{"id":24424,"date":"2025-06-29T10:32:08","date_gmt":"2025-06-29T08:32:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24844-01\/"},"modified":"2025-06-29T10:32:09","modified_gmt":"2025-06-29T08:32:09","slug":"24844-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24844-01\/","title":{"rendered":"Errichtung eines bundesweiten Schutzgebietsnetzes f\u00fcr Ackerwildkr\u00e4uter &#8211; Vorphase"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Intensivierung der Unkrautbek\u00e4mpfung und Nutzungsaufgabe von \u00c4ckern haben einen drastischen Ar-tenr\u00fcckgang der Ackerwildkr\u00e4uter bewirkt, der auch die dortige Tierwelt betrifft. Bisherige Bem\u00fchungen konnten keine nachhaltige Verbesserung der Situation erreichen. Angestrebt wird die Einrichtung eines bundesweiten Schutzgebiets-Netzes von mindestens 100 Schutz\u00e4ckern, auf denen repr\u00e4sentativ die Pflanzengesellschaften der \u00c4cker aller Naturr\u00e4ume Deutschlands vertreten sind. Dazu wurden in der bewilligten Vorstudie Konzepte erarbeitet, um langfristig die Finanzierung und Bewirtschaftung der Schutz\u00e4cker sicherzustellen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIm Vorprojekt haben die Universit\u00e4t G\u00f6ttingen (Albrecht-von-Haller-Institut f\u00fcr Pflanzenwissenschaften, Abteilung \u00d6kologie und \u00d6kosystemforschung), das Forschungsinstitut f\u00fcr biologischen Landbau (FiBL Deutschland e.V., Standort Witzenhausen) und der Deutsche Verband f\u00fcr Landschaftspflege (DVL) zu-sammengearbeitet. Das Vorprojekt konzentrierte sich auf die folgenden Arbeitsschritte, die zur Vorbereitung und Durchf\u00fchrung des Hauptprojektes notwendig waren: a) Entwicklung einer Organisationsstruktur. b) Identifikation und Einbeziehung \u00fcbergeordneter und lokaler Partner (Vorverhandlungen), die die Abwicklung vor Ort \u00fcbernehmen (Vertreter der Landkreise, die jeweiligen Ansprechpartner f\u00fcr die betreffenden Gebiete, Naturschutzverb\u00e4nde u. a.). c) Bundesweite Recherche von Fl\u00e4chen mit schutzw\u00fcrdigen Ackerwildkraut-Restpopulationen, die sich als Schutz\u00e4cker eignen. Bundesweite Umfrage zu existierenden Feldflorareservaten, deren Tr\u00e4gern und Bewirtschaftung. d) Erarbeitung von Finanzierungsmodellen f\u00fcr die Umsetzung im Hauptvorhaben und f\u00fcr die Verstetigung dar\u00fcber hinaus, um langfristig die Finanzierung und Bewirtschaftung der Schutz\u00e4cker sicherzustellen. e) \u00d6ffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Projektes (Informationsbl\u00e4tter, Werbung, Website). f) Entwicklung eines Konzeptes zur Abwicklung vor Ort. g) Erarbeitung der Struktur f\u00fcr die Realisierung des Hauptprojektes. h) Expertenaustausch zum Aufbau einer Netzwerkstruktur durch Tagungen (5.-7.07.07 in Witzenhausen) und Workshops (6.-7.09.07 in W\u00fcrzburg u. a.).<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Recherchen zum Status Quo des Ackerwildkrautschutzes in Deutschland<br \/>\nZur Evaluierung der derzeitigen Schutzbem\u00fchungen f\u00fcr die Segetalflora in Deutschland wurde zu Beginn des Projekts eine Erfassung mittels einer Fragebogenaktion durchgef\u00fchrt. Die Frageb\u00f6gen wurden gezielt an Institutionen oder Personen (Untere Naturschutzbeh\u00f6rden der Landkreise, Landschaftspflegeverb\u00e4nde, Naturschutzvereine, Freilichtmuseen) versendet, die sich um einen fl\u00e4chenhaften Schutz der Segetalflora bem\u00fchen. Neben allgemeinen Angaben zu Standort, vorkommenden Arten auf der Schutzfl\u00e4che und Aktivit\u00e4ten zur \u00d6ffentlichkeitsarbeit standen Fragen zur Bewirtschaftung und Finanzierung im Mittelpunkt der Erfassung. Bei insgesamt 127 versendeten Frageb\u00f6gen wurden 85 komplett und teilweise ausgef\u00fcllte B\u00f6gen bearbeitet und konnten zur weiteren Auswertung herangezogen werden, was einer R\u00fccklaufquote von 67 % entspricht (vgl. MEYER et al. 2008).