{"id":24378,"date":"2023-09-24T10:32:18","date_gmt":"2023-09-24T08:32:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24698-01\/"},"modified":"2023-09-24T10:32:19","modified_gmt":"2023-09-24T08:32:19","slug":"24698-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24698-01\/","title":{"rendered":"Integration des Kombisensors in Haushaltsgeschirrsp\u00fclmaschinen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Zielsetzung des industriellen Forschungsvorhabens ist die Entwicklung einer technischen L\u00f6sung, mit deren Hilfe Energie beim Druckluftumformen von Kunststoffteilen eingespart werden kann. Das Produkt soll ohne gr\u00f6\u00dferen Aufwand am Druckluftformwerkzeug zu applizieren sein. Die Dimensionen der Komponenten k\u00f6nnen durch die verschiedenen Parameter variieren. Das Endergebnis soll eine Produktreihe sein, welche f\u00fcr verschiedene Einsatzf\u00e4lle jeweils die optimale L\u00f6sung bietet.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIn der ersten Phase standen die Verfahrensentwicklung und die Erprobung unter Labor- und Praxisbedingungen im Vordergrund. Mit Hilfe kleintechnischer Versuche wurde getestet, welche M\u00f6glichkeiten und Varianten existieren, die gebrauchte Blasluft zu recyceln. Der L\u00f6sungsansatz wird in der Speicherung der zum Formen genutzten Prozessluft und deren Zuf\u00fchrung zum darauf folgenden Formprozess f\u00fcr das Vorformen gesehen. Ein weiterer L\u00f6sungsansatz w\u00e4ret die Wiederaufbereitung der Prozessluft und deren Zuf\u00fchrung in das Betriebsnetz. Erfolgversprechende L\u00f6sungen wurden in einem Versuchsstand realisiert und unter Praxisbedingungen getestet. Die Wirtschaftlichkeit der favorisierten Varianten war zu bewerten und deren Funktionsnachweis an einer Pilotanlage wurde realisiert.<br \/>\nIn der noch zu bewilligenden zweiten Phase werden Komponenten entwickelt. Diese Produkte sollen die Kompatibilit\u00e4t zu den verschiedenen Druckformverfahren und deren Parameter gew\u00e4hrleisten. Dadurch wird die Integration der technischen L\u00f6sung in verschiedenste Maschinen- und Anlagentechnik gew\u00e4hrleistet. Die Dimensionen der Produkte sind abh\u00e4ngig vom Blasvolumen und des realisierten Wirkprinzips.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Eine theoretische Betrachtung der m\u00f6glichen Einsparpotenziale und der technischen Umsetzbarkeit der L\u00f6sungsans\u00e4tze sowie eine anschlie\u00dfende Gegen\u00fcberstellung der Ans\u00e4tze f\u00fchrte zu einer Vorzugsl\u00f6sung. Bei dieser Variante wird die im Werkzeug nach dem Formprozess befindliche Blasluft zwischengespeichert und im darauffolgenden Prozesszyklus dem Werkzeug f\u00fcr einen Vorformprozess zugef\u00fchrt. So ist lediglich die Differenz an Druckluft durch die Druckluftquelle f\u00fcr vollst\u00e4ndiges Ausformen bereitzustellen. Der L\u00f6sungsansatz wurde an einem labortechnischen Versuchsstand umgesetzt und erfolgreich einem Funktionsnachweis unterzogen. Dabei war eine Reduzierung um 28,9% zur herk\u00f6mmlich notwendigen Blasluftmenge zu verzeichnen. Es konnte nachgewiesen werden, dass die entwickelte Einsparma\u00dfnahme den derzeitigen Prozessverlauf bez\u00fcglich der Taktzeit nicht beeinflusst. Nach den positiven Labortests wurde die Vorzugsl\u00f6sung unter Praxisbedingungen untersucht, um m\u00f6gliche Einfl\u00fcsse auf die Bauteilqualit\u00e4t zu ermitteln. Hierzu wurde