{"id":24118,"date":"2023-07-13T15:24:58","date_gmt":"2023-07-13T13:24:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/23832-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:24:59","modified_gmt":"2023-07-13T13:24:59","slug":"23832-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/23832-01\/","title":{"rendered":"Auswertung eines \u00f6kologisches Foto-Archivs &#8211; digitale, fachlich-systematische Erfassung und Gliederung wissenschaftlichen Bild-Materials in den Fachgebieten \u00d6kotechnologie\/Bionik, Biodiversit\u00e4t und Gesundheitspr\u00e4ventionsforschung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die wissenschaftliche Basis f\u00fcr den auf breiter wissenschaftlicher Kenntnis und Inspiration beruhenden Von der Natur lernen-Prozess in den Bereichen \u00d6kotechnologie\/Bionik und Gesundheitsvorsorge-Forschung bildet die detaillierte Analyse der erfolgreichen Strategie der Natur im Rahmen der Evolution, die sich vor allem in der erreichten Biodiversit\u00e4t, die auch eine Begabungsvielfalt darstellt, zeigt. Im Rahmen des Vorhabens soll eine neue systematisch-polyvalente Ordnung und Verf\u00fcgbarkeit der Dokumente von Strukturen und Prozessen in Form von hochqualifiziertem Bild-Material in digitaler Form zu biotischen und abiotischen Ph\u00e4nomenen erarbeitet werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas wissenschaftliche Bild-Material (Makro- und Mikrofotografien) mit \u00fcber 80.000 Aufnahmen stammt aus zahlreichen weltweiten, wissenschaftlichen Exkursionen\/Expeditionen im terrestrischen, limnischen und marinen Bereich und beweist die gro\u00dfe Begabungsvielfalt der Natur, der auch immer eine Ideenvielfalt zugeordnet und beigeordnet ist, von der die Bionik lebt. Es gibt weltweit kein entsprechend differenziertes, qualitativ so anspruchvolles und in den einzelnen Sachgebieten so umfassendes Fotoarchiv zur \u00d6kotechnologie\/Bionik. Um das gesamte bisherige fotografische Bild-Material inhaltlich zu erfassen, sind Arbeiten zu verschiedenen Sortierungs-Schritten und zur Konservierung von bisher nicht ausgewertetem Bildmaterial n\u00f6tig. Erg\u00e4nzt wird das bestehende Archiv durch neue, gezielte, digitale Fotografie, wobei besondere Teilsysteme, z. B. das \u00d6kologische Bauen der Natur, die Verpackungs-Systeme und Verbund-Systeme und deren Elastizit\u00e4tseigenschaften in der Natur, Gelenk-Techniken, Einpassung in die \u00f6kologische Zeitrhythmik, Anpassung an kalte und warme Klimata in den Vordergrund r\u00fccken. Bei der digitalen Erfassung \u00fcber eine spezielle Software werden Standort\/Zeitpunkt der Aufnahme, die biosystematische Zugeh\u00f6rigkeit der Art, die Zugeh\u00f6rigkeit zu bestimmten Entwicklungsstadien und Lebensform-Typen zu bestimmten Biotop-Formen, Bionomie-Typen und die verschiedenen Ans\u00e4tze der<br \/>\n\u00d6kotechnologie\/Bionik, Biodiversit\u00e4t und die Eignung f\u00fcr die Gesundheitsvorsorge-Forschung als Dokumente f\u00fcr die Schlagwortsuche ber\u00fccksichtigt werden. Durch anspruchsvolles, thematisch und ideenm\u00e4\u00dfig zugeordnetes, technisch besonders positiv herausfallendes Bildmaterial wird die Bereitschaft zum Umwelthandeln verst\u00e4rkt ausgel\u00f6st, weil sowohl die Zielsetzungen als auch die Methoden und Inhalte besonders anschaulich darstellbar sind. Danach tr\u00e4gt ein entsprechend gut konserviertes Bildarchiv zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft erheblich bei und leistet vor allem einen wichtigen Beitrag f\u00fcr die Wirtschaft und f\u00fcr neue Arbeitsplatz-Strukturen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>In der Projektphase I wurden etwa 25.000 wissenschaftlich-fotografisch erfasste Bilddokumente aus einem Fotoarchiv analysiert, die vom Antragsteller im Rahmen seiner \u00fcber 50 j\u00e4hrigen wissenschaftlichen &#8211; auch global besonders nat\u00fcrliche \u00d6kosysteme und deren typische Biodiversit\u00e4t einbeziehenden &#8211; Forschungen, angefertigt wurden. Durch neue wissenschaftlich-fotografische Digital-Aufnahmen wurde das Archiv zu einigen aktuellen Themen der \u00d6kotechnologie\/Bionik