{"id":24249,"date":"2023-08-12T10:32:02","date_gmt":"2023-08-12T08:32:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24277-01\/"},"modified":"2023-08-12T10:32:03","modified_gmt":"2023-08-12T08:32:03","slug":"24277-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24277-01\/","title":{"rendered":"Analyse zum Transfer von in Deutschland durchgef\u00fchrten DBU-Projekten in MOE- und SOE-Staaten"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Vorstudie soll eine Bedarfsanalyse in den MOE-L\u00e4ndern durchgef\u00fchrt werden, welche der in Deutschland bereits durchgef\u00fchrten und erfolgreich verlaufenen DBU-Projekte auf entsprechende Situationen\/Regionen in MOE angewendet werden k\u00f6nnen.<br \/>\nAnlass dieser Studie: Ein gro\u00dfer Teil der in Deutschland realisierten guten Ideen und Projekte, die von der DBU gef\u00f6rdert wurden, sollen auch im Ausland zur Anwendung kommen, da die spezifische Umset-zung bereits abgeschlossener und erfolgreich verlaufener DBU-Projekte zu einer positiven Multiplikation von Ergebnissen und auch zu einer Verk\u00fcrzung von Planungs- und Entwicklungsphasen unter Einbeziehung neuer Erkenntnisse und vergleichbarer Projekte f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden-\tAbsprachen zu m\u00f6glichen Themen mit den deutschen Partnern (DBU und weitere Spezialisten) und Herausfiltern von erfolgreich realisierten DBU-Projekten<br \/>\n&#8211;\tErmittlung von Themen und Projektpartnern in den ausgew\u00e4hlten MOE-L\u00e4ndern, dabei Nutzung und Ausbau der bereits vorhandenen Kontakte<br \/>\n&#8211;\tEr\u00f6rterung der Gegebenheiten in den Zielregionen (realer Bedarf, Infrastruktur, etc.)<br \/>\n&#8211;\tPr\u00fcfung der vorgeschlagenen Projektideen auf Sinnhaftigkeit und Durchf\u00fchrbarkeit in den MOE-L\u00e4ndern, angepasst an die entsprechende Situation, Infrastruktur und Bedarf in den Zielregionen<br \/>\n&#8211;\tPr\u00fcfung des Disseminations- und Distributionspotentials der vorgeschlagenen Projekte, um Insell\u00f6sungen zu vermeiden<br \/>\n&#8211;\tInformation der MOE-Partner \u00fcber DBU-F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten im Rahmen der herauszufilternen Projekte<br \/>\n&#8211;\tInformation der deutschen Partner \u00fcber die prozessualen Entwicklungen der Bedarfsanalyse, R\u00fccksprachen w\u00e4hrend der gesamten Bedarfsanalyse mit den deutschen Partnern<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>In allen L\u00e4ndern gibt es einen enormen Bedarf an Umweltprojekten und ebenfalls ein gro\u00dfes Interesse, dies mit deutschen Partnern und DBU-Unterst\u00fctzung durchzuf\u00fchren. Die Idee, nach transferablen Projekten zu recherchieren, die die DBU bereits erfolgreich in Deutschland gef\u00f6rdert hat, wurde von den MOE-Partnern in der Regel sehr positiv aufgenommen. Es konnte im Verlauf der Studie f\u00fcr jedes ausgew\u00e4hlte Land eine gewisse Anzahl an Projekten herausgefiltert werden, die entsprechend der dortigen Situation modifiziert anwendbar sind. Des Weiteren wurde mit den deutschen Institutionen und Firmen gesprochen, die bei der Erstdurchf\u00fchrung des Projekts Projekttr\u00e4ger bzw. Bewilligungsempf\u00e4nger waren, um deren potentielle Bereitschaft zum Transfer des Projekts in Erfahrung zu bringen. Die meisten angespro-chenen Projekttr\u00e4ger zeigten sich sehr interessiert.<br \/>\nEs hat sich herausgestellt, dass viele Projekte, die in Deutschland &#8211; obwohl bereits Ende der 90er Jahre &#8211; von der DBU bewilligt wurden, in den Ziell\u00e4ndern derzeit eine Pilotfunktion haben und daher dem Anspruch an Innovation und Modellhaftigkeit gerecht werden w\u00fcrden. Insofern ist eine Anpassung des Innovationsbegriffes an die Ma\u00dfst\u00e4be des Ziellandes eine sinnvolle Ma\u00dfnahme, wie es in der Arbeitsgruppe zur internationalen F\u00f6rderung der DBU auch festgestellt wurde.