{"id":24571,"date":"2023-09-24T10:32:23","date_gmt":"2023-09-24T08:32:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25348-01\/"},"modified":"2023-09-24T10:32:24","modified_gmt":"2023-09-24T08:32:24","slug":"25348-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25348-01\/","title":{"rendered":"Suptropia &#8211; Bananenpflanzen in N\u00fcrnberg? &#8211; Erarbeitung einer interaktiven Ausstellung zum Thema Globale Klimaerw\u00e4rmung durch Sch\u00fcler einer Ganztagsschule in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendmuseum N\u00fcrnberg"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die globale Klimaerw\u00e4rmung ist eines der dr\u00e4ngendsten Umweltprobleme unserer Zeit.<br \/>\nEs ist wichtig, das Thema des globalen Klimawandels in der Umweltbildung stark zu fokussieren, da es auf der Folgeebene in alle Bereiche des menschlichen Lebens wirken wird. Es gibt ganz konkrete Handlungsm\u00f6glichkeiten. Diese gilt es erneut aufzuzeigen, um damit so schnell wie m\u00f6glich die noch vorhandenen Chancen zu nutzen. Dazu will das hier beschriebene Vorhaben seinen Beitrag leisten.<br \/>\nBei dem hier beschriebenen Vorhaben handelt es sich um ein interaktives Ausstellungsprojekt zum komplexen Thema der globalen Klimaerw\u00e4rmung.<br \/>\nDieses soll im Rahmen einer Kooperation zwischen Sch\u00fcler\/innen und Lehrer\/innen der Adolf-Reichwein-Schule N\u00fcrnberg, dem Kinder- und Jugendmuseum N\u00fcrnberg, dem Modellbauunternehmen H\u00fcttinger Exhibition Engineering und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Forschungseinrichtungen erreicht werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenEin wichtiges p\u00e4dagogisches Ziel des geplanten Modellprojekts ist es, den Sch\u00fcler\/innen forschendes Lernen und damit vielf\u00e4ltige Interaktionsm\u00f6glichkeiten anzubieten. Die Sch\u00fcler\/innen sollen im Rahmen der beiden o.g. Grob-Ziele (wissenschaftliche Grundlagen und individuelle Handlungsoptionen) die M\u00f6glichkeit haben, selbst Fragen zu entwickeln und Antworten darauf zu finden.<br \/>\nPhase 1 Recherche und Erarbeitung des Themas sowie der detaillierten Fragestellungen: Hier sind die Prinzipien des forschenden Lernens besonders wichtig, wobei gro\u00dfer Wert auf das Prozesshafte von Projektarbeit gelegt wird.<br \/>\nPhase 2 Konzeption der Wanderausstellung: Welche Schwerpunkte sind f\u00fcr die Sch\u00fcler\/innen interessant, um ausgew\u00e4hlt zu werden, welchen roten Faden soll die Ausstellung haben, welche interaktiven Ausstellungsobjekte stellen sich die Sch\u00fcler\/innen vor? Bei der Realisierung der Modelle und Objekte ist eine enge Kooperation mit H\u00fcttinger Exhibition Engineering geplant.<br \/>\nPhase 3 Pr\u00e4sentation der von Sch\u00fclern entwickelten interaktiven Ausstellung im Kinder- und Jugendmuseum N\u00fcrnberg. Das Modellprojekt wird einer breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht.<br \/>\nPhase 4 Vorbereitung der Wanderausstellung Zielgruppe daf\u00fcr sind andere Kinder- und Jugendmuseen, andere Ganztagsschulen, kulturhistorische sowie naturkundliche Museen in ganz Deutschland.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Insgesamt kann dieses Modellprojekt auf allen Ebenen als gro\u00dfer Erfolg und Bereicherung f\u00fcr alle teilnehmenden Menschen betrachtet werden. Es gab ebenfalls einige Erschwernisse im Bereich Kommunikation, die in diversen Ebenen der Kooperation zum Tragen (siehe Abschlussbericht).<\/p>\n<p>Die Projektleitung leitet aus den Erfahrungen die unten folgenden Gelingensbedingungen f\u00fcr p\u00e4dagogisch erfolgreiche Projektarbeit und Gelingensbedingungen f\u00fcr eine gute Kooperation zwischen Schule und au\u00dferschulischen Bildungsinstitutionen (z. B. Museen) ab.<br \/>\nEin erfolgreiches Projekt mit den zentralen Methoden freies Recherchieren und Forschen offenen Lernsituationen erfordert:<br \/>\n\tEin klares Ziel, in diesem Fall das Produkt Ausstellung<br \/>\n\tEinen zeitlichen Rahmen, der m\u00f6glichst f\u00fcr die Sch\u00fcler\/-innen \u00fcberschaubar sein sollte<br \/>\n\tKonstruktivistische Lerntheorie als methodisches Basiskonzept<br \/>\n\tFreie Themenwahl, basierend auf den Interessen der Sch\u00fcler\/-innen<br \/>\n\tFreie Methodenwahl, basierend auf den F\u00e4higkeiten und Kenntnissen der Sch\u00fcler\/-innen<br \/>\n\tIndividuelle, kontinuierliche, fachlich-methodisch kompetente und motivierende Lernbegleitung<br \/>\n\tOffener Umgang der Lernbegleitung mit ihren eigenen Kenntnisl\u00fccken und Fragen. Alle (!) sind<br \/>\n       in Prozessen des forschenden Lernens Lernende! Gemeinsame Lernprozesse<br \/>\n       (Co-Konstruktion)<br \/>\n\tDie Sicherheit f\u00fcr alle Sch\u00fcler\/-innen-Teams, dass am Ende der Projektarbeit ein Produkt<br \/>\n       (Erfolgserlebnis) aus ihrer Arbeit (z.B. in einer Ausstellung) entsteht (nichts landet in der<br \/>\n       Schublade!).