ein Prototyp eines Einsparmoduls konzipiert. Der auf ein Referenzprodukt und eine Referenzmaschine des Projektpartners Trassl-Plastik abgestimmte Prototyp wurde erfolgreich unter Praxisbedingungen getestet. Dabei konnte eine Einsparung von rund 20% der derzeit notwendigen Blasluftmenge erreicht werden. Bei den ersten Kurzzeittest war keine Beeinflussung der Bauteilqualit\u00e4t festzustellen. Um Qualit\u00e4tseinbu\u00dfen auch bei einem Dauereinsatz des Einsparproduktes ausschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen, wurde ein Langzeitversuch durchgef\u00fchrt. Die erreichten Ergebnisse erf\u00fcllten alle gestellten Randbedingungen f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Einsparma\u00dfnahme. Auf Grundlage der erreichbaren Reduzierung des Druckluftverbrauchs beim Druckluftformen und der damit m\u00f6glichen Umweltentlastung, wird empfohlen, die Entwicklungen zu einem vermarktungsf\u00e4higen Produkt fortzusetzen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Projektergebnisse wurden verschiedenen Gesch\u00e4ftspartnern zum  Messeauftritt bei der S\u00e4chsischen Industrie- und Technologiemesse (SIT) vorgestellt. Auf diesem Wege konnte mit der ESDA Kunststofftechnik ein weiterer Interessent f\u00fcr ein Einsparmodul gewonnen werden. Das Projekt wurde in der DBU-Brosch\u00fcre Energie effizient &#8211; Wie Industrie und Gewerbe Energie sparen k\u00f6nnen vorgestellt. Nach Abschluss des Projektes sind Ver\u00f6ffentlichungen in der lokalen Presse sowie in Fachzeitschriften vorgesehen. Eine Ver\u00f6ffentlichung im Steinbeismagazin Transfer ist derzeit in Vorbereitung.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Projektergebnisse wurden verschiedenen Gesch\u00e4ftspartnern zum  Messeauftritt bei der S\u00e4chsischen Industrie- und Technologiemesse (SIT) vorgestellt. Auf diesem Wege konnte mit der ESDA Kunststofftechnik ein weiterer Interessent f\u00fcr ein Einsparmodul gewonnen werden. Das Projekt wurde in der DBU-Brosch\u00fcre Energie effizient &#8211; Wie Industrie und Gewerbe Energie sparen k\u00f6nnen vorgestellt. Nach Abschluss des Projektes sind Ver\u00f6ffentlichungen in der lokalen Presse sowie in Fachzeitschriften vorgesehen. Eine Ver\u00f6ffentlichung im Steinbeismagazin Transfer ist derzeit in Vorbereitung.<br \/>\nDie Projektergebnisse wurden verschiedenen Gesch\u00e4ftspartnern zum  Messeauftritt bei der S\u00e4chsischen Industrie- und Technologiemesse (SIT) vorgestellt. Auf diesem Wege konnte mit der ESDA Kunststofftechnik ein weiterer Interessent f\u00fcr ein Einsparmodul gewonnen werden. Das Projekt wurde in der DBU-Brosch\u00fcre Energie effizient &#8211; Wie Industrie und Gewerbe Energie sparen k\u00f6nnen vorgestellt. Nach Abschluss des Projektes sind Ver\u00f6ffentlichungen in der lokalen Presse sowie in Fachzeitschriften vorgesehen. Eine Ver\u00f6ffentlichung im Steinbeismagazin Transfer ist derzeit in Vorbereitung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Zielsetzung des industriellen Forschungsvorhabens ist die Entwicklung einer technischen L\u00f6sung, mit deren Hilfe Energie beim Druckluftumformen von Kunststoffteilen eingespart werden kann. Das Produkt soll ohne gr\u00f6\u00dferen Aufwand am Druckluftformwerkzeug zu applizieren sein. Die Dimensionen der Komponenten k\u00f6nnen durch die verschiedenen Parameter variieren. 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