{"id":24270,"date":"2023-07-14T10:34:28","date_gmt":"2023-07-14T08:34:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24343-01\/"},"modified":"2023-07-14T10:34:30","modified_gmt":"2023-07-14T08:34:30","slug":"24343-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24343-01\/","title":{"rendered":"Opti LA Branchenworkshop zur umweltorientierten Optimierung von L\u00fcftungsanlagen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Know-how aus Produktentwicklungen im Bereich der L\u00fcftungstechnik, die u. a. von der DBU gef\u00f6rdert wurden, gemeinsam mit weiteren innovativen Komponenten soll den Kern eines Verbundes bilden, der Wissenschaftler, Planer und Hersteller zusammenf\u00fchrt, um deutliche Fortschritte in den Bereichen Energieeffizienz, Hygiene, Ger\u00e4uschbelastung und Komfort bei L\u00fcftungsanlagen kleiner bis mittlerer Gr\u00f6\u00dfe zu erzielen.<br \/>\nZiel eines Workshops war die Bildung eines Konsortiums zur Ausarbeitung weiterf\u00fchrender l\u00fcftungstechnischer Entwicklungen. Des Weiteren wurden Kooperationen angestrebt, die eine Systemintegration vorantreiben, ggf. unter Einbeziehung \u00f6ffentlicher F\u00f6rderinstrumente. Die im Laufe des Projektes gewonnenen Erkenntnisse sollten in einem Leitfaden zur Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis am Beispiel optimierter L\u00fcftungsanlagen (Untertitel: Bildung eines Konsortiums) zusammengefasst werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAm 12. Mai 2006 fand der Workshop Optimierung von L\u00fcftungsanlagen statt. Vor dem Workshop wurden auf Basis der Erkenntnisse aus den Einzelprojekten innovative Systemkonzeptionen entworfen mit dem Ziel einer gesamtheitlichen Optimierung von L\u00fcftungsanlagen. Ein zweiter Workshop zur Vertiefung und Fortf\u00fchrung der Zusammenarbeit verschiedener Hersteller und Forschungsinstitute folgte am 22. Juni 2006 in Essen. Damit dieser Prozess auch in anderen Bereichen als Vorbild dienen kann, wurde ein Leitfaden zur Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis am Beispiel optimierter L\u00fcftungsanlagen (Untertitel: Bildung eines Konsortiums) erstellt.<br \/>\nIm Vorfeld des Workshops waren die potentiellen Kooperationspartner auszuw\u00e4hlen, deren Arbeiten im Hinblick auf einen konstruktiven Beitrag zu einem ganzheitlich optimierten L\u00fcftungssystem zu bewerten und diese f\u00fcr eine Mitwirkung an einem Verbund zu interessieren. Geeignete Partner waren einzubinden bzw. die Umsetzung der Ideen zu \u00fcberpr\u00fcfen und die Kooperationsm\u00f6glichkeiten zu diskutieren. In der Nachbereitung der Workshops wurden diese Konsortien organisiert, die sich den M\u00e4rkten mit aufeinander abgestimmten Systemkomponenten pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Forschungsberichte zu zahlreichen DBU-Projekten und Produktentwicklungen wurden hinsichtlich innovativer Technologiearten bewertet. Es wurden aus den verschiedensten Disziplinen potentielle Partner ausgew\u00e4hlt (Hersteller, Anlagenbauer, Wohnungsbaugesellschaften, Architekten, Planer, Universit\u00e4ten etc.). Die tabellarisch im Abschlu\u00dfbericht wiedergegebene Auswertung bietet u. a. Informationen zu den Inhalten der einzelnen Forschungsberichte, die durch Schl\u00fcsselw\u00f6rter erfasst wurden. Aus dem Kreis der Firmen wurden Teilnehmer f\u00fcr einen Workshop ausgew\u00e4hlt. Weitere Technologieentwickler wurden ein-bezogen.<br \/>\nZum ersten Branchenworkshop am 12. Mai 2006 waren 15 Teilnehmer aus der Industrie sowie Wissenschaftler aus sechs Hochschulen eingeladen.<br \/>\nDer Workshop verlief inhaltlich und zeitlich wie geplant. Das Ziel des Workshops wurde erreicht.<br \/>\nAnhand von 15 auf Projektkarten formulierten technischen Ideen wurden die Themen diskutiert. Die Unternehmen haben sich mit Ihrem Produkt oder Know-How zu den Themen auf den Projektkarten zuordnen k\u00f6nnen. Zwischen verschiedenen Teilnehmern zeigten sich Kooperationsm\u00f6glichkeiten. Erste Themen und Ideen wurden vorgestellt. Erste Kontakte und Kooperationen zeichneten sich ab. Es wurde eine Folgeveranstaltung zur weiteren Konkretisierung vereinbart.