{"id":24045,"date":"2023-07-13T15:24:45","date_gmt":"2023-07-13T13:24:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/23594-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:24:47","modified_gmt":"2023-07-13T13:24:47","slug":"23594-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/23594-01\/","title":{"rendered":"Strategien und Rahmenbedingungen f\u00fcr eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wohnbaubest\u00e4nden"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Zwischen dem Betrieb von Einzelgeb\u00e4uden und  der langfristigen Planung von Agglomerationen liegt die Ebene der Bewirtschaftung und der Entscheidung von Geb\u00e4udebest\u00e4nden, insbesondere von Wohnbaubest\u00e4nden. In diesem Bereich gibt es bis jetzt nur wenig Untersuchungen und auch fast keine Anwendungsbeispiele f\u00fcr nachhaltige Bewirtschaftungsstrategien. Dabei besteht bei der Mehrheit der ma\u00dfgebenden Akteure in der Wohnungswirtschaft ein Konsens, dass es sich bei der nachhaltigen Bewirtschaftung von Best\u00e4nden um ein wichtiges Problem handelt. Gerade im sozialen Wohnungsbau bestehen heute klare Beziehungen zwischen dem (physischen) Zustand der Geb\u00e4ude und der  Einstellung der Mieter zu den Geb\u00e4uden. <\/p>\n<p>Das Ziel des Vorhabens ist es, langfristige Bewirtschaftungsstrategien von Wohnbaubest\u00e4nden zu definieren, die notwendigen Indikatoren und Instrumente zu beschreiben und die Abh\u00e4ngigkeit der Bewirtschaftungsentscheide und Strategien von den Rahmenbedingungen, insbesondere von institutionellen Regimen, aufzuzeigen. <\/p>\n<p>Es ergeben sich dabei zwei zentrale, stark verkn\u00fcpfte Fragestellungen:<br \/>\nWie kann eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wohnbaubest\u00e4nden definiert, beschrieben, implementiert und gemessen werden? Und welche institutionellen (politisch-administrativen, \u00f6konomischen, soziokulturellen und sozio-professionellen) Institutionen (im Sinne von Rahmenbedingungen) sind f\u00fcr das Verhalten der relevanten  Akteure in den verschiedenen Lebensphasen von Wohnbaubest\u00e4nden (Planung, Bau, Nutzung, Unterhalt, Erneuerung, Abbruch) f\u00fcr die F\u00f6rderung bzw. Behinderung einer nachhaltigen Bewirtschaftung bedeutsam?<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAusgangspunkt ist die Modellierung der Bewirtschaftung von Geb\u00e4udebest\u00e4nden. Ein zweiter Ansatz liegt in der Anpassung der Arboreszenz von Nachhaltigkeitsschutzzielen auf die Bestandsbewirtschaftung. Der dritte Ansatz liegt in der Ankn\u00fcpfung an die Gesch\u00e4ftsprozessmodellierung der Wohnungswirtschaft (GES, SAP u.a.) wie sie von den Antragstellern  in anderen BMBF Projekten verwendet werden. <\/p>\n<p>Eine empirisch gest\u00fctzte Antwort auf die Forschungsfrage nach der Bedeutung institutioneller Regime von Wohnbaubest\u00e4nden f\u00fcr deren nachhaltige Nutzung und ein Test der f\u00fcnf aufgrund des vorgestellten konzeptuellen Frameworks entwickelten Hypothesen verlangt ein Forschungsdesign, das<br \/>\n(1) als abh\u00e4ngige Variable in der Zeitreihe variierende Nachhaltigkeit der Nutzung ausgew\u00e4hlter Wohnbaubest\u00e4nde betrachtet und<br \/>\n(2) als unabh\u00e4ngige Variablen in der Zeitreihe variierende institutionelle Wohnbauregime analysiert.<\/p>\n<p>Gegenstand der Forschung sind insgesamt vier Wohnbest\u00e4nde. F\u00fcr jeden Bestand wird ein im Detail noch zu konkretisierenden gemeinsames (international abgestimmtes) Forschungsprotokoll angewandt.<br \/>\nParallel zur Arbeit an den Variablen werden f\u00fcr jeden der vier Wohnbaubest\u00e4nde die wesentlichen Grund- und Manteldaten erhoben.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Es werden folgende Ergebnisse  produziert : <\/p>\n<p>1.\tListe der Indikatoren f\u00fcr eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wohnbaubest\u00e4nden. Diese Liste<br \/>\n       hat eher Forschungscharakter.<br \/>\n2.\tListe der relevanten Faktoren (Gesetze, Regeln etc.) die die Rahmenbedingungen definieren.<br \/>\n       Auch diese Liste hat eher Forschungscharakter.<br \/>\n3.\tFallstudien. Die 4 Fallstudien enthalten das Grundmaterial f\u00fcr die Schlussfolgerungen. Sie sind<br \/>\n       aber auch als solche f\u00fcr Vertreter der Wohnungswirtschaft von Interesse.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Der Schlussbericht besteht aus zwei Teilen:<\/p>\n<p>&#8211;\tder detaillierten Aufbereitung der Erkenntnisse wie sie f\u00fcr die internationale Studie, die<br \/>\n       einzelnen Wohnbaugesellschaften und die Forschung von Interesse sind<br \/>\n&#8211;\teiner Publikation, die einen viel allgemeineren Charakter hat und sich an Vertreter von<br \/>\n       Wohnbaugesellschaften, Planer, Politiker, Mitglieder der Verwaltung wendet. Darin sollen die<br \/>\n       Schlussfolgerungen nach Akteuren gegliedert, also handlungsorientiert und nicht wie im<br \/>\n       ersten Bericht erkenntnisorientiert dargestellt werden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die vorliegende Untersuchung ist zweifellos erst der Beginn vertiefter Auseinandersetzungen mit den Institutionellen Regimen der Bewirtschaftung  Wohnbaubest\u00e4nden in einer nachhaltigen Perspektive. Die Analyse der verschiedenen G\u00fcter und Dienstleistungen eines Bestandes und die Art der Allokation dieser G\u00fcter und Dienstleistungen an die verschiedenen Akteure zeigt, dass es keine einfachen Optima gibt und dass sich nur Pareto-optimale L\u00f6sungen finden lassen. Die langfristige Ber\u00fccksichtigung der Erhaltung der verschiedenen Kapitalwerte (eine andere Darstellung der komplexen Ressourcen)  kann nur \u00fcber die Erstellung von Szenarien geschehen bei denen sowohl die institutionellen Zusammenh\u00e4nge,  als auch die \u00f6konomisch &#8211; stofflichen Fl\u00fcsse ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Zwischen dem Betrieb von Einzelgeb\u00e4uden und der langfristigen Planung von Agglomerationen liegt die Ebene der Bewirtschaftung und der Entscheidung von Geb\u00e4udebest\u00e4nden, insbesondere von Wohnbaubest\u00e4nden. In diesem Bereich gibt es bis jetzt nur wenig Untersuchungen und auch fast keine Anwendungsbeispiele f\u00fcr nachhaltige Bewirtschaftungsstrategien. 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