{"id":24464,"date":"2023-07-13T15:26:01","date_gmt":"2023-07-13T13:26:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24995-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:26:01","modified_gmt":"2023-07-13T13:26:01","slug":"24995-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24995-01\/","title":{"rendered":"Durchf\u00fchrung einer Machbarkeitsstudie zum Aufbau eines Informationszentrums im Biosph\u00e4renreservat Vessertal-Th\u00fcringer Wald"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die logistischen Funktionen des Biosph\u00e4renreservats werden gegenw\u00e4rtig nicht umfassend erf\u00fcllt. F\u00fcr das Biosph\u00e4renreservat ist die Errichtung eines Informationszentrums geplant, das die Anforderungen an eine moderne Informationsvermittlung erf\u00fcllt und dem heutigen Aufgabenspektrum eines Biosph\u00e4renreservats gerecht wird. In einer Vorstudie wurde als optimaler Standort der Bahnhof Rennsteig ermittelt. Seine g\u00fcnstige Lage am Schnittpunkt mehrerer Verkehrsachsen und die Erreichbarkeit mit Bus, Bahn und per Pedes bilden eine gute Voraussetzung f\u00fcr das Schwerpunkthema Nachhaltige Mobilit\u00e4t. Zuk\u00fcnftiger Tr\u00e4ger und Betreiber des Informationszentrums wird die Bahnhof Rennsteig gGmbH sein. Sie wird eine 100%ige Tochter der Ph\u00f6nix GmbH, dem Eigent\u00fcmer des Bahnhofs Rennsteig und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Rennsteigbahn GmbH &#038; Co. KG. Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, die konzeptionellen Grundlagen f\u00fcr die Errichtung und den Betrieb des Informationszentrums zu erarbeiten.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenMit dem Kooperationspartner wird im Rahmen einer public-private-partnership eine st\u00e4ndige Steuerungsgruppe gebildet. Zur Erarbeitung der Machbarkeitsstudie werden 3 Teilkonzepte in Auftrag gegeben (ein Ausstellungs- und Informationskonzept, ein Raum- und Funktionskonzept und ein Betriebs- und Wirtschaftlichkeitskonzept) und zeitlich parallel erstellt. Die inhaltliche Abstimmung der Teilkonzepte wird durch eine Projektkoordination gew\u00e4hrleistet, ebenso die Zusammenf\u00fchrung der Teilergebnisse im Endbericht. \u00dcber Workshops und Arbeitsgruppengespr\u00e4che werden Partner und Experten aus der Region in den verschiedenen Arbeitsphasen einbezogen. Es erfolgt eine Abstimmung mit den Ergebnissen des F\u00f6rderprojektes Errichtung und Einrichtung des dezentralen Netzes von Besucherzentren im Naturpark Th\u00fcringer Wald. Im Rahmen der Erarbeitung der Machbarkeitsstudie erfolgen eine begleitende \u00d6ffent-lichkeitsarbeit und die Umsetzung eines Teilprojektes. Zur Veranschaulichung der Projektideen und zur Gewinnung von weiteren Partnern und Sponsoren wird ein Exposee erstellt.<br \/>\nBei der Erarbeitung des Gestaltungsentwurfs zur Ausstellung wird das Corporate Design der Dachmarke Nationale Naturlandschaften angewandt.<br \/>\nMit der Verkn\u00fcpfung von Bus, Bahn und Wandern am Bahnhof Rennsteig wird ein umweltvertr\u00e4glicher Besucherverkehr realisiert und das Thema Nachhaltige Mobilit\u00e4t umweltschonend praktiziert.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Im Ergebnis liegt eine von KON-TIKI sowie dem dwif in jeweils enger Abstimmung mit dem Biosph\u00e4renreservat sowie der Ph\u00f6nix GmbH abgestimmte Machbarkeitsstudie vor.<br \/>\nIm Mittelpunkt der Ausstellung stehen das Biosph\u00e4renreservat und die Rennsteigbahn als Sinnbild f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t in der Region. Das Konzept zielt darauf ab, dies als Einheit f\u00fcr den Besucher erlebbar zu machen. Dabei wird das popul\u00e4re Bahnthema genutzt, um die Idee des Biosph\u00e4renreservats spannend, \u00fcberraschend und im Umfeld eines nachhaltigen Verkehrsmittels zu vermitteln.<br \/>\nIm rustikal gehaltenen G\u00fcterschuppen werden folgende Themenbereiche pr\u00e4sentiert<br \/>\n&#8211;\tUNESCO-Biosph\u00e4renreservat<br \/>\nEine Weltkarte provoziert mit einer v\u00f6llig neuen Sichtweise. Sie zeigt die weltweite Verteilung der Naturr\u00e4ume und nicht die Erde aufgeteilt nach politischen Grenzen &#8211; sowie das Weltnetz der Biosph\u00e4renreservate.