{"id":24476,"date":"2023-07-13T15:26:01","date_gmt":"2023-07-13T13:26:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25053-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:26:02","modified_gmt":"2023-07-13T13:26:02","slug":"25053-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25053-01\/","title":{"rendered":"Generations\u00fcbergreifende Umweltbildung in Kindertagesst\u00e4tten und Schulen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung werden seit einigen Jahren erfolgreich generationen\u00fcbergreifende Programme und Projekte umgesetzt, die den Wissens- und Erfahrungstransfer der \u00e4lteren zu den j\u00fcngeren Generationen voranbringen und den Austausch zwischen den Generationen unterst\u00fctzen. Kindertagesst\u00e4tten und Schulen eignen sich in besonderer Weise als Orte f\u00fcr generationen\u00fcbergreifende Angebote. Ausgehend von konkreten Projekten, die die Einbindung von Seniorinnen und Senioren im Kindertagesst\u00e4tten- und Schulbereich systematisch praktizieren, wurden in einem Expertenworkshop Wege zur Implementierung solcher Ans\u00e4tze in das Schulsystem und den Kindertagesst\u00e4ttenbereich er\u00f6rtert. Der Expertenworkshop zielte darauf ab,<br \/>\n\tdie vorhandenen Erfahrungen und Erkenntnisse auszuwerten, zu b\u00fcndeln und f\u00fcr<br \/>\n       strukturbildende Entscheidungen nutzbar zu machen;<br \/>\n\tmit relevanten Akteuren \u00fcber die Ausweitung der generationen\u00fcbergreifenden Umwelt- und<br \/>\n       Nachhaltigkeitsbildung zu diskutieren und Strategien zur Implementierung zu entwickeln;<br \/>\n\tim Optimalfall Eckpunkte f\u00fcr Umsetzungsstrategien in einzelnen Bundesl\u00e4ndern zu formulieren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIn der Vorbereitungsphase wurden Kontakte zu relevanten Ministeriumsvertreterinnen und  vertretern sowie zu weiteren Akteuren, die aufgrund ihrer Erfahrungen oder Erkenntnisse einen Beitrag zur Qualifizierung der Diskussion leisten k\u00f6nnen, aufgenommen. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Ministerien wurden auch Seniorinnen und Senioren aus den Projekten, Lehrkr\u00e4fte sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Umweltbildung eingeladen. Es nahmen Personen aus den drei Bundesl\u00e4ndern Hessen, Rheinland-Pfalz und Niedersachen teil. Zum Auftakt des Workshops wurden Erfahrungen und Erkenntnisse aus durchgef\u00fchrten Projekten sowie Voraussetzungen auf Bundesl\u00e4nderebene, die die Implementierung solcher Projekte f\u00f6rdern bzw. behindern, dargestellt. Auf dieser Basis wurden Empfehlungen zur Implementierung generationen\u00fcbergreifender Ans\u00e4tze diskutiert. Die Ergebnisse sind im Internet unter www.generationennetzwerk.de dokumentiert.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der Expertenworkshop fand am 20. und 21. Januar 2009 im Zentrum f\u00fcr Umweltkommunikation, Osnabr\u00fcck, mit 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Er hat gezeigt, dass die Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung von den Erfahrungen und Kompetenzen der Seniorinnen und Senioren profitieren kann, sofern stimmige strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen gew\u00e4hrleistet sind. F\u00fcr die Umsetzung von generationen\u00fcbergreifenden Ans\u00e4tzen der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung an Kindertagesst\u00e4tten und Schulen sind Umweltbildungseinrichtungen erforderlich, die Seniorinnen und Senioren gewinnen, qualifizieren und in die konkreten Einsatzbereiche an den Kindertagesst\u00e4tten und Schulen vermitteln. Seniorinnen und Senioren verf\u00fcgen \u00fcber vielf\u00e4ltige Kompetenzen, die f\u00fcr die Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung interessant sind, wie Wissen \u00fcber Tiere, Pflanzen, Ern\u00e4hrung, Energie, Land- und Forstwirtschaft, aber auch \u00fcber die regionale Entwicklung. Das Wissen und die Erfahrungen m\u00fcssen von Umweltbildungseinrichtungen jedoch richtig erkannt und zum Einsatz gebracht werden. Zwar verf\u00fcgt ein Teil der Seniorinnen und Senioren \u00fcber sehr gute Voraussetzungen f\u00fcr eine methodisch abwechslungsreiche und inhaltlich interessante Vermittlung ihrer Themen, ein gr\u00f6\u00dferer Teil der an einem Engagement interessierten Seniorinnen und Senioren ben\u00f6tigt jedoch entsprechendes methodisches R\u00fcstzeug.