorbereitende Konzept Produktionsschule in vier Richtungen hin erweitert: a) durch Integration in eine Berufsbildende Schule, b) durch die enge Kooperation mit der Wirtschaft, c) durch die Schwerpunktsetzung im Bereich Solartechnik, d) durch die Aufnahme relativ anspruchsvoller solartechnischer Anlagen in das Angebots- und T\u00e4tigkeitsprofil.<br \/>\n\tDie Produktionsst\u00e4tte wurde zum Kristallisationspunkt einer nachhaltigen Schulentwicklung. Nachhaltigkeit wurde in das Leitbild der BBS Friedenstra\u00dfe aufgenommen.<br \/>\n\tDie Produktionsst\u00e4tte hat zu einer Neu-Konzeption des Unterrichts in der Berufseinstiegsschule (produktionsorientierter Unterricht) sowie zu Anregungen f\u00fcr die systematische Integration von Nachhal-tigkeitsaspekten auch in andere Schulformen (nachhaltigkeitsorientierter Unterricht) gef\u00fchrt. Beide Konzepte werden in der BBS Friedenstra\u00dfe auch nach Projektende weiter verfolgt.<br \/>\n\tEs wurde ein Konzept zur Qualifizierung und Betreuung der beteiligten Lehrkr\u00e4fte erarbeitet und umgesetzt. Dar\u00fcber hinaus wurden alle Lehrkr\u00e4fte der BBS Friedenstra\u00dfe im Rahmen einer schulinternen Lehrerfortbildungsveranstaltung f\u00fcr die Aufnahme von Aspekten nachhaltiger Entwicklung in den Unterricht sensibilisiert.<br \/>\n\tNeben der im Projektantrag vorgesehenen Fertigung einer mobilen Solardusche sowie der Planung, dem Bau und der Installierung einer thermischen Solaranlage mit ca. 25 m\u00b2 Fl\u00e4che auf dem Dach der BBS Friedenstra\u00dfe wurden in der Projektlaufzeit folgende anspruchsvolle, nachhaltigkeitsrelevante Projekte durchgef\u00fchrt: Restaurierung einer historischen Oliven\u00f6lpresse aus Kreta; Installation einer thermischen Solaranlage in Minerviono, S\u00fcditalien; Restauration und Umbau (einschl. solarthermische Anlage) eines Zirkuswagens f\u00fcr einen Waldkindergarten; Erstellung, Installierung und Betrieb von (weiteren) solarthermischen Duschanlagen im Rahmen der Europ\u00e4ischen Jonglierconvention 2011 in M\u00fcnchen; Aufbau und Betrieb von Solarduschen in einem kirchlichen Landesjugendcamp; Planung, Bau und Installierung einer Solarladestation zum Aufladen von Elektrofahrzeugen. Die Auftraggeber kommen aus dem gesamten Bundesgebiet. Dar\u00fcber hinaus kooperiert die Produktionsst\u00e4tte auch mit Einrichtungen im Ausland.<br \/>\n\tZur Verbreitung der Projektidee und von (Zwischen-) Ergebnissen haben sich Projektbeteiligte an einer Reihe von regionalen und \u00fcberregionalen Veranstaltungen beteiligt, ferner wurde eine eigene \u00fcberregionale Fachtagung durchgef\u00fchrt. Neben der Erstellung einer Internetseite, eines Posters und von Faltbl\u00e4ttern wurde dar\u00fcber hinaus eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Publikationen erstellt.<br \/>\n\tNeben einer prozessbegleitenden Selbst-Evaluation wurde das Projekt von Studierenden der Leuphana Universit\u00e4t L\u00fcneburg f\u00fcr das Lehramt an Berufsbildenden Schulen evaluiert. Durch Integra-tion dieses innovativen didaktischen Ansatzes einer Berufsbildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung konnte in exemplarischer Weise auch ein Impuls f\u00fcr die Lehrerausbildung gegeben werden.<br \/>\n\tDie Relevanz und Eignung der Solartechnik im Bereich der Warmwassererzeugung als echte, auch \u00f6konomisch tragf\u00e4hige Alternative zu fossilen Brennstoffen konnte nicht nur den direkt beteiligten Sch\u00fclern\/ innen, Lehrkr\u00e4ften und Arbeitsanleitern, sondern \u00fcber die erstellten Produkte dar\u00fcber hinaus auch weiten Bev\u00f6lkerungskreisen aufgezeigt werden.