{"id":24336,"date":"2023-07-24T10:32:05","date_gmt":"2023-07-24T08:32:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/20416-01\/"},"modified":"2023-07-24T10:32:07","modified_gmt":"2023-07-24T08:32:07","slug":"20416-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/20416-01\/","title":{"rendered":"Abenteuer JUUS &#8211; nat\u00fcrlich sportlich: Sportives Naturerleben als Grundlage von Bildungsprozessen f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Abenteuer JUUS m\u00f6chte neue Angebotsformen im Bereich der sportiven Umweltbildung bzw. Naturerfahrung entwickeln und erproben. Erkl\u00e4rtes Ziel ist die Schulung von Multiplikator\/-innen aus beiden Verb\u00e4nden, die die Ideen von JUUS an Jugendliche weitergeben. Zur\u00fcckgegriffen wird dabei auf bestehen-de Erfahrungen, aus denen gemeinsam ein innovatives, erlebnisorientiertes Konzept entwickelt wird. Die Angebote sollen die Kontakte zwischen den beiden Verb\u00e4nden weiter intensivieren und Jugendliche f\u00fcr das Thema Umwelt und Sport sensibilisieren. Am Ende des Projektes sollen neben einem Multiplikator\/-innen-Pool auch Handreichungen zur sportiven Umweltbildung zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZun\u00e4chst erstellt eine Steuerungsgruppe, die sich aus Projektleitung, Projektmitarbeiter\/-innen und engagierten Jugendvertreter\/-innen beider Verb\u00e4nde zusammensetzt, ein methodisches Grundkonzept f\u00fcr Aktionen mit unterschiedlichen Charakteren und Schwerpunkten. Darauf aufbauend werden Multiplikator\/-innen und Scouts, die aus beiden Jugendverb\u00e4nden berufen werden, zur Leitung bzw. zur Aus- und Bewertung der einzelnen Camps von geeigneten Expert\/-innen geschult. Dabei wird vorzugsweise auf vorhandenes Know-How von dsj- und NAJU-Mitarbeiter\/-innen zur\u00fcckgegriffen.<br \/>\nDie nun folgenden Veranstaltungen werden in unterschiedlichen Formen durchgef\u00fchrt. Variable Faktoren sind hierbei die Altersklassen (z.B. 12-17 und 18-27 Jahre), die Dauer der Aktion (ein Wochenende oder eine komplette Woche) sowie die Art der Aktionen. Diese werden in drei bis vier verschiedenen Landschaftsformen (K\u00fcste, Wald, Gebirge) durchgef\u00fchrt. Den Landschaftsformen werden wiederum entsprechende Natursport- und Bewegungsaktivit\u00e4ten zugeordnet. Bereits bestehende oder geplante Aktionen beider Verb\u00e4nde sollen dabei, als Module, in das vorgegebene methodische Grundkonzept integriert und gegebenenfalls angepasst werden. Au\u00dferdem werden die Aktionen durch eine exakte Evaluation inhaltlich optimiert und dadurch bestehende Erkenntnisse der Umweltbildungsarbeit hinterfragt, bzw. neue f\u00fcr eine Weiterentwicklung vorhandener Konzepte abgeleitet. Die optimierten Aktionskonzep-te werden gegen Ende des Projektes in schriftlicher Form als Handreichungen festgehalten.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Ziele des Projektes wurden erreicht, der Kostenplan wurde eingehalten und der Projektzeitraum um einen Monat verl\u00e4ngert, da sich bei der Fertigstellung der Handreichungen Verz\u00f6gerungen ergeben ha-ben. <\/p>\n<p>Gemeinsam mit der Steuerungsgruppe wurden JUUS-Leitlinien aufgestellt, die als Basis f\u00fcr die Gestaltung eines innovativen Umweltbildungskonzepts im Sport dienten. Dieses Konzept wurde im Laufe des Projektes kontinuierlich und unter Ber\u00fccksichtigung der Evaluationsergebnisse weiterentwickelt und an die Anforderungen in der Praxis angepasst. Dieses Umweltbildungskonzept stellt zusammen mit den Erfahrungen der Modellfreizeiten die Grundlage f\u00fcr die Erstellung der Handreichungen dar, die als eine Ar-beitshilfe f\u00fcr Multiplikator\/-innen dient.