{"id":24397,"date":"2023-07-13T15:25:51","date_gmt":"2023-07-13T13:25:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24748-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:25:51","modified_gmt":"2023-07-13T13:25:51","slug":"24748-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24748-01\/","title":{"rendered":"Organisation und Durchf\u00fchrung 2nd International Baltic Bioenergy Conference"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel des Projektes ist die Ingangsetzung eines nachhaltigen wissenschaftlichen Erfahrungsaustausches in einem Netzwerk aus Wissenschaftlern, Forschungseinrichtungen, politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Unternehmen im Ostseeraum und dessen Erweiterung um weitere Partner, um durch intensivierten Informations-, Know-how- und Technologietransfer zu einer deutlichen Ausweitung der praktischen Nutzung von Bioenergie zu kommen.<br \/>\nIn den L\u00e4ndern des Ostseeraumes gibt es ein signifikantes Potenzial f\u00fcr die energetische Nutzung von Biomasse. Trotz des in allen L\u00e4ndern vorhandenen politischen Willens zur verst\u00e4rkten Nutzung von Bioenergie bestehen gerade in dieser Region sehr gro\u00dfe Unterschiede im Entwicklungsstand der Bioenergietechnologien wie auch im Ausma\u00df von deren praktischen Anwendungen. Deutschland verf\u00fcgt \u00fcber ein gro\u00dfes Erfahrungspotenzial auf diesem Gebiet, das im Wege des Know-how-Transfers L\u00e4ndern in der Region mit Nachholbedarf bei der Nutzung regenerativer und Bioenergien helfen kann, vorhandene R\u00fcckst\u00e4nde aufzuholen. Die mit Ausweitung des Einsatzes technologisch hoch entwickelter Verfahren der Bioenergienutzung im Ostseeraum verbundene Schonung nat\u00fcrlicher Ressourcen wirkt zweifellos auf Deutschland zur\u00fcck. Vermittelt \u00fcber die Verbreitung deutschen wissenschaftlichen und technologischen Know-hows auf diesem Gebiet ergeben sich daraus auch wichtige Ans\u00e4tze f\u00fcr die Entstehung neuer zukunftsf\u00e4higer Arbeitspl\u00e4tze in der Bioenergiebranche.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Projekt setzt an den vorliegenden Absichtserkl\u00e4rungen relevanter Partner aus verschiedenen L\u00e4ndern der Ostseeregion zum intensiven wissenschaftlichen und praxisbezogenen Informations- und Erfahrungsaustausch an. Mit der durchzuf\u00fchrenden internationalen wissenschaftlichen Konferenz soll dieses Netzwerk nachhaltig initialisiert und durch weitere Partner verst\u00e4rkt werden. Wissenschaftliche Konferenzbeitr\u00e4ge von Referenten aus EU-Staaten im Ostseeraum, Norwegen und Russland, die dem Austausch neuester Erkenntnisse in der technologischen Forschung dienen, werden verbunden mit der De-monstration bioenergetischer L\u00f6sungen im praktischen Einsatz bei Unternehmen in der gastgebenden  Region.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Insgesamt kamen 137 Teilnehmer aus sieben Anrainerstaaten der Ostsee auf Einladung der Fachhochschule Stralsund zu der mit finanzieller Unterst\u00fctzung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt vom Komplexlabor Alternative Energien organisierten 2nd International Baltic Bioenergy Conference im Rathaus der Hansestadt zusammen, informierten sich in Plenarvortr\u00e4gen und Workshops \u00fcber Stand und Perspektiven der Bioenergienutzung, diskutierten sowohl technische als auch wirtschaftliche und politische Aspekte der nachhaltigen Nutzung dieser im Ostseeraum bedeutendsten regenerativen Energieressour-ce und identifizierten zugleich zahlreiche Kooperationsm\u00f6glichkeiten.  Es verwundert nicht, dass die Notwendigkeit der Vernetzung der Aktivit\u00e4ten und die Intensivierung der Zusammenarbeit im Mittelpunkt vieler Diskussionen stand, und auch in der Begr\u00fc\u00dfung durch den Schirmherrn der Veranstaltung, Dr. Till Backhaus, Minister f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei des Landes Mecklenburg-Vorpommern besonders hervorgehoben wurde.  In einem von den Teilnehmern verabschiedeten und un-terzeichneten Letter of Intent signalisierten Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik der einzelnen L\u00e4nder ihr ausgepr\u00e4gtes Interesse an einer umfassenden Zusammenarbeit. Den Rahmen hierf\u00fcr bildet das Baltic BioEnergy Net (BaBEt),  das als Plattform f\u00fcr den Informations- Know-How- und Technologietransfer gegr\u00fcndet werden und die Netzwerkpartner bei der Entwicklung und Realisierung konkreter Bioenergieprojekte unterst\u00fctzen soll. Die Fachhochschule Stralsund wurde mit ihren lokalen Partnern IFEU e.V. und der ATI K\u00fcste GmbH beauftragt einen Antrag auf F\u00f6rderung der Netzwerkarbeit als strategisches Projekt bei der EU (Interreg) vorzubereiten. Sowohl das Ministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, als auch das estnische Land-wirtschaftsministerium haben Ihre Unterst\u00fctzung und eine enge Zusammenarbeit zugesagt.  