<br \/>\n\tDie beteiligten Lehr- und Ausbildungskr\u00e4fte wurden insbesondere zu Fragen der Berufsbildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung, der Benachteiligtenf\u00f6rderung und der schulinternen Lernortkooperation in Form von Seminaren unterst\u00fctzt. Eine weitere intensive Qualifizierung aller Lehrkr\u00e4fte der BBS F mit externen Referenten\/-innen erfolgte im Rahmen der sogenannten Herbstakademie am 19.\/20. Ok-tober 2010. \u00dcber den gesamten Projektzeitraum ist zudem eine Integration der ProSchu in die Leh-rerausbildung erfolgt. Von Beginn an haben sich Lehramtsstudierende der Leuphana Uni LG in Lehrveranstaltungen fortlaufend und aktiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Vorbereitet und begleitet in dem Modul Nachhaltig ausgerichtete Berufsbildungsforschung, einer Pflichtveranstaltung im Master-Studiengang Lehramt an Berufsbildenden Schulen, wurden Aspekte der schulintegrierten Produktionsst\u00e4tte in insgesamt 30 Hausarbeiten untersucht. Davon konnten 25 im Rahmen der Projektgestaltung und -bewertung verwendet werden.<br \/>\n\tEin grunds\u00e4tzliches strukturelles Problem ergibt sich aus den unterschiedlichen Ans\u00e4tzen von Schule und ProSchu. Dabei stellen sich der 45 Minuten-Takt der Schule und die Arbeitszeitverordnung der Lehrkr\u00e4fte als Umsetzungshemmnisse heraus.<br \/>\n\tDie ProSchu wird nach Abschluss des F\u00f6rderzeitraums fortgef\u00fchrt. Um flexibler auf Kundenanforderungen und F\u00f6rderbedingungen reagieren zu k\u00f6nnen, ist vorgesehen, die ProSchu in eine gemeinn\u00fct-zige GmbH zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Faltblatt und Poster<br \/>\n\tZum Projekt wurde ein Faltblatt erstellt. Darin werden die Projektidee und -ziele, das Grundkonzept, die Projektbeteiligten und einzelne Projekte bzw. Projektergebnisse dargestellt.<br \/>\n\tAnl\u00e4sslich der Hochschultage Berufliche Bildung 2011 in Osnabr\u00fcck wurde ein Poster zum Projekt erstellt und auf dem Messestand der DBU pr\u00e4sentiert.<br \/>\nInternetseite \/ Aufbereitung und Dokumentation der Projektergebnisse<br \/>\n\tZum Projekt wurde ein Internetauftritt erstellt: http:\/\/www.bbs.fh-wilhelmshaven.de\/bbsfhome\/index.php ?id=494<br \/>\n\tDas Projekt wurde als Praxisbeispiel aufbereitet und dem BIBB zum Einstellen auf der BIBB-Nachhaltigkeitsseite zugesandt.<br \/>\n\tZu dem Projekt wurde eine Bewerbung zur Anerkennung als Projekt der UN-Dekade Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung eingereicht.<br \/>\nTransferaktivit\u00e4ten<br \/>\n\tBeteiligung an der Fachtagung Energie- und Ressourceneffizienz in Berufsbildung und Arbeit am 13. Mai 2009 im Zentrum f\u00fcr Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU); Veranstalter: Bundesinstitut f\u00fcr Berufsbildung (BIBB) und DBU<br \/>\n\tBeteiligung an der 1. Herbsttagung der Berufs- und Wirtschaftsp\u00e4dagogik der Leuphana Universit\u00e4t L\u00fcneburg Schule &#8211; der Zukunft voraus am 16. und 17. Oktober 2009 mit einem Workshop von Dr. K.-D. Mertineit zum Thema Nachhaltige Produktionsschule (17.10.)<br \/>\n\tBeteiligung und Projektpr\u00e4sentation im Rahmen der Olivenabholtage am 1. und 2. Mai 2010 in Wilstedt<br \/>\n\tBeteiligung an der 2. Herbsttagung der Berufs- und Wirtschaftsp\u00e4dagogik der Leuphana Universit\u00e4t L\u00fcneburg Bewegung in die berufliche Bildung am 22. und 23. Oktober 2010 mit einem Workshop von Dr. K.-D. Mertineit zum Thema JADE: Nachhaltige Produktionsschulen (23.10.)