<br \/>\nDie zweite Aufgabe der Umweltbildungseinrichtungen besteht darin, Kindertagesst\u00e4tten und Schulen als Partner f\u00fcr die BNE zu gewinnen und sie auf die Kooperation mit (\u00e4lteren) Freiwilligen vorzubereiten. Mit ihrer fachlichen Expertise im Bereich BNE sind sie pr\u00e4destiniert, Kindertagesst\u00e4tten und Schulen bei der Umsetzung von Bildungszielen im Bereich BNE zu beraten und zu begleiten und ihnen f\u00fcr die konkrete Umsetzung kompetente Freiwillige zur Verf\u00fcgung zu stellen.<br \/>\nEs ist beim Expertenworkshop gelungen, die strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen f\u00fcr eine gelingende Implementierung generationen\u00fcbergreifender Ans\u00e4tze im Kindertagesst\u00e4tten- und Schulbereich aus den verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und zu bewerten. Damit wurden die Voraussetzungen f\u00fcr einen Transfer der erfolgreichen Konzeptionen geschaffen. Auf der Basis der beim Workshop gewonnenen Erkenntnisse konnten Schlussfolgerungen und Empfehlungen f\u00fcr einen Transfer eines generationen\u00fcbergreifenden Konzepts auf ein anderes Bundesland bzw. f\u00fcr seine Verbreitung innerhalb eines Bundeslands formuliert werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Workshops sind auf der Homepage www.generationennetzwerk.de dokumentiert. Von den Ergebnissen k\u00f6nnen Entscheidungstr\u00e4gerinnen und -tr\u00e4ger auf unterschiedlichen Ebenen (Bundesl\u00e4nder, Umweltbildungseinrichtung u.a.) profitieren, sofern sie generationen\u00fcbergreifende Konzepte implementieren und\/oder regional verbreiten wollen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Beim Expertenworkshop wurden die Bedingungen f\u00fcr den Transfer bzw. die Verbreitung der vorgestellten Konzepte, die aus Sicht der Expertinnen und Experten einen Nutzen f\u00fcr die Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung aufweisen, herausgearbeitet. Bei der Etablierung eines generationen\u00fcbergreifenden Konzepts in den Bundesl\u00e4ndern m\u00fcssen die jeweiligen strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen im Kindertagesst\u00e4tten- und Schulbereich Ausgangspunkt f\u00fcr die Implementierungsstrategie bilden. Dabei sind die Kriterien einer Bildung f\u00fcr Nachhaltigkeit leitend, die dem entsprechend der Qualifizierung der Seniorinnen und Senioren zugrunde zu legen sind. Die Umweltbildungseinrichtungen haben die Funktion einer Schnittstelle zwischen den Kindertagesst\u00e4tten und Schulen sowie den Seniorinnen und Senioren. F\u00fcr eine Etablierung des generationen\u00fcbergreifenden Ansatzes sind Umweltbildungseinrichtungen erforderlich, die \u00fcber die Kompetenz verf\u00fcgen, die Seniorinnen und Senioren auszubilden und zu begleiten sowie die Kindertagesst\u00e4tten und Schulen entsprechend zu beraten und begleiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung werden seit einigen Jahren erfolgreich generationen\u00fcbergreifende Programme und Projekte umgesetzt, die den Wissens- und Erfahrungstransfer der \u00e4lteren zu den j\u00fcngeren Generationen voranbringen und den Austausch zwischen den Generationen unterst\u00fctzen. Kindertagesst\u00e4tten und Schulen eignen sich in besonderer Weise als Orte f\u00fcr generationen\u00fcbergreifende Angebote. 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