{"id":23692,"date":"2023-07-13T15:23:57","date_gmt":"2023-07-13T13:23:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/22388-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:23:58","modified_gmt":"2023-07-13T13:23:58","slug":"22388-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/22388-01\/","title":{"rendered":"Erhalt und Entwicklung naturnaher Bachl\u00e4ufe im Wald im Rahmen der Waldbewirtschaftung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Der \u00f6kologische Zustand vieler kleiner Flie\u00dfgew\u00e4sser im Wald ist, gemessen an den Zielsetzungen der EU-WRRL, nicht befriedigend. Defizite wurden bei der Durchg\u00e4ngigkeit und in hohen Nadelholzanteilen in den gew\u00e4sserbegleitenden Waldbest\u00e4nden erkannt. Ziel des Projektes ist es, in zwei repr\u00e4sentativ ausgew\u00e4hlten Gebieten Baden-W\u00fcrttembergs (Stadtwald N\u00fcrtingen, Feldberggebiet) an kleinen Flie\u00dfgew\u00e4ssern im Wald die aus gew\u00e4sser\u00f6kologischer Sicht essentiell notwendige Durchg\u00e4ngigkeit wieder-herzustellen sowie waldbauliche Ma\u00dfnahmen durchzuf\u00fchren, um Nadelholzforste nach und nach in na-turnahe Au- und Feuchtw\u00e4lder umzuwandeln.<br \/>\nIm Mittelpunkt des Projekts standen<br \/>\n\tdie Erprobung von Gew\u00e4sserentwicklungsma\u00dfnahmen um die Durchwanderbarkeit f\u00fcr die Gew\u00e4sserfauna wiederherzustellen<br \/>\n\tgew\u00e4sserbegleitende Nadelholzbest\u00e4nde in naturnahe W\u00e4lder zu \u00fcberf\u00fchren<br \/>\n\tden Erfolg dieser Ma\u00dfnahmen durch ein Monitoring (Wirkungskontrolle) zu \u00fcberpr\u00fcfen<br \/>\n\tEmpfehlungen f\u00fcr die Forstbetriebe zur St\u00e4rkung einer nachhaltigen gew\u00e4sservertr\u00e4glichen Waldbewirtschaftung im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie der EU (WRRL)<br \/>\n\tdas Instrument \u00d6kokonto und seine Anwendbarkeit zur Durchf\u00fchrung von Gew\u00e4sserentwicklungsma\u00dfnahmen an Flie\u00dfgew\u00e4ssern im Wald.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenMit vier unterschiedlichen Herangehensweisen sollen L\u00f6sungen zum Erhalt und zur Entwicklung naturnaher Waldb\u00e4che im Rahmen der Waldbewirtschaftung erarbeitet werden. F\u00fcr die Herstellung der Durchg\u00e4ngigkeit sind Umgestaltungen bzw. Neubauten von Gew\u00e4sserquerungen f\u00fcr Waldwege geplant (Furten, Durchl\u00e4sse, Br\u00fccken). Durch waldbauliche Ma\u00dfnahmen wie Freistellung von Laubholz, Durchforstung und Pflanzung von Laubh\u00f6lzern und\/oder F\u00f6rderung noch vorhandener standorttypischer Ufergeh\u00f6lze, bzw. Sukzession werden Voraussetzungen zur Entwicklung naturnaher Au- und Feuchtw\u00e4lder geschaffen. Der Eintrag von Totholz wird auf Grund seiner gew\u00e4sser\u00f6kologisch bedeutenden Funktion in das Gew\u00e4sser im Rahmen der forstlichen Bewirtschaftung erh\u00f6ht (Stadtwald N\u00fcrtingen). Nach Erfassung des Ist-Zustands wird eine Erfolgs- und Effizienzkontrolle durchgef\u00fchrt. Diese umfasst Untersuchungen zum Makrozoobenthos, der Fischbest\u00e4nde, Markierungen (Fische, Gammariden) zur Bewertung der Durchg\u00e4ngigkeit,  Strukturg\u00fctebeschreibungen, Erfassung  chemisch-physikalischer Parameter zur Charakterisierung der Gew\u00e4sser, Sedimentuntersuchungen und Erfassung des Vegetationsbestandes. Es wird ein \u00d6kokontomodell f\u00fcr Gew\u00e4sserentwicklungsma\u00dfnahmen im Wald erarbeitet. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in Empfehlungen f\u00fcr die Bewirtschaftung von W\u00e4ldern im Umfeld kleiner Flie\u00dfgew\u00e4sser umgesetzt.