{"id":24137,"date":"2024-11-27T10:38:02","date_gmt":"2024-11-27T09:38:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/23882-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:38:07","modified_gmt":"2024-11-27T09:38:07","slug":"23882-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/23882-01\/","title":{"rendered":"Umwelt und Kulturlandschaft &#8211; Durchf\u00fchrung von Teilma\u00dfnahmen zur Entwicklung eines Landschaftsparks am Piesberg in Osnabr\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Der bereits bestehende Rundwanderweg Piesberg f\u00fchrt Fu\u00dfg\u00e4nger\/-innen insgesamt 6 km (13 km Radrundweg) rund um den Piesberg. Hierbei er\u00f6ffnet sich den Besucher\/-innen eine abwechslungsreiche Industrielandschaft mit den Themen Natur, Steinkohleabbau und Steinindustrie. In diesem Jahr erhielt die Piesberger Steinindustrie eine ge\u00e4nderte Abbaugenehmigung, die es erm\u00f6glicht, den Rundwanderweg auch in der Woche freizugeben. Dieser Umstand f\u00fchrte dazu, vor Ort zu \u00fcberlegen, welche Wegestrecken optimiert und welche Standorte in den Rundwanderweg integriert werden k\u00f6nnen. Vor allem f\u00fcr Schulklassen sollen mit den vorhandenen M\u00f6glichkeiten besondere Exkursionen und p\u00e4dagogische Angebote in Zusammenarbeit mit dem Museum Industriekultur angeboten werden. Es ist geplant, Exkursionen in die Natur des Piesberges zu unternehmen. Angesprochen werden vor allem Grundschulen, aber auch weiterf\u00fchrende Schulen.<br \/>\nF\u00fcr die Optimierung des Rundwanderweges sind drei Schwerpunktbereiche in Augenschein genommen worden, die zur Entwicklung eines Landschaftsparks am Piesberg beitragen und die sich im Rahmen der Umweltp\u00e4dagogik sehr gut eignen: 1. Arboretum, 2. Erschlie\u00dfung Nordrandhalde, 3. Aussichtsplattform Lechtingen (Beschreibung der einzelnen Standorte: siehe Antrag).<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Wegebauma\u00dfnahmen und die Beschilderung wurden zum Bergfest am 04. September umgesetzt. Insgesamt wurde der gesamte Rundwanderweg mit weiteren Wegweiserschildern ausgestattet, um den Weg besser finden zu k\u00f6nnen und auch fremden Besucher\/-innen den Weg weisen zu k\u00f6nnen (Beispiel siehe Anhang). Die Informationstafeln wurden mit entsprechend neuen Karten und neuen Texten versehen. Ab jetzt ist es aufgrund der ge\u00e4nderten Genehmigung f\u00fcr die Piesberger Steinindustrie GmbH und Co. KG m\u00f6glich, den Rundwanderweg auch in der Woche zu begehen (Beispiel siehe Anhang).<br \/>\nDer Mammutbaum wird mit einer entsprechenden Informationstafel erl\u00e4utert (siehe Anhang). Es wurde zudem eine Bestandsaufnahme der Fl\u00e4che des fr\u00fcheren Arboretums durchgef\u00fchrt, um weitere Planungen vornehmen zu k\u00f6nnen (siehe Anhang). Es wird weiterhin nach einer\/m Studentin\/Studenten gesucht, die im Rahmen einer Diplomarbeit weitere Recherchen zu der Fl\u00e4che durchf\u00fchrt und ein Konzept f\u00fcr eine Neugliederung des Gartens nach historischen Vorbildern entwirft.<br \/>\nDas Museum Industriekultur hat ein spezielles p\u00e4dagogisches F\u00fchrungsangebot in ihr Programm aufgenommen (siehe Anlage). Schulklassen k\u00f6nnen ab jetzt zu verschiedenen Themen eine Exkursion zu dem Thema Mit allen Sinnen in den Piesberg machen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der Rundwanderweg wird seit der Erweiterung und Bekanntmachung durch die BUGA-Rundfahrten und das Bergfest 2005 auch in der Woche sehr gut von der Bev\u00f6lkerung angenommen. Diese Erfahrung wird auch von der Piesberger Steinindustrie bedingt durch die Sicherung des Gel\u00e4ndes bei den t\u00e4glichen Sprengungen beobachtet. Die zus\u00e4tzlichen Wege und Projektstandorte sind abwechslungsreiche und positive Erweiterungen des Rundwanderweges Piesberg.