{"id":24370,"date":"2024-11-27T10:38:21","date_gmt":"2024-11-27T09:38:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24672-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:38:21","modified_gmt":"2024-11-27T09:38:21","slug":"24672-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24672-01\/","title":{"rendered":"Schutz NW-deutscher Wiesenweihen durch Satellitentelemetrie"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Brutbest\u00e4nde der Wiesenweihe Circus pygargus nahmen in Mitteleuropa ab Mitte des 20. Jahrhunderts infolge gro\u00dffl\u00e4chiger Lebensraumzerst\u00f6rungen, hoher Brutausf\u00e4lle und direkter menschlicher Verfolgung drastisch ab. Wiesenweihen stehen heute in mehreren europ\u00e4ischen L\u00e4ndern auf nationalen Roten Listen als im Bestand abnehmend bzw. stark gef\u00e4hrdet. Die urspr\u00fcnglichen Bruthabitate waren Heiden, Moore, D\u00fcnen und Heuwiesen. Seit den 1990er Jahren br\u00fcten Wiesenweihen vorwiegend auf ackerbaulich genutzten Fl\u00e4chen. Das Br\u00fcten auf Getreide\u00e4ckern birgt aber immense Gefahren, bspw. das Ausm\u00e4hen von Gelegen bzw. Jungv\u00f6geln. Durch erfolgreiche Kooperationsprojekte von Ornithologen und Landwirten, insbesondere verschiedene Nestschutzma\u00dfnahmen, br\u00fcten Wiesenweihen in vielen Gebieten dennoch erfolgreich. Ein umfassender Schutz kann aber nur durch Ma\u00dfnahmen gew\u00e4hrleistet werden, die auch die Zugwege und Winterquartiere mit einbeziehen. Die Wiesenweihe ist ein typischer Langstreckenzieher. NW-europ\u00e4ische V\u00f6gel verbringen den Winter &#8211; gut \u00bd Jahr &#8211; in Westafrika, wohl vornehmlich in der Sahelzone. Wie auch unsere j\u00fcngsten Studien zeigen, sind sie dort auch heute noch intensiver menschlicher Verfolgung ausgesetzt, dar\u00fcber hinaus sind sie durch Lebensraumzerst\u00f6rungen und gro\u00dffl\u00e4chige Pestizideins\u00e4tze im Zuge der Heuschreckenbek\u00e4mpfung gef\u00e4hrdet. Die Kennt-nisse der Zugwege, wie auch die Lage der Winterquartiere, st\u00fctzten sich trotz intensiver Beringung bisher aber nur auf anekdotische Beobachtungen. Genau hier setzt das DBU-Projekt an: Zur Analyse der Zugwege und der Raumnutzungsmuster im Winterhalbjahr wurden NW- und NO-europ\u00e4ische Brutv\u00f6gel mit Satellitensendern markiert. Aufbauend darauf soll ein staaten\u00fcbergreifendes Schutzkonzept erstellt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIm 1. Schritt wurden die Brutbest\u00e4nde erfasst und, sofern notwendig, Nestschutzma\u00dfnahmen eingeleitet. Kurz vor dem Ausfliegen der Jungv\u00f6gel wurden insgesamt 30 adulte Wiesenweihen (20 NW-europ\u00e4ische und 10 NO-europ\u00e4ische Brutv\u00f6gel) gefangen und mit 12 g leichten Solar-Satellitensendern markiert. Die Aufenthaltsorte der V\u00f6gel wurden anhand 1- bzw. 2-t\u00e4giger Peilungen mittels des CLS ARGOS-Systems bestimmt. Aufbauend auf den Peilungen wurden die Zugrouten, die Lage und Aufenthaltsdauer in den Rastgebieten wie auch Winterquartiere bestimmt. Zur Analyse der Habitatnutzung in den Winterquartieren wurden im Januar 2008 und 2009 Expeditionen in die afrikanischen Winterquartiere unternommen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Ca. \u00be aller NW-europ\u00e4ischen Brutv\u00f6gel zogen auf dem Herbst- und Fr\u00fchjahrszug \u00fcber eine westliche Route \u00fcber Frankreich\/Spanien in ihre Winterquartiere bzw. Brutgebiete, ca. \u00bc der V\u00f6gel zog \u00fcber eine zentrale Zugroute \u00fcber Italien\/Sardinien. Ein Schleifenzug wurde f\u00fcr NW-europ\u00e4ische Brutv\u00f6gel nicht nachgewiesen. Bei NO-europ\u00e4ischen Brutv\u00f6geln wurde hingegen ein Schleifenzug beobachtet. Die Herbstzugrouten verliefen \u00fcber Griechenland\/Kreta, die Heimzugrouten \u00fcber Sardinien\/Italien. Wiesenweihen ziehen auf populationsspezifischen Routen, wobei sie auch mehrere Hundert Kilometer \u00fcber das offene Meer ziehen. Erste mehrj\u00e4hrige Registrierungen der Zugrouten einzelner Individuen deuten dar-auf hin, dass die Individuen offensichtlich \u00fcber Jahre an den einmal gew\u00e4hlten Zugrouten festhalten.