{"id":24059,"date":"2023-07-13T15:24:49","date_gmt":"2023-07-13T13:24:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/23642-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:24:49","modified_gmt":"2023-07-13T13:24:49","slug":"23642-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/23642-01\/","title":{"rendered":"Machbarkeitsstudie zu einer Qualifizierungsoffensive Umweltbildung in Wildparks"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Zahlreiche Wildparks in Deutschland und weitere Institutionen dar\u00fcber hinaus sind im DWV organisiert und beauftragten \u00fcber den Verband eine Machbarkeitsstudie, die mit Hilfe des Instrumentes einer Selbst-Evaluation einen \u00dcberblick \u00fcber den Stand der allgemeinen Umweltbildung geben soll. Zudem werden auf der Grundlage der Erhebungsdaten Kriterien bestimmt, mit deren Hilfe die Strukturen und Aufgabenstellungen der sehr unterschiedlichen Wildparke in Hinblick auf ihre konkreten M\u00f6glichkeiten und Grenzen, Umweltbildung zu erbringen, untergliedert werden k\u00f6nnen. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden auf einer Tagung pr\u00e4sentiert und in ihrer Qualit\u00e4t gesichert. Unter Ber\u00fccksichtigung der Tagungsergebnisse werden die Daten dokumentiert und ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nAuf Basis der Erhebung pr\u00fcft die Studie, inwiefern ein Folgeprojekt folgende Ziele erreichen kann:<br \/>\n&#8211;\tFormulierung von praxisnahen Standards, die an die unterschiedlichen Wildparke angepasst sind,<br \/>\n&#8211;\tZertifizierung und Weiterentwicklung der Umweltbildung, verbunden mit einem Qualit\u00e4tssicherungs- und Verbesserungsprozess<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden1)\tEntwicklung eines Erhebungsinstrumentes zur Selbstevaluation, Testlauf und Anpassung, Verabschiedung des Instrumentes im Steuerungsgremium<br \/>\n2)\tVorabinformation in der Fachzeitschrift des DWV, Versand d. Erhebungsinstrumente Anfang Januar<br \/>\n3)\tErhebungsphase Anfang Januar bis Ende Februar 2007<br \/>\nParallel hierzu: Betreuung der Einrichtungen und Beratung bei der Erhebung<br \/>\nParallel hierzu: Vorbereitung und Auswertung der Erhebung<br \/>\nParallel hierzu: Pr\u00e4sentation des Projektes bei der Jahrestagung des DWV Mitte Februar<br \/>\n4)\tAuswertungen der Erhebung, Datenaufbereitung, Diskussion der Ergebnisse und Entwicklung von Thesen entsprechend der Projektzielsetzungen, Entwicklung von Unterlagen f\u00fcr eine Arbeitstagung<br \/>\n5)\tDurchf\u00fchrung der Tagung am 10. Oktober 2007 mit dem Ziel der Qualit\u00e4tssicherung, Pr\u00e4sentation der bisherigen Erhebungsergebnisse und Diskussion der schlussfolgernden Thesen<br \/>\n6)\tNacharbeit unter Ber\u00fccksichtigung von Tagungsergebnissen und Publikation der Ergebnisse.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Untersuchung wurde entsprechend der Planungen durchgef\u00fchrt. Die Erhebung war darauf ausgerichtet, die Umweltbildung in ihrem Kontext zu erfassen. Sie ermittelt die Struktur von Wildparks in Deutschland und zeichnet Umweltbildungsschwerpunkte auf. Zus\u00e4tzlich erfasst sie einige elementare Daten zu Umfang, Standards, Qualit\u00e4tssicherung und Entwicklungstendenzen der Bildungsangebote. Der Schwerpunkt des Projektes liegt also auf dem organisatorischen Umfeld sowie den Netzwerken innerhalb derer die Umweltbildung erbracht wird und der Einbindung der Umweltbildung in die Unternehmensstrategie.<br \/>\nDie Erhebung belegt die gro\u00dfe Bedeutung der Wildparke als Schule der heimischen Naturr\u00e4ume, vor allem im Kontext des Arten- und Naturschutzes. Insgesamt nimmt die Bedeutung der Umweltbildung in den Wildparken deutlich zu. Dabei entwickelt der \u00fcberwiegende Anteil der Wildparke seine Umweltbildungsangebote weiter, weil sie dieses als einen Teil ihrer Aufgaben versteht, die in angemessener Qualit\u00e4t zu erf\u00fcllen sind. Umweltbildung wird auch zum zentralen Bestandteil in einigen Unternehmensstrategien. F\u00fcr einen geringen Anteil der Parke sind Angebote zur Umweltbildung von untergeordneter Bedeutung. Ent-scheidend f\u00fcr die Angebote sind also strategische Erw\u00e4gungen, die Orientierung an allgemeinen Standards f\u00fcr Wildparke und das spezifische eigene Profil. Weitgehend nachrangig ist, ob der jeweilige Wildpark gemeinn\u00fctzig oder ertragsorientiert betrieben wird. Von geringerer Bedeutung sind strukturelle Faktoren wie Gr\u00f6\u00dfe oder geografische Lage.