{"id":24225,"date":"2023-09-24T10:32:14","date_gmt":"2023-09-24T08:32:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24196-01\/"},"modified":"2023-09-24T10:32:15","modified_gmt":"2023-09-24T08:32:15","slug":"24196-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24196-01\/","title":{"rendered":"Umweltkommunikation und Energieeffizienz in KMU: Moderierte Energie-Effizienz-Tische in Unternehmensnetzwerken reduzieren CO2"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Durch das verarbeitende Gewerbe und die Industrie werden in Deutschland (ohne Ber\u00fccksichtigung der<br \/>\nstrombezogenen Emissionen) 18 % der klimasch\u00e4dlichen CO2 -Emissionen (rd. 155 Mio. t) verursacht<br \/>\n(Quelle Umweltbundesamt). Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass mittelfristig 20 bis 25 % dieser Emissionen vermieden werden k\u00f6nnten, w\u00fcrden die in der Wirtschaft vorhandenen Energieeffizienzpotentiale<br \/>\nausgesch\u00f6pft. In der Schweiz und in einem Demonstrationsfall in Deutschland (Modellvorhaben Energieeffizienz-Initiative Region Hohenlohe zur Reduzierung der CO2 Emissionen) zeigte sich, dass die Transaktionskosten durch einen moderierten regelm\u00e4\u00dfigen Erfahrungsaustausch zwischen etwa 15 Betrieben \u00fcber neu ergriffene Ma\u00dfnahmen und get\u00e4tigte Investitionen erheblich gesenkt, die \u00fcblichen j\u00e4hrlichen Effizienzgewinne der Industriebetriebe mindestens verdoppelt und die spezifischen CO2 -Emissionen innerhalb von 4 Jahren um 10 bis 12 % gesenkt werden k\u00f6nnen. Mit dem Vorhaben soll das gewonnene Methodenwissen in die Entwicklung eines Qualit\u00e4ts- und Projektmanagementsystems eingebracht werden. W\u00e4hrend der Entwicklung der Tools werden diese in aktiven EnergieEffizienz-Tischen auf ihre Praxistauglichkeit getestet. W\u00e4hrend der Entwicklungsphase soll parallel ein bundesweites Demonstrationsvorhaben mit etwa zwei Netzwerken je Bundesland vorbereitet werden. Diese 30 Netzwerke haben das Potenzial, nach vier Betriebsjahren 350.000 t CO2 pro Jahr zu vermeiden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZun\u00e4chst wurden Erfahrungen mit bestehenden Energieeffizienz-Tischen in der Schweiz und in Deutschland mittels eines strukturierten Interviews erhoben. Zweiter Arbeitsschritt war die Erarbeitung des Projektmanagementsystems in drei Modulen:<br \/>\n(1) Projektdurchf\u00fchrung (Initiierung, organisatorische und investive Ma\u00dfnahmen, Berichte, Initialberatung, Vortr\u00e4ge zu ausgew\u00e4hlten Themen, Auswertungstools f\u00fcr einzelne Ma\u00dfnahmen, j\u00e4hrliches Monitoring, Aufbau Energiemanagement und Mitarbeiterpartizipation im Unternehmen)<br \/>\n(2) Projektkoordination (T\u00e4tigkeitslisten, Informationen zu externen Fachleuten, Geheimhaltungsvereinbarungen, Aufbau einer Hotline, gemeinsame Beschaffung, \u00d6ffentlichkeitsarbeit)<br \/>\n(3) Multiplikator\/Initiator (Zielgruppenidentifikation, Informationsveranstaltungen). Im diesem Arbeitsschritt wurden die jeweils erarbeiteten Hilfen in f\u00fcnf EnergieEffizienz-Tischen direkt angewendet, getestet und wissenschaftlich evaluiert. Au\u00dferdem wurde mittels einer