{"id":23861,"date":"2023-07-13T15:16:01","date_gmt":"2023-07-13T13:16:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13136-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:16:04","modified_gmt":"2023-07-13T13:16:04","slug":"13136-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13136-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Biotechnologie: Kongress: Wei\u00dfe Biotechnologie &#8211; Erfolgsstrategie f\u00fcr eine nachhaltige Chemieindustrie"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Der Biotechnologie kommt eine besondere Bedeutung bei der Etablierung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu. Aktuell erf\u00e4hrt die Nutzung moderner biotechnologischer Methoden f\u00fcr industrielle Produktionsprozesse unter dem Begriff Wei\u00dfe Biotechnologie einen enormen Schub. Dazu tragen insbe-sondere die weitreichenden technologischen Durchbr\u00fcche auf dem Gebiet der Biotransformation, der Fermentation und des Metabolic Engineering bei. Damit ist die Wei\u00dfe Biotechnologie ein entscheidender Schl\u00fcssel f\u00fcr:<br \/>\no die Sicherung und den Ausbau der Kompetitivit\u00e4t eines zukunftsf\u00e4higen Industriestandorts;<br \/>\no die Etablierung einer interdisziplin\u00e4ren Technologieplattform;<br \/>\no ein nachhaltiges Produzieren in der Chemieindustrie.<br \/>\nZiel war es, die Visibilit\u00e4t der wei\u00dfen Biotechnologie zu erh\u00f6hen sowie ein gemeinsames Strategiepapier inklusive Benennung kurz- und mittelfristig umzusetzender Handlungsstr\u00e4nge zu erarbeiten, das u. a. Folgendes leisten soll:<br \/>\no Definition der Wei\u00dfen Biotechnologie,<br \/>\no Schaffung eines Schulterschlusses der relevanten deutschen Akteure,<br \/>\no politische Einflussnahme, o Attraktivit\u00e4tssteigerung f\u00fcr Politiker, Finanzwelt\/Investoren und Gesellschaft,<br \/>\no Diskussion einer zuk\u00fcnftigen Kommunikationsstrategie.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAm 21. und 22. Februar 2005 fand im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin ein gemeinsamer Kongress wesentlicher Akteure statt, um die Chancen der Wei\u00dfen Biotechnologie gemeinsam zu nutzen und ihre Potenziale einer breiten \u00d6ffentlichkeit bekannt zu machen. Bei dem durchgef\u00fchrten Kongress handelte es sich um eine hochkar\u00e4tig besetzte, diskursiv angelegte Veranstaltung, im Rahmen derer auch eine Pressekonferenz stattfand. Zielgruppe waren hochrangige Entscheider aus Unternehmen und Politik sowie Vertreter aus Finanzwelt, Akademia und Medien &#8211; jeweils sowohl auf nationaler als auch europ\u00e4ischer Ebene. Anhand von zehn durchaus provokanten Thesen, die im Vorfeld des Kongresses formuliert und auf der Kongress-Webseite ver\u00f6ffentlicht wurden, wurden unterschiedliche Interessen und Erwartun-gen von Akteuren und Teilnehmern diskutiert. Die Ergebnisse aus den Diskussionen in den vier aufeinander folgenden Foren wurden jeweils von einer Berichterstatterin oder einem Berichterstatter zusammengefasst und zum Abschluss des Kongresses pr\u00e4sentiert. F\u00fcr den Kongress wurde das Haus der Deutschen Wirtschaft gew\u00e4hlt, um auch dadurch dokumentieren zu k\u00f6nnen, dass der inhaltliche Schwerpunkt nicht auf wissenschaftlichen Austausch, sondern auf die Verbindung Akademia, Wirtschaft, Kapitalmarkt, Politik und Medien gelegt wurde.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der Kongress konnte die postulierten Ziele realisieren.Zum ersten Mal trafen tats\u00e4chlich alle relevanten deutschen Akteure aus Akademia, Wirtschaft, Kapitalmarkt, Politik und Medien an einem Ort zusammen (ca. 260 Teilnehmer) und diskutierten lebhaft ge-meinsame Zukunftsstrategien. In den Foren wurden konkrete Arbeitsschritte definiert und diskutiert:<br \/>\n&#8211;\tdie Anforderungen, um eine erfolgreiche F&#038;E-Kooperation zwischen Akademia und Industrie zu gestalten,<br \/>\n&#8211;\tdie Steigerung des Interesses des Kapitalmarkts in Deutschland an der Wei\u00dfen Biotechnologie,<br \/>\n&#8211;\terfolgreiche Kooperationen durch Wei\u00dfe Biotechnologie (Success Stories)<br \/>\n&#8211;\tdie Steigerung der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung der Wei\u00dfen Biotechnologie durch Kommunikation.<br \/>\nDer von den Initiatoren des Kongresses formulierte und pr\u00e4sentierte strategische Abschlussappell begr\u00fcndete die Initiativgruppe zur Schaffung einer nationalen Plattform Wei\u00dfe Biotechnologie.