{"id":24444,"date":"2024-11-27T10:38:21","date_gmt":"2024-11-27T09:38:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24901-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:38:26","modified_gmt":"2024-11-27T09:38:26","slug":"24901-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24901-01\/","title":{"rendered":"Symposien: Nachhaltigkeitsorientiertes Umweltrecht und internationale Umweltpolitik im Zusammenwirken von Unternehmensorganisation, Markt und Ordnungsrecht"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Projekt soll der Frage nachgehen, in welcher Weise Umweltrecht auf nationaler und internationaler Ebene die Rahmenbedingungen so gestalten kann, dass es im Zusammenwirken von Unternehmensorganisation, Markt und Ordnungsrecht Innovationen anst\u00f6\u00dft, die Beitr\u00e4ge dazu leisten, das Akteurverhalten auf betrieblicher und gesellschaftlicher Ebene am Leitbild der Nachhaltigkeit auszurichten.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie erste Generation des Umweltrechts tritt nach und nach von der rechtsgestalterischen B\u00fchne ab; zugleich zeichnen sich bereits die Konturen des Umweltrechts der n\u00e4chsten Generation ab. Diesen Konturen nachzugehen und einen Beitrag zur Fortentwicklung des Umweltrechts zu leisten, ist Aufgabe dieses Vorhabens. Dazu ist einerseits die Entwicklung der zur\u00fcckliegenden etwa 30 Jahre zu bilanzieren &#8211; und dies insbesondere im Spiegel des wissenschaftlichen Wirkens von Prof. Dr. Eckard Rehbinder, langj\u00e4hriges Mitglied und Vorsitzender des Rates der Sachverst\u00e4ndigen f\u00fcr Umweltfragen der Bundesregierung; andererseits sind aber auch Anforderungen und Perspektiven f\u00fcr das zuk\u00fcnftige Umweltrecht aufzuzeigen.<\/p>\n<p>Das Projekt ist interdisziplin\u00e4r angelegt und soll neben Juristen auch \u00d6konomen, Naturwissenschaftler und Politikwissenschaftler aus Deutschland und Europa, aber auch aus \u00dcbersee zusammenf\u00fchren.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Herausforderung an das zuk\u00fcnftige Umweltrecht stellt sich wie folgt dar: Wie kann das Umweltrecht seine Steuerungsziele erreichen, wenn es auf eine arbeitsteilige und international organisierte Akteurstruktur trifft? Bei der Suche nach einer Antwort auf diese Kernfrage spielen drei Aspekte eine zentrale Rolle: Die internationale Dimension, die Suche nach angemessenen Rahmenbedingungen f\u00fcr Kooperationsprozesse sowie die Verkn\u00fcpfung mit der Dogmatik des Verwaltungsrechts. <\/p>\n<p>Besteht das Hauptentlastungspotential, welches das Umweltrecht zu erschlie\u00dfen hat, in der Gestaltung und der (dadurch weitgehend determinierten) Nutzung der Produkte, kommen damit zwangsl\u00e4ufig die international vernetzten Produktions- und Vermarktungsstrukturen in den Blick. Hier gilt (sei es innerhalb der EG, sei es global) der Grundsatz des freien Warenverkehrs, vor dem umweltrechtliche Regulierungen sich zu rechtfertigen haben. <\/p>\n<p>Neben der internationalen Dimension spielt die arbeitsteilige Struktur der unterschiedlichen Wertsch\u00f6pfungsketten eine zentrale Rolle bei der zuk\u00fcnftigen Gestaltung des Umweltrechts. Hier Informations-, Kommunikations- und Kooperationsprozesse (IKuK-Prozesse) zu initiieren und administrativ zu begleiten, ist eine zentrale Aufgabe des Umweltrechts, wie man etwa im Bereich der Elektro- und Elektronik-Ger\u00e4te (mit den Richtlinien WEEE, RoHS und \u00d6ko-Design) oder in der Chemikalienregulierung (REACh) beobachten kann. <\/p>\n<p>Bei all den (oft nicht ganz so) neuen Steuerungsans\u00e4tzen darf die Verkn\u00fcpfung mit den klassischen Instrumenten des Verwaltungsrechts und der dazu entwickelten Dogmatik, nicht aus den Augen geraten. Die Grunds\u00e4tze des Verwaltungsrechts finden ihre Fundierung letztlich in den Grundrechten der Betroffenen. Zugleich gilt es aber, auch unter den ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen die Leistungsf\u00e4higkeit der \u00f6ffentlichen Verwaltung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Wissenschaftliche Symposium am 12.2.2007<br \/>\nBuchpublikation im Erich Schmidt-Verlag, Berlin.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit dem Symposium und der Buchpublikation wird eine umfassend angelegte Bilanz von Entwicklung und Wirkung des Umweltrechts vorgelegt. Zugleich werden die vorstehend umschriebenen Herausforderungen n\u00e4her bezeichnet und Strategien zu ihrer Bew\u00e4ltigung entwickelt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Projekt soll der Frage nachgehen, in welcher Weise Umweltrecht auf nationaler und internationaler Ebene die Rahmenbedingungen so gestalten kann, dass es im Zusammenwirken von Unternehmensorganisation, Markt und Ordnungsrecht Innovationen anst\u00f6\u00dft, die Beitr\u00e4ge dazu leisten, das Akteurverhalten auf betrieblicher und gesellschaftlicher Ebene am Leitbild der Nachhaltigkeit auszurichten. 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