zielgruppenorientierten Kommunikations- und \u00d6ffentlichkeitsarbeitskonzepts die Diffusion in weitere Bundesl\u00e4nder aktiv betrieben. <\/p>\n<p>Im vierten Arbeitsschritt wurden die Zufriedenheit der beteiligten Betriebe und die CO2-Minderungserfolge<br \/>\nder Jahre 2006 bis 2008 evaluiert. Als letzter und f\u00fcnfter Arbeitsschritt wurden die Grundz\u00fcge des Qualit\u00e4ts- und Projektmanagementsystems erstmals bei einer bundesweiten Multiplikatorenkonferenz im Dezember 2007 mit dem hessischen Wirtschaftsminister Alois Riehl in Frankfurt\/Mai vorgestellt. 2009 erfolgte in einem bundesweiten Symposium die Vorstellung im Zentrum f\u00fcr Umwelt in Osnabr\u00fcck. Im August 2009 wurde das Managementsystem an interessierte Multiplikatoren, beratende Ingenieure, Moderatoren und potentielle Netzwerktr\u00e4ger ausgeliefert (\u00aeLEEN-CD). In Erg\u00e4nzung zu den Arbeitsschritten zur Entwicklung von \u00aeLEEN wurde die bundesweite Diffusion vorangetrieben und im November 2008 wurde mit F\u00f6rderung des Bundesumweltministeriums das Projekt 30 Pilot-Netzwerke (Laufzeit bis 30.06.2013), mit den Ziel einer weiteren Evaluierung von \u00aeLEEN und dem \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Aufbau von 30 Netzwerken bewilligt. Die mittelfristige Qualit\u00e4tssicherung erfolgt in den Folgejahren durch eine kontinuierliche Fortentwicklung des Systems und durch ein umfassendes Schulungsangebot (\u00aeLEEN).<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Ziele:<br \/>\nMit dem Projekt sollten Instrumente entwickelt werden, um die in Baden-W\u00fcrttemberg erfolgreich erprobte Methodik der EnergieEffizienz-Tische bundesweit etablieren zu k\u00f6nnen. Ziel ist es nach Abschluss des<br \/>\nProjekts durch die begleitende Kommunikation der Ergebnisse insgesamt 30 Energieeffizienz-Netzwerke<br \/>\ninitiieren zu k\u00f6nnen, die 4 bis 5 Jahre nach Betriebsaufnahme die j\u00e4hrlichen CO2 &#8211; Emissionen um 350. 000 t\/Jahr reduzieren. Im Mittelpunkt des Projektes stehen daher die Erarbeitung von standardisierten Arbeitshilfen und Arbeitsunterlagen als Elemente eines Netzwerk-Managementsystems, das die vor Projektstart bestehenden Erfahrungen bei der Initiierung und dem Betrieb von etwa 10 lernenden Energieeffizienz-Netzwerken in Deutschland so zusammenfasst, dass sie an interessierte Moderatoren und beratende Ingenieure weitergegeben und von diesen angewandt werden k\u00f6nnen. Dabei werden f\u00fcnf Referenznetzwerke in den Entwicklungsprozess einbezogen, um Praxisanforderungen ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen und zur Vorbereitung der bundesweiten Etablierung ein Kommunikationskonzept entwickelt. Das entwickelte Netzwerk-Managementsystem wird ein Instrument sein, das es unter Einhaltung vorgegebener Qualit\u00e4tsstandards erm\u00f6glicht, die Betriebskosten zuk\u00fcnftiger Energieeffizienz-Netzwerke zu senken und diese f\u00fcr eine breite Anwendung attraktiv zu machen.