<br \/>\n\tHohes pers\u00f6nliches Engagement der Lernbegleiter und Lernbegleiterinnen und viel Zeit!<\/p>\n<p>Basierend auf dem Verlauf und der Reflexion des Modellprojekts Subtropia &#8211; Bananenpflanzen in N\u00fcrnberg? k\u00f6nnen die folgenden Gelingensbedingungen f\u00fcr eine gute Kooperation zwischen Schule und au\u00dferschulischer Bildungsinstitution abgeleitet werden:<br \/>\n\tOffener Austausch \u00fcber die Perspektiven und Ziele aller beteiligten Institutionen und<br \/>\n       Lernbegleiter und Lernbegleiterinnen sowie Transparenz und Nachvollziehbarkeit der<br \/>\n       Standpunkte<br \/>\n\tSchriftliche Kooperationsvereinbarung der Partnerinstitutionen<br \/>\n\tKlare Zielvereinbarungen und Meilensteinplanungen zu Beginn der Projektplanung Konstruktion<br \/>\n       einer gemeinsamen Perspektive (Zusammenarbeit auf Augenh\u00f6he)<br \/>\n\tKlare Vereinbarungen \u00fcber die Beitr\u00e4ge jeder Partnerinstitution: Inhaltlich, methodisch,<br \/>\n       personell, finanziell<br \/>\n\tVerbindliche Festlegung einer projektverantwortlichen Person auf beiden Seiten<br \/>\n\tBereitschaft zur aktiven Kommunikation in beiden Partnerinstitutionen und gegenseitiges<br \/>\n       Vertrauen<br \/>\n\tBereitschaft zum Kennenlernen der Partnerinstitution mit ihren jeweiligen p\u00e4dagogischen<br \/>\n       Konzepten, Zielen, Jahresrhythmen, M\u00f6glichkeiten und Erfahrungen<br \/>\n\tTransparenz \u00fcber die interne Bedeutung des Projekts f\u00fcr die Partner<br \/>\n\tFr\u00fchzeitiges Inkenntnissetzen \u00fcber Ver\u00e4nderungen der Rahmenbedingungen und eventuelle<br \/>\n       Krisensituationen<br \/>\n\tL\u00fcckenloser Informationsfluss im Projekt und weitergehend in die Institutionen hinein<br \/>\n\tRegelm\u00e4\u00dfige Teamsitzungen und regelm\u00e4\u00dfiger Austausch der verantwortlichen<br \/>\n       Entscheidungstr\u00e4ger<br \/>\n\tDie Schulleitung muss sich f\u00fcr das Projekt interessieren und dieses uneingeschr\u00e4nkt<br \/>\n       unterst\u00fctzen<br \/>\n\tAlle Mitarbeiter\/-innen der Partnerorganisationen m\u00fcssen hinter dem Kooperationsprojekt<br \/>\n       stehen<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Planungen und Entw\u00fcrfe der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie die fertige Ausstellung wurden mehrfach einer breiten \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert:<br \/>\n\tIm Rahmen der schulinternen Abschlussveranstaltung am Ende der Projektarbeit (Juli 2008)<br \/>\n\tEr\u00f6ffnung der Ausstellung im Kinder- und Jugendmuseum N\u00fcrnberg (Oktober 2008)<br \/>\n\tIm offenen Museumsbetrieb oder bei Gruppenangeboten im Kinder- und Jugendmuseum<br \/>\n       N\u00fcrnberg (Oktober 2008 bis Juli 2009)<br \/>\n\tBei den drei Preisverleihungen (u.a. offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung f. nachhaltige<br \/>\n       Entwicklung 2008\/2009)<br \/>\n\tIm Rahmen von Pressekontakten mit lokalen Tageszeitungen<br \/>\n\tEr\u00f6ffnung der Ausstellung des ersten Leihnehmers (N-ERGIE AG N\u00fcrnberg, September 2009)<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Es lohnt sich immer f\u00fcr diejenigen ein Kooperationsprojekt durchzuf\u00fchren, die bereit sind zu lernen und sich selbst weiterzuentwickeln! Die Methoden des forschenden Lernens in offenen Lernsituationen ben\u00f6tigt viel Zeit und Engagement der Lernbegleitung. Dies einzusetzen m\u00fcssen alle Beteiligten zu Beginn bereit sein.<br \/>\nForschendes Lernen ist ein wichtiges Element der p\u00e4dagogischen Schulentwicklung an allen Schulen, stellt aber gro\u00dfe Anforderungen im Bereich Fachdidaktik, Kommunikation und Fortbildungen dar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die globale Klimaerw\u00e4rmung ist eines der dr\u00e4ngendsten Umweltprobleme unserer Zeit. Es ist wichtig, das Thema des globalen Klimawandels in der Umweltbildung stark zu fokussieren, da es auf der Folgeebene in alle Bereiche des menschlichen Lebens wirken wird. Es gibt ganz konkrete Handlungsm\u00f6glichkeiten. 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