<br \/>\nDie Herbstzugperiode erstreckte sich im Mittel \u00fcber 42 Tage. Wiesenweihen rasteten w\u00e4hrend des Herbstzuges durchschnittlich zwei bis drei Mal, die mittlere Rastdauer lag bei 6 &#8211; 7 Tagen, so dass sich eine Gesamtrastdauer von im Mittel 14 Tagen ergab. Wiesenweihen verbrachten somit rund ein Drittel der Zugzeit mit Rasten.<br \/>\nDie westliche Brutpopulation nutzte auf ihrem Zug in die Winterquartiere im Wesentlichen sechs Rastgebiete: vor dem eigentlichen Abzug rasteten mehrere V\u00f6gel im Gro\u00dfraum Kassel &#8211; Braunschweig &#8211; Erfurt, w\u00e4hrend des weiteren Zuges wurden Rastgebiete in der Champagne in Nordfrankreich, in Nord- und S\u00fcdspanien, im Grenzgebiet von Marokko und Algerien sowie in SW-Marokko aufgesucht. Gro\u00dfe Bedeutung d\u00fcrfte insbesondere den in Nordmarokko gelegenen Rastgebieten zukommen, im Herbst zur Rast und m\u00f6glicherweise Fettdeposition vor der W\u00fcsten\u00fcberquerung und im Fr\u00fchjahr zur Rast nach der \u00dcberquerung der Sahara. F\u00fcr die NO-europ\u00e4ische Brutpopulation konnten auf Grund geringeren Stichprobenumfangs bisher nur zwei bedeutende Rastgebiete identifiziert werden: die NW-Ukraine sowie das Grenzgebiet von Rum\u00e4nien und Bulgarien.<br \/>\nEurop\u00e4ische Wiesenweihen \u00fcberwinterten bevorzugt in der Sahel und Sahel-Sudan-Zone, zwischen etwa 10\u00b0N und 17\u00b0N. Das \u00dcberwinterungsgebiet erstreckte sich vom Senegal, Gambia, Guinea-Bissau und Mauritanien im Westen \u00fcber Mali und Burkina Faso bis zum Niger, Nigeria und Tschad im Osten. Zugbewegungen im Winterquartier k\u00f6nnen durch die Hypothese des gr\u00fcnen G\u00fcrtels erkl\u00e4rt werden: Wiesenweihen rasten nach der \u00dcberquerung der Sahara soweit n\u00f6rdlich wie m\u00f6glich, im ersten gr\u00fcnen Vegetationsg\u00fcrtel s\u00fcdlich der Sahara. Mit Fortschreiten der Trockenzeit ziehen sie ca. 500 km weiter nach S\u00fcden, lokalen ortsgebundenen Heuschreckenvorkommen folgend. Gew\u00f6llanalysen ergaben, dass Wiesenweihen sich im Winterquartier sehr opportunistisch ern\u00e4hren, ihre Nahrung aber, sofern verf\u00fcgbar, gr\u00f6\u00dftenteils aus ortsgebundenen Heuschrecken (z. B. Acorypha clara, Ornithacris cavroisi) besteht.<br \/>\nInnerhalb des zwischen 10\u00b0N und 17\u00b0N gelegenen \u00dcberwinterungsgebietes fallen einige Konzentrationspunkte ins Auge bspw. im westlichen Senegal, wo u. a. ein Schlafplatz mit ca. 1.500 Weihen nachgewiesen wurde. Weitere bedeutende \u00dcberwinterungsgebiete befinden sich in Mauritanien, in der Grenzregion zum Senegal (Djoudj, Podor) bzw. im Dreil\u00e4ndereck Mauritanien\/Senegal\/Mali. Dar\u00fcber hinaus d\u00fcrfte dem Binnendelta des Niger in Mali eine gro\u00dfe Bedeutung zukommen. Im Niger finden sich vor allem im S\u00fcdwesten des Landes geeignete Habitate und im Anschluss daran in NW-Nigeria. Weitere Konzentrationen kommen dann wieder in NO-Nigeria an der Grenze zum Niger sowie in N-Kamerun und der daran anschlie\u00dfenden Region im zentral-westlichen Tschad vor.