<br \/>\nAus der Fragebogenauswertung sowie weiterf\u00fchrenden Literaturrecherchen konnten mehr als 170 Standorte lokalisiert werden, die dem fl\u00e4chenhaften Schutz der Segetalflora in Deutschland dienen oder dienten. Als Hot spots des Ackerwildkrautschutzes in Deutschland gelten demnach die Gegend um Hannover, die Nieder- und Oberlausitz, Mitteldeutschland, die Nordeifel, das Maingebiet, der Rheingraben, das Gebiet der Schw\u00e4bischen Alb sowie der Bayerische Wald. Ursachen f\u00fcr die r\u00e4umliche Konzentration liegen zum einen im Vorkommen artenreicher Felder, nicht zuletzt aber auch im Vorhandensein aktiver Vereine oder Einzelpersonen, die sich um den Schutz seltener Ackerwildkr\u00e4uter bem\u00fchen.<br \/>\nBemerkenswert ist, dass 54 % der Befragten (n = 79) bisher nicht im Erfahrungsaustausch mit Betreibern von anderen Schutzackerinitiativen stehen, jedoch \u00e4u\u00dfern 95 % (n = 75) ihr Interesse daran, an einem bundesweiten Netzwerk zum Ackerwildkrautschutz mitzuwirken. Sie versprechen sich davon eine bessere \u00d6ffentlichkeitsarbeit, eine St\u00e4rkung des Stellenwertes des Ackerwildkrautschutzes, Kontakte und Anregungen und eine \u00fcberregionale Vernetzung mit Effekten f\u00fcr den praktischen Naturschutz. Der derzeitige Beitrag von Schutz\u00e4ckern f\u00fcr einen wirksamen Ackerwildkrautschutz wird gr\u00f6\u00dftenteils als sehr wichtig, aber als bisher unzureichend durch viel zu wenige und zu kleine Fl\u00e4chen eingesch\u00e4tzt. Insgesamt gewinnen Schutzfl\u00e4chenkonzepte f\u00fcr die Mehrzahl der Befragten zunehmend an Bedeutung, da die derzeitigen Ackerrandstreifenprogramme als zu unflexibel eingesch\u00e4tzt werden und daher f\u00fcr Landwirte kaum einen Anreiz zur Mitarbeit bieten. Steigende Getreidepreise bewirken, dass die Akzeptanz f\u00fcr eine f\u00fcnfj\u00e4hrige Bindung an ein Agrarumweltprogramm sinkt, zudem mit Verg\u00fctungen, die sich auf Getreidepreise des Vorjahres beziehen. In zahlreichen ausgef\u00fcllten Fragenb\u00f6gen wird auf die fehlende langfristige finanzielle Sicherung der Bewirtschaftung auf der Schutzfl\u00e4che hingewiesen. <\/p>\n<p>Bundesweite Recherche geeigneter Schutzacker-Fl\u00e4chen und von Kooperationspartnern vor Ort<br \/>\nIm Rahmen der Untersuchungen haben die Regionalkoordinatoren in den jeweiligen Zust\u00e4ndigkeitsbereichen artenreiche Fl\u00e4chen und wertvolle Standorte in Hinblick auf das Projektziel 100 \u00c4cker f\u00fcr die Vielfalt recherchiert. Zur Einsch\u00e4tzung der Wertigkeit der Fl\u00e4chen wurden Begehungen durchgef\u00fchrt, um Arteninventar, Standortbedingungen und Wirtschaftsweise etc. zu erfassen. Hierzu wurde eine spezielle Datenbank-Maske entwickelt, durch die die Informationen einheitlich erhoben und festgehalten werden. Hier wurden Kategorien mit Standortinformationen (Bodenfaktoren, Lage der Fl\u00e4che, Fl\u00e4chengr\u00f6\u00dfe etc.), Arteninventar, Bewirtschaftungsinformationen (Wirtschaftsweise, aktuelle Form der Nutzung\u0085), Schutzstatus und personenbezogene Daten (Besitzer, P\u00e4chter, Kontaktperson etc.) katalogisiert. Derzeit liegen Informationen \u00fcber ca. 60 Initiativen und ca. 600 Fl\u00e4chen vor.<\/p>\n<p>M\u00f6glichkeiten zur Finanzierung von Schutz\u00e4ckern<br \/>\nVon Dezember 2007 bis M\u00e4rz 2008 wurden Gespr\u00e4chstermine mit den Naturschutz- bzw. Agrarverwaltungen s\u00e4mtlicher deutscher Fl\u00e4chenl\u00e4nder durchgef\u00fchrt. Das Projekt und seine Ziele wurden dabei von Wolfram G\u00fcthler, Stefan Meyer und Thomas van Elsen vorgestellt und gemeinsam M\u00f6glichkeiten der Finanzierung von Schutz\u00e4ckern diskutiert.