{"id":24575,"date":"2023-09-24T10:32:23","date_gmt":"2023-09-24T08:32:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25365-01\/"},"modified":"2023-09-24T10:32:24","modified_gmt":"2023-09-24T08:32:24","slug":"25365-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25365-01\/","title":{"rendered":"Kooperation Schule &#8211; Wirtschaft:\nErfahrungswerkstatt Schule &#8211; Wirtschaft &#8211; Nachhaltigkeit in der Region Freiburg"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ausgehend von der wenig entwickelten F\u00e4higkeit von Jugendlichen ihre Lebenswelt ganzheitlich zu gestalten steht im Projekt Kooperation Schule &#8211; Wirtschaft: Erfahrungswerkstatt Schule &#8211; Wirtschaft &#8211; Nachhaltigkeit in der Region Freiburg die F\u00f6rderung von unternehmendem Handeln im Sinne von Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Basis daf\u00fcr bildet die Vermittlung von Handlungskompetenz und Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung zu Wirtschaft, Beruf und Arbeit. In enger Partnerschaft mit regionalen Betrieben lernen Jugendliche die Welt der Arbeit und deren Gestaltungsm\u00f6glichkeiten kennen. Sie erfahren, welche Bedeutung Fragen der Nachhaltigkeit aus der Sichtweise eines Unternehmens haben.<\/p>\n<p>Das Ziel ist es, Jugendlichen F\u00e4higkeiten mit auf den Weg zu geben, die es erm\u00f6glichen, aktiv und eigenverantwortlich die Zukunft mit zu gestalten. In diesem Zusammenhang spielen ebenso emotionale wie auch handlungsbezogene Komponenten der Bildung eine entscheidende Rolle. Aus der Kooperation Wirtschaft &#8211; Schule ergibt sich dabei ebenso f\u00fcr die Betriebe und die Region ein beachtliches Innovations- und Nachhaltigkeitspotential.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Gesamtkonzept des Projektes gliedert sich in vier miteinander verkn\u00fcpfte und sich gegenseitig erg\u00e4nzende Bausteine. Diese sind:<br \/>\n1.\tWirtschaftsf\u00fchrerschein Schule (Wirtschaftswissen mit Praxisbezug: Was hei\u00dft nachhaltig Wirtschaften? Unternehmendes ganzheitliches Denken, Abschluss mit Zertifikat der HWK)<br \/>\n2.\tEnergiepools (Klima- und Umweltschutz aus der betrieblichen Praxis wird von den Sch\u00fclern\/innen direkt erfahren)<br \/>\n3.\tTalentschuppen (Erfahren der eigenen St\u00e4rken und Interessen durch eine aktive Auseinandersetzung)<br \/>\n4.\tScience Parcours (Technik zur Nachhaltigkeit selbst anwenden).<\/p>\n<p>Das Projekt Kooperation Schule &#8211; Wirtschaft mit seinen vier Bausteinen baut auf einem Netzwerk von Partnern (Schulen, Unternehmen, st\u00e4dt. Einrichtungen, Hochschulen etc.) auf. Es f\u00fchrt die Partner zu einer neuen, effektiven und tragf\u00e4higen Struktur zusammen. Gemeinsam werden die Bausteine umgesetzt. Die erarbeiteten Konzepte, Methoden und Instrumente stehen anschlie\u00dfend einem breiten Kreis von Schulen und Unternehmen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Projekt hat in einem Netzwerk von Partnern gro\u00dfen Zuspruch und umfangreiche Unterst\u00fctzung erhalten. So ist es gelungen alle Projektbausteine in einem Teilprojekt Beruf &#038; Co. &#8211; eine Expedition in die Welt von Ausbildung und Beruf unter einem Dach zusammen zu fassen. Sch\u00fcler\/innen von bis zu f\u00fcnf Haupt- und Realschulen, organisiert in Sch\u00fclerfirmen und Expeditionsgruppen, haben j\u00e4hrlich eine Berufsinformationsmesse mit einem umfangreichen Programmangebot geplant und durchgef\u00fchrt. <\/p>\n<p>Von acht Sch\u00fclerfirmen begleitet von Moderatoren und Unternehmenspartnern wurde die Messe organisiert. Zwei Expeditionsgruppen haben zusammen mit Partnerunternehmen einen Energieparcours f\u00fcr die Besucher erstellt. Von zwei weiteren Expeditionsgruppen wurden eine Assessmentparcours\/Berufeparcours realisiert und eine Befragung zur Berufsorientierung bei ca. 1000 Sch\u00fclern\/innen durchgef\u00fchrt. Erg\u00e4nzt wurde das Gesamtangebot auf der Messe durch Kunstprojekte, die von den Jugendlichen in Kooperation mit Partnern verwirklicht wurden. <\/p>\n<p>So ist es gelungen Sch\u00fcler\/innen in eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen, Wirtschaft, nachhaltiges Wirtschaften, unternehmerisches Handeln und Denken, berufliche Orientierung, Talente und Interessen sowie naturwissenschaftliches Verst\u00e4ndnis einer nachhaltigen Energieversorgung zu bringen. Die Messe wurde zweimal durchgef\u00fchrt von ca. 300 Sch\u00fclern\/innen organisiert und jeweils ca. 1000 Besuchern besucht. Um die Messe hat sich ein Netzwerk von Schulen, Hochschulen, Unternehmen, st\u00e4dt. Einrichtungen, mit einem langfristigen Interesse an der Durchf\u00fchrung, gebildet.