{"id":24252,"date":"2025-12-22T10:32:02","date_gmt":"2025-12-22T09:32:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13161-01\/"},"modified":"2025-12-22T10:32:05","modified_gmt":"2025-12-22T09:32:05","slug":"13161-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13161-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Biotechnologie: International Congress on Biocatalysis 2006 (03.-07.09.2006)"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die industrielle (Wei\u00dfe) Biotechnologie, also die Nutzung von Enzymen und Mikroorganismen zur biotechnologischen Gewinnung von (Fein-)Chemikalien, Wertstoffen, neuen Materialien und Energietr\u00e4gern, befindet sich in einem rasanten Aufschwung. Biotechnologische Verfahren unter Einsatz von Biokatalysatoren f\u00fchren vielfach zu einer besseren Ausnutzung von Rohstoffen, einer Minimierung von Schadstoffemissionen und einer Herabsetzung des Energieverbrauchs bei gleichzeitig verbesserter Produktqualit\u00e4t und -reinheit. Die Wei\u00dfe (industrielle) Biotechnologie verf\u00fcgt \u00fcber ein hohes Ma\u00df an \u00f6ffentlicher Akzeptanz und entwickelt seit etwa zwei Jahren eine ungeheure Dynamik. Im Jahr 2002 wurde mit der erstmaligen Durchf\u00fchrung des DBU-gef\u00f6rderten International Congress on Biocatalysis (biocat 2002) der Grundstein f\u00fcr eine neue Kongressreihe gelegt, deren Ziel es ist, die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Biokatalyse unter Fachleuten zu diskutieren und gleichzeitig neue Anst\u00f6\u00dfe f\u00fcr die industrielle Biotechnologie zu geben. Die positive Resonanz auf diese Veranstaltung war Anlass, den International Congress on Biocatalysis auch im Jahr 2004 wieder stattfinden zu lassen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas gro\u00dfe, internationale Interesse an den beiden vorangegangenen biocat Kongressen belegen die beeindruckenden Teilnehmerzahlen von jeweils rund 350 Personen. Die lobenden Reaktionen der Kongressbesucher haben gezeigt, dass der International Congress on Biocatalysis durch seine einzigartige Mischung von biologischen, chemischen und verfahrenstechnischen Themenschwerpunkten eine beson-dere Stellung in der internationalen Kongresslandschaft einnimmt. Biocat ist zu einem Markenzeichen in der internationalen Kongresslandschaft geworden. Diese erfolgreiche Entwicklung gilt es in Zukunft fortzusetzen. Genauso wie die industrielle Biotechnologie selbst stehen auch die biocat-Kongresse f\u00fcr Interdisziplinarit\u00e4t, Netzwerke und Innovation. Dieser hohe Anspruch soll auch bei der biocat2006, die vom 3. bis 7. September 2006 in Hamburg stattfinden wird, erf\u00fcllt werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Als hochklassige Veranstaltung bot die biocat2006 deutschen, europ\u00e4ischen und au\u00dfereurop\u00e4ischen Experten auf dem Gebiet der Biokatalyse ein Forum zum Austausch der neuesten Forschungsergebnisse. Hierbei wurden Synergien angestrebt, die sich aus dem langj\u00e4hrigen Engagement der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Bereich Integrierte Biotechnologie und anderen &#8211; nicht von der DBU gef\u00f6rderter &#8211; Forschungsaktivit\u00e4ten ergaben. Biocat stellt hierbei auch eine internationale Plattform f\u00fcr das DBU-gef\u00f6rderte InnovationsCentrum Biokatalyse (ICBio) dar.<br \/>\nDer Kongress fand vom 3. bis 7. September 2006 an der Technischen Universit\u00e4t Hamburg-Harburg statt. Die erstmals f\u00fcnft\u00e4gige Veranstaltung gab insgesamt 330 Teilnehmern aus 32 L\u00e4ndern die Gelegenheit, ihre neuesten Ergebnisse vor Fachpublikum zu pr\u00e4sentieren und neue Kontakte zu Universit\u00e4ten und Firmen zu kn\u00fcpfen. Das umfangreiche wissenschaftliche Programm wurde ohne Parallelsessions pr\u00e4sentiert und umfasste sechs Themenschwerpunkte mit insgesamt 63 Vortr\u00e4gen und 147 Posterpr\u00e4-sentationen. Zum zweiten Mal wurde der Biocat Award, eine Auszeichnung f\u00fcr wissenschaftliche Exzellenz auf dem Gebiet der Biokatalyse, verliehen. Diesj\u00e4hrige Preistr\u00e4ger sind Professor Herfried Griengl (TU Graz, \u00d6sterreich), Jon D. Stewart (University of Florida, Gainsville, USA) und Marcel Wubbolts (DSM, Delft, Niederlande).