{"id":24166,"date":"2023-08-10T10:32:01","date_gmt":"2023-08-10T08:32:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/23964-01\/"},"modified":"2023-08-10T10:32:03","modified_gmt":"2023-08-10T08:32:03","slug":"23964-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/23964-01\/","title":{"rendered":"Tagung: Lebensraum Denkmal"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Denkm\u00e4ler bieten nicht nur dem Menschen einen Lebensraum, sondern auch &#8211; meist unabsichtlich &#8211; vielen (seltene) Tier- und Pflanzenarten. Oft besteht Unklarheit dar\u00fcber, ob die Lebewesen ggf. dem Denkmal schaden oder n\u00fctzen und wie eine Strategie entwickelt werden kann, die beidem &#8211; Natur- und Denkmalschutz &#8211; gerecht wird.<br \/>\nDie Tagung m\u00f6chte mit Beispielen aus der Praxis die Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Denkmalschutz darstellen. Hier geht es um Fragen wie:<br \/>\n\tWelche positiven Einfl\u00fcsse haben Tiere und Pflanzen f\u00fcr das Denkmal und wie kann man Sch\u00e4den denkmalschonend vorbeugen?<br \/>\n\tWie kann ein Denkmal lebensraumschonend restauriert werden?<br \/>\n\tInwieweit sind Pflanzen und Tiere Teil des Images f\u00fcr das Denkmal?<br \/>\n\tWie k\u00f6nnen Kulturlandschaften als Einheit von Mensch und Natur entwickelt oder erhalten werden?<br \/>\n\tWie kann die Zusammenarbeit von Natur- und Denkmalschutz gef\u00f6rdert werden?<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenErster Arbeitsschritt<br \/>\n&#8211;\tKonzeption und Erstellung des Programms und eines Ank\u00fcndigungsflyers<br \/>\n&#8211;\tKoordinierung mit der Tagungsst\u00e4tte und den Referenten<br \/>\n&#8211;\tBekanntmachung der Tagung \u00fcber Presse, Internet, den BHU mit seinen Landesverb\u00e4nden, DBU, Universit\u00e4ten, Kommungen usw.<br \/>\n&#8211;\tOrganisation der Tagung<br \/>\nZweiter Arbeitsschritt<br \/>\n&#8211;\tDurchf\u00fchrung der zweit\u00e4gigen Tagung<br \/>\nDritter Arbeitsschritt<br \/>\n&#8211;\tAuswertung der Tagung<br \/>\n&#8211;\tErstellung der Dokumentation \u00fcber die Ergebnisse der Tagung mit Leitfaden (Texterstellung, Redaktion, Graphik, Druck)<br \/>\nVierter Arbeitsschritt<br \/>\n&#8211;\tVersand der Dokumentation<br \/>\n&#8211;\t\u00d6ffentlichkeitsarbeit<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die zweit\u00e4gige Tagung war von einem interessierten Fachpublikation besucht. Die Ergebnisse der Vortr\u00e4ge und Diskussionen sind in einer farbig bebilderten, 104 Seiten starken Publikation zusammengefasst.<br \/>\nDie Tagungsdokumentation stellt konkrete Praxisbeispiele vor, in denen Konfliktlinien sowie gelungene Zusammenarbeit von Natur- und Denkmalschutz aufgezeigt werden.<br \/>\nHierzu geh\u00f6ren so unterschiedliche Objekte wie das Europa \u00fcberspannende Gr\u00fcne Band, der K\u00f6lner Dom, Kirchen(-dachst\u00fchle), Friedh\u00f6fe, Mauern und Festungen, Bauernh\u00e4user, Kan\u00e4le, sowie andere Siedlungs- und Denkmalbereiche.<br \/>\nEs zeigte sich, dass immer dann, wenn Interesse, Toleranz und Sensibilit\u00e4t f\u00fcr das Themenfeld vorhanden sind, L\u00f6sungen gefunden werden, um die Belange sowohl von Natur- als auch von Denkmalschutz-seite gleicherma\u00dfen zu ber\u00fccksichtigen. Zudem kommt es zu einer positiven R\u00fcckkopplung. So f\u00fchrt sie Ansiedlung des Wanderfalken am K\u00f6lner Dom zur Verringerung von Taubensch\u00e4den. Teure Komplett-reinigungen von Mauern erwiesen sich als nicht nachhaltig, gezielte Geh\u00f6lzentfernungen sind dagegen kosteng\u00fcnstiger und dienen sowohl der Natur als auch dem Denkmal.<br \/>\nNicht erweist sich Natur am Denkmal f\u00fcr beide Seiten als imagef\u00f6rdernd.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Auf das Projekt haben wir \u00fcber unseren Verteiler f\u00fcr Presse und Fachinstitutionen, unsere bundesweit vertretenen Landesverb\u00e4nde und auch im Bereich der Kommunen und Natur- und Denkmalschutzorganisationen aufmerksam gemacht. Die Presseresonanz ist beispielhaft im Verwendungsnachweis aufgef\u00fchrt. In einigen Zeitschriften, die nur viertelj\u00e4hrlich erscheinen, sind auch noch weitere Ver\u00f6ffentlichun-gen in Bezug auf die Tagungsdokumentation zu erwarten. Auf unserer Internetseite sowie auf unseren Tagungen und Fortbildungen wird f\u00fcr die Tagungsdokumentation geworben.<br \/>\nDie Nachfrage nach der Publikation h\u00e4lt weiterhin an.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Dokumentation gibt Anregungen f\u00fcr einen geeigneten Umgang und die Vereinbarkeit von Natur- und Denkmalschutz. Sie zeigt, dass Kommunikation zwischen Natur- und Denkmalsch\u00fctzern die wichtigste Grundlage hierf\u00fcr bildet. L\u00f6sungen sind am einfachsten und kosteng\u00fcnstigsten, wenn beide Parteien von Anfang an zusammenarbeiten. Dies entspricht dem interdisziplin\u00e4ren Ansatz der Kulturlandschaftspflege sowie der hiermit verbundenen, weiter zu f\u00f6rdernden \u00d6ffentlichkeitsarbeit. Erst wenn die unterschiedlichen Belange, Arbeitsweisen und Wertsch\u00e4tzungen der einzelnen Fachbereiche bekannt sind, werden integrative L\u00f6sungen selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Denkm\u00e4ler bieten nicht nur dem Menschen einen Lebensraum, sondern auch &#8211; meist unabsichtlich &#8211; vielen (seltene) Tier- und Pflanzenarten. Oft besteht Unklarheit dar\u00fcber, ob die Lebewesen ggf. dem Denkmal schaden oder n\u00fctzen und wie eine Strategie entwickelt werden kann, die beidem &#8211; Natur- und Denkmalschutz &#8211; gerecht wird. 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