<br \/>\nIm Vorfeld des zweiten Branchenworkshops am 22. Juni 2006 in Essen wurden konkrete Projektideen formuliert und Kooperationen benannt. Der Workshop verlief erfolgreich; das Ziel wurde erreicht. Die Projektpartner erarbeiten nun mit der Unterst\u00fctzung durch den IHR e. V. Technologiekonzepte. Aus dem Projekt gehen bisher f\u00fcnf m\u00f6gl. Entwicklungsthemen hervor.<br \/>\n1.\tOptimierte L\u00fcftungsanlagen f\u00fcr Klassenr\u00e4ume;<br \/>\n2.\tEntwicklung von Kanalsystemen unter Ber\u00fccksichtigung der Bionik;<br \/>\n3.\tOptimierte Regelung von L\u00fcftungs- und Klimaanlagen unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Raumzustandsbedingungen;<br \/>\n4.\tGanzheitliche Optimierung einer Klimaanlage unter Einbeziehung innovativer Technologien;<br \/>\n5.\tH\u00f6chste Solarw\u00e4rmenutzung in l\u00fcftungstechnischen Anlagen bei geringstem Temperaturniveau.<br \/>\nZur Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis wurde ein Leitfaden erstellt. Die Darstellung als Fliessdiagramm mit tabellarischer Auflistung der Arbeitsschritte erleichtert dabei die \u00dcbertragbarkeit auf andere Themenbereiche und Projekte.<br \/>\nDas Projekt wurde von den 15 eingebundenen Unternehmen gut angenommen und auch von den sechs wissenschaftlichen Institutionen mit gro\u00dfem Interesse verfolgt. Die Unternehmen fanden hier eine M\u00f6glichkeit, mit weiteren Partnern ihre Produkte weiterzuentwickeln und neue Ideen zu generieren. Mit dem im Projekt erfolgten Erfahrungsaustausch, den gekn\u00fcpften Fachkontakten und den in Vorbereitung befindlichen neuen Projekten wurden wichtige Impulse zur umweltorientierten Optimierung von L\u00fcftungsanlagen gegeben.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Am 12. Mai 2006 fand ein Workshop Optimierung von L\u00fcftungsanlagen in den R\u00e4umen des Zentrums f\u00fcr Umweltkommunikation der DBU, Osnabr\u00fcck statt. Ein zweiter Workshop zur Vertiefung und Fortf\u00fchrung der Zusammenarbeit verschiedener Hersteller und Forschungsinstitute folgte am 22. Juni 2006 in Essen an der Universit\u00e4t Duisburg-Essen. Damit dieser Prozess auch in anderen Bereichen als Vorbild dienen kann, wurde ein Leitfaden zur Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis am Beispiel optimierter L\u00fcftungsanlagen erstellt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Erfahrung aus diesem Projekt zeigt, dass die Bildung eines Konsortiums \u00fcber die Schaffung einer Plattform Branchenworkshop ein geeigneter Weg ist. Der erste Step ist realisiert und die Teilnehmerzahl mit 15 Unternehmen zeigt die hohe Akzeptanz der Vorgehensweise.<br \/>\nDie durchgef\u00fchrten Workshops bieten einer Anzahl von verschiedenen Disziplinen die M\u00f6glichkeit sich zu organisieren und gemeinsame Ziele zu verfolgen. Als weitere Vorgehensweise werden konkrete Entwicklungsaufgaben formuliert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Know-how aus Produktentwicklungen im Bereich der L\u00fcftungstechnik, die u. a. von der DBU gef\u00f6rdert wurden, gemeinsam mit weiteren innovativen Komponenten soll den Kern eines Verbundes bilden, der Wissenschaftler, Planer und Hersteller zusammenf\u00fchrt, um deutliche Fortschritte in den Bereichen Energieeffizienz, Hygiene, Ger\u00e4uschbelastung und Komfort bei L\u00fcftungsanlagen kleiner bis mittlerer Gr\u00f6\u00dfe [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[47,65,52,2423,53],"class_list":["post-24270","projektdatenbank","type-projektdatenbank","status-publish","hentry","tag-klimaschutz","tag-nordrhein-westfalen","tag-umweltforschung","tag-umweltkommunikation","tag-umwelttechnik"],"meta_box":{"dbu_projektdatenbank_az_ges":"24343\/01","dbu_projektdatenbank_medien":"","dbu_projektdatenbank_pdfdatei":"A-24343.pdf","dbu_projektdatenbank_bsumme":"28.500,00","dbu_projektdatenbank_firma":"InnovationszentrumHochschulgruppe Ruhr e. 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