{"id":24084,"date":"2023-07-13T15:24:52","date_gmt":"2023-07-13T13:24:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/23733-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:24:54","modified_gmt":"2023-07-13T13:24:54","slug":"23733-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/23733-01\/","title":{"rendered":"Durchf\u00fchrung des Umweltkommunikationsprojekts Umwelttandems &#8211; Organisations- und Managementqualifizierung f\u00fcr Nichtregierungsorganisationen in den neuen EU-Beitrittsl\u00e4ndern Bulgarien, Kroatien und Rum\u00e4nien"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projektes sollen Voraussetzungen f\u00fcr verbesserte kontinuierliche Arbeitsstrukturen im Umweltbereich entwickelt, und der Erfahrungsaustausch der NGOs in den jeweiligen L\u00e4ndern unterein-ander und mit deutschen NGOs gef\u00f6rdert werden. Um die aktuelle umweltpolitische Situation und die Ar-beitsbedingungen der NGOs zielorientiert erfassen zu k\u00f6nnen, wurde eine projektvorbereitende Phase durchgef\u00fchrt aus der sich ein entsprechender Antrag f\u00fcr ein Qualifizierungsprojekt f\u00fcr Nichtregierungsor-ganisationen entwickelt wurde.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAls Reaktion auf den zunehmenden Druck nach Professionalisierung, sollen M\u00f6glichkeiten zur St\u00e4rkung der innerorganisatorischen F\u00e4higkeiten und Organisationsentwicklung von Umwelt-NGOs in den Partner-l\u00e4ndern aufgezeigt werden.<br \/>\nUm die aktuelle umweltpolitische Situation und die Arbeitsbedingungen der NGOs zielorientiert erfassen zu k\u00f6nnen, soll ein projektvorbereitende Phase durchgef\u00fchrt werden. So k\u00f6nnen dann die Inhalte der Qualifizierungseminare sich genau an den Bed\u00fcrfnissen der NGOs in den jeweiligen L\u00e4ndern orientieren und der Qualifizierungsbedarf mit verschiedenen NGOs abgestimmt werden.<br \/>\nIm ersten Arbeitsschritt wurde eine entsprechende Kontaktbasis (via bestehendes Kontaktnetz und Recherche im Internet) in den betreffenden L\u00e4ndern hergestellt. Dazu wurde ein entsprechender Fragebogen entwickelt. Anschlie\u00dfend fanden eine Bereisungen der betreffenden L\u00e4nder statt. Diese wurden dazu genutzt einen Initiativworkshop und entsprechende Konsultationen mit den NGOs durchzuf\u00fchren, um den Bedarf bilateral bzw. im Seminar auszuloten und eine durch pers\u00f6nliche Beziehungen gepr\u00e4gte Kontakt-schiene zu er\u00f6ffnen bzw. zu erneuern. Nach der Arbeit vor Ort in den entsprechenden Staaten wurde ein aus den Bedarfen und NGOs abgeleiteter Projektantrag erstellt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>\u00dcber das bestehende Kontaktnetz und entsprechende Recherche (Internet, Kontaktpersonen) konnte ein erster bilateraler Austausch hergestellt werden. Es wurde ein Fragebogen entwickelt, der Angaben zur jeweiligen Nichtregierungsorganisation, die allgemeine Situation im Land, die Themenschwerpunkte, Arbeitssituation erfasst. Der Fragebogen wurde vor dem Seminar bereits den Organisationen zugeschickt und die Beantwortung wurde entsprechend vorbereitet.<br \/>\nSo konnte ein relativ aussagekr\u00e4ftiges Bild der NGO-Landschaft in den jeweiligen L\u00e4ndern erarbeitet werden und in den Seminaren eine gezielte Diskussion hinsichtlich der momentanen Situation und der Bed\u00fcrfnisse der NGOs gef\u00fchrt werden.