<\/p>\n<p>Durch insgesamt 4 Fortbildungen konnten jeweils 15 bis 20 Teamer\/-innen geschult und dadurch ein so-lider Pool an Multiplikator\/-innen generiert werden.<br \/>\nDie geschulten Teamer\/-innen f\u00fchrten insgesamt 6 Modellfreizeiten in unterschiedlichen Landschaftstypen und mit unterschiedlichen Bewegungsformen durch. Hieraus konnten viele wichtige Erkenntnisse f\u00fcr die Zukunft von JUUS gewonnen und die Zusammenarbeit von der dsj und der NAJU intensiviert werden.<\/p>\n<p>Der Erfolg von Abenteuer JUUS fand nicht zuletzt durch die Ernennung zum offiziellen UN-Dekadeprojekt f\u00fcr Bildung zur Nachhaltigen Entwicklung am 27. November 2007 Anerkennung.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Im Zentrum der \u00d6ffentlichkeitsarbeit standen neben verbandsinternen Rundschreiben sowie Newslettern von der dsj und der NAJU, die Kommunikation \u00fcber das projekteigene Internetportal www.juus.de sowie den sogenannten JUUSletter<\/p>\n<p>Daneben waren f\u00fcr Abenteuer JUUS das Kick-off-Meeting, die Fortbildungen, die Modellfreizeiten und das Netzwerktreffen von gro\u00dfer Bedeutung, um im pers\u00f6nlichen Austausch mit den Teilnehmer\/-innen die Inhalte und Ziele von JUUS vermitteln und weiterverbreiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wurde das Projekt zielgerichtet auf einer Reihe von Veranstaltungen, wie z. B. dem Jugende-vent der Deutschen Sportjugend vom 16. bis 20. Mai 2007 in Weimar oder der Respect-Jugendmesse vom 12. bis 15. Juni 2008 in Duisburg pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Abenteuer JUUS wird sowohl von der Deutschen Sportjugend als auch der Naturschutzjugend als gro\u00dfer Erfolg bewertet, weshalb nach dem Wunsch beider JUUS auch weitergef\u00fchrt werden soll<\/p>\n<p>Eine umfassende Abschlussevaluation des Projektes hat noch einmal die Bedeutung herausgestellt, dass Abenteuer JUUS einen entscheidenden Schritt in die Praxis und damit auf die Mitgliedsorganisati-onen und Untergliederungen von dsj und NAJU zu gemacht hat. Dadurch konnten diese noch direkter an dem Projekt partizipieren, die Ziele und Absichten von JUUS wesentlich besser verstehen sowie sich schlie\u00dflich auch mit diesen identifizieren.  <\/p>\n<p>Diesen Weg gilt es nun noch weiter zu gehen, weitere Mitgliedsorganisationen und Untergliederungen zu erreichen, ihr Engagement durch qualitative Schulungsma\u00dfnahmen zu st\u00e4rken und somit die Eigenst\u00e4ndigkeit von JUUS zu sichern<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Abenteuer JUUS m\u00f6chte neue Angebotsformen im Bereich der sportiven Umweltbildung bzw. Naturerfahrung entwickeln und erproben. Erkl\u00e4rtes Ziel ist die Schulung von Multiplikator\/-innen aus beiden Verb\u00e4nden, die die Ideen von JUUS an Jugendliche weitergeben. Zur\u00fcckgegriffen wird dabei auf bestehen-de Erfahrungen, aus denen gemeinsam ein innovatives, erlebnisorientiertes Konzept entwickelt wird. 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