<br \/>\nWildparke leisten Beitr\u00e4ge zur Umweltbildung in einer gro\u00dfen Unterschiedlichkeit und Vielfalt. Dies betrifft sowohl die Angebote, wie auch Inhalte, organisatorische Einbindung und Zielsetzungen der Einrichtungen. Informelle Bildungsangebote und -inhalte ergeben sich dabei regelm\u00e4\u00dfig aus dem jeweiligen spezifischen Leistungsangebot. Bildungskonzepte bestehen dann, wenn eine unmittelbare Verbindung mit Unternehmensstrategien erkennbar ist. Die organisatorische Einbindung ist dabei verschieden gel\u00f6st.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Projektartikel<br \/>\nInsgesamt drei Beitr\u00e4ge in der Fachzeitschrift DWV -News und CSM -News. Publikation des Projekts.<br \/>\nAuszeichnung als UNO-Dekade-Projekt<br \/>\nDas Projekt  wurde in die Liste der ausgezeichneten Projekte der UN-Dekade Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung aufgenommen und entsprechend durch die UNESCO-Kommission ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nBlogbeitr\u00e4ge und Internet<br \/>\nBeitr\u00e4ge in den Nachhaltigen Neuigkeiten des CSM: http:\/\/www.leuphana.de\/csm\/news\/ und Platzierung in spezifischen Newslettern (teilw. in Vorbereitung): nachhaltigwirtschaften.de, glocalist.de, csr-news.de<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Machbarkeitsstudie beschreibt den Stand der Umweltbildung mit Blick auf M\u00f6glichkeiten, die Umweltbildung in Wildparken wirksam zu bef\u00f6rdern. Hierbei ist zu beachten, dass die Marktsituation der Wildparkbetreiber durch gro\u00dfe Dynamik und sehr uneinheitliche Tendenzen bestimmt wird. Auch bestehen noch Unsicherheiten in Hinblick auf die Relevanz und die Auswirkungen externer Vorgaben und Regelungen. Schlie\u00dflich wirken sich Unterschiede der Regelungen auf Ebene der Bundesl\u00e4nder erkennbar aus. Die Anforderungen der Wildparks an die Kriterien f\u00fcr Umweltbildung sind direkt abh\u00e4ngig von der jeweiligen Unternehmensstrategie.<br \/>\nDabei stehen sich zwei grunds\u00e4tzlich verschiedene Anforderungen gegen\u00fcber, n\u00e4mlich die Formulierung von normativen Qualit\u00e4tsstandards auf der einen Seite (als zertifiziertes Bildungsangebot f\u00fcr Wildparke mit einem Schwerpunkt auf der Umweltbildung) und die Abbildung der Umweltbildungsleistungen auf der anderen Seite (als Informationsinstrument f\u00fcr die strategische Entwicklung der Wildparke und f\u00fcr die Unternehmenskommunikation).<br \/>\nVor diesem Hintergrund ordnet die Studie die Befunde der Erhebung in ein Konzept ein, das die Entwick-lung von Qualit\u00e4tsstandards in den Kontext der jeweiligen Unternehmensstrategien einbindet. Hierdurch gewinnt die Umweltbildung ein dynamisches Element, denn die Qualit\u00e4t der Umweltbildung bestimmt sich nicht nur durch die erreichten Ziele und Standards, sondern auch durch die definierten Entwicklungsziele eine dynamische Dimension. Sie erm\u00f6glicht es dann insbesondere auch, Umweltbildung als Element der Unternehmensstrategie zu ber\u00fccksichtigen.<br \/>\nMit einer eigenen DWV-Zertifizierung m\u00f6chte der DWV ein bundesweit einheitliches Zertifizierungssystem erstellen, das einerseits offen ist f\u00fcr andere Zertifizierungen, andererseits allen zoologischen Einrichtungen die M\u00f6glichkeit gibt, ein Qualit\u00e4tssiegel als au\u00dferschulischer Lernort zu erzielen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Zahlreiche Wildparks in Deutschland und weitere Institutionen dar\u00fcber hinaus sind im DWV organisiert und beauftragten \u00fcber den Verband eine Machbarkeitsstudie, die mit Hilfe des Instrumentes einer Selbst-Evaluation einen \u00dcberblick \u00fcber den Stand der allgemeinen Umweltbildung geben soll. 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