{"id":23820,"date":"2024-11-27T10:44:48","date_gmt":"2024-11-27T09:44:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35000-23\/"},"modified":"2024-11-27T10:44:51","modified_gmt":"2024-11-27T09:44:51","slug":"35000-23","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/35000-23\/","title":{"rendered":"Wettbewerb &#8220;G\u00e4rten der Integration&#8221; DBU-Sonderprogramm &#8220;Umwelt und Fl\u00fcchtlinge&#8221; Kooperationsprojekt zwischen Hilfs- und Umweltorganisationen aus dem Werkstattgespr\u00e4ch vom 12.01.2016 in Berlin"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die hohe Zahl gefl\u00fcchteter Menschen in Deutschland stellt die Gesellschaft vor gro\u00dfe Herausforder-ungen. Neben der Versorgung mit Obdach und Nahrung geht es darum die Menschen in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Aus Sicht des Umweltschutzes ist es zudem ein wichtiges Anliegen, das Natur- und Umweltbewusstsein der Menschen zu st\u00e4rken und eine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die hiesige Natur zu entwickeln.<br \/>\nDieses Projekt ging von dem Ansatz aus, dass \u00f6kologisch orientierte Gartenprojekte mit und f\u00fcr Ge-fl\u00fcchtete ein sehr guter Ort sind, um sowohl Naturbewusstsein zu vermitteln als auch Integration zu f\u00f6rdern: G\u00e4rtnern ist nicht nur eine praxisnahe M\u00f6glichkeit des Erfahrens und Erlebens der heimischen (Garten-)Natur und der hier \u00fcblichen Anbaumethoden. Es f\u00f6rdert auch das Einleben im neuen Land sowie das eigene \u0084Verwurzeln\u0093 am neuen Wohnort und gibt Gefl\u00fcchteten eine Aufgabe und Besch\u00e4f-tigung. Im Kontakt mit lokalen Gartenaktiven dient das Medium Natur und Umwelt als Kommu-nikations- und Lernmittel. Aus den beiden Wettbewerbsrunden ging dabei deutlich hervor, dass die Integration in \u0084beide Richtungen\u0093 eine der St\u00e4rken von Gartenprojekten sind: Bei der gemeinsamen Arbeit steigern alle Beteiligten ihre interkulturellen Kompetenzen, egal welcher Kultur sie entstam-men.<br \/>\n3<br \/>\nZiel des Projektes war es, G\u00e4rtnerinnen und G\u00e4rtnern in Kleingartenanlagen, urbanen Gemeinschafts-g\u00e4rten und vielen anderen g\u00e4rtnerisch aktiven Initiativen dabei zu unterst\u00fctzen, gefl\u00fcchtete Menschen gezielt in bestehende Projekte zu integrieren und gemeinsam neue Projekte ins Leben zu rufen. Das Vorgehen basierte auf zwei aufeinander folgenden \u0084aktivierenden Wettbewerben\u0093, die einerseits bestehende Projektans\u00e4tze und -ideen bundesweit sammeln, diese bekannt machen und gleichzeitig neue Projekte ansto\u00dfen.<br \/>\nMit den Organisationen anstiftung, Bundesverband Deutscher Gartenfreude, Deutschem Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst wurde das Projekt durch ein Team aus kooperierenden Organisationen be-gleitet, das sowohl die ganze Bandbreite der \u0084urban gardening\u0093-Bewegung als auch die wichtigsten in der Fl\u00fcchtlingsarbeit aktiven Sozialverb\u00e4nde umfasste. Die Kooperierenden wurden jeweils durch eine Person in der projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) vertreten. Die PAG beriet bei der Entwicklung der Wettbewerbszielsetzungen, der Erstellung der Unterlagen und w\u00e4hlte zudem als Jury die Sieger-projekte aus. Damit kam der projektbegleitenden Arbeitsgruppe eine Doppelrolle zu: einmal als be-ratendes Gremium und zum anderen als Jury zur K\u00fcr der Siegerprojekte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die hohe Zahl gefl\u00fcchteter Menschen in Deutschland stellt die Gesellschaft vor gro\u00dfe Herausforder-ungen. Neben der Versorgung mit Obdach und Nahrung geht es darum die Menschen in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. 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