{"id":24598,"date":"2023-07-13T15:26:17","date_gmt":"2023-07-13T13:26:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25433-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:26:19","modified_gmt":"2023-07-13T13:26:19","slug":"25433-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25433-01\/","title":{"rendered":"Klima-Partner 2007 &#8211; Klimaneutrale Produkte, Dienstleistungen und Verfahren unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der mittelst\u00e4ndischen Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Anlass des Vorhabens ist die Fortsetzung der im Jahre 2005 erfolgreich gestarteten Klimaschutzinitiative Hessische Klima-Partner &#8211; klimaneutrale Produkte und Dienstleistungen in hessischen Unternehmen und deren Ausweitung auf bundesweite Ebene unter dem Namen Klima-Partner 2007. Kernziel der Klimaschutzinitiative ist es, die Entwicklung klimaneutraler Produkte, Events und Dienstleistungen in den Partnerunternehmen und damit die \u00dcberpr\u00fcfung der Wirksamkeit klimaneutraler Aktivit\u00e4ten als Erg\u00e4nzung verpflichtender Klimaschutz-Politikinstrumente fortzusetzen. Die Initiative wird in 2007 nicht mehr als ausschlie\u00dflich hessische, sondern als nationale Klimaschutzinitiative implementiert. Gezielt werden fortan auch mittelst\u00e4ndische Unternehmen in die Klimaschutzinitiative miteingebunden um die Entwicklung klimaneutraler Aktivit\u00e4ten auf eine breitere Basis zu stellen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Projekt l\u00e4sst sich in eine Projektvorbereitungsphase, eine Projektumsetzungsphase (mit zwei<br \/>\ninhaltlich verschiedenen und zeitlich parallel verlaufenden Projektteilen), sowie in eine Projektabschlussphase unterteilen. Das Projekt der DBU beinhaltet neben dem Projektrahmen (Vorbereitungs- und Abschlussphase) nur den Projektteil 2 der Projektumsetzungsphase. Der Projektteil 1 wird vom Hessischen Umweltministerium (HMULV) gef\u00f6rdert. Die Vorbereitungs- und Projektentwicklungsphase (Februar bis Mai 2007) beinhaltet die Akquise von Partnerunternehmen, die Weiterentwicklung\/\u00dcberarbeitung der Projekt-Internetplatform, die Erstellung eines Mediaplans sowie die Kick-off-Veranstaltung mit allen Partnerunternehmen. In der Projektumsetzungsphase (Juni bis Dezember 2007) werden in Zusammenarbeit mit den mittelst\u00e4ndischen Unternehmen klimaneutrale Aktivit\u00e4ten entwickelt und damit ein bundesweiter Markttests f\u00fcr klimaneutrale Produkte und Dienstleistungen durchgef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus soll eine bundesweite Umfrage zum Potential von Klimaneutral durchgef\u00fchrt werden sowie gemeinschaftlicher Klimaneutral-Aktivit\u00e4ten zwischen den Partnerunternehmen entwickelt werden. In der Projektabschlussphase (Januar bis M\u00e4rz 2008) erfolgt die Evaluation des Potentials klimaneutraler Aktivit\u00e4ten sowie die Vorstellung der Ergebnisse des Projekts in der \u00d6ffentlichkeit im Zuge einer medienwirksamen Projektabschlussveranstaltung und Pr\u00e4sentation der Ergebnisse im Internet.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die wesentlichen Ergebnisse des Projektes Klima-Partner 2007\/08 lassen sich wie folgt zusammenfassen:<br \/>\n1.