{"id":23884,"date":"2024-11-27T10:36:54","date_gmt":"2024-11-27T09:36:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/22976-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:36:55","modified_gmt":"2024-11-27T09:36:55","slug":"22976-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/22976-01\/","title":{"rendered":"Durchf\u00fchrung der Machbarkeitsstudie Modernisierung des Hamburger Umweltzentrums"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Hamburger Umweltzentrum im Nordosten der Gro\u00dfstadt wird seit 1989 betrieben und soll nun modernisiert werden. Im Zuge der Modernisierung sollen nicht nur einzelne Stationen erneuert werden; Ziel ist vielmehr eine umfassende konzeptionelle \u00dcberarbeitung und strukturelle Neuausrichtung des Umweltzentrums. Im Kern des Vorhabens stehen:<br \/>\n\u00b7\tAusbau des ehemaligen Stallgeb\u00e4udes zum zentralen Treffpunkt des Umweltzentrums, mit Gutsmarkt, Ausstellung, Veranstaltungsraum, Bistro und Kinderwerkstatt, zur Ansprache breiter Bev\u00f6lkerungsschichten, als Angebot f\u00fcr Alltag und Freizeit.<br \/>\n\u00b7\tModernisierung der Informations- und Erlebnisangebote, Neuausrichtung des Erlebnis- und Informationsangebots im Umfeld der Zentrale entsprechend den Grunds\u00e4tzen der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung.<br \/>\n\u00b7\tStrukturelle Modernisierung des Betriebs und der Tr\u00e4gerschaft. Ziel ist die langfristige Absicherung der Finanzierbarkeit des laufenden Betriebs und die Schaffung einer wettbewerbsf\u00e4higen Attraktivit\u00e4t.<br \/>\nDas Umweltzentrum soll neue Ma\u00dfst\u00e4be im Bereich der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung setzen; das didaktisch-methodische Konzept soll einen Erfolg der Bildungsarbeit gew\u00e4hrleisten. Dabei soll das Umweltzentrum nicht als isolierte Einrichtung im Norden Hamburgs stehen, sondern seinen Beitrag zur Stadtteilentwicklung leisten; eingebunden in das Leitbild Metropole Hamburg &#8211; Wachsende Stadt.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Machbarkeitsstudie beinhaltet folgende Arbeitsschritte:<br \/>\n1.\tBestandsaufnahme: Erfassung und Bewertung der Ausgangssituation.<br \/>\n2.\tEntwicklung des didaktisch-methodischen Gesamtkonzepts<br \/>\n3.\tEntwicklung einer professionellen Betriebsstruktur<br \/>\n4.\tEntwicklung eines tragf\u00e4higen Betriebs- und Organisationskonzepts<br \/>\n5.\tHerausarbeitung der Bedeutung f\u00fcr das st\u00e4dtische Entwicklungsleitbild<br \/>\n6.\tMit der Erarbeitung der Machbarkeitsstudie ist das B\u00fcro BTE &#8211; Tourismusmanagement, Regionalentwicklung (Hannover \/ Berlin) beauftragt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Im Ergebnis der Machbarkeitsstudie steht ein Gesamtkonzept f\u00fcr die Sanierung und Modernisierung des Zentrums, das eine erhebliche Steigerung der Attraktivit\u00e4t und der Besucherzahl der Einrichtung sowie der Qualit\u00e4t und Effizienz der Bildungsarbeit verspricht. Die detaillierte Besucherpotenzialabsch\u00e4tzung und die fundierte Betriebsergebnisprognose bieten der Stadt Hamburg Planungs- und Kostensicherheit. Damit ist die Grundlage geschaffen, nach jahrelangen Vorplanungen und Diskussionen nun in die Um-setzungsphase einzutreten.<br \/>\nMit dem Leitbild Metropole Hamburg &#8211; Wachsende Stadt hat der Hamburger Senat eine langfristig orientierte Wachstumsstrategie formuliert, um Hamburg im internationalen Standortwettbewerb zu st\u00e4rken. Die Ziele des Leitbildes (Steigerung der Lebensqualit\u00e4t und Familienfreundlichkeit \/ Nachhaltige Entwicklung als Querschnittsaufgabe) setzen den Rahmen f\u00fcr den Modernisierungsprozess des Hamburger Umweltzentrums. Aus diesen programmatischen Zielen der Stadt Hamburg ergeben sich in Verbindung mit den spezifischen Qualit\u00e4ten des Hamburger Umweltzentrums die Zielgruppen, die durch die Modernisierung angesprochen werden sollen: Kinder und Jugendliche, (junge) Familien und die \u00e4ltere Generation. Im Vordergrund steht das Ziel, breite Bev\u00f6lkerungsgruppen zu erreichen &#8211; und nicht nur die typische Klientel eines Umweltbildungszentrums.