<br \/>\n\tBeteiligung mit einem Messestand an der Ausbildungsmesse job4u am 29. und 30. Oktober 2010 in Oldenburg<br \/>\n\tBeteiligung an den Hochschultagen Berufliche Bildung 2011 am 24. und 25. M\u00e4rz 2011 in Osnabr\u00fcck:<br \/>\no\tBeitrag von OStD Wilfried Steenblock im DBU-Forum am 24. M\u00e4rz 2011<br \/>\no\tVortrag von OStD Wilfried Steenblock zum Thema Erfahrungen aus dem JADE-Projekt der BBS Friedenstra\u00dfe, Wilhelmshaven am 25. M\u00e4rz 2011 im Workshop 08 Schulentwicklung.<br \/>\n\tBeteiligung und Projektpr\u00e4sentation im Rahmen der Olivenabholtage am 30. April und 1. Mai 2011 in Wilstedt<br \/>\n\tBeteiligung an der 3. Herbsttagung der Berufs- und Wirtschaftsp\u00e4dagogik der Leuphana Universit\u00e4t L\u00fcneburg \u00dcberg\u00e4nge gestalten am 21. und 22. Oktober 2011 mit einem Workshop von M. Kn\u00fcver zum Thema Nachhaltige Produktionsschule (22.10.)<br \/>\n\tIn folgenden Lehrveranstaltungen der MA- Studieng\u00e4nge Lehramt f\u00fcr Berufsbildenden Schulen, Wirtschaftswissenschaften sowie Lehramt f\u00fcr Berufsbildenden Schulen, Sozialp\u00e4dagogik wurde das Projekt intensiv vorgestellt, er\u00f6rtert, und in Form studentischer Hausarbeiten evaluiert:<br \/>\no\tWintersemester 2008\/9: Ans\u00e4tze und Methoden der empirischen Berufsbildungsforschung &#038; Nachhaltig ausgerichtete Berufsbildungsforschung<br \/>\no\tWintersemester 2009\/10: Ans\u00e4tze und Methoden der empirischen Berufsbildungsforschung &#038; Nachhaltig ausgerichtete Berufsbildungsforschung<br \/>\no\tSommersemester 2010: Ans\u00e4tze und Methoden der empirischen Berufsbildungsforschung &#038; Nachhaltig ausgerichtete Berufsbildungsforschung<br \/>\no\tWintersemester 2010\/11: Ans\u00e4tze und Methoden der empirischen Berufsbildungsforschung &#038; Nachhaltig ausgerichtete Berufsbildungsforschung<br \/>\no\tSommersemester 2011: Ans\u00e4tze und Methoden der empirischen Berufsbildungsforschung &#038; Nachhaltig ausgerichtete Berufsbildungsforschung<br \/>\no\tWintersemester 2011\/12: Ans\u00e4tze und Methoden der empirischen Berufsbildungsforschung &#038; Nachhaltig ausgerichtete Berufsbildungsforschung<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen<br \/>\n\tBERUFSBILDENDE SCHULEN FRIEDENSTRASSE \/ BILDUNGSWERK DER NIEDERS\u00c4CHSISCHEN WIRTSCHAFT (Hrsg.); 2011: Schulintegrierte Produktionsschule JADE-Arbeit. Wilhelmshaven \/ Oldenburg<br \/>\n\tFISCHER, A. \/ MERTINEIT, K.-D. (Hrsg.); 2009: Benachteiligtenf\u00f6rderung und Berufsbildung zur Nachhaltigkeit in einer modellhaften schulintegrierten Produktionsst\u00e4tte. (Berufsbildungswissen-schaftliche Schriften der Leuphana Universit\u00e4t L\u00fcneburg. Band 2) L\u00fcneburg [http:\/\/bwp-schriften. univera.de\/band_2_09.htm<br \/>\n\tFISCHER, A. \/ MERTINEIT, K.-D.; 2010: JADE &#8211; Jugend, Arbeit, Durchblick, Erfolg &#8211; Potenziale einer nachhaltig ausgerichteten schulintegrierten Produktionsst\u00e4tte. In: Fischer, A (Hrsg.): Die soziale Di-mension von Nachhaltigkeit. Beziehungsgeflecht zwischen Nachhaltigkeit und Benachteiligtenf\u00f6rde-rung. (Leuphana-Schriften zur Berufs- und Wirtschaftsp\u00e4dagogik. Band 3) Hohengehren, S. 129-142<br \/>\n\tIKEN, J.; 2011: Mit der warmen Dusche ins kalte Wasser. In: Sonne Wind &#038; W\u00e4rme. Das Branchen-Magazin f\u00fcr alle erneuerbaren Energien, Nr. 3 \/ 2011, S. 58-63<br \/>\n\tKOTTMEIER, M.: Schrauben f\u00fcr die Zukunft. In: ran. Das junge Magazin f\u00fcr Gewerkschaften. Nr. 12\/2011, S. 8-11<br \/>\n\tMERTINEIT, K-D. (Hrsg.); 2012: Die schulintegrierte Produktionsst\u00e4tte JADE-Arbeit im Spiegel stu-dentischer Forschungsarbeiten (Berufsbildungswissenschaftliche Schriften der Leuphana Universit\u00e4t L\u00fcneburg. Band 7) L\u00fcneburg. [http:\/\/bwp-schriften.univera.de\/band_7_12.htm]<br \/>\n\tMERTINEIT, K-D.; 2012: Studentische Forschung unterst\u00fctzt ein Entwicklungsprojekt. In: Ders. a.a.O., S. 1-25<br \/>\n\tMERTINEIT, K.