{"id":24511,"date":"2023-09-30T10:32:17","date_gmt":"2023-09-30T08:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25177-01\/"},"modified":"2023-09-30T10:32:20","modified_gmt":"2023-09-30T08:32:20","slug":"25177-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25177-01\/","title":{"rendered":"Umweltbildungsnetzwerk Meeresb\u00fcrger"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Meere und K\u00fcsten sind sensible Lebensr\u00e4ume, mit sehr hoher \u00f6kologischer Bedeutung f\u00fcr den Menschen. Fast alle der negativen Ver\u00e4nderungen sind auf die Aktivit\u00e4ten von Menschen zur\u00fcckzuf\u00fchren und so kann auch nur der Mensch selbst durch sein Handeln eine positive Trendwende erreichen. Uns liegt daran, vorhandene Potentiale zu st\u00e4rken und neue Angebote zu schaffen. Wir wollen \u00fcber die Wissensvermittlung hinaus zum aktiven Handeln anregen und das Bewusstsein f\u00fcr die Verantwortung jedes Einzelnen sowie die eigenen M\u00f6glichkeiten erh\u00f6hen und somit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Das Motto vom Wissen zum Handeln ist einer der Leitgedanken.<\/p>\n<p>Projektziele<br \/>\nBildung eines aktiven Netzwerkes von Umweltbildungseinrichtungen zum Thema Meer und K\u00fcste.<br \/>\nM\u00f6glichst viele Personen zu erreichen und diese zu motivieren, ihr Handeln im Bezug auf die Meere und K\u00fcsten positiv zu ver\u00e4ndern.<br \/>\nBegeisterung zu wecken f\u00fcr die Lebensr\u00e4ume der Meere und K\u00fcsten und ihrer Bewohner.<br \/>\nVerbesserung der Akzeptanz f\u00fcr Meeresschutzgebiete und somit Sicherung ihrer Existenz sowie Unterst\u00fctzung von Neuausweisungen.?<br \/>\nSt\u00e4rkung der einzelnen Einrichtungen, durch das Netzwerk und die noch st\u00e4rkere Herausarbeitung der Alleinstellungsmerkmale.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenWorkshops<br \/>\nDie Workshops bildeten ein zentrales Element des Projektes und waren wichtiger Bestandteil des Erfolges. Der konsequent durchgef\u00fchrte partizipative Ansatz brachte allen Spa\u00df am Mitgestalten und gute Ergebnisse.<br \/>\nW\u00e4hrend der Projektphase fanden 6 gemeinsame Workshops statt. Jeder Workshop ging \u00fcber drei Tage und gliederte sich in Arbeitsphasen, Rundgang durch die gastgebende Einrichtung, Exkursion, Erfahrungsaustausch<br \/>\nInformationsaustausch<br \/>\nF\u00fcr den Informationsaustausch innerhalb der Netzwerk-Partner wurden alle regelm\u00e4\u00dfig durch die MeeresB\u00fcrger-RathausPost \u00fcber den Stand des Projektes, einzelner Bausteine und Fakten informiert.<br \/>\nDie FlaschenPost &#8211; ein digitalerNewsletter &#8211; informiert die MeeresB\u00fcrger \u00fcber interessante und wichtige Neuigkeiten rund um Meer, K\u00fcste und das Projekt.<br \/>\nDie Website bietet \u00fcber Wissensvermittlung und Information einen weiteren Baustein der Vernetzung mit den Kooperationspartnern, wissenschaftlichen Einrichtungen und Vereinen und Verb\u00e4nden da. <\/p>\n<p>Evaluation<br \/>\nBegleitend zum Projekt wurde eine Evaltuation durchgef\u00fchrt. Daf\u00fcr gab es zwei Umfragen.<br \/>\n(a) unter den  Kooperationspartnern b) unter den bis dahin registrierten MeeresB\u00fcrgern. Die Ergebnisse wurden in die weitere Arbeit einbezogen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der Projektverlauf insgesamt ist sehr positiv zu bewerten. Die Vorbereitungen bis zum Start des Projektes in der \u00d6ffentlichkeit haben sich als aufwendiger herausgestellt, als vorher geplant. Dies lag vor allem an der konsequent umgesetzten Einbeziehung aller Kooperationspartner. Deren unterschiedliche Strukturen und Arbeitsweise, W\u00fcnsche und Vorstellungen in einem gemeinsamen Projekt zusammenzuf\u00fchren, war weitaus schwieriger als gedacht.