<br \/>\nIn ihren europ\u00e4ischen Brutgebieten werden Wiesenweihen in erster Linie durch gro\u00dfr\u00e4umige Lebensraumzerst\u00f6rungen und die Intensivierung der Landwirtschaft gef\u00e4hrdet. Seit den 1990er Jahren br\u00fcten Wiesenweihen in NW-Europa vornehmlich auf Ackerfl\u00e4chen, dort besteht die Gefahr des Ausm\u00e4hens der Gelege, br\u00fctender Weibchen und der Jungv\u00f6gel. Diese Gefahr kann durch Kooperationsprojekte zwischen Ornithologen und Landwirten weitgehend gebannt werden. Neben Nestschutzma\u00dfnahmen sind langfristig vor allem Habitatverbesserungen anzustreben, bspw. der Erhalt kleinr\u00e4umiger Mosaik-strukturen von Brachfl\u00e4chen sowie die Anlage breiter ungenutzter Ackerrandstreifen.<br \/>\nAuf dem Zug und in ihren afrikanischen Winterquartieren werden Wiesenweihen ebenfalls durch gro\u00dffl\u00e4chige Lebensraumzerst\u00f6rungen gef\u00e4hrdet. Es gilt das f\u00fcr die Brutgebiete Gesagte: Einer kleinr\u00e4umigen Landschaftsstruktur und extensiv genutzten, arten- und individuenreichen Brachfl\u00e4chen kommt \u00fcberragende Bedeutung zu. H\u00f6chste Priorit\u00e4t hat der Schutz gro\u00dfer traditioneller Rastgebiete, die au\u00dferhalb des eigentlichen Brut- und \u00dcberwinterungsgebietes liegen, bspw. des Naama-Plateaus in Nordmarokko bzw. der mehrere Hundert Individuen umfassenden \u00dcberwinterungsgebiete im Senegal. Der Schutz dieser Konzentrationsgebiete ist umso wichtiger, da Wiesenweihen sehr ortstreu sind und offensichtlich \u00fcber Jahre traditionelle Rast- und Winterquartiere aufsuchen.<br \/>\nAuf dem Zug bzw. in den Winterquartieren werden Greifv\u00f6gel weiterhin durch Jagd und gro\u00dffl\u00e4chige Pestizideins\u00e4tze im Zuge der Heuschreckenbek\u00e4mpfung gef\u00e4hrdet. In einem ersten Schritt ist die \u00dcberwachung und strikte Einhaltung der Europ\u00e4ischen Vogelschutzrichtlinie zu fordern (z. B. auf Malta). In den afrikanischen L\u00e4ndern sind die \u00d6ffentlichkeit und die Politiker entsprechend zu informieren. Erste Informationskampagnen wurden im Rahmen der Expeditionen gestartet.<br \/>\nZur Heuschreckenbek\u00e4mpfung wird in Afrika weiterhin DDT eingesetzt. Hier ist zu pr\u00fcfen, ob und inwieweit bspw. DDT durch Biopestizide wie Green Muscle  ersetzt werden kann. Erste Eins\u00e4tze in verschiedenen Sahel-L\u00e4ndern verliefen erfolgreich.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das Projekt wurde wiederholt in der lokalen und \u00fcberregionalen Presse sowie im Rundfunk und Fernsehen vorgestellt, in Deutschland, den Niederlanden, D\u00e4nemark und Polen sowie w\u00e4hrend unserer Expeditionen auch in Afrika (Niger, Senegal, Nigeria). Die aktuellen Peilungen und Zugrouten der markierten V\u00f6gel werden auf der Internetseite der Stiftung Wiesenweihe vorgestellt (www.grauwekiekendief.nl). Ebenso sind Artikel zum Projekt auf den Seiten der deutschen (http:\/\/www.abu-naturschutz.de\/index.html), d\u00e4nischen (http:\/\/www.dof.dk\/sider\/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id-=428&#038;Itemid=485) und polnischen (http:\/\/bocian.org.pl\/blotniak\/telemetria) Projektpartner zu finden.<br \/>\nIm Rahmen des Projekts beteiligten wir uns an dem DBU-Projekt Umwelt baut Br\u00fccken &#8211; Jugendliche im Europ\u00e4ischen Dialog (Veranstaltung eines Recherchetages im April 2007).<br \/>\nDie Ergebnisse wurden mittels Vortr\u00e4gen und Postern auf verschiedenen nationalen und internationalen Konferenzen vorgestellt: z. B. Nieders\u00e4chsischer Wiesenweihen Workshop 2006; Franz\u00f6sisches Wiesenweihentreffen 2006 sowie 2008; International Ornithological Congress, Hamburg 2006; Kongress der European Ornithological Union, Wien 2007; Pan-African Ornithological Congress, Kapstadt 2008; Jahrestagung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, Bremen 2008; Ornithologisches Kolloquium IfV, Wilhelmshaven 2005 sowie 2008; Nederlandse Ornithologische Unie Themadag 2005 sowie 2008).