{"id":24523,"date":"2023-09-21T10:32:05","date_gmt":"2023-09-21T08:32:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/22325-02\/"},"modified":"2023-09-21T10:32:08","modified_gmt":"2023-09-21T08:32:08","slug":"22325-02","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/22325-02\/","title":{"rendered":"CTG &#8211; Computer to Glass, Reduktion von Abw\u00e4ssern und L\u00f6semittelemissionen im gro\u00dffl\u00e4chigen Druck durch ein siebfreies, tonerbasiertes digitales Druckverfahren (2. Phase)"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel des Projektes CTG-Computer-to-Glass war die Entwicklung einer Einfarbmaschine zur gro\u00dffl\u00e4chigen Bedruckung von KFZ- bzw. Architekturglas durch das tonerbasierte Druckverfahren.<br \/>\nDabei sollte eine praxisrelevante Druckbreite von mindestens 1600 mm erzielt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden zwei Projektphasen geplant. In der ersten (bereits abgeschlossenen) Phase sollten die prinzipiellen Fragestellungen zur thermischen, mechanischen und steuerungstechnischen Auslegung an einer Druckmaschine mit maximal 300 mm Druckbreite erarbeitet werden. In der zweiten Projektphase war die Entwicklung einer Druckmaschine vorgesehen, mit der auf mindestens 1600 mm Breite Drucke mit einer Aufl\u00f6sung von 400 dpi auf ebene Glasoberfl\u00e4chen aufgebracht werden sollten.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Arbeiten der Projektphase 2 haben wir in nachstehende Arbeitspakete unterteilt. Aufgrund der vorherrschenden technischen Schwierigkeiten (Details siehe Halbjahresberichte) wurden die Arbeitspakete nur teilweise oder unvollst\u00e4ndig bearbeitet. Detaillierung \/ Ergebnisse im nachstehenden Bericht.<br \/>\nAP 1 &#8211; Entwicklung von L\u00f6sungen zum Beseitigen der Kontamination<br \/>\nAP 2 &#8211; Reduzierung der Transfertemperatur\/Tonerentwicklung<br \/>\nAP 3 &#8211; Druckbreiten Skalierung auf 1600 mm<br \/>\nAP 4 &#8211; Konzeptphase Druckmaschine 1600 mm<br \/>\nAP 5 &#8211; Entwicklung der Heizung f\u00fcr Druckmaschine 1600 mm<br \/>\nAP 6 &#8211; Entwicklung Druckkopftr\u00e4ger und -antrieb f\u00fcr Druckmaschine 1600 mm<br \/>\nAP 7 &#8211; Entwicklung Materialtransport und Positioniereinheiten f\u00fcr Druckmaschine 1600 mm<br \/>\nAP 8 &#8211; Konstruktion und Integration der Maschinenmodule zum Gesamtsystem<br \/>\nAP 9 &#8211; Realisierung und Integration des Gesamtsystems<br \/>\nAP 10 &#8211; Applikationstests<br \/>\nAP 11 &#8211; Querschnittsaktivit\u00e4ten, Projektmanagement und projektbegleitende Dokumentation<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Es sollte ein neues Druckverfahren entwickelt werden, mit dem in f\u00fcr den Siebdruck typischen Anwendungen die herk\u00f6mmliche Druckform und l\u00f6semittelhaltige Druckfarben verzichtet werden kann. Es traten jedoch unerwartet komplexe Zusammenh\u00e4nge zwischen Drucksystem und korrespondierendem Handling des Toners auf, die nicht gel\u00f6st wurden. Zwischenzeitlich wurde entschieden, das Drucksystem vollst\u00e4ndig neu zu entwickeln und zun\u00e4chst einen Prototypen zum Drucken auf Papier zur Untersuchung der Probleme aufzubauen. Die daraus entstandenen M\u00f6glichkeiten wurden zur Optimierung und Analyse des Transfersystems und dem Zusammenspiel von Drucksystem und Toner verwendet. Im Projekt wurde ein deutlicher technischer Fortschritt erreicht. Wesentliche Aspekte sind neu entwickelte Tonerrezepturen und vor allem eine innovative Entwicklereinheit Hiermit gelingt es, die hohen Tonermengen, die f\u00fcr eine optisch dichte Bedruckung von Glas erforderlich sind, in nur einem Druckprozess bei sehr geringer Tonerkontamination nicht zu bedruckender Bereiche zu \u00fcbertragen. In Verbindung mit einer geeigneten Sensorik kann zudem die Aufladung des Toners den Druckparametern angepasst werden. Die neu gebaute Anlage erm\u00f6glicht sowohl den direkten Druck mit elektrostatischen \u00dcbertrag vom OPC auf das Substrat als auch den indirekten Druck mittels Transferwalze. Damit kann die Maschine eine Vielzahl von Materialen bedrucken. Der direkte Druck ist f\u00fcr alle nichtleitenden Materialen wie Papier und Folien und leitendende Materialien wie Metalle bis zu einer Dicke von 1 mm geeignet. Druck auf Materialien wie Glas, Kunststoffplatten oder Holz kann durch den indirekten Druck realisiert werden. Mit dieser Anlage werden auch zuk\u00fcnftig die nicht gel\u00f6sten Themen wie Kontamination und Transfer weiter untersucht. Obwohl die Projektziele nicht erreicht wurden, unterstrichen die erarbeiteten Erkenntnisse, die grunds\u00e4tzlichen Vorteile des neuen Druckverfahrens hinsichtlich der zu erzielbaren Umweltentlastung. Weiter lassen die Ergebnisse verschiedener Versuche hinsichtlich des Toner\u00fcbertrages eine Reduzierung der Transfertemperatur von 100 \u00b0C auf nunmehr 30\u00b0 bis 40 \u00b0C als realistisches Ziel definieren. Die hierdurch zu erwarteten Einsparungen im Energieeintrag unterstreichen die wirtschaftlichen und umweltrelevanten Aspekte dieses neuen Druckverfahrens. Die Projektpartner werden auch nach Ablauf der Projektlaufzeit seitens der DBU dieses Projekt weiter verfolgen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Aufgrund der nicht erreichten Projektziele ist es aktuell nicht vorgesehen, die (Teil-) Ergebnisse zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projektes wurden wir mit unerwartete komplexen Zusammenh\u00e4ngen des Drucksystems und des korrespondierenden Handling des Toners konfrontiert, welches bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht gel\u00f6st wurde. Aus diesem Grund hatte man sich entschieden, das Drucksystem vollst\u00e4ndig neu zu entwickeln und einen Prototypen zum Drucken auf Papier zu entwickeln\/zu bauen. Die daraus entstandenen M\u00f6glichkeiten wurden zur Optimierung\/Analyse des Transfersystems und dem Zusammenspiel von Drucksystem und Toner verwendet. Mit den hieraus gewonnen Ergebnissen sollen die nicht gel\u00f6sten Themen wie Kontamination\/Transfer \u00fcber eine passende Maschinenentwicklung gel\u00f6st werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel des Projektes CTG-Computer-to-Glass war die Entwicklung einer Einfarbmaschine zur gro\u00dffl\u00e4chigen Bedruckung von KFZ- bzw. Architekturglas durch das tonerbasierte Druckverfahren. Dabei sollte eine praxisrelevante Druckbreite von mindestens 1600 mm erzielt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden zwei Projektphasen geplant. 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