<br \/>\nSomit konnte durch den Kongress ein sichtbares Zeichen zur Visibilit\u00e4t und Kommunikation der Wei\u00dfen Biotechnologie gesetzt werden, das auch in der Presse nachhaltigen Niederschlag gefunden hat.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Zentrales Kommunikationsmittel war ein anspruchsvoller Kongress in anspruchsvollem Rahmen in Berlin. Die Konzeption, Vorbereitung und Durchf\u00fchrung inkludierte umfangreiche begleitende Ma\u00dfnahmen, z. B. wurde ein das Thema transportierendes, flexibles CD (Corporate Design) entwickelt, das auf alle Produkte f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Ausstattung angewendet wurde. Bildmotiv und Schriftlogo wurden auch der Biocom AG zur Verf\u00fcgung gestellt, um den Sonderdruck, der Teil der Kongressunterlagen war, ebenfalls im vorgegebenen CD gestalten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDie FBU GmbH meldete 4 Domains an und stellte unter www.weisse-biotechnologie.net bereits im Dezember einen Webauftritt im Veranstaltungs-CD ins Internet. Im Januar konnte nach Fertigstellung des gesamten Kongressprogramms das Veranstaltungs-Booklet erstellt werden. Ziel des Designs war es, die von den Veranstaltern formulierte Problematik der Visibilit\u00e4t der Wei\u00dfen Biotechnologie deutlich zu machen. Um einen \u00fcber die Veranstaltung hinausgehenden Wert zu erzielen, wurden von allen Mitwirkenden Kurzlebensl\u00e4ufe erstellt, so dass zusammen mit den Gru\u00dfworten durch Bundesminister Clement, Dr. Hambrecht (Pr\u00e4sident des VCI) und Dr. Brickwedde (Generalsekret\u00e4r der DBU) ein Kompendium der wesentlichen Akteure zusammengestellt werden konnte. Die FBU GmbH stellte Masterfolien f\u00fcr Powerpoint-Pr\u00e4sentationen zur Verf\u00fcgung und realisierte eine aufw\u00e4ndige Imagepr\u00e4sentation, die w\u00e4hrend der Veranstaltung im Foyer und der Kaffeelounge gezeigt wurde.<br \/>\nViele der f\u00fcr den Kongress entwickelten Produkte k\u00f6nnen von den Veranstaltern \u00fcber den Kongress hinaus weiter genutzt werden und sind geeignet, das Thema zu besetzen und im Sinn der Veranstalter zu pr\u00e4gen.<br \/>\nGleichzeitig zur Vorbereitung des Kongresses wurde die Beilage Wei\u00dfe Biotechnologie &#8211; Erfolgsstrategie f\u00fcr eine nachhaltige Chemieindustrie im transkript ver\u00f6ffentlicht, im Rahmen derer folgende Beitr\u00e4ge ver\u00f6ffentlicht wurden:<br \/>\n&#8211;\tWei\u00dfe Biotechnologie &#8211; Erfolgsstrategie f\u00fcr eine nachhaltige Chemieindustrie (Prof. Dr. Stefanie Heiden, Dr. Rainer Erb, Dr. Ricardo Gent, Dr. Holger Zinke<br \/>\n&#8211;\tInterview Arbeitspl\u00e4tze im Lande halten (Prof. Dr. Stefanie Heiden, Dr. Ricardo Gent, Dr. Holger Zinke)<br \/>\n&#8211;\tDeutschlands Chemie im internationalen Wettbewerb (Dr. Henrik Meincke)<br \/>\n&#8211;\tBiotechnologie &#8211; Schl\u00fcssel zu einer nachhaltigen Entwicklung (Prof. Dr. Stefanie Heiden)<br \/>\n&#8211;\tGesellschaftlicher Nutzen und Wertsch\u00f6pfungspotenziale (Dr. Holger Zinke)<br \/>\n&#8211;\tDas Innovationspotenzial der Wei\u00dfen Biotechnologie (Dr. Gunter Festel)<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Veranstaltung war der erste &#8211; durchaus politische &#8211; Kongress, der sich umfassend mit Wei\u00dfer Biotechnologie besch\u00e4ftigt hat. Er kann zu Recht als ein Meilenstein gewertet werden, da es gelungen ist, alle Stakeholder der Wei\u00dfen Biotechnologie zusammenzuf\u00fchren und damit in koordinierter Weise die Industrielle Biotechnologie voranzubringen. Dieses Konzept war sehr erfolgreich, wie sich aus positiven R\u00fcckmeldungen w\u00e4hrend und nach dem Kongress von Teilnehmern, Initiatoren und der Bundespolitik ersehen l\u00e4sst. Zum Erfolg des Kongresses hat sicherlich auch der anspruchsvolle Rahmen beigetragen.<br \/>\nDie Veranstaltung hat ein \u00fcber die nationalen Grenzen sichtbares Zeichen gesetzt: Die entscheidenden deutschen Akteure werden zum Wohle aller gesellschaftlichen Gruppen zuk\u00fcnftig verst\u00e4rkt auf die nachhaltigen Potenziale Wei\u00dfer Biotechnologie setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Der Biotechnologie kommt eine besondere Bedeutung bei der Etablierung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu. 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