{"id":24376,"date":"2023-09-17T10:32:01","date_gmt":"2023-09-17T08:32:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13184-01\/"},"modified":"2023-09-17T10:32:02","modified_gmt":"2023-09-17T08:32:02","slug":"13184-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13184-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Biotechnologie: Koordination des F&#038;E-Netzwerks ChemBioTec &#8211; ein B\u00fcndnis f\u00fcr die nachhaltige Katalyse in der Chemie"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Es hat sich gezeigt, dass die Entwicklung biokatalytischer Produktionsverfahren zur umweltgerechten Herstellung innovativer Produkte einer ganzheitlichen Betrachtungsweise bedarf. Daraus ergibt sich ein integriertes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Gesamtprozess. Vor diesem Hintergrund soll mit der Einrichtung des F\u00f6rderschwerpunktes ChemBioTec eine Kompetenz- und Koordinierungsplattform geschaffen werden, die die Realisierung dieser neuen nachhaltigen biotechnischen Produktionsprozesse in Innovationen gew\u00e4hrleistet. ChemBioTec verfolgt dabei das Ziel, in Deutschland ein interdisziplin\u00e4res Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk zu etablieren, welches relevante Projekte mit Partnern aus der chemischen, pharmazeutischen und verwandten Industrie unter einem Dach b\u00fcndelt und vernetzt. So sollen Synergieeffekte und ein intensiver Know-how-Transfer zwischen Hochschulen und Industrie sichergestellt werden. Langfristig soll ein sich selbst tragendes Kompetenznetzwerk aufgebaut werden, welches eine dauerhafte Positionierung der deutschen industriellen und akademischen Forschung und Entwicklung durch umweltrelevante (Bio-)Produkte und Prozesse sichert.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDurch die in Dortmund ans\u00e4ssige Koordinationsstruktur mit ausgepr\u00e4gtem Dienstleistungscharakter sollen Projekte und Aktivit\u00e4ten deutschlandweit abgestimmt und in ein europ\u00e4isches Forschungsnetzwerk integriert werden. Hierzu ist geplant, einen flexiblen Zusammenschluss innovativer Projekte mit den Schwerpunkten in den Bereichen Produktaufreinigung, neuartige (bio-) katalytische Reaktionen und  Produktivit\u00e4tssteigerung in einer klaren Koordinationsstruktur zu vernetzen.<br \/>\nUm Synergieeffekte zu generieren, ist der Aufbau einer zentralen Kommunikationsstruktur von zentraler Bedeutung. Daher werden sich die  Aktivit\u00e4ten des ChemBioTec-Managements sowohl auf die Bereiche Kommunikation, \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Wissenstransfer als auch auf die Organisation von Kongressen, Messeauftritten und Statusseminaren konzentrieren. Dar\u00fcber hinaus wird ChemBioTec st\u00e4ndig als Ansprechpartner die interne Kommunikation zwischen den Projektpartnern und Interessensgruppen sicherstellen. Neben dem Aufbau einer Internetplattform (www.chembiotec.de) geh\u00f6ren weiterhin auch die Ver\u00f6ffentlichung von Brosch\u00fcren, Beitr\u00e4gen in Sonderpublikationen und Fachzeitschriften zu den Kernaufgaben. ChemBioTech versteht sich dabei auch als Vermittlungsstelle zwischen Wissens-Gebern und Nehmern. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Integration chemischer, biotechnologischer und verfahrenstechnischer Forschung mit der Aus- und Weiterbildung von Fachkr\u00e4ften gelegt werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Gemeinsam mit der DBU und den Projektpartnern des Verbundes konnte ChemBioTec zu einer in Deutschland und dar\u00fcber hinaus \u00f6ffentlich sichtbaren Netzwerkplattform ausgebaut werden. Dabei wurde die inhaltliche Qualit\u00e4t durch die Kompetenz und Expertise seiner 18 Verbundprojekte mit seinen 63 Partnern aus Wissenschaft und KMU dargestellt. Die Sichtbarkeit nach Au\u00dfen konnte u.a. durch die Veranstaltung von Kongressen, die Beteiligung an Messen und weiteren Veranstaltungen sowie durch PR- und Marketingma\u00dfnahmen erreicht werden.<br \/>\nInsgesamt wurden in den drei Antragsrunden F\u00f6rdermittel in der H\u00f6he von 7.1 Mio. Euro bei Gesamtkosten von 15.1 Mio. Euro durch die DBU aufgebracht. Dadurch konnten bisher 33 Publikationen, 7 Patente und 27 wissenschaftliche Arbeiten initiiert und unterst\u00fctzt werden. Von den insgesamt 18 Verbundprojekten wurden 6 abgeschlossen (ein Abbruch), 12 Projekte sind derzeit noch in aktiver Bearbeitung.