<br \/>\nAn einem Touch-Screen hat der Besucher die M\u00f6glichkeit, sich weitergehend zu informieren. Hier wird die internationale Komponente der Biosph\u00e4renreservatsidee betont &#8211; der Gast entscheidet, welche Gebiete der Erde ihn besonders interessieren. Seine W\u00fcnsche kann er mit einer allgemeinen Hitliste der anderen Besucher vergleichen.<br \/>\n&#8211;\tNachhaltige Mobilit\u00e4t<br \/>\nNeben einer Einf\u00fchrung in den Erfindergeist der Region werden regelm\u00e4\u00dfig wechselnd Ergebnisse der internationalen Forschung zu nachhaltiger Mobilit\u00e4t vorgestellt.<br \/>\nIm F\u00fchrerhaus der Dampflok sind alle Sinne gefragt, wenn der Besucher erf\u00e4hrt, wie sich die Bahn von einem schon fr\u00fcher revolution\u00e4ren Fortbewegungsmittel zu einem wichtigen Aspekt nachhaltiger Mobilit\u00e4t entwickelt hat. Und das w\u00e4hrend einer virtuellen Fahrt mit der Dampflok auf Deutschlands steilster Eisenbahnstrecke.<br \/>\n&#8211;\tLandschaftsentwicklung der Region<br \/>\nIm Landschaftsmodell auf der Empore kann die Th\u00fcringer-Wald-Welt im Kleinen entdeckt werden. Jede Menge Details und eine Modelleisenbahn inklusive Dampflokomotive zeigen plastisch die Landschaftsgeschichte des Mittleren Th\u00fcringer Waldes. <\/p>\n<p>Nach dem Motto Natur sollte im Original erlebt werden, wird der naturkundliche Teil des Informationszentrums in der freien Natur thematisiert. Ein Erlebnispfad im Umfeld des Bahnhofs l\u00e4dt ein, die Tier- und Pflanzenwelt des Biosph\u00e4renreservats unmittelbar zu erleben.<br \/>\nNeben regelm\u00e4\u00dfig aktualisierten Ausstellungsteilen animieren Sonderveranstaltungen, Events, Aktionstage, G\u00e4stef\u00fchrungen und nat\u00fcrlich jede Menge Bahnspa\u00df, den Bahnhof Rennsteig und das Informati-onszentrum des Biosph\u00e4renreservates wieder zu besuchen.<br \/>\nDie Bahnhof Rennsteig gGmbH i.G. wird das Informationszentrum wirtschaftlich eigenst\u00e4ndig, inhaltlich aber in enger Kooperation mit der Verwaltung Biosph\u00e4renreservat Vessertal-Th\u00fcringer Wald f\u00fchren.<br \/>\nInsgesamt unterstreichen diese integrativen Ans\u00e4tze das Anliegen der Projektpartner, dem Gast ein erlebnisorientiertes Ganzes zu bieten, ein deutliches Mehr an Nachhaltigkeitskommunikation gegen\u00fcber dem, was jedem einzelnen der Partner m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Bereits im Zuge der Machbarkeitsstudie wurde das Projekt verschiedentlich \u00f6ffentlichkeitswirksam pr\u00e4sentiert.<br \/>\nDies gilt zun\u00e4chst auf einer eher noch internen Ebene f\u00fcr verschiedene Abstimmungsgespr\u00e4che bspw. mit dem Naturpark Th\u00fcringer Wald. Hinzu kommt ein von der Bev\u00f6lkerung hervorragend angenommener Aktionstag am 24.06.2007, an dem die Projektpartner ihre Idee im Beisein der th\u00fcringischen Landtags-pr\u00e4sidentin erstmal der breiten \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentierten (s. a. Machbarkeitsstudie). Des Weiteren wurde die modellhafte Umsetzungskomponente so gew\u00e4hlt, dass diese f\u00fcr sich stehend bereits ein starkes Zeichen der Projektpartner setzt (Gestaltung Pr\u00e4sentationszug, s. Machbarkeitsstudie).<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Auf der Basis der vorliegenden Machbarkeitsstudie wird das Vorhaben von Seiten der Kooperationspartner insgesamt sehr positiv f\u00fcr die Nachhaltigkeitskommunikation des Biosph\u00e4renreservates und eine nachhaltige touristische Entwicklung der Region eingesch\u00e4tzt. Die in Abstimmung mit dem dwif bewusst konservativ gehaltenen Sch\u00e4tzungen der G\u00e4stezahlen sind aus Sicht der Antragsteller durchaus realistisch nach oben entwickelbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die logistischen Funktionen des Biosph\u00e4renreservats werden gegenw\u00e4rtig nicht umfassend erf\u00fcllt. F\u00fcr das Biosph\u00e4renreservat ist die Errichtung eines Informationszentrums geplant, das die Anforderungen an eine moderne Informationsvermittlung erf\u00fcllt und dem heutigen Aufgabenspektrum eines Biosph\u00e4renreservats gerecht wird. In einer Vorstudie wurde als optimaler Standort der Bahnhof Rennsteig ermittelt. 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