<\/p>\n<p>Methodisches Vorgehen<br \/>\nMethodisch wurden die Ziele durch ein empirisches Vorgehen mit der Entwicklung des \u00aeLEEN-Management System for Local Energy Efficiency Networks erreicht. Das Erfahrungswissen aus der Arbeit in den Referenznetzwerken wurde in schriftlicher Form in einem Zentraldokument des \u00aeLEEN-Managementsystems gefasst und in einer F\u00fclle von Beispielen festgehalten. Die einzelnen Komponenten des Managementsystems (z.B. Hinweise f\u00fcr das Netzwerkteam, Beispiele f\u00fcr Vortr\u00e4ge oder Berichterstellung f\u00fcr Initialberatung und Monitoring) wurden im Projekt entweder wesentlich verbessert oder differenziert oder v\u00f6llig neu aufgebaut (z.B. Investitionsberechnungshilfen, Bottom Up-Monitoring, Differenzierung des Monitoring in zwei Stufen und mit zwei unterschiedlichen Gewichtungen). Bei den elektronischen Investitionsberechnungshilfen f\u00fcr Energieeffizienz-Investitionen wurde ein Markt\u00fcberblick erarbeitet und f\u00fcr zwei Anwendungsbereiche (Beleuchtung und Druckluft) konkrete Berechnungshilfen entwickelt. Im Projekt wurden die Ergebnisse aus den zum Zeitpunkt des Projektstarts arbeitenden Netzwerken zu m\u00f6glichen Potentialen der CO2 &#8211; Reduktion, der Energiekostensenkung und des Einsatzes erneuerbarer Energien best\u00e4tigt. Insbesondere best\u00e4tigte sich die besondere Eignung der Netzwerke, um in mittelst\u00e4ndischen Unternehmen mit wirtschaftlichem Erfolg deutliche Fortschritte bei der CO2 &#8211; Reduktion zu erreichen (Einzelergebnisse s. Kapitel Zusammenfassung)<\/p>\n<p>Abbau mangelnder Kenntnisse \u00fcber die Potentiale und sachgerechte Wirtschaftlichkeitsrechnungen<br \/>\nDer Kenntnisstand der Energieverantwortlichen der beteiligten Unternehmen war zu Beginn der Netzwerktreffen sehr unterschiedlich. Er verbesserte sich deutlich im Laufe des fortschreitenden Erfahrungsaustausches. Die Besch\u00e4ftigung der Energieverantwortlichen mit dem Thema f\u00fchrte dann auch zu Forderungen an die Anlagen- und Maschinenhersteller, ihre Produkte zu verbessern. Sie f\u00fchrt auch dazu, dass die Energieverantwortlichen dem Einkauf ihres Unternehmens technische Standards vorzugeben versuchten (z.B. Hocheffizienz-Elektromotoren). Etwa 80% der beobachteten Unternehmen treffen die Investitionsentscheidungen zur Energieeffizienz zu Beginn eines Netzwerkes ausschlie\u00dflich nach dem Kriterium der Amortisationszeiten (meistens der statischen Amortisationszeit) mit einer Begrenzung bei zwei bis drei Jahren. Angesichts der meist langen Lebensdauern werden auf diese Weise systematisch die effizienteren L\u00f6sungen ausgeschlossen, obwohl sie eine hohe Rentabilit\u00e4t von typischerweise 15 bis 25% interner Verzinsung aufweisen. Das wurde in den Netzwerken aufgezeigt und f\u00fchrte in einer Reihe von F\u00e4llen zu einer Erg\u00e4nzung der Investitionsbewertung durch die interne Verzinsung und zu einer h\u00f6heren Aufmerksamkeit f\u00fcr Investitionen zur Senkung der Energiekosten.