{"id":24046,"date":"2023-09-21T10:32:12","date_gmt":"2023-09-21T08:32:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/23595-01\/"},"modified":"2023-09-21T10:32:12","modified_gmt":"2023-09-21T08:32:12","slug":"23595-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/23595-01\/","title":{"rendered":"Jugendfreizeitst\u00e4tte Hollager M\u00fchle: Umweltbildung mit Schwerpunkt Energieeinsparung und regenerative Energien"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Regenerative Energien gewinnen im Rahmen der Energiebereitstellung immer mehr an Bedeutung. Dabei sind Wind, Sonne und Wasser auf dem besten Weg, die klassischen Energietr\u00e4ger wie \u00d6l, Erdgas und Kohle zu verdr\u00e4ngen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.<\/p>\n<p>Die Nutzung umweltschonender Energiequellen soll \u00fcber die Umweltbildung nach au\u00dfen getragen werden. Die Hollager M\u00fchle hat in ihrer Historie bereits Energie aus nat\u00fcrlichen Quellen genutzt. Die Ausstellung hat zum Ziel, vor allem Kindern und Jugendlichen anschaulich und praktisch die Historie der Nutzung nat\u00fcrlicher Energieformen (Wasser und Wind) nahezubringen. Vermittelt werden soll ebenso die heutige Notwendigkeit, Bedeutung, Funktionsweise und Leistung erneuerbarer Energien.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Themen Geschichte der Energienutzung unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Hollager M\u00fchle, Solartechnik, Holzpelletheizung, Wasserkraft, Windkraft, Geothermie sollen n\u00e4her behandelt werden. Die Ausstellung ist zum Teil selbsterkl\u00e4rend. Im Pavillon sind in die W\u00e4nde verschiedene sichtbare D\u00e4mmstoffe eingebracht, die mit aufgeklebten Beschreibungen erl\u00e4utert werden. 6 Stellwandpr\u00e4sentationen innerhalb und au\u00dferhalb des Geb\u00e4udes, angereichert mit Bildern, erl\u00e4utern Energietr\u00e4ger. M\u00fchli, das M\u00fchlenmaskottchen, leitet an, erkl\u00e4rt und wirft Fragen auf. Wesentlicher Teil der Ausstellung sind Experimente und praktische Anwendungen. Versuchsvorlagen bzw. Lehrerhandouts werden zur Verf\u00fcgung gestellt, ebenso Sch\u00fcler-Infos: Der Versuch wird kurz umrissen, die Sch\u00fcler zum Aufbauen aufgefordert, ggf. ein Protokoll zu schreiben und im Anschluss die Ergebnisse zu diskutieren. Praktische Erfahrungen, z. B. ein mit dem Solarkocher zubereiteter Tee, machen die Wirkweise der Sonnenenergie deutlich und bilden eindr\u00fcckliche Erinnerungen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das wichtigste Ziel war die Einrichtung des Lernstandortes f\u00fcr regenerative Energien an der Hollager M\u00fchle. Dieses Ziel ist erreicht worden. Damit werden junge Menschen an ein Thema herangef\u00fchrt, dass schon jetzt immense Bedeutung hat und k\u00fcnftig unter dem Blickwinkel des Klimawandels noch wichtiger werden wird. Die kleinen G\u00e4ste gehen mit Interesse und gro\u00dfer Neugier an die Versuche heran. Bemerkenswert ist, dass einige Kinder erstaunliches Wissen mitbringen; vor allen Dingen dann, wenn zu Hause eine Solar- oder Photovoltaikanlage installiert worden ist.<br \/>\nDie im Rahmen der Bauma\u00dfnahmen eingebauten technischen Anlagen &#8211; Pelletsheizung und Solaranlage &#8211; tragen zur umweltschonenden Bewirtschaftung der Hollager M\u00fchle ebenso bei wie die \u00fcber Standard erfolgten D\u00e4mmungen. Bedingt durch gek\u00fcrzte Finanzmittel und dadurch bedingte kleinere Bauma\u00dfnahmen ist die Photovoltaikanlage entfallen und die Solaranlage geringer dimensioniert worden. F\u00fcr kleinere Geb\u00e4ude und Aufbauten ist weniger Energie im Produktionsprozess eingesetzt worden. Auch darin liegt eine Schonung von Ressourcen.