<br \/>\nIm Rahmen der ersten (abgeschlossenen) Antragsrunde wurden neue &#8211; nachhaltige biotechnologische &#8211; Prozessvarianten erarbeitet (AZ13166 und AZ13176), ein kommerzielles Softwareprodukt marktreif entwickelt (AZ 13175), sowie eine damit verbundene Unternehmensgr\u00fcndung erm\u00f6glicht (INOSIM Consulting) und neue Arbeitspl\u00e4tze geschaffen. Weiterhin wurden eine neue Methode zur parallelen Mikrodosiertechnik und ein marktnahes Labormuster entwickelt (AZ 13180). Eine Stamm- und Prozessentwicklung konnte weitestgehend umgesetzt werden. Ein Projekt (AZ 13174) wurde zur H\u00e4lfte der Projektlaufzeit gestoppt.<br \/>\nDie Projekte bzw. deren entwickelte Produkte und Prozessen tragen insofern nachhaltig zu Umweltentlastung bei. Die erarbeiteten Kenntnisse, vor allem in den Bereichen der Produktivit\u00e4tssteigerung, innovativen (Bio-)Katalyse und der Produktaufarbeitung, erweitern sowohl die Innovationskraft des Verbundes als auch der Biotechnologie allgemein.<br \/>\nUm sowohl die Verstetigung der bisherigen Ergebnisse als auch den weiteren Ausbau zu einem international renommierten Netzwerk f\u00fcr nachhaltige Biotechnologie zu gew\u00e4hrleisten wurde mit Gr\u00fcndung der BioChemGate GmbH am 04.05.09 (Eintrag ins Handelsregister) eine Struktur aufgebaut, die an die bestehenden Ergebnisse ankn\u00fcpft, zur Bildung neuer Projektverb\u00fcnde motivieren und die inhaltliche Qualit\u00e4t sicherstellen wird.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Im Rahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit wurden umfangreiche Aktivit\u00e4ten umgesetzt. Bitte entnehmen Sie die genauen Details dem Abschlussbericht bzw. der Internetseite (www.chembiotec.de).<br \/>\nIm Zusammenhang mit den drei (bzw. vier) begleiteten Antragsrunden wurden 3 Kick-Off und 2 Statusseminare organisiert und durchgef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus sind zwei Konferenzen (ChemBioTec-Kongress 2007 und die SusChemEng-Konferenz 2008) unter internationaler Beteiligung veranstaltet worden. Eine Vorstellung des Netzwerkes und seiner Aktivit\u00e4ten ist auf insgesamt 13 Veranstaltungen erfolgt. In den Jahren 2007 und 2008 pr\u00e4sentierte sich der Verbund auf der Biotechnica in Hannover. Zur Identifizierung und Partnerfindung f\u00fcr neue Antragsrunden wurden zwei Projekt- und Partnerfindungs-workshops durchgef\u00fchrt (2007 und 2008). Weiterhin wurde ein Workshop zum Thema \u00d6koeffizienz Projektpartnern und Interessierten angeboten.<br \/>\nDie Darstellung des Verbundes, seiner Aktivit\u00e4ten und Ergebnisse wurde durch die Platzierung von insgesamt 21 Artikeln, Anzeigen und weiteren Printmaterialien in Fachzeitschriften und in der Presse erzielt. Gemeinsam mit dem Aufbau und kontinuierlichen Ausbau der Internetpr\u00e4senz wurde ChemBioTec einer breiten \u00d6ffentlichkeit vorgestellt und konnte so nachhaltig platziert werden.<br \/>\nZur Abstimmung w\u00e4hrend der Projektlaufzeit als auch zur Vorbereitung des Statusseminars wurden mit den Partnern (bes. Koordinatoren) insgesamt 6 Projektgespr\u00e4che durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Der Aufbau des F\u00f6rderschwerpunktes Koordination des F&#038;E-Netzwerks ChemBioTec &#8211; ein B\u00fcndnis f\u00fcr die nachhaltige Katalyse in der Chemie wurde erfolgreich umgesetzt und abgeschlossen, drei Antragsrunden initiiert und begleitet, die vierte Antragsrunde vorbereitet und die Nachfolge-Struktur im Rahmen einer eigenst\u00e4ndigen GmbH (BioChemGate) aufgebaut. Dies ist die Bilanz des Verbundes und des Koordinationsb\u00fcros ChemBioTec nach insgesamt 30 Monaten Laufzeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Es hat sich gezeigt, dass die Entwicklung biokatalytischer Produktionsverfahren zur umweltgerechten Herstellung innovativer Produkte einer ganzheitlichen Betrachtungsweise bedarf. Daraus ergibt sich ein integriertes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Gesamtprozess. 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