{"id":24127,"date":"2023-07-13T15:24:58","date_gmt":"2023-07-13T13:24:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/23862-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:25:00","modified_gmt":"2023-07-13T13:25:00","slug":"23862-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/23862-01\/","title":{"rendered":"\u00d6kofilmtour 2007 &#8211; Festival des Umwelt- und Naturfilms"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Vorhaben umfasste den Zeitraum vom 01. September 2006 bis zum 31. August 2007 und wurde bis zum 30.11.2007 verl\u00e4ngert. Die \u00f6kofilmtour bef\u00f6rderte modellhaft den Wettbewerb der Umwelt- und Naturfilme aller Genres sowie den Erfahrungsaustausch zwischen den Filmemachern bundesweit in Verbin-dung mit der Erprobung ihrer Wirksamkeit f\u00fcr die Umweltbildung an 38 Festivalorten. Eine Fachjury er-mittelte aus den nominierten Filmen in vier Kategorien die Preise: f\u00fcr die beste k\u00fcnstlerische und die beste journalistische Leistung, den besten Natur- und den besten Kinder- und Jugendfilm. Die beiden letzteren wurden erstmalig von der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg und der der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam mit je 5.000 \u0080 dotiert. Gleichzeitig wurde die innovative Grundidee der Begegnung zwischen den Filmemachern, Medienfachleuten, P\u00e4dagogen, Wissenschaftlern, Umweltengagierten und einem interessierten Publikum gestaltet. Zu den jeweiligen Themen wurden Expertengespr\u00e4-che mit Filmemachern, Politikern, Wissenschaftlern, Natur- und Umweltsch\u00fctzern usw. organisiert. Die Zuschauer konnten \u00fcber einen Publikumspreis abstimmen. In allen Orten fanden Veranstaltungen f\u00fcr Kinder und Jugendliche statt. Durch die Entwicklung eines eigenst\u00e4ndigen Festivals gelang es nun, dieses Netzwerk zu erhalten und von 25 auf 38 Festivalorte zu vergr\u00f6\u00dfern. In der monatlichen Veranstaltungsreihe: Das \u00d6KO-Filmgespr\u00e4ch, k\u00fcnftig Kino unterm Sonnendach, wurde das Vorhaben ganzj\u00e4hrig fortgesetzt.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Festival begann am 09.01. und endete am 22.04.2007, dem EarthDay, in Potsdam. Durch eine bundesweite Ausschreibung wurden 31 Filme nominiert. Bei Einreichung des Festivalprojektes wurden entsprechend den UNESCO-Anforderungen die beabsichtigte Breitenwirkung der Umweltbildung und der Filme sowie die anschlie\u00dfenden Publikumsaktivit\u00e4ten innovativ und modellhaft dargestellt. Gleichzeitig wurde die Initiative eines Netzwerks von Umwelt- und Naturschutzvereinen sowie \u00f6rtlichen Veranstaltern in 38 Orten des Landes Brandenburg genutzt. Das Festival erhielt den Titel eines Offiziellen Projektes der UN-Weltdekade 2005 bis 2014 Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung f\u00fcr 2006 \/2007 im Land Brandenburg, der auch in Zukunft beantragt wird. Durch die derzeitig erh\u00f6hte Aufmerksamkeit f\u00fcr den Klimaschutz, den \u00d6kolandbau oder f\u00fcr umweltvertr\u00e4gliche Globalisierung erreichten die Veranstaltungen eine wachsende Resonanz in der Bev\u00f6lkerung und steigendes Interesse an Umwelt- und Naturschutzthemen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Festival fand vom 09. Januar bis zum 22. April 2007 in 38 Orten statt. Um dem Tourneecharakter zu entsprechen und darauf hinzuweisen, dass es sich um ein v\u00f6llig neues Festival handelte, wurde der Name \u00f6kofilmtour gew\u00e4hlt. Vormittags und nachmittags wurden Veranstaltungen an Schulen und Jugend-einrichtungen durchgef\u00fchrt, abends Auff\u00fchrungen der nominierten Filme mit anschlie\u00dfenden Diskussionen von Filmemachern, Wissenschaftsexperten, Politikern, Umwelt- und Natursch\u00fctzern mit dem Publi-kum veranstaltet.<br \/>\nH\u00f6hepunkte waren die Auftaktveranstaltung am 09.01.2007 mit dem \u00f6sterreichischen Dokumentarfilm We feed the world im Umweltbildungs- und Konferenzzentrum des Potsdamer Hauses der Natur sowie die feierliche Preisverleihung am Earth Day, dem 22.04.2007, durch den Schirmherrn Dr. Dietmar Woidke, Minister f\u00fcr L\u00e4ndliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, und den Oberb\u00fcrgermeister Potsdams, Jann Jakobs. Die Tournee wurde am 16.01.2007 an der Fachhochschule Eberswalde durch den Pr\u00e4sidenten, Prof. Dr. Wilhelm-G\u00fcnther Vahrson, er\u00f6ffnet.<br \/>\nAm 23. Mai 2007 wurde ein Treffen des Netzwerks der Umwelt- und Naturschutzvereine zur Auswertung des Festivals durchgef\u00fchrt. Dabei wurde der wachsende Erfolg der Veranstaltungen im l\u00e4ndlichen Raum konstatiert, der sich sowohl im Umfang von 6.300 Zuschauern (darunter 4.000 Kinder und Jugendliche) als auch im sprunghaft gestiegenen Interesse an Umwelt- und Naturschutzthemen widerspiegelte.