<br \/>\nEs konnte ein Netzwerk zwischen 52 Kooperationspartnern aus unterschiedlichen Bereichen der Umweltbildung entstehen, das als UN-Dakadeprojekt 2010\/2011 ausgezeichnet wurde.<br \/>\nEs liegt ein sehr sch\u00f6nes Corporate Design vor, das nun in den Kommunikationsmitteln zur Anwendung kommt und damit das Projekt in einem einheitlichen Erscheinungsbild in der \u00d6ffentlichkeit  mit einem hohen Wiedererkennungswert pr\u00e4sentiert.<br \/>\nGemeinsam wurde ein Leitbild erstellt und diverse Materialien entwickelt. Der MeeresB\u00fcrger-ReisePass und der ReiseF\u00fchrer stellen dabei die zentralen Dokumente da. Inzwischen haben sich 700 Personen als MeeresB\u00fcrger registrieren lassen. Die ReiseP\u00e4sse k\u00f6nnen von Einzelpersonen, aber auch ganzen Familien erworben werden. F\u00fcr Kinder, die mit der Klasse ein MB-Angebot nutzen gibt es als Urkunde die MeeresB\u00fcrger-MiniCard. F\u00fcr jeden Besuch eines MeeresB\u00fcrger-Rathauses, sowie einer MeeresB\u00fcrger-Veranstaltung oder der Teilnahme an einem Angebot, bekommen die MeeresB\u00fcrger einen Stempel in ihren ReisePass, f\u00fcr die dann kleine Pr\u00e4mien eingel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Je gr\u00f6\u00dfer der Schwarm an Fischstempeln, desto gr\u00f6\u00dfer der Wissenszuwachs.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Mit aktiver \u00d6ffentlichkeitsarbeit wurde im Vorfeld der MeeresB\u00fcrger Auftaktwoche im Fr\u00fchjahr 2009 begonnen. Es wurde eine Medieninformation an rund 500 Medienvertreter verschickt. Dar\u00fcber hinaus haben die einzelnen H\u00e4user im Laufe des Projektes ihre eigenen MeeresB\u00fcrger-Veranstaltungen direkt in der lokalen Presse beworden oder dar\u00fcber informiert.<br \/>\nBundesweit soll das Projekt in der zweiten Phase noch st\u00e4rker beworben werden.<br \/>\nDie Internetplattform www.MeeresBuerger.de ist die Basis \u00f6ffentlichkeitswirksamer Bausteine, die st\u00e4ndig gepflegt und erweitert wurde und wird.<br \/>\nDer digitale Newsletter FlaschenPost informiert zudem themenspezifisch in lockerem Abstand.<br \/>\nDas Projekt wurde auf dem internationalen Treffen des World Ocean Networks in Frankreich erfolgreich vorgestellt. Bei den rund 140 Teilnehmern aus 40 Nationen fand das Projekt ein breites Echo.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Projekt MeeresB\u00fcrgerhat sich sehr erfolgreich entwickelt. Statt der geforderten 15 Institutionen sind inzwischen 52 Kooperationspartner im Netzwerk t\u00e4tig. Bis zum Ende der Projektlaufzeit konnten schon 700 MeeresB\u00fcrger registriert werden. Alle MeeresB\u00fcrger-Materialien haben ein einheitliches sehr ansprechendes Corporate Design. Der partizipartive Ansatz wurde besonders durch die sechs dreit\u00e4gigen Workshops gest\u00e4rkt und der aktive Erfahrungsaustausch intensiviert. Der begleitende Evaluationsprozess konnte zu einer Feinjustierung beitragen. Der Finanzrahmen des Projektes war gut kalkuliert und konnte eingehalten werden.<br \/>\nNahtlos an die Projektphase I (Berichtszeitraum) schlie\u00dft sich bis Ende Juni 2013 eine Phase II, die wie-derum durch F\u00f6rdergelder abgesichert werden konnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Meere und K\u00fcsten sind sensible Lebensr\u00e4ume, mit sehr hoher \u00f6kologischer Bedeutung f\u00fcr den Menschen. 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