{"id":23867,"date":"2025-06-25T10:32:20","date_gmt":"2025-06-25T08:32:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/22922-01\/"},"modified":"2025-06-25T10:32:22","modified_gmt":"2025-06-25T08:32:22","slug":"22922-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/22922-01\/","title":{"rendered":"Durchf\u00fchrung des Projekts Kompetenznetzwerk Nachhaltigkeitskommunikation"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Engagement der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger f\u00fcr den Umweltschutz ist bisher auf eine kleine \u00f6kologische Avantgarde beschr\u00e4nkt geblieben; die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung ist weit davon entfernt, ihr pers\u00f6nliches Verhalten konsequent an den Erfordernissen des Umweltschutzes auszurichten. Auf den oberen Organisationsebenen der Umwelt- und Naturschutzverb\u00e4nde wird zunehmend erkannt, dass eine zielgruppengerechtere Kommunikation notwendig ist, um Menschen zu umweltgerechtem Verhalten und st\u00e4rkerem Umweltengagement zu bewegen. Bei den lokal und regional agierenden Umwelt- und Naturschutzgruppen und den kommunalen Umwelt- und Agenda-Akteuren fehlen jedoch sowohl die Einsicht in die Notwendigkeit und die M\u00f6glichkeiten zielgruppengerechter Nachhaltigkeitskommunikation als auch die erforderlichen Kompetenzen hinsichtlich neuer Methoden der Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation.<br \/>\nMit dem Projekt werden zwei Ziele verfolgt:<br \/>\n\tSt\u00e4rkung der kommunikativen Kompetenz der Akteure in lokal und regional agierenden Umwelt- und Naturschutzgruppen, in Umweltbildungseinrichtungen und lokalen Agenda-Prozessen<br \/>\n\tAufbau eines bundesweiten Kompetenznetzes Nachhaltigkeitskommunikation, das von den Umwelt- und Naturschutzverb\u00e4nden als Erg\u00e4nzung zu ihren eigenen Angeboten und Strukturen genutzt werden kann, das aber insbesondere auch B\u00fcrgerinitiativen und lokale Agenda-Gruppen, die nicht verbandlich organisiert sind, in ihrer Arbeit unterst\u00fctzen soll.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIm Rahmen des Projekts wurden folgende Aktivit\u00e4ten durchgef\u00fchrt:<br \/>\n?\tVeranstaltungen zur zielgruppengerechten Nachhaltigkeitskommunikation<br \/>\n?\tErstellung von Schulungsmaterialien und Kommunikationshandbuch<br \/>\n?\t\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Netzwerkpflege<br \/>\n?\tBeratung von Akteuren<br \/>\n?\tBeitr\u00e4ge zu externen Veranstaltungen<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Insgesamt wurden 13 Werkst\u00e4tten zur zielgruppengerechten Kommunikation und zwei Fachveranstaltungen durchgef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus wurden bei mehr als zehn weiteren Veranstaltungen anderer Organisationen durch Vortr\u00e4ge und Workshops zum Thema Zielgruppengerechte Nachhaltigkeitskommunikation unterst\u00fctzt, so dass eine gro\u00dfe Zahl von Akteuren erreicht werden konnte, die als Mitglieder des Kompetenznetzes weiter auf dem Laufenden gehalten werden und zu einer weiteren Verbreitung der Inhalte in ihrem Akteursfeld beitragen. Die R\u00fcckmeldungen zu den Veranstaltungen waren sehr positiv, sowohl was die Inhalte als auch was die Organisation betrifft. Au\u00dferdem wurden einige konkrete Projektideen entwickelt, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern umgesetzt werden sollen.<br \/>\nAuf dem Internet-Portal www.21-kom.de stehen umfangreiche Informationen zur zielgruppengerechten Nachhaltigkeitskommunikation zur Verf\u00fcgung. Die Ergebnisse und die erarbeiteten Materialien sind in einem Handbuch zusammengefasst. Die hohe Nutzungsfrequenz der Internet-Seiten spricht daf\u00fcr, dass mit dem Angebot \u00fcber den TeilnehmerInnenkreis der Veranstaltungen hinaus weitere Interessierte erreicht wurden.<\/p>\n<p>Die Projektziele wurden erreicht. Die Kooperation mit den \u00fcberregionalen Partnern (DUH und DNR) hat sehr gut funktioniert. So wurde \u00fcber die jeweiligen Mitgliederrundbriefe und Newsletter f\u00fcr die Veranstaltungen geworben und es fand ein intensiver Austausch \u00fcber das Angebot des Kompetenznetzes statt. Als sehr erfolgreich hat sich auch die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern erwiesen. Diese unterst\u00fctzten die Organisation der Veranstaltungen vor Ort und beteiligten sich an der \u00d6ffentlichkeitsarbeit.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das Projekt wurde \u00fcber die Internet-Seite sowie \u00fcber Faltbl\u00e4tter und Newsletter bekannt gemacht. Au\u00dferdem wurde im Rahmen von Workshops und Vortr\u00e4gen in verschiedenen Kontexten immer wieder auf das Projekt aufmerksam gemacht. Das Internet-Portal ist ein zus\u00e4tzlicher wichtiger Kommunikationsweg.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projekts ist es gelungen, einen weiten Kreis von Akteuren der Nachhaltigkeitskommunikation zu erreichen und f\u00fcr die Idee einer st\u00e4rkeren Zielgruppenorientierung zu gewinnen. Au\u00dferdem konnte praktisches Wissen f\u00fcr die zielgruppengerechte Planung von Kommunikationsma\u00dfnahmen vermittelt werden. Es zeigte sich, dass die Akteure gegen\u00fcber Ans\u00e4tzen zur Optimierung ihrer Kommunikationsarbeit insgesamt sehr aufgeschlossen gegen\u00fcber stehen, dass hier aber auch nach dem Projekt noch ein gro\u00dfer Fortbildungsbedarf besteht, der wohl allein \u00fcber die gewonnen Multiplikatoren des Kompetenznetzes nicht gedeckt werden kann. Notwendig sind weitere Qualifizierungsma\u00dfnahmen, z.B. in Form einer mobilen Akademie, die zu den Akteursgruppen vor Ort kommt und sie dort ber\u00e4t und gezielt schult, sowie konkret Modellprojekte, in denen das Handwerkszeug f\u00fcr eine zielgruppengerechte Nachhaltigkeitskommunikation angewendet, weiterentwickelt und f\u00fcr andere Akteure bereitgestellt wird.<br \/>\nDas Kompetenznetz soll durch das ECOLOG-Institut im Rahmen seiner M\u00f6glichkeiten fortgef\u00fchrt werden, indem u.a.<br \/>\n?\tdas Internet-Portal ausgebaut und das Netzwerk weiter betreut wird<br \/>\n?\tVeranstaltungen mit Kooperationspartnern und auf Anfrage durchgef\u00fchrt werden<br \/>\n?\tProjekte mit verschiedenen Partnern entwickelt und betreut werden<br \/>\n?\tdie Zusammenarbeit mit ecosign ausgebaut wird, um die Design-Seite in die Kommunikationsprozesse einzubinden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Engagement der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger f\u00fcr den Umweltschutz ist bisher auf eine kleine \u00f6kologische Avantgarde beschr\u00e4nkt geblieben; die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung ist weit davon entfernt, ihr pers\u00f6nliches Verhalten konsequent an den Erfordernissen des Umweltschutzes auszurichten. 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