{"id":24048,"date":"2023-07-13T15:24:45","date_gmt":"2023-07-13T13:24:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/23599-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:24:47","modified_gmt":"2023-07-13T13:24:47","slug":"23599-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/23599-01\/","title":{"rendered":"coeasy international &#8211; Entwicklung eines internationalen, internetbasierten Werkzeugs zur besonders kosteneffizienten, umweltrechtskonformen Unternehmensorganisation unter besonderer Ber\u00fccksichtigung von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen in [&#8230;]"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Der Antragsteller hat bereits ein Werkzeug f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen entwickelt, mit dem die Unternehmen ein m\u00f6glichst kosteng\u00fcnstiges und effizientes System f\u00fcr die rechtssichere Organisation des Umweltschutzes implementieren k\u00f6nnen. In dem Projekt sollen diese Ergebnisse auf die internationale Ebene \u00fcbertragen und entsprechend der L\u00e4ndervorgaben weiter vertieft werden. Hierzu wird ein international einsetzbares Werkzeug entwickelt, das auf einer Internetplattform basiert. In dem Projekt wird den KMU nicht nur die fachliche Unterst\u00fctzung bei der \u00dcbernahme der EU-Umweltstandards angeboten, sondern werden auch M\u00f6glichkeiten aufgezeigt, wie man diese Aufgaben im Umweltbereich kosteneffizient umsetzen kann.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenUm die Projektergebnisse und die Voraussetzungen soweit wie m\u00f6glich zu erreichen, wurde das Projekt in enger Kooperation mit je zwei Unternehmen aus zwei EU-Mitgliedsl\u00e4ndern durchgef\u00fchrt. Die vier KMU stammen aus dem deutschen Raum und aus Polen. Die Arbeit im Projekt gliedert sich in f\u00fcnf Phasen, die jeweils mehrere Arbeitspakete umfassen, die sowohl branchen-, und l\u00e4nderspezifisch als auch unternehmensspezifisch individuell f\u00fcr die beteiligten Partner durchgef\u00fchrt wurden.<br \/>\nPhase 1 umfasst die Erfassung der Daten, die den Ist-Zustand in den betreffenden Umweltbereichen darstellen. Informationen zum Umweltbereich des Unternehmens wurden zum Teil m\u00fcndlich und zum Teil durch \u00fcberreichte Unterlagen \u00fcbermittelt. Der Ist-Zustand wurde jeweils in einem Bericht zusam-mengefasst und den Partnerunternehmen zur Verf\u00fcgung gestellt. Der Ist-Zustand der deutschen Projektpartner umfasste zun\u00e4chst Informationen zur Betriebsorganisation und zu baulichen Begebenheiten und Anlagen, dann wurden die Umweltbereiche Abfall, Wasser und Abwasser, Energie, Emissionen, Gefahrstoffe und Gefahrgut behandelt. Abschlie\u00dfend wurden die Bereiche Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Gefahrenabwehr betrachtet. Bei den polnischen Projektpartnern wurde zun\u00e4chst lediglich der Umweltbereich  Abfall betrachtet. In diesem Bereich liegen umfangreiche  Erfahrungen und Kenntnisse der Fa. Haase &#038; Naundorf vor. Dar\u00fcber hinaus wurde dort ein internetbasiertes Werkzeug zur Erfassung und Bewertung von Abfallstr\u00f6men entwickelt. In der Phase 2 erfolgt ein Abgleich des Ist-Zustands mit dem Soll-Zustand, unter Ber\u00fccksichtigung der aktuellen Rechtsvorschriften in den jeweiligen Umweltbe-reichen. Anschlie\u00dfend sollte in weiteren Projektteilen die Software angepasst und erprobt werden; dies ist nur zum Teil erfolgt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Projekt wurde nach einem Jahr vorzeitig beendet; die einzelnen Projektteile wurden dennoch weitgehend bearbeitet:<br \/>\nIn der Phase 1 erfolgte bei den polnischen Partnerunternehmen eine Ist-Aufnahme im Bereich Entsorgungsmanagement. Bei den deutschen Partnerunternehmen erfolgte die Bestandsaufnahme dar\u00fcber hinaus auch f\u00fcr die Bereiche Betriebsorganisation, Bauliche Gegebenheiten, Anlagen und Fuhrpark, Wasser und Abwasser, Energie, Emissionen, Gefahrstoffe und Gefahrgut, Arbeits- und Gesundheits-schutz sowie Gefahrenabwehr. Der dokumentierte Ist-Zustand wurde allen Unternehmen in Form eines Berichtes zur Verf\u00fcgung gestellt. Die Firmen haben diese Ist-Zustandsbeschreibungen Anfang 2006 best\u00e4tigt. Phase 1 (Erstellung des Ist-Zustands) wurde damit bei allen vier Partnerunternehmen abgeschlossen.