<br \/>\nEhrenamtliche Dozenten setzen sich engagiert mit der \u00fcbernommenen Aufgabe auseinander, jungen Menschen regenerative Energien und Formen der Energieeinsparung n\u00e4her zu bringen. Sie bereichern den Lernstandort mit eigenen Ideen und nicht zuletzt mit eigenen Anschaffungen &#8211; wie z. B. einem auf eigene Kosten gebauten Parabolspiegel. Ziel ist es, den Kreis der Ehrenamtlichen personell zu verst\u00e4rken, um zus\u00e4tzliche Termine abdecken zu k\u00f6nnen und den Aufwand f\u00fcr jeden einzelnen auf einem vertr\u00e4glichen Niveau zu halten.<br \/>\nDas Dozententeam war an der Erstellung der Versuche nicht beteiligt. Im Nachhinein betrachtet, k\u00f6nnte es von Vorteil sein, ehrenamtliche Kr\u00e4fte schon bei der Erstellung des Konzeptes, sp\u00e4testens jedoch bei Zusammenstellung von Versuchen zu involvieren. Im Dozententeam sind p\u00e4dagogische und technische Kenntnisse vorhanden. Daraus ergibt sich manche Idee oder Anregung, die in die Weiterentwicklung einzelner Stationen einflie\u00dfen kann.<br \/>\nDie Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Klaus Kuhnke von der Fachhochschule Osnabr\u00fcck und Frau Dr. ten Thoren von der Firma Bio-Consult haben die Einrichtung des Lernstandortes entscheidend beeinflusst und nach vorne gebracht. Hier wie auch bei den Ehrenamtlichen wird deutlich, dass Menschen mit ausgepr\u00e4gtem Bewusstsein und starkem Interesse f\u00fcr die n\u00e4chste Generation und die Zukunft der Erde viel bewegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>In der Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung, den Osnabr\u00fccker Nachrichten und dem Osnabr\u00fccker Sonntagsblatt sowie regionalen Printmedien, wie z. B. dem in Wallenhorst erscheinenden B\u00fcrgerecho, wurde verschiedentlich \u00fcber das Umweltprojekt an der Hollager M\u00fchle berichtet. Flyer wurden gedruckt und an ca. 900 Adressaten verschickt. W\u00e4hrend der Gewerbeschau in Wallenhorst im September 2011 ist in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen sowie einer Bastelaktion mit Kindern zu regenerativen Energien und ausgelegten bzw. verteilten Flyern informiert und eingeladen worden. Die Tagung der Schulleiter der Gemeinde Wallenhorst hat im Pavillon der Hollager M\u00fchle stattgefunden. Die Schulleiter wurden ausf\u00fchrlich \u00fcber das Projekt informiert und eingeladen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere Pavillon einer Eisdiele wurde in Wallenhorst wieder aufgebaut und als Ausstellungsraum f\u00fcr die Darstellung regenerativer Energien hergerichtet. Auf W\u00e4rmed\u00e4mmung \u00fcber die geltende Energieeinsparverordnung hinaus wurde starker Wert gelegt. Gleichzeitig wurden f\u00fcr die Bewirtschaftung der Hol-lager M\u00fchle technische Anlagen auf Grundlage regenerativer Energien installiert.<br \/>\nIn Zusammenarbeit mit der Firma Bio-Consult aus Belm und der Fachhochschule Osnabr\u00fcck wurden Versuchsanordnungen konzipiert. Die Versuche erm\u00f6glichen gute Einstiege und Vertiefungen in die Themenstellungen, sind praktikabel und weitgehend selbsterkl\u00e4rend. Die R\u00e4umlichkeiten und das optimale Au\u00dfengel\u00e4nde unterst\u00fctzen die Arbeit. Das Dozententeam, z. Zt. bestehend aus sechs ehrenamtlichen Personen, hat sich gut eingearbeitet und f\u00fchrt die G\u00e4ste sehr engagiert durch die Versuche. Der Lernstandort wird auf einem aktuellen Stand gehalten und soll ausgebaut werden. Neue Entwicklungen im Bereich der regenerativen Energien werden in die Ausstellung zu integrieren sein. Es handelt sich um eine lebende Ausstellung, die Kinder und Jugendliche zum Mitmachen und Ausprobieren animiert, sie f\u00fcr die sparsame Verwendung von konventionellen Energietr\u00e4gern sensibilisiert und f\u00fcr die Verwendung  regenerativer Energien interessiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Regenerative Energien gewinnen im Rahmen der Energiebereitstellung immer mehr an Bedeutung. Dabei sind Wind, Sonne und Wasser auf dem besten Weg, die klassischen Energietr\u00e4ger wie \u00d6l, Erdgas und Kohle zu verdr\u00e4ngen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 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