<\/p>\n<p>Selbsthemmung der Wirtschaft bei den Effizienz-Innovationen<br \/>\nEnergieeffiziente, CO2 &#8211; vermeidende Anlagen und Maschinen haben in vielen F\u00e4llen h\u00f6here Investitionen und entsprechende Kapitalkosten, aber geringere Energiekosten. Diese Substitution von Ressourcenkosten durch (geringere) Kapitalkosten wird seitens der Hersteller energienutzender oder -wandelnder Anlagen und Maschinen nicht sachgerecht thematisiert. Diese Selbsthemmung aufzubrechen, ist eine der Forderungen aus den Netzwerken: Die Unternehmen der Netzwerke als Anwender sind auf eine gr\u00f6\u00dfere Innovationsbereitschaft der Hersteller-Unternehmen angewiesen. Positiver Effekt in den Netzwerksbetrieben: Eine Reihe der Netzwerk-Unternehmen betrachteten durch den Impuls der Netzwerk-Arbeit ihre eigenen Produkte unter dem Gesichtspunkt der erh\u00f6hten Energieeffizienz (z.B. Ventilatoren, Getriebe) oder der Materialeffizienz (z.B. geringere Gewichte durch verbesserte Konstruktion oder andere Materialeigenschaften).<\/p>\n<p>Ermutigende Ergebnisse bei den beobachteten Referenz-Netzwerken<br \/>\nDie beteiligten Unternehmen der Netzwerke gaben sich ein Effizienzziel von etwa 2% pro Jahr, was etwa<br \/>\ndoppelt so viel ist wie der Durchschnitt der Industriebetriebe in den letzten f\u00fcnf Jahren. Dieses Ziel wurde<br \/>\nauf der Netzwerkebene bei allen f\u00fcnf beobachteten Netzwerken erreicht. Allerdings gab es erhebliche<br \/>\nAbweichungen f\u00fcr einzelne Betriebe aus sehr unterschiedlichen Gr\u00fcnden (z.B. erhebliche\/keine Neuinvestitionen, erhebliche Produktionsausweitung oder -einschr\u00e4nkung, gro\u00dfe\/geringe Unterst\u00fctzung der Gesch\u00e4ftsleitung). Die Ergebnisse zur CO2-Emissionsminderung lagen etwas unter 2 % j\u00e4hrlich, weil der Trend zu relativ mehr Strombedarf in allen Netzwerken zu beobachten war und die spezifischen CO2-Emissionen des Strom h\u00f6her liegen als die der Brennstoffe.<\/p>\n<p>Schlussbetrachtung:<br \/>\nInsgesamt kommen die f\u00fcnf beteiligten Partner des Projektes zu dem Ergebnis, dass die lernenden<br \/>\nEnergieeffizienz-Netzwerke nicht nur ein sehr interessantes energie- und klimapolitisches Instrument f\u00fcr die Zukunft darstellen, das die Wirtschaft selbst in eigenem Interesse und in Eigenregie anwenden kann.<br \/>\nVielmehr ist es auch ein innovationspolitisches Instrument, da die Nachfrage der Anwender nach Investitionsg\u00fctern mit hoher Energie- und Materialeffizienz verst\u00e4rkt wird. Je mehr Netzwerke entstehen und<br \/>\ndiese Nachfrage verst\u00e4rken, desto gr\u00f6\u00dfer ist der Kostensenkungseffekt der neuen Technologien durch Lern- und Skaleneffekte bei den Herstellern. Die Erfahrungen der f\u00fcnf Referenznetzwerke sind in das LEEN-Managementsystem eingeflossen und dieses kann mit dem Abschluss des Projektes als Netzwerkkonzept nach ?LEEN zur Diffusion in die Bundesrepublik gebracht werden. Dies wird durch das seitens des BMU gef\u00f6rderten 30-Pilotnetzwerke-Projektes ohne Zeitverlust auch erm\u00f6glicht. Die \u00aeLEEN Methodik soll auch \u00fcber das 30-Pilotnetzwerke-Projekt hinaus Verbreitung finden. Die noch zu gr\u00fcndende LEEN GmbH sieht ihre Kernaufgabe darin und wird Moderatoren und Ingenieure nach dem \u00aeLEEN Standard schulen. Initiatoren f\u00fcr lernenden Energieeffizienz-Netzwerke kommen aus folgenden Bereichen: IHKs, Wirtschaftsplattformen, Energie-Agenturen, Energieversorgungsunternehmen, Wirtschaftsf\u00f6rderer und st\u00e4dtische Umwelt\u00e4mter. Der Erfolg der initiierten Netzwerke ist nicht zuletzt abh\u00e4ngig von einem engagierten Moderator und kompetenten beratenden Ingenieuren.