{"id":24232,"date":"2024-11-27T10:38:08","date_gmt":"2024-11-27T09:38:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24217-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:38:12","modified_gmt":"2024-11-27T09:38:12","slug":"24217-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24217-01\/","title":{"rendered":"Konzept zur nachhaltigen baulichen Weiterentwicklung der Hochschule Wismar zum umweltgerechten Campus der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Hochschule Wismar plant im Zuge ihrer inhaltlichen Umstrukturierung, das eigene Gel\u00e4nde umweltgerecht bauliche weiter zu entwickeln zum nachhaltigen Campus der Zukunft. Unn\u00f6tige Betriebsausgaben z.B. der Energieaufwand der Geb\u00e4ude m\u00fcssen reduziert und das vorhandene Potential an R\u00e4umen besser ausgenutzt und gesundheitsgerecht umgebaut werden. Der Geb\u00e4udebestand und alle bestehenden Strukturen und Pl\u00e4ne der Hochschule f\u00fcr das Campusgel\u00e4nde m\u00fcssen auf ihre Nachhaltigkeit kritisch \u00fcberpr\u00fcft und hinterfragt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAufbauend auf vorhandenen Grundlagen wird der Bestand untersucht und die Ergebnisse im Hinblick auf die nachhaltige und \u00f6kologische Entwicklung ausgewertet um m\u00f6gliche Potentiale f\u00fcr die umweltgerechte Erneuerung aufzuzeigen. <\/p>\n<p>1.Meilenstein: Festlegung der Teilprojekte.<br \/>\n\u00dcberpr\u00fcfung der Ma\u00dfnahmen im Hinblick auf die \u00f6kologische Gesamtbilanz (Prim\u00e4renergieverbrauch)<br \/>\n2. Meilenstein: Auswahl und Bearbeitung von Projektteilen mit hoher Priorit\u00e4t.<br \/>\nVertiefung und Detaillierung repr\u00e4sentativer Teilprojekte.  \u00dcberpr\u00fcfung der gesetzlichen Grundvoraussetzungen zur Einleitung der Ma\u00dfnahmen.<br \/>\n3. Meilenstein: Auswertung der Ergebnisse f\u00fcr ausgew\u00e4hlte Projektteile.<br \/>\nDetaillierte Beschreibung einzelner Teilma\u00dfnahmen unter Ber\u00fccksichtigung  \u00f6kologischer, \u00f6konomischer und gesundheitlicher Aspekte.<br \/>\n4. Meilenstein: Zusammenfassung der Teilziele und Ma\u00dfnahmen.<br \/>\nEntwicklung eines integrierten Gesamtkonzeptes im Hinblick auf die energetischen und \u00f6kologischen Zielsetzungen.(neuer Masterplan)<br \/>\n5. Meilenstein: \u00dcberpr\u00fcfung des Gesamtkonzeptes.<br \/>\nGesamtbilanz Dokumentation und Abschluss des Vorhabens sowie Begleitung bei der Realisierung und  Umsetzung der geplanten Ma\u00dfnahmen. (Monitoring)<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Geb\u00e4udesubstanz auf dem Campus stammt aus verschiedenen Bauzeiten und weist sehr unterschiedliche Bauqualit\u00e4ts- und Bauunterhaltungszust\u00e4nde auf. Wenige Neubauten sind nach den heute geltenden umweltspezi?schen Standards realisiert.<br \/>\nDie ehemaligen Kasernengeb\u00e4ude sind nur teilweise saniert und allenfalls unter Aspekten  der Benutzbarkeit der R\u00e4ume zur Aufrechterhaltung des Lehrbetriebes, der Verwaltungs-  und Forschungst\u00e4tigkeit erneuert. Eine Vielzahl von Behelfsbauten, die zumeist als ?iegende Bauten errichtet, oder zumindest nicht zur l\u00e4ngerfristigen Nutzung konzipiert sind, dient als Werkst\u00e4tten, studentische  Arbeitsr\u00e4ume, sowie der Verwaltungsnutzung. Die Gel\u00e4ndenutzung und die Behandlung der Fl\u00e4chen spiegeln die schrittweise und der jeweilig momentanen Bedarfslage geschuldete Entwicklung des Gel\u00e4ndes zum