<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das durchg\u00e4ngige Corporate Design, das sich wie ein roter Faden durch alle bisher durchgef\u00fchrten Kongresse zieht, hat einen hohen Wiedererkennungswert und sichert eine effektive Kommunikation zwischen Veranstalter und Teilnehmern. Insgesamt gesehen bot der International Congress on Biocatalysis ein so ausgezeichnetes Forum, um bisherige Aktivit\u00e4ten vorzustellen und neue Anst\u00f6\u00dfe zur Weiterent-wicklung biokatalytischer Verfahren zu geben, dass von allen Seiten der Wunsch nach einer wiederholten Durchf\u00fchrung dieser Veranstaltungsreihe im 2-Jahres-Takt ge\u00e4u\u00dfert wurde.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Tagung lag im richtigen Zeitfenster, um die Diskussion um die Wei\u00dfe Biotechnologie zu beschleunigen und gemeinsame Ziele im Expertenkreis zu er\u00f6rtern (Exzellenzinitiative, BioIndustrie2021, 7. EU-Rahmenprogramm). Der biocat2006-Kongress hat sich zu einer Leistungsschau der Wei\u00dfen Biotechnologie entwickelt, von der wichtige Impulse f\u00fcr die Weiterentwicklung dieser Zukunftstechnologie ausgehen. Es ist anzunehmen, dass die Wei\u00dfe Biotechnologie in den n\u00e4chsten Jahren noch weiter in den Fo-kus politisch und wirtschaftlich verantwortlicher Entscheidungstr\u00e4ger r\u00fccken wird. Die biocat-Kongresse werden hierbei ein wichtiger Gradmesser f\u00fcr den Erfolg und die Entwicklungspotenziale der Wei\u00dfen Biotechnologie sein. Eines steht auf jeden Fall fest: Biocat ist zu einem Markenzeichen in der internationalen Kongresslandschaft geworden. Diese erfolgreiche Entwicklung gilt es in Zukunft fortzusetzen. Genauso wie die Wei\u00dfe Biotechnologie selbst stehen auch die biocat-Kongresse f\u00fcr Interdisziplinarit\u00e4t, Netzwerke und Innovation. Dieser hohe Anspruch soll auch bei der biocat2008, die vom 31. August bis 4. September 2008 in Hamburg stattfinden wird, erf\u00fcllt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die industrielle (Wei\u00dfe) Biotechnologie, also die Nutzung von Enzymen und Mikroorganismen zur biotechnologischen Gewinnung von (Fein-)Chemikalien, Wertstoffen, neuen Materialien und Energietr\u00e4gern, befindet sich in einem rasanten Aufschwung. Biotechnologische Verfahren unter Einsatz von Biokatalysatoren f\u00fchren vielfach zu einer besseren Ausnutzung von Rohstoffen, einer Minimierung von Schadstoffemissionen und einer Herabsetzung des Energieverbrauchs [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[61,2423,53],"class_list":["post-24252","projektdatenbank","type-projektdatenbank","status-publish","hentry","tag-hamburg","tag-umweltkommunikation","tag-umwelttechnik"],"meta_box":{"dbu_projektdatenbank_az_ges":"13161\/01","dbu_projektdatenbank_medien":"","dbu_projektdatenbank_pdfdatei":"A-13161.pdf","dbu_projektdatenbank_bsumme":"69.088,00","dbu_projektdatenbank_firma":"TuTech Innovation GmbH","dbu_projektdatenbank_strasse":"Harburger Schlo\u00dfstr. 6 - 12","dbu_projektdatenbank_plz_str":"21079","dbu_projektdatenbank_ort_str":"Hamburg","dbu_projektdatenbank_p_von":"2005-12-15 00:00:00","dbu_projektdatenbank_p_bis":"2007-02-14 00:00:00","dbu_projektdatenbank_laufzeit":"1 Jahr und 2 Monate","dbu_projektdatenbank_telefon":"040\/ 7 66 29 - 6001","dbu_projektdatenbank_inet":"","dbu_projektdatenbank_bundesland":"Hamburg","dbu_projektdatenbank_foerderber":"122","dbu_projektdatenbank_ab_bericht":"DBU-Abschlussbericht-AZ-13161.pdf","dbu_projektdatenbank_ist_nachbewilligung_von":"","dbu_projektdatenbank_hat_nachbewilligung":"","dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/24252","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/projektdatenbank"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/24252\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37255,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/24252\/revisions\/37255"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24252"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24252"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24252"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}