<br \/>\nF\u00fcr die MOE-Partner sind Projekte im Umwelttechnik-, -technologie- und -kommunikationsbereich gleicherma\u00dfen interessant. Gleichwohl muss festgestellt werden, dass viele Initiativen in den L\u00e4ndern bereits laufen und es hier zum Teil schwierig ist, entsprechend der speziellen Situation in den L\u00e4ndern ein wirk-lich ad\u00e4quates DBU-Projekt aus der sehr umfassenden Datenbank zu recherchieren. Oft ist die Situation in den einzelnen MOE-Regionen so einzigartig, dass sich eher der Antrag eines neuen DBU-Projekts lohnen w\u00fcrde, als nach bereits durchgef\u00fchrten deutschen Projekten zu suchen, die auf die Situation pas-sen: Der Rechercheaufwand ist relativ hoch, es existieren zudem nicht zu allen Projekten schnell abrufbare Datenkennbl\u00e4tter bzw. Beschreibungen, und auch der deutschen Sprache sind nicht alle potentiellen Projektpartner hinl\u00e4nglich m\u00e4chtig, um der Projektbeschreibung folgen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDiese Herangehensweise des Transfers deutscher Projekte f\u00fchrt demnach nicht zwangsl\u00e4ufig zu einer Verk\u00fcrzung der Planungs- und Entwicklungsphasen, wie es anfangs vermutet wurde, jedoch wird nach-dr\u00fccklich darauf hingewiesen, dass die Multiplikation von deutschem Umwelt-Know-How und guten Erfahrungen diesen Aufwand lohnen und die bereits recherchierten Ergebnisse eine gute Grundlage f\u00fcr ei-nen Transfer bilden.<br \/>\nProjekte zur Erh\u00f6hung des Umweltbewusstseins, der Kompetenzaufbau bei Schl\u00fcsselinstitutionen, etc. lassen sich gut transferieren, weil die Grundlagen in den verschiedenen L\u00e4ndern \u00e4hnlich sind und gleiche Ziele verfolgt werden. Sofern die Kapazit\u00e4ten der deutschen Projekttr\u00e4ger in ausreichendem Ma\u00df vorhanden sind, st\u00f6\u00dft die Idee des Projekttransfers bei allen Beteiligten auf gro\u00dfes Interesse.<br \/>\nProjekte zum Umwelttechnologie bzw. -techniktransfer, bei denen in Deutschland die Entwicklung einer neuen Technologie gef\u00f6rdert wurde, sind f\u00fcr die MOE-L\u00e4nder zwar sehr interessant, hier sind jedoch die deutschen Partner nicht unbedingt an der Durchf\u00fchrung eines Projekts interessiert, sondern eher am Verkauf der Technologie. Hier m\u00fcsste sehr genau abgesprochen werden, in welchem Rahmen ein Transfer nach MOE mit einer m\u00f6glichen zus\u00e4tzlichen Know-How-Komponente durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnte. Sie wurden in der Studie mit ber\u00fccksichtigt, weil ihnen von MOE-Seite fachliches Interesse entgegengebracht wurde.<br \/>\nUm einen Transfer deutscher Umwelttechnologie optimal zu erreichen, sollte der Bau von Demonstrationsanlagen als Modellprojekt mit angeschlossenen M\u00f6glichkeiten zu Weiterbildung\/Wissenstransfer in den Mittelpunkt r\u00fccken.<br \/>\nGerade in den neuen EU-L\u00e4ndern k\u00f6nnen viele Projekte \u00fcber pers\u00f6nliche sehr gute Kontakte durchge-f\u00fchrt werden und werden aufgrund des hervorragenden Kontaktnetzwerks des ITUT e. V. mit gro\u00dfer Erfolgsaussicht beurteilt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Da es sich bei der Vorstudie um eine interne Analyse handelt, werden die Ergebnisse der DBU unterbreitet, jedoch nicht \u00f6ffentlichkeitswirksam pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Vorstudie hat gezeigt, dass ein Transfer von Projekten, die in Deutschland erfolgreich gef\u00f6rdert wurden, gerade im Bereich der Bewusstseinsschaffung\/Kompetenzerh\u00f6hung bei Umweltfragen und im Bereich der Errichtung von Demonstrationsanlagen mit verbundenem Wissenstransfer sinnvoll ist. Hierzu wurde eine Reihe von Projekten herausgefiltert, die in einem Folgeprojekt im Detail auf ihre \u00dcbertragbarkeit und Modalit\u00e4ten des Transfers hin zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu initiieren sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens W\u00e4hrend der Vorstudie soll eine Bedarfsanalyse in den MOE-L\u00e4ndern durchgef\u00fchrt werden, welche der in Deutschland bereits durchgef\u00fchrten und erfolgreich verlaufenen DBU-Projekte auf entsprechende Situationen\/Regionen in MOE angewendet werden k\u00f6nnen. 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