<\/p>\n<p>Publikationen aus dem Projekt<br \/>\nDBU (Hrsg) 2008. Satelliten\u00fcberwachung f\u00fcr weitreisende Wiesenweihen. DBU-aktuell 10-2008: 2.<br \/>\nKoks, B. 2008. Project Grauwe Kiekendief: Hightech zenders om beschermingsknelpunten te ontrafelen. Mens &#038; Vogel 2008: 40-51<br \/>\nKrupi?ski, D. 2007: B?otniak ??kowy &#8211; elegancki w?adca p\u00f3l. Ptaki Polski 2007: 16-19<br \/>\nTrierweiler, C., Brouwer, J., Koks, B., Smits, L., Harouna, A. &#038; Moussa, K. 2007b. Montagus Harrier Expedition to Niger, Benin and Burkina Faso. Scheemda: Stichting Werkgroep Grauwe Kiekendief.<br \/>\nTrierweiler, C., Drent, R.H., Komdeur, J., Exo K.-M., Bairlein, F. &#038; Koks, B.J. 2008. De jaarlijkse cyclus van Grauwe Kiekendieven &#8211; gedreven door woelmuizen en sprinkhanen? Limosa 81: 107-115<br \/>\nTrierweiler, C., Koks, B., Harouna, A., Issaka, H. &#038; Brouwer, J. 2006a. Montagus Harrier research in the Sahel 2006-2007: aims, findings, methods used and plans for the future. SWGK, Scheemda.<br \/>\nTrierweiler, C., Koks, B.J., Bairlein, F., Exo, K.-M., Komdeur, J. &#038; Dijkstra, C. 2006c. Zugstrategien und Schutz NW-europ\u00e4ischer Wiesenweihen (Circus pygargus). Jahresbericht Institut f\u00fcr Vogelforschung 7: 12.<br \/>\nTrierweiler, C., Koks, B.J., Drent, R.H., Exo, K.-M., Komdeur, J., Dijkstra, C. &#038; Bairlein, F. 2007a. Satellite tracking of two Montagus Harriers (Circus pygargus): dual pathways during autumn migration. Journal of Ornithology 148: 513-516.<br \/>\nTrierweiler, C., Komdeur, J., Drent, R.H., Exo, K.-M., Bairlein, F. &#038; Koks, B.J. 2007. Tracking migratory routes of Montagus harriers. In: CEES: Progress report 2006: 29-32. Groningen.<br \/>\nTrierweiler, C., Visser, E.G. Arisz, J. &#038; B.J. Koks 2008: Habitatgebruik van Grauwe Kiekendieven Circus pygargus in het agrarisch landschap 2003-2006 onderzocht m.b.v. radiotelemetrie. SWGK, Scheemda<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Kenntnisse der Zugwege und Lage der Winterquartiere von Wiesenweihen st\u00fctzten sich bislang trotz jahrzehntelanger Beringung nur auf anekdotische Beobachtungen. Mit Hilfe der vorgestellten satellitentelemetrischen Studien konnten sowohl die Lage der Zugrouten wie auch der Rastgebiete und Winterquartiere f\u00fcr verschiedene europ\u00e4ische Brutpopulationen innerhalb von nur gut zwei Jahren m.o.w. vollst\u00e4ndig ermittelt werden. Dies w\u00e4re mit konventionellen Markierungsmethoden in den n\u00e4chsten Jahrzehnten so nicht m\u00f6glich gewesen. Die Satellitentelemetrie erm\u00f6glichte zugleich Aussagen zum jahreszeitlichen Auftreten der Mortalit\u00e4t, den Hauptgef\u00e4hrdungszeitr\u00e4umen und -gebieten und damit indirekt auch den Hauptgef\u00e4hrdungsursachen. Sie liefert damit die Voraussetzung zur Errichtung eines effektiven Schutzgebietssystems. Die Peilungen wurden bereits genutzt, um geeignete Gebiete f\u00fcr den Biopestizideinsatz im Senegal zu identifizieren, wovon tausende \u00fcberwinternder Wiesenweihen und andere Heuschreckenkonsumenten profitierten. Die ermittelten Daten belegen, dass die Satellitentelemetrie ein ganz wesentliches und unersetzliches Werkzeug im Artenschutz ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Brutbest\u00e4nde der Wiesenweihe Circus pygargus nahmen in Mitteleuropa ab Mitte des 20. 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