<br \/>\nIm Vergleich dazu gab es einen leichten Zuschauerr\u00fcckgang in Potsdam, was sich auch bei den monatli-chen Veranstaltungen im Haus der Natur zeigte. F\u00fcr die gesunkene Teilnahme in der Landeshauptstadt wurde u. a. auch die h\u00f6here Veranstaltungsfrequenz in diesem Zeitraum verantwortlich gemacht.<br \/>\nZuk\u00fcnftig soll die erfolgreiche Auftaktveranstaltung im Januar mit den Potsdam-Tagen in Fortsetzung verbunden werden. Gleichzeitig wird auch auf mehr Prominenz bei den Gespr\u00e4chspartnern wert gelegt.<br \/>\nDas Festivalprojekt wird entsprechend den UNESCO-Anforderungen f\u00fcr die UN-Dekade Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung zur Verl\u00e4ngerung der Zertifizierung erneut eingereicht.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Entsprechend diesem Charakter und den neuen Aufgaben des Festivals, das seine Breitenwirkung an vielen Orten erhalten und erh\u00f6hen wollte, stand die<br \/>\n\u00d6ffentlichkeitsarbeit unter folgenden Schwerpunkten:<br \/>\n\tDie F\u00f6rderung dieses Projektes erm\u00f6glichte ein neuartiges Festival des Umwelt- und Naturfilms, das sich durch eine Ausschreibung an professionelle Filmemacher, Verleihe, Fernsehstationen und Pro-duktionsfirmen richtet und im bundesweiten Wettbewerb Umwelt- und Naturfilme in ihrer k\u00fcnstleri-schen Qualit\u00e4t und der Vielfalt aller Genres weiterentwickeln hilft. So wurde z. B. auf der 6. Jahreskonferenz des Rates f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung im September 2006 im Podium von ARD und ZDF Fernsehen mit Zukunft f\u00fcr das Festival und die Filmeinreichung in allen Genres geworben, so dass im November f\u00fcr die Jury 70 Beitr\u00e4ge zur Auswahl standen, aus denen 31 Filme nominiert wurden.<br \/>\nInnovativ und modellhaft entwickelte F\u00d6N Angebote f\u00fcr die Umwelt- und naturkundlichen Bildung besonders in strukturschwachen Orten Brandenburgs, die oft nicht einmal \u00fcber eigene Kultureinrichtungen ver-f\u00fcgen. Dazu organisierte F\u00d6N eine Medienkampagne, die das gesamte Festival begleitete, und die direk-te Zusammenarbeit mit Jugendeinrichtungen und Schulen. Auch im Internet wurde st\u00e4ndig aktuell informiert. Am wirkungsvollsten erwiesen sich aber die Pressearbeit vor Ort sowie Flyer und Plakate mit Wiedererkennungseffekt, die den Partnern zur Verf\u00fcgung gestellt wurden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die \u00f6kofilmtour 2007 hat als neues Festival des Umwelt- und Naturfilms bundesweit bei den Filmschaffenden einen gro\u00dfen Bekanntheitsgrad gewonnen, was sich schon bei den Einreichungen f\u00fcr 2008 deutlich zeigte. Durch diesen Wettbewerb und den Erfahrungsaustausch mit den Zuschauern werden den Filmemachern im Hinblick auf die Zukunftsthemen sowie f\u00fcr die F\u00f6rderung von journalistischem Mut und investigativem Einsatz bei Recherchen im Umwelt- und Naturschutz wichtige Impulse vermittelt.<br \/>\nDie zuk\u00fcnftige F\u00f6rderung der \u00f6kofilmtour wurde bereits erneut vom MLUV und der Stiftung Natur-SchutzFonds Brandenburg bewilligt sowie von der Brandenburgischen Landeszentrale f\u00fcr politische Bil-dung in Aussicht gestellt. Umweltminister Dr. Woidke \u00fcbernahm wieder die Schirmherrschaft und Veranstalter in mehr als 40 k\u00fcnftigen Festivalorten haben sich bereits angemeldet. F\u00fcr die weitere Zusammenarbeit mit der Europa-Universit\u00e4t Viadrina nahm F\u00d6N mit einer Filmauff\u00fchrung am 1. Energiesymposium teil und stellten Kontakte zum Solarzentrum e.V. Frankfurt (Oder) her. Durch Teilnahme am Festival soll k\u00fcnftig das Bem\u00fchen der Stadt Frankfurt (Oder) um den Titel Solarstadt unterst\u00fctzt werden.<br \/>\nDie F\u00f6rderung des Festivals hat wesentlich dazu beigetragen, dass die \u00d6KOMEDIA-Tradition als eigenst\u00e4ndiges Festival des Umwelt- und Naturfilms in Brandenburg nicht nur bewahrt werden konnte, sondern dass durch die innovativen Ideen, die diese F\u00f6rderung verlangte, das in Jahren gewachsene Netzwerk der Brandenburger \u00f6kofilmtour erhalten blieb und weiter gewachsen ist. Durch den wirksamen Anschub der DBU haben sich neue F\u00f6rderer bereit gefunden, diese Initiativen im Bereich der Filmkunst sowie der der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung auch k\u00fcnftig zu fordern und zu f\u00f6rdern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Vorhaben umfasste den Zeitraum vom 01. September 2006 bis zum 31. August 2007 und wurde bis zum 30.11.2007 verl\u00e4ngert. 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