<br \/>\nHervorzuheben ist die Anpassung des Angebots- und Bildungskonzepts an die besonderen Anforderungen eines innerst\u00e4dtischen Standorts und der Konkurrenz der Freizeit- und Erlebnisangebote im Verdichtungsraum. Dies gelingt u. a. durch die konsequente und hochwertige Umsetzung des Profils als Gut Karlsh\u00f6he. Das Leitthema f\u00fcr den Modernisierungsprozess des Umweltzentrums lautet (Arbeitstitel):<br \/>\nNaturerlebnisPark Gut Karlsh\u00f6he &#8211; Komm aufs Land, mitten in Hamburg. In der attraktiven Bausubstanz und auf dem idyllischen Au\u00dfengel\u00e4nde sollen zuk\u00fcnftig<br \/>\n\u00b7\teine Vielfalt an sinnlichen Naturerlebnisangeboten geboten werden &#8211; die Besucher k\u00f6nnen die Natur entdecken, beobachten, erleben, schmecken, f\u00fchlen etc.;<br \/>\n\u00b7\thochwertige Freizeitangebote, speziell f\u00fcr Familien (im Sinne der qualitativen Anforderungen der Wachsenden Stadt) und auch allgemein f\u00fcr die Einwohner der angrenzenden Quartiere und der Stadt Hamburg eingerichtet werden;<br \/>\n\u00b7\tNatur in der Stadt unterhaltend und informativ in einer Ausstellung gezeigt werden;<br \/>\n\u00b7\tvertiefende Angebote f\u00fcr Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung f\u00fcr interessierte Besucher, Schulklassen, Kindergartengruppen, \u0085 geboten werden.<br \/>\nDie Ermittlung des Besucherpotenzials basiert auf Kennwerten zum Freizeitverhalten aus Grundlagenuntersuchungen sowie betriebswirtschaftlichen Kennwerten. Gut Karlsh\u00f6he kann demnach j\u00e4hrlich rd. 140.000 Besucher erwarten, davon werden<br \/>\n\u00b7\trd. 37% die Ausstellung besuchen,<br \/>\n\u00b7\trd. 31% an einer der zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen,<br \/>\n\u00b7\trd. 21% das gastronomische Angebot nutzen,<br \/>\n\u00b7\trd. 13% an einer Bildungsveranstaltung teilnehmen,<br \/>\n\u00b7\trd. 45% das frei zug\u00e4ngliche Au\u00dfengel\u00e4nde besuchen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Der Prozess der Konzeptentwicklung erfolgte im Diskurs zwischen BTE und Auftraggeber (BSU); als Abstimmungsgrundlage wurden mehrere Zwischenberichte (Chart-Berichte) erarbeitet und im projektbegleitenden Arbeitskreis unter Beteiligung von Fachbeh\u00f6rden der Freien und Hansestadt Hamburg sowie Vertretern der gro\u00dfen Umweltverb\u00e4nde diskutiert.<br \/>\nNach Vorlage des Abschlussberichts im Oktober 2005 wird von der BSU aktuell eine werbewirksame Kurzfassung (Faltblatt) zur Ansprache von Sponsoren erarbeitet.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Machbarkeitsstudie belegt, dass die gesetzten Ziele erreicht werden k\u00f6nnen: Das erarbeitete Konzept ber\u00fccksichtigt die Herausforderungen des urbanen Standorts an ein Zentrum f\u00fcr Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung und setzt die Qualit\u00e4ten des urbanen Standorts in hohen Besucherzahlen um. Mit den vielf\u00e4ltigen Angeboten wird es den Bed\u00fcrfnissen der Zielgruppen gerecht und leistet einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung des nachhaltigen st\u00e4dtischen Entwicklungsleitbilds.<br \/>\nEin weiteres Ziel wird nicht erreicht: Trotz hoher Besucherzahlen erreicht Gut Karlsh\u00f6he keine Kostendeckung aus eigener Kraft; ein kontinuierlicher Zuschuss durch die Stadt Hamburg erscheint unumg\u00e4nglich. Der Zuschussbedarf ergibt sich insbesondere aus dem hohen Anspruch an die Qualit\u00e4t des Angebots, mit der Gut Karlsh\u00f6he den Herausforderungen des urbanen Standorts (s. o.) begegnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Hamburger Umweltzentrum im Nordosten der Gro\u00dfstadt wird seit 1989 betrieben und soll nun modernisiert werden. 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