\tDie zunehmende \u00f6ffentliche Sensibilisierung f\u00fcr die Thematik Klimawandel stellt neue Heraus-forderungen an Unternehmen und er\u00f6ffnet gleichzeitig neue Handlungsm\u00f6glichkeiten. Das Instrument der Klimaneutralit\u00e4t bietet diesbez\u00fcglich kreative und innovative Optionen. Das Projekt Klima-Partner macht deutlich, dass es sich beim Instrument Klimaneutral um ein innovatives freiwilliges Instrument mit vielversprechendem Potential f\u00fcr die Unternehmenskommunikation bzw. das Produkt-, Dienstleistungs- und Veranstaltungsmarketing handelt. Die St\u00e4rke des Instruments \u0082Klimaneutral ist insbesondere darin zu sehen, dass es gleichzeitig sowohl als Klimaschutz- als auch Kommunikations-\/Marketinginstrument eingesetzt werden kann.<br \/>\n2.\tNeben namhaften Gro\u00dfunternehmen haben in diesem Projektjahr erstmals auch mittel-st\u00e4ndische Unternehmen klimaneutrale Produkte und Dienstleistungen umgesetzt. Hierbei konnte einerseits festgestellt werden, dass sich klimaneutrale Aktivit\u00e4ten in KMUs aufgrund der kleineren Organisationsstruktur schneller und einfacher umsetzen lassen. W\u00e4hrend in gr\u00f6\u00dferen Unternehmen die Umsetzung der Aktivit\u00e4ten mehrere Entscheidungsstufen durchlaufen muss, ist es in kleineren Unternehmen meist der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer pers\u00f6nlich, der das Klimaneutral-Engagment von der Idee bis zur Umsetzung betreut. Andererseits haben KMUs oftmals mit der Finanzierung von klimaneutralen Aktivit\u00e4ten zu k\u00e4mpfen, wohingegen in Gro\u00dfunternehmen meist ein eigenes Budget aus dem Marketing- oder Nachhaltigkeitsbereich zur Verf\u00fcgung steht. F\u00fcr jedes Unternehmen gleich ist jedoch die Tatsache, dass das Klimaschutzengagement von Unternehmen von den Aktivit\u00e4ten einzelner, sehr engagierter Verantwortlicher in den jeweiligen Unternehmen abh\u00e4ngt.<br \/>\n3.\tIm Verlauf der beiden ersten Projektjahre 2005\/2006 konnte aufgezeigt werden, dass klimaneutrale Ma\u00dfnahmen eine sinnvolle und wirksame freiwillige Unterst\u00fctzung f\u00fcr verpflichtende Klimaschutz-Politikinstrumente darstellen k\u00f6nnen. Insgesamt wurden 56.137 t CO2  im Projektjahr 2007\/2008 und im gesamten Projektverlauf (2005-2008) \u00fcber 136.000 t CO2 durch die verschiedenen im Rahmen des Projektes entwickelten klimaneutralen Aktivit\u00e4ten der Partnerunternehmen gemindert.<br \/>\n4.\tObgleich das Thema Klimawandel und die daraus resultierende Verantwortung von Unternehmen ein Thema in der \u00d6ffentlichkeit ist, gibt es im Bezug auf Klimaneutralit\u00e4t noch Erkl\u00e4rungsbedarf. Hierbei kommt dem Marketing eine wesentliche Rolle im Unternehmen zu, um das Engagement dem Kunden zu vermitteln. Mit der Produktion des Imagefilms, sowie mit weiteren Produkten wie dem CO2-Rechner oder dem Klimaschutzquartett, konnten den Unternehmen Instrumente f\u00fcr die Kommunikation ihres Klimaneutral-Engagements zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Sensibilisierung der \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr die Klimaproblematik und das Klimaschutzinstrument Klimaneutral durch:<br \/>\n&#8211; Medienkooperation mit der Frankfurter Rundschau<br \/>\n&#8211; Pr\u00e4sentation der Ergebnisse im Internet<br \/>\n&#8211; Produktion eines Projektfilms in enger Kooperation mit den Partnerunternehmen<br \/>\n&#8211; Entwicklung eines CO2-Rechners, der einen individuellen CO2-Footprint &#8211; bestehend aus Reiseaktivit\u00e4ten sowie Energieverbrauchen &#8211; berechnet<br \/>\n&#8211; Erstellung eines Handbuchs f\u00fcr Klimaneutralit\u00e4t, als Ma\u00dfnahmenunterst\u00fctzung f\u00fcr Klein- und Mittelst\u00e4ndige Unternehmen<br \/>\n&#8211; Entwicklung eines Klima-Quartettes, mit spielerischen Energieeffizienzma\u00dfnahmen im Alltag.