-D. \/ STEENBLOCK, W. (Hrsg.); 2010: Die BBS Friedenstra\u00dfe auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung. (Berufsbildungswissenschaftliche Schriften der Leuphana Universit\u00e4t L\u00fc-neburg. Band 4) L\u00fcneburg. [http:\/\/bwp-schriften. univera.de\/band_4_10.htm]<br \/>\n\tMERTINEIT, K.-D. \/ STEENBLOCK, W. (Hrsg.); 2010: Die BBS Friedenstra\u00dfe auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung. (Leuphana-Schriften zur Berufs- und Wirtschaftsp\u00e4dagogik. Band 4) Ho-hengehren<br \/>\n\tSTEENBLOCK, W.; 2010: Kooperation Berufsschule &#8211; Wirtschaft. Aufbau einer nachhaltigen schulin-tegrierten Produktionsschule. In: MERTINEIT, K.-D. \/ WINZIER, D. \/ EXNER, V. (Hrsg.); 2010: Zu-kunft gestalten, Verantwortung \u00fcbernehmen: Energie- und Ressourceneffizienz in Berufsbildung und Arbeit. Fachtagung am 13. Mai 2009 im Zentrum f\u00fcr Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabr\u00fcck. Osnabr\u00fcck: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, S. 18-19<br \/>\n\tSTEENBLOCK, W.; 2010: Sch\u00fcler\/innen bauen eine mobile Solardusche f\u00fcr Gro\u00dfveranstaltungen. In: berufsbildung. Zeitschrift f\u00fcr Praxis und Theorie in Betrieb und Schule 64 (2010), Nr. 122, S. 24-27<br \/>\n\tSTEENBLOCK, W.; 2011: Unterrichtskonzepte und Lernaufgabenkultur einer Berufsbildung f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung. In: berufsbildung. Zeitschrift f\u00fcr Praxis und Theorie in Betrieb und Schule Heft 65 (2011), 127, S. 11-13<br \/>\n\tSTEENBLOCK, W.; 2011: Exemplarische Beitr\u00e4ge einer Schulentwicklung zur nachhaltigen Berufs-bildung: Erfahrungen aus dem Projekt JADE. In: bwp@ Spezial 5 &#8211; Hochschultage Berufliche Bil-dung 2011, Workshop 08, hrsg. v. FISCHER, A.\/ MERTINEIT, K.-D.\/ STEENBLOCK, W., 1-12, Onli-ne: http:\/\/www.bwpat.de\/ht2011\/ws08\/steenblock_ws08-ht2011.pdf (26-09-2011).<br \/>\n\tDavon abgesehen wurde und wird regelm\u00e4\u00dfig in der lokalen Tagespresse \u00fcber das Projekt berichtet.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Im Projekt ist es gelungen, das berufsvorbereitende Konzept Produktionsschule in vier Richtungen hin zu erweitert a) durch Integration in eine Berufsbildende Schule, b) durch die enge Kooperation mit der Wirtschaft, c) durch die Schwerpunktsetzung im Bereich Solartechnik, d) durch die Aufnahme relativ anspruchsvoller solartechnischer Anlagen in das Angebots- und T\u00e4tigkeitsprofi. Dieses Konzept l\u00e4sst sich grunds\u00e4tzlich auf alle Berufsbildenden Schulen mit Schwerpunkten im gewerblich-technischen Bereich \u00fcbertragen. Die Kooperation mit einem Partner aus der Wirtschaft &#8211; in diesem Falle das BNW &#8211; hat sich f\u00fcr das Projekt als sehr f\u00f6rderlich erwiesen, und es ist zu w\u00fcnschen, dass sich diese Kooperation auch nach Projektende aufrechterhalten l\u00e4sst. Aufgrund des starken Zuspruchs, den die schulintegrierte Pro-duktionsst\u00e4tte insbesondere auch von der Stadt Wilhelmshaven und den Akteuren der regionalen Wirtschaft erfahren hat bzw. nach wie vor erf\u00e4hrt, sind gute Voraussetzungen daf\u00fcr, diesen innovativen Ansatz einer Berufsbildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung fortzuf\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Zur Verbesserung des Berufseinstiegs von Jugendlichen, die in ihrer Ausbildungsreife gef\u00f6rdert werden m\u00fcssen, wurde an den BBS Friedenstra\u00dfe in Wilhelmshaven eine schulintegrierte Produktionsst\u00e4tte eingerichtet. Sie firmiert unter dem Namen JADE-Arbeit (Jugend, Arbeit, Durchblick, Erfolg). 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