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Ausgehend von der ersten Multiplikationskonferenz am 10. Dezember 2007 in Frankfurt und endend mit der Abschlusskonferenz am 24. Juni 2009 in Osnabr\u00fcck, erfolgte die projektbegleitende \u00d6ffentlichkeitsarbeit auch \u00fcber die Homepageauftritte des Projekttr\u00e4gers Modell Hohenlohe e.V. (www.modell-hohenlohe.de und die w\u00e4hrend des Projektes neu geschaffene Homepage www.leen-system.de )sowie begleitende Presseberichte im Zusammenhang mit \u00f6ffentlichen Veranstaltungen in den Referenznetzwerken. Mit dem Kommunikationskonzept wurden die Voraussetzungen f\u00fcr ein war ein bundesweites Demonstrationsprojekt mit etwa 30 lernenden Netzwerken geschaffen. Daf\u00fcr wurden folgende Zielgruppen in den Fokus der \u00d6ffentlichkeitsarbeit genommen: die f\u00fcr Energie, Umwelt oder Innovation zust\u00e4ndige Verwaltung auf Bundes- und Landesebene, Entscheidungstr\u00e4ger und die operative Ebene in Wirtschaftsplattformen, wie z.B. Industrie- und Handelskammern, Wirtschaftsverb\u00e4nde, Wirtschaftsf\u00f6rdergesellschaften, regionale Energieagenturen<\/p>\n<p>Entscheidungstr\u00e4ger und Energieverantwortliche in Unternehmen, die mindestens 150 000 \u0080 j\u00e4hrliche<br \/>\nEnergiekosten haben. In der ersten Phase des Projekts sollte die dialogorientierte Kommunikation in erster Linie auf bereits den Antragstellern bekannten Pers\u00f6nlichkeiten und Institutionen fokussiert werden.<br \/>\nAls Ma\u00dfnahmen zur Erreichen dieser Zielgruppen wurden eingesetzt:<br \/>\nVeranstaltungen und Vortragst\u00e4tigkeit, direkte Ansprache von Multiplikatoren, beispielsweise \u00fcber die Energie-Agenturen der L\u00e4nder, \u00fcber vom DIHK vorgeschlagene IHKs oder die zust\u00e4ndigen Ministerien auf der L\u00e4nderebene, Aufbau eines informellen Netzwerkes unterst\u00fctzender Personen und Institutionen,<br \/>\nSchulungsangeboten f\u00fcr Koordinatoren, Moderatoren und Beratern Erfahrungsaustausch bestehender Energieeffizienz-Netzwerke, Ver\u00f6ffentlichungen von Projektergebnissen und Erfolgsbeispielen in der Fachpresse, Ergebnispr\u00e4sentationen einzelner, von den Initiatoren betreuter Netzwerke, Betriebsf\u00fchrungen mit Best Practice Beispielen f\u00fcr politische und wirtschaftsnahe Multiplikatoren in Unternehmen bestehender Energieeffizienz-Tische, Printmedien, Schlussveranstaltung am Ende des Projekts in Osnabr\u00fcck als Startschuss f\u00fcr das geplante bundesweite Demonstrationsvorhaben mit 30 lernenden Netzwerken.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzt wurde das Kommunikationskonzept um die Entwicklung der Marke \u00aeLEEN und die Entwicklung<br \/>\neines durchg\u00e4ngigen Corporate Identity (CI). Von Anfang an integrierten die Projektpartner Fraunhofer ISI, IREES GmbH und Modell Hohenlohe e.V. die \u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr das Vorhaben in bestehende Kommunikationswege und nutzten au\u00dferhalb des Projekts bestehende bzw. angebotene M\u00f6glichkeiten wie nationale und internationale Meetings