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Klima-Partner Projektes haben gezeigt, wie viele kreative Ideen f\u00fcr klimaneutrale Produkte, Veranstaltungen und Dienstleistungen umgesetzt werden k\u00f6nnen. Dabei ist ein Unterschied zwischen Gro\u00df- und Mittelstandsunternehmen, bzw. ein Unterschied in den verschiedenen Branchen, haupts\u00e4chlich in der Finanzierung, auszumachen.<br \/>\nAls Fazit des Klima-Partner Projektes ist zu sagen, dass sich das Instrument der Klimaneutralit\u00e4t seit seinem Beginn im Jahr 2005 rasant weiterentwickelt hat &#8211; von der \u00dcberpr\u00fcfung der Einsetzbarkeit, der Berechnung von Produkten, Veranstaltungen und Dienstleistungen, der Entwicklung von Standards (Berechnung, Projekte, Stilllegung) bis hin zur Implementierung verschiedener klimaneutraler Produkte oder ganzer Organisationen.<br \/>\nDabei ist festzustellen, dass sich Klimaneutralit\u00e4t (ggf. noch) nicht f\u00fcr alle Produkte eignet und in jedem Fall weiterhin erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig ist. Sowohl f\u00fcr die Verbraucher, die Unternehmenskunden, als auch intern gegen\u00fcber Mitarbeitern oder dem Management. Dabei ist immer wieder zu betonen, dass Klimaneutralit\u00e4t stets der letzte Schritt einer nachhaltigen Klimaschutzstrategie in und von Unternehmen sein sollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Anlass des Vorhabens ist die Fortsetzung der im Jahre 2005 erfolgreich gestarteten Klimaschutzinitiative Hessische Klima-Partner &#8211; klimaneutrale Produkte und Dienstleistungen in hessischen Unternehmen und deren Ausweitung auf bundesweite Ebene unter dem Namen Klima-Partner 2007. Kernziel der Klimaschutzinitiative ist es, die Entwicklung klimaneutraler Produkte, Events und Dienstleistungen in den Partnerunternehmen und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[62,47,52,2423,53],"class_list":["post-24598","projektdatenbank","type-projektdatenbank","status-publish","hentry","tag-hessen","tag-klimaschutz","tag-umweltforschung","tag-umweltkommunikation","tag-umwelttechnik"],"meta_box":{"dbu_projektdatenbank_az_ges":"25433\/01","dbu_projektdatenbank_medien":"","dbu_projektdatenbank_pdfdatei":"A 25433.pdf","dbu_projektdatenbank_bsumme":"110.934,00","dbu_projektdatenbank_firma":"First Climate","dbu_projektdatenbank_strasse":"Reinhardtstr. 46","dbu_projektdatenbank_plz_str":"10117","dbu_projektdatenbank_ort_str":"Berlin","dbu_projektdatenbank_p_von":"2007-06-13 00:00:00","dbu_projektdatenbank_p_bis":"2009-06-30 00:00:00","dbu_projektdatenbank_laufzeit":"2 Jahre und 1 Monat","dbu_projektdatenbank_telefon":"030 \/ 847 12 431 - 0","dbu_projektdatenbank_inet":"","dbu_projektdatenbank_bundesland":"Hessen","dbu_projektdatenbank_foerderber":"134","dbu_projektdatenbank_ab_bericht":"DBU-Abschlussbericht-AZ-25433.pdf","dbu_projektdatenbank_ist_nachbewilligung_von":"","dbu_projektdatenbank_hat_nachbewilligung":"","dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/24598","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/projektdatenbank"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/24598\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43075,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/24598\/revisions\/43075"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24598"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24598"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24598"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}