<br \/>\nDie im Zwischenbericht enthaltene Auswertung von Wolfram G\u00fcthler beruht zum einen auf Gespr\u00e4chsergebnissen dieser L\u00e4ndertermine, zum anderen auf Auswertungen verf\u00fcgbarer schriftlicher Quellen. Im Rahmen der Studie wird aufgezeigt, welche M\u00f6glichkeiten bestehen, um Ackerschutzgebiete zu finan-zieren. Dabei werden folgende Aspekte betrachtet:<br \/>\n\tKosten f\u00fcr eine ackerwildkrautgerechte Bewirtschaftung der Fl\u00e4chen (z. B. Bestellung der Fl\u00e4che ohne Einsatz von Pestiziden und D\u00fcnger),<br \/>\n\tKosten f\u00fcr die Errichtung der Ackerschutzgebiete (z. B. Beschilderung der Fl\u00e4che, Ermittlung der Eigent\u00fcmer, Abstimmung der Pflegema\u00dfnahmen, Grunderwerb und langj\u00e4hrige Pacht),<br \/>\n\tkontinuierliche Betreuung der Fl\u00e4che und der Pflegema\u00dfnahmen inkl. Monitoring und \u00d6ffentlichkeitsarbeit.<\/p>\n<p>Die Studie untersucht dabei die F\u00f6rderoptionen von EU, Bund und L\u00e4ndern. Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen wurden nicht ber\u00fccksichtigt, da sie aus bundesweiter Perspektive f\u00fcr den Schutz der Ackerwildkr\u00e4uter von eher untergeordneter Bedeutung sind.<br \/>\nDie Auswertung untersucht dabei folgende F\u00f6rderoptionen:<br \/>\n\tErste S\u00e4ule der EU-Agrarpolitik<br \/>\n\tAgrarumweltprogramme<br \/>\n\tAusgleichszulage f\u00fcr benachteiligte Gebiete<br \/>\n\tMa\u00dfnahmen zum Erhalt des l\u00e4ndlichen Erbes<br \/>\n\tIntegrierte l\u00e4ndliche Entwicklung<br \/>\n\tF\u00f6rderm\u00f6glichkeiten \u00fcber die Europ\u00e4ischen Strukturfonds<br \/>\n\tF\u00f6rderm\u00f6glichkeiten \u00fcber die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung<br \/>\n\tF\u00f6rderm\u00f6glichkeiten \u00fcber Stiftungen<br \/>\n\tF\u00f6rderm\u00f6glichkeiten \u00fcber Lottomittel<br \/>\n\tF\u00f6rderm\u00f6glichkeiten \u00fcber Spenden und Sponsoring.<br \/>\nBei allen F\u00f6rderoptionen wird sowohl die aktuelle Relevanz dargestellt, als auch versucht, eine Einsch\u00e4tzung der zuk\u00fcnftigen M\u00f6glichkeiten zu geben. Dies erscheint von besonderer Bedeutung, da bei einer auf Jahrzehnte ausgelegten Perspektive f\u00fcr die Ackerschutzgebiete auch l\u00e4ngerfristige Entwicklungen mit bedacht werden m\u00fcssen &#8211; auch wenn hier die Einsch\u00e4tzungen zwangsl\u00e4ufig spekulativen Charakter haben m\u00fcssen. Weiter wird in der Auswertung zusammengefasst, welche F\u00f6rderoptionen bei dem jeweiligen Bundesland eine realistische Rolle bei der Umsetzung spielen. Dies soll insbesondere die praktische Etablierung des Schutzackersystems unterst\u00fctzen. Im Zwischenbericht beigef\u00fcgt sind die abgestimmten Ergebnisvermerke \u00fcber die Gespr\u00e4che mit den Vertretern der Bundesl\u00e4nder.<br \/>\nAllgemein wurde eine gro\u00dfe Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf L\u00e4nderebene und vor Ort vorgefunden, aber auch bisher f\u00fcr den Ackerwildkrautschutz nicht oder kaum genutzte Finanzierungsinstrumente identifiziert. Beides stellt eine ausgezeichnete Grundlage f\u00fcr eine langfristige Sicherung geeigneter Schutz\u00e4cker f\u00fcr den Schutz von Ackerwildkr\u00e4utern dar, nachdem fast alle bisherigen Bem\u00fchungen zum Schutz der Ackerwildkr\u00e4uter bisher kaum Erfolg hatten.