und Veranstaltungen, um. das Konzept der Energieeffizienz-Netzwerke und \u00aeLEEN bei wichtigen Multiplikatoren und Entscheidern bekannt zu machen. Au\u00dferdem wurden die bei Fraunhofer ISI bestehende Pr\u00e4senz bei Gremien der Bundesregierung genutzt, um f\u00fcr das angestrebt Vorhaben 30 Netzwerke zu werben (z.B. im Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung, Exportinitiative Energieeffizienz des Bundeswirtschaftsministeriums, Impulskreis Energie der Innovationsinitiative der Bundesregierung). Ebenfalls in die Kommunikation einbezogen wurden Unternehmen aus bestehenden Energieeffizienz-Netzwerken, die sich im Laufe des Projektes in Einzelf\u00e4llen zu Botschaftern f\u00fcr das Konzept entwickelt haben. Dadurch entstanden ohne Inanspruchnahme von Budgetmitteln vielfach Synergien f\u00fcr Bekanntheit und Akzeptanz des Projekts.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit dem Projekt wurde das Methodenwissen der Projektpartner in die Entwicklung eines Qualit\u00e4ts- und<br \/>\nProjektmanagementsystems eingebracht. W\u00e4hrend der Entwicklung der Tools wurden diese in aktiven<br \/>\nEnergieeffizienz-Netzwerken auf ihre Praxistauglichkeit getestet, weiterentwickelt und zusammengef\u00fchrt.<br \/>\nW\u00e4hrend der Entwicklungsphase wurde parallel ein bundesweites Demonstrationsvorhaben mit etwa zwei Netzwerken je Bundesland vorbereitet. Dies wird durch das seitens des BMU gef\u00f6rderte 30-Pilotnetzwerke-Projektes ohne Zeitverlust auch erm\u00f6glicht. Mit der Entwicklung des Netzwerkmanagementsystems \u00aeLEEN und der darin eingebundenen Instrumente kann mit dem Abschluss des Projektes das Netzwerkkonzept nach ?LEEN zur Diffusion in die Bundesrepublik gebracht werden. Insgesamt wurden somit die Ziele des Projektes erreicht und die f\u00fcnf beteiligten Partner des Projektes heben hervor, dass die lernenden Energieeffizienz-Netzwerke nach \u00aeLEEN unter Einhaltung vorgegebener Qualit\u00e4tsstandards ein geeignetes energie- und klimapolitisches Instrument f\u00fcr die Zukunft darstellen, das die Wirtschaft selbst in eigenem Interesse und in Eigenregie auf breiter Basis anwenden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Durch das verarbeitende Gewerbe und die Industrie werden in Deutschland (ohne Ber\u00fccksichtigung der strombezogenen Emissionen) 18 % der klimasch\u00e4dlichen CO2 -Emissionen (rd. 155 Mio. t) verursacht (Quelle Umweltbundesamt). Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass mittelfristig 20 bis 25 % dieser Emissionen vermieden werden k\u00f6nnten, w\u00fcrden die in der Wirtschaft vorhandenen Energieeffizienzpotentiale [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[56],"class_list":["post-24225","projektdatenbank","type-projektdatenbank","status-publish","hentry","tag-baden-wuerttemberg"],"meta_box":{"dbu_projektdatenbank_az_ges":"24196\/01","dbu_projektdatenbank_medien":"","dbu_projektdatenbank_pdfdatei":"A-24196.pdf","dbu_projektdatenbank_bsumme":"124.500,00","dbu_projektdatenbank_firma":"Modell Hohenlohe e.V.\nNetzwerk betrieblicher Umweltschutz und\nnachhaltiges Wirtschaften e. 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