<br \/>\nSchwerpunkt der Machbarkeitsstudie war die Bereisung der drei L\u00e4nder, um den Bedarf bilateral und Seminar auszuloten und eine durch pers\u00f6nliche Beziehungen gepr\u00e4gte Kontaktschiene zu er\u00f6ffnen bzw. zu erneuern. Die Seminare wurden in Form von Runden Tischen durchgef\u00fchrt, um eine gleichberechtigte Stellung aller Teilnehmer zu gew\u00e4hrleisten. So konnten die im Vorfeld gesammelten Informationen ver-tieft und intensive Diskussionen hinsichtlich der aktuellen Situation und der Vorstellungen zu zuk\u00fcnftiger Kooperation gef\u00fchrt werden. <\/p>\n<p>Der EU-Beitritt erfordert in den zuk\u00fcnftigen Mitgliedsl\u00e4ndern neue Qualifikationen. So m\u00fcssen sich auch die im Umweltbereich t\u00e4tigen NGOs in diesen L\u00e4ndern neuen Aufgaben stellen und ihre Organisations- und Managementstrukturen entsprechend anpassen. Gerade in den letzten Jahren haben die Nichtregie-rungsorganisationen in den mittel- und osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern eine schnelle Entwicklung durchlaufen. Aus B\u00fcrgerbewegungen wurden Organisationen, die entsprechende Strukturen entwickeln und aufbauen mussten, um ihre Ziele zu erreichen. Dabei muss ber\u00fccksichtigt werden, dass diese Entwicklung inner-halb von sich ebenfalls neustrukturierenden Gesellschaftsordnungen passierte. Die Aufgaben und Probleme, die die Organisationen zu bew\u00e4ltigen haben, sind daher vielf\u00e4ltig. Sie reichen z. B. von der Wahl der geeigneten Struktur, die es erm\u00f6glicht politischen Einfluss zu nehmen, sich zu spezialisieren oder die ehrenamtlichen Mitglieder zufriedenstellend einzubeziehen bis hin zur Finanzierbarkeit von professionel-ler Arbeit.<\/p>\n<p>Auch von EU-Seite wird in den Berichten der Kommission eingesch\u00e4tzt, dass sich die Zusammenarbeit mit den nichtstaatlichen Organisationen hat sich zwar gebessert hat, aber es dennoch Bedarf gibt, die \u00d6ffentlichkeit st\u00e4rker an der Konzeption und Anwendung der Umweltpolitik zu beteiligen (Siehe auch Kapi-tel: Erg\u00e4nzende Informationen). Dazu k\u00f6nnen Kooperationsprojekte zwischen deutschen und NGOs vor Ort einen wertvollen Betrag leisten. Erfahrungsgem\u00e4\u00df k\u00f6nnen internationale Kooperationsprojekte auch eine T\u00fcr\u00f6ffnerfunktion haben und z. B. eine gr\u00f6\u00dfere Beachtung bei den lokalen Verwaltungen erreicht werden und die Zusammenarbeit auf dieser Ebene verbessert werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Es wurden als Resultat des Projekts in verschiedenen Publikationen Artikel verfasst, die die Umweltsituation in den L\u00e4ndern dokumentierten und aktuelle Informationen zum Projektverlauf und den Seminaren wurden im Internet bereitgestellt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Es gibt in den L\u00e4ndern viele M\u00f6glichkeiten von tragf\u00e4higen und sinnvollen Kooperationen mit verschiedenen Nichtregierungsorganisationen. Die Palette an Umweltthemen und Organisationen, die sich entsprechend engagieren weist sowohl in Bulgarien und Rum\u00e4nien als auch in Kroatien eine gro\u00dfe Vielfalt auf. Die Umwelt-NGOs in den L\u00e4ndern haben ein reges Interesse am Erfahrungsaustausch mit deutschen Organisationen und der Entwicklung von Kooperationsprojekten.<br \/>\nTrotz einiger Parallelen weist die NGO-Landschaft in den drei L\u00e4ndern Unterschiede auf. In den Seminaren haben sich unterschiedliche Ausgangssituationen f\u00fcr Kooperationsprojekte herauskristallisiert. Sinnvoll erscheint eine unterschiedliche inhaltliche Ausrichtung der Kooperationsprojekte f\u00fcr die einzelnen L\u00e4nder.<br \/>\nDaher schlagen wir vor; je ein Kooperationsprojekt mit den NGOs in einem der jeweiligen L\u00e4nder zu initiieren<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Im Rahmen des Projektes sollen Voraussetzungen f\u00fcr verbesserte kontinuierliche Arbeitsstrukturen im Umweltbereich entwickelt, und der Erfahrungsaustausch der NGOs in den jeweiligen L\u00e4ndern unterein-ander und mit deutschen NGOs gef\u00f6rdert werden. 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