Campus wieder. Der Energieverbrauch der alten Bausubstanz ist ungebremst, der Fl\u00e4chenverbrauch zu hoch, zu viele Fl\u00e4chen sind unn\u00f6tig versiegelt oder belastet, die Aspekte des Umwelt- und  Gesundheitsschutzes sind bisher nur wenig ber\u00fccksichtigt. Nutzung und Gestaltung des Campusgel\u00e4ndes widersprechen daher dem aus der Forschung und Lehre auf technischer, wirtschaftlicher und gestalterischer Ebene  resultierenden Anspruch einer staatlichen Hochschule. Die hier zu erwartende Vorbild- und  Signalwirkung ist nicht vorhanden. Die bestehenden Geb\u00e4ude bieten keinen ausreichenden Rahmen f\u00fcr eine zukunftsorientierte, nachhaltige und gesunde Lehre.<br \/>\nZiel des Konzeptes 2020 ist, die Entwicklung des Campusgel\u00e4ndes entsprechend der heute g\u00fcltigen Forderungen nach umweltschonendem und nachhaltigem Umgang mit den Ressourcen voranzutreiben.<br \/>\nVorschl\u00e4ge zur \u00c4nderung der geplanten Investitionen an den Geb\u00e4uden  des Hochschulcampus mit dem Ziel der nachhaltigen und \u00f6kologischen Weiterentwicklung sollen erarbeitet werden.  Unter Anderem soll der Einsatz nachwachsender Rohstoffe und die Ausnutzung und Anwendung regenerativer Energien (passive Solarenergienutzung) gepr\u00fcft werden. Die vollst\u00e4ndigen Geb\u00e4ude Lebenszyklen und Anforderungen sollen auch im Hinblick auf zuk\u00fcnftige  \u00c4nderungen betrachtet werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse werden im Rahmen der Tage der Forschung 2008 anl\u00e4sslich des 100- j\u00e4hrigen bestehenden der Hochschule Wismar \u00f6ffentlich vor einem Fachpublikum pr\u00e4sentiert. Dar\u00fcber hinaus sind Ver\u00f6ffentlichungen in der Fachpresse und der Hochschulzeitung geplant.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Durch die im Rahmen des Vorhabens geplanten Arbeiten k\u00f6nnen die zuk\u00fcnftig f\u00fcr die Entwicklung des Campusgel\u00e4ndes eingeplanten Haushaltsmittel des Landes f\u00fcr den Hochschulbau gezielt und sparsam eingesetzt werden zur umweltgerechten, nachhaltigen und gesundheitsgerechten Erneuerung der Hochschule Wismar. In Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen wird ein Campusgel\u00e4nde mit Vorbildcharakter f\u00fcr umweltgerechtes Bauen in Deutschland und dem baltischen Raum entwickelt.<br \/>\nIn den neuen Masterplan f\u00fcr das Hochschulgel\u00e4nde flie\u00dfen die Ergebnisse der Forschung ein.<br \/>\nAls Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Umbau der Hochschule muss der Geb\u00e4udebestand umweltgerecht saniert und un-effiziente Bauten wenn erforderlich r\u00fcckgebaut werden. Durch sinnvolle Erg\u00e4nzungen mit neuen Geb\u00e4udeteilen sollen aktive und passive Ma\u00dfnahmen zum Klimaschutz erfolgen.<br \/>\nDie erforderlichen Umbauten sollen kurzfristig umgesetzt werden um au\u00dfenwirksam die notwendige Zukunftskompetenz des Landes auf dem Gebiet des \u00f6kologischen und nachhaltigen Bauens zu zeigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Hochschule Wismar plant im Zuge ihrer inhaltlichen Umstrukturierung, das eigene Gel\u00e4nde umweltgerecht bauliche weiter zu entwickeln zum nachhaltigen Campus der Zukunft. Unn\u00f6tige Betriebsausgaben z.B. der Energieaufwand der Geb\u00e4ude m\u00fcssen reduziert und das vorhandene Potential an R\u00e4umen besser ausgenutzt und gesundheitsgerecht umgebaut werden. 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