<\/p>\n<p>Teilnehmende Sch\u00fcler\/innen an Beruf &#038; Co. von drei Schulen konnten zudem ihre Arbeit bei Beruf &#038; Co. mit weiteren Modulen des Wirtschaftsf\u00fchrerscheins kombinieren und so das Curriculum absolvieren. Unabh\u00e4ngig von diesem umfassenden ganzheitlichen Teilprojekt, wurde der Wirtschaftsf\u00fchrerschein zus\u00e4tzlich an vier Schulen der Region eingef\u00fchrt. Dort konnte den Jugendlichen ein umfangreiches Angebot f\u00fcr Bildung in \u00d6konomie und nachhaltiger Entwicklung vermittelt werden. Insgesamt waren es ca. 560 Sch\u00fcler\/innen, die dieses Angebot genutzt haben. Beim Wirtschaftsf\u00fchrerschein spielt die Arbeit mit dem Strategiespiel Unternehmenssimulator CHANCE eine ganz wesentliche Rolle. CHANCE wurde im Rahmen des Projekts um ein Modul nachhaltiges Wirtschaften erweitert. So k\u00f6nnen Sch\u00fcler\/innen spielerisch dieses Thema kennen lernen. Erg\u00e4nzend wurden Referendare und Lehramtstudenten sowie Lehrer in einem Umfang von insgesamt 480 Std. zum Thema nachhaltige Unternehmensf\u00fchrung geschult.<\/p>\n<p>Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt des Projekts lag im Aufbau der Energiepools. Dies erfolgte \u00fcber drei Ans\u00e4tze: Energietag, Thermobox und Wettbewerb Zukunft &#8211; Jugend &#8211; Nachhaltigkeit. Alle drei Ans\u00e4tze haben gro\u00dfen Zuspruch gefunden. Insgesamt waren ca. 280 Sch\u00fcler\/innen beteiligt. An 12 Schulen wurde die Thermobox (ein Beispiel f\u00fcr energieeffiziente Bauweise) zusammen mit Unternehmenspartnern erstellt. Mit zahlreichen Sch\u00fclern\/innen wurde ein Energietag bei Unternehmenspartnern (Heizungsanlagen, Solarmodulproduktion, Stromerzeugung etc.) durchgef\u00fchrt. Der Wettbewerb hat Sch\u00fcler\/innen von insgesamt 13 Schulen zu einer aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit gebracht. Am gesamten Projekt haben sich 33 Unternehmenspartner, ca. 1200 Sch\u00fcler\/innen mit insgesamt ca. 30.000 Teiln. Std. und ca. 330 Lehrer, Referendare, Studenten mit ca. 480 Teiln. Std. beteiligt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das Projekt wurde in allen Modulen von einer umfangreichen regionalen Berichterstattung begleitet. In der Brosch\u00fcre Jugendbegleiter.Schule.Wirtschaft der Jugendstiftung Baden-W\u00fcrttemberg aus dem Jahre 2009 wird das Projekt als beispielgebend vorgestellt. In einem Arbeitsheft zur nachhaltigen Unternehmensf\u00fchrung wird Schulen ein Instrument zur Durchf\u00fchrung von Inhalten des Wirtschaftsf\u00fchrerscheins in die Hand gegeben. In einer Abschlussveranstaltung wurden die Inhalte vor einem Publikum aus Schulen und Institutionen vorgestellt. Zudem besitzt das Teilprojekt Beruf &#038; Co. einen eigenen Internetauftritt www.beruf-co.de.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Sch\u00fcler\/innen von Haupt- und Realschulen konnten durch das Projekt vielf\u00e4ltige Erfahrungen zu Wirtschaft, unternehmenden Handeln und Nachhaltigkeit machen. Der Zuspruch war sehr gro\u00df. Dank der nachhaltigen Verankerung in einem Netzwerk werden die Teilprojekte Beruf &#038; Co., Wirtschaftsf\u00fchrerschein, Energiepools ausgebaut und weiter gef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ausgehend von der wenig entwickelten F\u00e4higkeit von Jugendlichen ihre Lebenswelt ganzheitlich zu gestalten steht im Projekt Kooperation Schule &#8211; Wirtschaft: Erfahrungswerkstatt Schule &#8211; Wirtschaft &#8211; Nachhaltigkeit in der Region Freiburg die F\u00f6rderung von unternehmendem Handeln im Sinne von Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. 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