und der Biodiversit\u00e4tsforschung erg\u00e4nzt bzw. zu umfangreichen Dokumentationsserien weiterentwickelt. Auf dieser Basis wurden Wissens-Bausteine f\u00fcr ein Informationssystem entwickelt, die, auf einer neuen systematisch-polyvalenten Ordnung zu biotischen und abiotischen Ph\u00e4nomen der Natur beruhend, Von der Natur lernen-Strategien f\u00fcr den Prozess der Nachhaltigen Entwicklung erschlie\u00dfen. Die Ergebnisse sind geeignet, zentral bedeutsame Zukunftsfelder der gesellschaftlichen Entwicklung, insbesondere in den Forschungsfeldern \u00d6kotechnologie\/Bionik, Biodiversit\u00e4tsschutz oder auch Gesundheitspr\u00e4vention in der Natur durch Bereitstellung umfangreicher Bildserien visuell darzustellen und damit st\u00e4rker in die Entwicklung der Umweltbildung und der Umweltkommunikation zu integrieren. Systematisch neu bearbeitet wurden in dem Projekt u. a. im Bereich Bionik\/\u00d6kotechnologie fotografische Serien zum Thema Die Erfindung des Lebens. Der Beginn mit dem Hydropneu, Die Entwicklung der Mobilit\u00e4t des Gehens und des Laufens, Die biologisch-technische Evolution der Sinnesorgan-Tr\u00e4ger: Antennen und im Bereich Biodiversit\u00e4t neue Serien zu Biodiversit\u00e4t der Bl\u00fctenfarben, Evolution der Bl\u00fcte-Insekt-Kooperation. Besondere Aufmerksamkeit in den analytischen Studie wurde auf die nat\u00fcrlichen Designformen gelegt. Die Ergebnisse in diesem Bereich sollen u. a. eingehen in eine Buchver\u00f6ffentlichung mit dem Titel Sch\u00f6nheit &#8211; Strategie des Lebens in der Natur.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das erarbeitete Bildmaterial ist bereits in zahlreiche Vortr\u00e4ge, Bildungsveranstaltungen im Zukunftszentrum Mensch &#8211; Natur &#8211; Technik &#8211; Wissenschaft (ZMTW), Ausstellungen und Ver\u00f6ffentlichungen eingegangen. Einen Teil des neu dokumentierten fotografischen Materials wurde in gro\u00dfformatigen, auf 2,50 m hohen Nylonleinw\u00e4nden gedruckten Farbfotografien aufbereitet. Diese Bildserie wurde u. a. gemeinsam mit der DBU als 20 m langer Bildhintergrund zur Ausstellung Bionik im Rahmen der Woche der Umwelt 2007, im Schlosspark Bellevue des Bundespr\u00e4sidenten in Berlin ausgestellt und au\u00dferdem in zahlreichen Sonderveranstaltungen ZMTW pr\u00e4sentiert. Eine weitere Bildserie wurde anl\u00e4sslich der Festveranstaltung 20 Jahre Bundesumweltministerium als Basis eines Plenarvortrags vorgestellt und in der zugeh\u00f6rigen Festschrift publiziert. In 2 Vortr\u00e4gen im Zentrum f\u00fcr Umweltkommunikation der DBU hat der Antragsteller in Vortr\u00e4gen und begleitenden Bildausstellungen die Projektergebnisse im Oktober und November 2006 auch in Osnabr\u00fcck \u00f6ffentlich vorgestellt (Festveranstaltung zur DBU-Auszeichnung als Innovativer Ort der Ideen 2006 &#8211; im Rahmen der Kampagne Deutschland &#8211; Land der Ideen und zur Er\u00f6ffnung der gemeinsam von BIOKON e. V. und der DBU entwickelten Bionik-Wanderausstellung)<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Ein wichtiges Lernziel ist die Vermittlung von Erkenntnis \u00fcber die Pr\u00e4zision der Entfaltung von Evolution und die sich daraus f\u00fcr den Menschen ableitbare Inspiration bei der Gestaltung einer Nachhaltigen Entwicklung. Dieser Prozess kann durch die Visualisierung von naturwissenschaftlich untersuchten und dokumentierten fotografischen Bildserien eine bescheunigte Dynamik erfahren. Die in der ersten Projektphase erzielte \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit zeigt das gro\u00dfe Potential, dass diesem Ansatz innewohnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die wissenschaftliche Basis f\u00fcr den auf breiter wissenschaftlicher Kenntnis und Inspiration beruhenden Von der Natur lernen-Prozess in den Bereichen \u00d6kotechnologie\/Bionik und Gesundheitsvorsorge-Forschung bildet die detaillierte Analyse der erfolgreichen Strategie der Natur im Rahmen der Evolution, die sich vor allem in der erreichten Biodiversit\u00e4t, die auch eine Begabungsvielfalt darstellt, zeigt. 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