<br \/>\nDas Museum Industriekultur hat bereits einige Exkursionen auf die Nordrandhalde durchgef\u00fchrt. Das neue Angebot wird sehr positiv von den Schulen bewertet und aufgenommen.<br \/>\nDer Zeitplan konnte eingehalten werden, so dass p\u00fcnktlich zum Bergfest die Wege fertig gestellt und auch die Wegweiser aufgestellt wurden. Die Erneuerung der Informationstafeln musste auf ein sp\u00e4teres Datum verlegt werden. Bei der Gestaltung des Arboretums handelt es sich um ein langfristiges Ziel, welches weiterhin stetig verfolgt wird.<br \/>\nViele Ma\u00dfnahmen konnten mit Hilfe der st\u00e4dtischen Auszubildenden umgesetzt werden. Au\u00dferdem sind die Arbeiten nicht so aufwendig gewesen wie angenommen, so dass die Personalkosten um einiges geringer ausgefallen sind. Auch das Angebot der Firma Clausing war zu hoch angesetzt, so dass die Gesamtkosten verringert werden konnten.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Um die erweiterten Wege und Projektstandorte einer breiten \u00d6ffentlichkeit vorstellen zu k\u00f6nnen, wurden die Wegebauma\u00dfnahmen und die Beschilderung zum Bergfest am 04. September umgesetzt.<br \/>\nBeim Bergfest waren ca. 15.000 Besucher\/-innen am Piesberg, um ein vielseitiges Kulturprogramm an verschiedensten Stellen zu erleben und um die neu integrierten Projektstandorte, wie den Mammutbaum im so genannten Arboretum und die neue Aussichtsplattform Nordblick besichtigen zu k\u00f6nnen. Die neue Aussichtsplattform Nordblick wurde im Rahmen der Er\u00f6ffnungsveranstaltung mit Vertreter\/-innen des Landes Niedersachsen, der Stadt Osnabr\u00fcck, des Landkreises Osnabr\u00fcck und vielen weiteren Funktionstr\u00e4gern sowie dem Hauptsponsor, dem Verkehrsverein Osnabr\u00fcck (VVO)  eingeweiht.<br \/>\nBei den seit diesem Jahr jeden 2. und 4. Sonntag im Monat durchgef\u00fchrten BUGA-Rundfahrten haben mehr als 1.200 Menschen die Aussichtsplattform Steinbruch (neuer Name f\u00fcr die Aussichtsplattform in Lechtingen) und den Mammutbaum besichtigt. Auch im n\u00e4chsten Jahr werden die BUGA-Rundfahrten ab April wieder durchgef\u00fchrt. Auf diese Weise ist es gelungen, einer breiten \u00d6ffentlichkeit den Piesberg und auch die BUGA-Planungen vorzustellen.<br \/>\nBei den BUGA-Wanderf\u00fchrungen wird jeden 1. und 3. Sonntag im Monat der Rundwanderweg mit den jetzigen Erweiterungen begangen. Hierzu liegen leider keine Besucherzahlen vor. Das Museum best\u00e4tigt aber, dass die F\u00fchrungen immer mit bis zu 15 Personen durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit der F\u00f6rderung ist es m\u00f6glich geworden, wichtige kulturhistorisch und naturr\u00e4umlich interessante Projektstandorte am Piesberg in den Rundwanderweg zu integrieren und f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger erlebbar zu machen. Die umgesetzten Ma\u00dfnahmen stellen wichtige Bausteine in der weiteren Entwicklung des Landschaftsparks Piesberg dar. Der Piesberg selbst konnte in das p\u00e4dagogische Programm des Museum Industriekultur aufgenommen werden. Damit ist es den Schulklassen und somit der n\u00e4chsten Generation m\u00f6glich, den Piesberg als Kultur-, Natur- und Industrielandschaft kennen zu lernen. Der umweltp\u00e4dagogische Aspekt konnte dadurch weiter ausgebaut werden.<br \/>\nAuf dem weiteren Weg zur Bundesgartenschau und im Rahmen der Projektentwicklung Piesberg wird es in den n\u00e4chsten Jahren notwendig werden, weitere Ma\u00dfnahmen und Projekte umzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Der bereits bestehende Rundwanderweg Piesberg f\u00fchrt Fu\u00dfg\u00e4nger\/-innen insgesamt 6 km (13 km Radrundweg) rund um den Piesberg. Hierbei er\u00f6ffnet sich den Besucher\/-innen eine abwechslungsreiche Industrielandschaft mit den Themen Natur, Steinkohleabbau und Steinindustrie. 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