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Eine Vielzahl an Aktivit\u00e4ten diente der \u00d6ffentlichkeitsarbeit im Projekt. Dazu geh\u00f6rten eine Pressemitteilung zum Auftakt, die Erstellung eines Projektflyers, Vortr\u00e4ge und Publikationen der Projektbeteiligten, die Durchf\u00fchrung eines Experten-Workshops in W\u00fcrzburg, die Mitveranstaltung der Exkursionstagungen zu neuen Initiativen im Ackerwildkrautschutz im Juli 2007 in Witzenhausen und im Juni 2008 in Schlangenbad\/Taunus, die Erstellung eines Leitfadens zum Ackerwildkrautschutz auf Schutz\u00e4ckern, der ebenso wie das Karlstadter Positionspapier zum Ackerwildkrautschutz als Download f\u00fcr Interessenten verf\u00fcgbar ist und die Einrichtung eines Newsletters. Durch zahlreiche Gespr\u00e4che und Telefonate wurden bundesweit Interessenten erreicht und informiert.<br \/>\nAuf der Projekt-Website www.schutzaecker.de wurden Informationen zum Aufbau des Netzwerkes f\u00fcr Ackerwildkr\u00e4uter bereitgestellt und laufend aktualisiert. Die Seite dient dem Informationsaustausch und der Vernetzung der Akteure. Sie informiert \u00fcber k\u00fcnftige Veranstaltungen, \u00fcber bereits durchgef\u00fchrte Termine werden zusammenfassend Informationen zur Verf\u00fcgung gestellt. Weiterhin sind verschiedene Dateien zum Download verf\u00fcgbar, wie das Karlstadter Positionspapier oder ein Leitfaden f\u00fcr die Bewirt-schaftung von Schutz\u00e4ckern. Zus\u00e4tzlich beinhaltet die Website Informationen \u00fcber den Verlauf des Projektes 100 \u00c4cker f\u00fcr die Vielfalt, \u00fcber Ackerwildkr\u00e4uter und deren Gef\u00e4hrdung, die Funktion und Entwicklung von Schutz\u00e4ckern sowie die bundesweite Befragung von Initiativen und Einzelpersonen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Als Ergebnis der Vorstudie kann festgehalten werden, dass sowohl die noch vorhandenen Reste an Ackerwildkrautbest\u00e4nden als auch die Instrumente und Kooperationspartner es als realistisch erschei-nen lassen, dass ein Netz an Schutz\u00e4ckern in Deutschland errichtet werden kann. Erste Schutzackerfl\u00e4chen werden bereits in einigen Modellregionen (Landkreis Kelheim, Saarland) eingef\u00fchrt, einige L\u00e4nder bem\u00fchen sich derzeit, angeregt durch die Gespr\u00e4che, um die Verbesserung ihrer Instrumente (z.B. Bay-ern und Schleswig-Holstein).<br \/>\nAls Schutzacker soll im Projekt k\u00fcnftig eine Fl\u00e4che bezeichnet werden, deren aus botanischer Sicht herausragendes Arteninventar langfristig durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen oder rechtli-che Sicherheiten gesch\u00fctzt wird. Gleichwertig ist es, wenn sich eine Fl\u00e4che im Eigentum von Naturschutzakteuren befindet. Eine dem Erhalt schutzw\u00fcrdiger Ackerwildkr\u00e4uter f\u00f6rderliche Bewirtschaftung soll sichergestellt werden. Die Betreuung durch einen Ansprechpartner vor Ort (etwa Landschaftspflege- oder Naturschutzverband) soll gegeben sein. Ein Instrumenten-Mix aus Agrarumweltprogrammen, Mitteln aus der Eingriffs-Ausgleichs-Regelung, spezifischen Instrumenten der L\u00e4nder f\u00fcr Ankauf und Management von Fl\u00e4chen u. a. soll dem \u00fcbergreifenden Ziel dienen, die Fl\u00e4chen und deren an den Bed\u00fcrfnis-sen der Zielarten angepasste Bewirtschaftung langfristig zu sichern. <\/p>\n<p>Literatur<br \/>\nMeyer, S., Leuschner, C., van Elsen, T. (2008): Schutz\u00e4cker f\u00fcr die Segetalflora in Deutschland &#8211; Bestandsanalyse und neue Impulse durch das Projekt Biodiversit\u00e4t in der Agrarlandschaft. &#8211; Journal of Plant Diseases and Protection, Special Issue XXI: 363-368, ISSN 1861-4051, Stuttgart.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Intensivierung der Unkrautbek\u00e4mpfung und Nutzungsaufgabe von \u00c4ckern haben einen drastischen Ar-tenr\u00fcckgang der Ackerwildkr\u00e4uter bewirkt, der auch die dortige Tierwelt betrifft. 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