<br \/>\nDie Phase 2 (Soll-Ist-Abgleich) wurde nur bei einem deutschen Partnerunternehmen, der DIOSNA Dierks &#038; S\u00f6hne GmbH, komplett abgeschlossen. Der Soll-Ist-Abgleich in den einzelnen Umweltbereichen wurde mit dem Unternehmen durchgesprochen und als Bericht dem Unternehmen zur Verf\u00fcgung gestellt.<br \/>\nBei den \u00fcbrigen Partnerunternehmen wurde die Phase 2 nicht abgeschlossen, da in einem Gespr\u00e4ch zwischen der Haase &#038; Naundorf Umweltconsulting GmbH und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt am 24.05.2006 beschlossen wurde, das seit 1. Juli 2005 laufende Projekt nicht fortzuf\u00fchren, sondern mit Berichtlegung zum bisher erreichten Stand vorzeitig zu beenden.<br \/>\nDie Gr\u00fcnde daf\u00fcr liegen in den bis zu dem Zeitpunkt vorliegenden Ergebnissen aus der Auswertung und dem Vergleich der f\u00fcr die EU-Mitgliedsstaaten vorgegebenen Umweltgesetzgebung mit der derzeitigen entsprechenden Praxis in Polen. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die europ\u00e4ischen Vorgaben al-lein f\u00fcr den Abfallbereich in den einzelnen L\u00e4ndern sehr unterschiedlich ausgelegt und umgesetzt wer-den. So gibt es diesbez\u00fcglich gro\u00dfe Unterschiede zwischen der deutschen und der polnischen Gesetzgebung. Zudem kommt es in Polen h\u00e4ufig zu \u00c4nderungen in den abfallrechtlichen Vorgaben.<br \/>\nDie Umsetzung der europ\u00e4ischen Vorgaben f\u00fcr den Abfallbereich ist erst zu einem geringen Teil erfolgt. Die Gesetzgebung im Bereich Entsorgungsmanagement ist im Umbruch und schnelllebig. Beh\u00f6rdliche Vorgaben werden immer wieder ge\u00e4ndert. Die im ersten Projektjahr gewonnenen Erkenntnisse haben gezeigt, dass allein f\u00fcr den Bereich Entsorgungsmanagement der Programmierungsaufwand, um die vorhandene Software ecoeasy auf die polnischen Strukturen zu erweitern, den f\u00fcr das Gesamtprojekt geplanten Zeit- und Kostenrahmen sprengen w\u00fcrde. Die Arbeiten zur Erweiterung und Anpassung der Software f\u00fcr einen internationalen Einsatz werden deshalb zun\u00e4chst nicht fortgef\u00fchrt.<br \/>\nDas Ergebnis macht deutlich, dass, obwohl die Vorgaben der EU f\u00fcr alle Mitgliedsstaaten in den einzelnen Umweltbereichen seit mehr als zwei Jahren einheitlich sind, die Umsetzung in den einzelnen L\u00e4ndern sehr viel mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, als erwartet.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Entf\u00e4llt aufgrund des vorzeitig abgebrochenen Projekts ohne abgeschlossene Produktentwicklung<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Projektes machen deutlich, dass die Harmonisierung der Umweltstandards in den EU-Mitgliedsl\u00e4ndern viel mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, als erwartet.<br \/>\nUrspr\u00fcnglich geplant war die Entwicklung eines internationalen, internetbasierten Werkzeugs, zun\u00e4chst bezogen auf den Bereich Entsorgungsmanagement, indem das f\u00fcr deutsche KMU entwickelte Werkzeug  &#8211; ecoeasy &#8211; entsprechend \u00fcbertragen und erweitert wird.<br \/>\nDie bisherigen Projektergebnisse haben gezeigt, dass es f\u00fcr ein derartiges Werkzeug zumindest in Polen zum jetzigen Zeitpunkt noch zu fr\u00fch ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Der Antragsteller hat bereits ein Werkzeug f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen entwickelt, mit dem die Unternehmen ein m\u00f6glichst kosteng\u00fcnstiges und effizientes System f\u00fcr die rechtssichere Organisation des Umweltschutzes implementieren k\u00f6nnen. 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