Der ma\u00dfgebliche Erfolg der Konferenz besteht damit vor allem in der gelungenen Zusammenf\u00fchrung der Interessen und Protagonisten der Bioenergienutzung im Ostseeraum. Die Fachhochschule Stralsund wird hier als Initiator der Konferenz und des Netzwerkes weiterhin eine F\u00fchrungsrolle \u00fcbernehmen, ihre Kompetenzen in das Netzwerk BaBEt einbringen und gleicherma\u00dfen weiterentwickeln.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Im Ergebnis einer umfassenden Recherche der Aktivit\u00e4ten auf dem Gebiet der Bioenergienutzung im Ostseeraum wurden potentielle Teilnehmer und Referenten fr\u00fchzeitig pers\u00f6nlich angeschrieben und auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. n\u00e4here Informationen wurde auf der Konferenz-Internetseite www.ibbc.fh-stralsund.de ver\u00f6ffentlicht (Announcement, call for papers, Flyer, Conference Program). Des Weiteren wurde die Konferenz sowohl in der Tages- und Fachpresse als auch auf einschl\u00e4gigen Internetportalen (FNR, DBU, VDI etc.) angek\u00fcndigt, wodurch eine breite \u00d6ffentlichkeit erreicht wurde.<br \/>\nInhalte und Ergebnisse der Konferenz sind im Tagungsband Use of Bioenergy in the Baltic Sea Region ISBN: 3-9809953-3-x, den die Konferenzteilnehmer \u00fcbergeben bekamen, dokumentiert. Der Tagungsband wurde dar\u00fcber hinaus zahlreichen Universit\u00e4ts- und Fachbibliotheken zur Verf\u00fcgung gestellt und steht auf der Konferenz-Internetseite www.ibbc.fh-stralsund.de zum download zur Verf\u00fcgung. Eine weitere Verbreitung erfolgt im Rahmen der Netzwerkaktivit\u00e4ten (BaBEt).<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>1.\tIm Ostseeraum existiert eine breite Basis verschiedener m\u00f6glicher Bioenergietr\u00e4ger und eine entsprechende Vielfalt der technischen Anwendungen zu deren Nutzung.<br \/>\n2.\tDer Grad der Nutzung von Bioenergietr\u00e4gern und die Entwicklung der zugeh\u00f6rigen Anlagentechnik weist innerhalb der Ostseeanrainerstaaten erhebliche Unterschiede auf.<br \/>\n3.\tIn den einzelnen L\u00e4ndern der Ostseeregion sind die Priorit\u00e4ten zur Entwicklung der Bioenergie unterschiedlich festgesetzt.<br \/>\n4.\tDie Tagungsteilnehmer betonen die Notwendigkeit und artikulieren ein starkes Interesse an einer In-tensivierung der Zusammenarbeit im Ostseeraum.<br \/>\n5.\tEs besteht ein erheblicher Informationsbedarf.<br \/>\n6.\tF\u00fcr Know-How- und Technologietransfer wird ein erhebliches Potenzial gesehen.<br \/>\n7.\tUm die Partner bei der Erreichung dieser Ziele zu unterst\u00fctzen soll das Baltic BioEnergy Net (BaBEt) gegr\u00fcndet und erweitert werden. Die Tagungsteilnehmer haben zu diesem Zweck einen Letter of Intent unterzeichnet.<br \/>\n8.\tBaBEt wird von den Teilnehmern als hilfreiches Werkzeug eingesch\u00e4tzt um nachfolgend konkrete Bioenergieprojekte als EU-Vorhaben zwischen Partnern aus mehreren Mitgliedsl\u00e4ndern realisieren zu k\u00f6nnen.<br \/>\n9.\tDie Fachhochschule Stralsund wird beauftragt, zusammen mit Ihren lokalen Partnern IFEU e.V. und ATI K\u00fcste GmbH und in enger Zusammenarbeit und mit Unterst\u00fctzung des Ministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie des estnischen Landwirtschaftsministeriums die Antragstellung bei der EU (Interreg) auf F\u00f6rderung der Netzwerkarbeit als strategisches Projekt vorzubereiten.<br \/>\n10.\tDer Minister f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, best\u00e4tigt die Bedeutung der Netzwerkbildung im Ostseeraum und sagt seine Unterst\u00fctzung zu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel des Projektes ist die Ingangsetzung eines nachhaltigen wissenschaftlichen Erfahrungsaustausches in einem Netzwerk aus Wissenschaftlern, Forschungseinrichtungen, politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Unternehmen im Ostseeraum und dessen Erweiterung um weitere Partner, um durch intensivierten Informations-, Know-how- und Technologietransfer zu einer deutlichen Ausweitung der praktischen Nutzung von Bioenergie zu kommen. 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