<\/p>\n<p>Darstellung der durchgef\u00fchrten Arbeitsschritte im Einzelnen<\/p>\n<p>1. Ma\u00dfnahmen zur Herstellung der Durchwanderbarkeit<br \/>\nIn zwei Untersuchungsgebieten wurden Ma\u00dfnahmen zur Herstellung der Durchwanderbarkeit durchgef\u00fchrt. Sie liegen im Neckarland bei N\u00fcrtingen, Landkreis Esslingen, und im Feldberggebiet im Hochschwarzwald, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.<br \/>\nNeckarland: An einer rd. 1,1 km langen Flie\u00dfgew\u00e4sserstrecke wurden vier von insgesamt f\u00fcnf Durchg\u00e4ngigkeitsbarrieren zwischen Quelle und M\u00fcndung beseitigt bzw. baulich umgestaltet. Der Ist-Zustand der Gew\u00e4sserstrecke war aus dem Vorg\u00e4ngerprojekt der FVA bekannt (Strukturg\u00fcte, chemisch-physikalischer Zustand, Saprobie, Makrozoobenthos, Fischfauna).<br \/>\nFeldberggebiet: An zwei Flie\u00dfgew\u00e4sserstrecken (rd. 3,5 km und rd. 2,7 km lang) wurden je eine von insgesamt zwei bzw. vier Durchg\u00e4ngigkeitsbarrieren zwischen Quelle und M\u00fcndung baulich umgestaltet. Der Ist-Zustand wurde vor Ausf\u00fchrung der Ma\u00dfnahmen erhoben (Strukturg\u00fcte, chemisch-physikalischer Zustand, Saprobie, Makrozoobenthos, Fischfauna, S\u00e4urestatus mittels Diatomeenanalyse).<br \/>\n2. Waldbauliche Ma\u00dfnahmen<br \/>\nFeldberggebiet: Es wurden f\u00fcnf Gew\u00e4sserstrecken in 60   80 und 100   140 Jahre alten Fichtenbest\u00e4nden mit geringer Beimengung von Tanne und Laubholz ausgew\u00e4hlt. Auf 5 ha Fl\u00e4che wurden entlang der Gew\u00e4sserstrecken unterschiedlich starke Durchforstungen sowie R\u00e4umungen durchgef\u00fchrt, mit dem Ziel vorhandene Laubholzreste und Naturverj\u00fcngung zu f\u00f6rdern bzw. um Pflanzungen von Laubholz durchzuf\u00fchren. Der Ist-Zustand des Waldes wurde vorher anhand der Waldbeschreibungen der Forsteinrichtung sowie eigener Vegetationsaufnahmen dokumentiert. Der Ist-Zustand der Flie\u00dfgew\u00e4sser wurde ebenfalls erfasst (chemisch-physikalischer Zustand, Makrozoobenthos, S\u00e4urestatus mittels Diatomeenanalyse).<br \/>\n3. Untersuchungen zu Totholz in Flie\u00dfgew\u00e4ssern und Auswirkungen von Nadelstreu auf das Interstitial<br \/>\nNeben den Untersuchungsgebieten im Neckarland und im Feldberggebiet wurde hierf\u00fcr eine weitere Gew\u00e4sserstrecke im Mittleren Schwarzwald, Landkreis Offenburg ausgew\u00e4hlt.<br \/>\nNeckarland und Feldberggebiet: An drei (N\u00fcrtingen) bzw. zwei (Feldberg) Gew\u00e4sserstrecken wurde der Einfluss der Intensit\u00e4t der Waldbewirtschaftung auf Menge und Art von Totholz im Gew\u00e4sser und Ge-w\u00e4sserumfeld mit qualitativen und quantitativen Erhebungsmethoden untersucht.<br \/>\nMittlerer Schwarzwald: Es wurde der Einfluss der sich langsam zersetzenden Nadelstreu von Fichten auf Ver\u00e4nderungen des Interstitials durch unnat\u00fcrlich starke Kolmation, d.h. durch Verstopfung des L\u00fccken- und Porenraums im Sediment, untersucht. Beprobt wurde eine Gew\u00e4sserstrecke wo Fichten und eine wo Laubholz dominiert. Ausgewertet wurden ungest\u00f6rte Sedimentkerne, die durch Einfrieren mit fl\u00fcssigem Stickstoff gewonnen wurden (Freeze-Core-Sampling). Es wurde die Korngr\u00f6\u00dfenverteilung, die Menge an aufschwemmbarem Substrat und der organische Gehalt in der Feinfraktion bestimmt.<br \/>\n4. \u00d6kokonto<br \/>\nAnhand der durchgef\u00fchrten wasser- und waldbaulichen Ma\u00dfnahmen erfolgte eine Analyse dieser Fallbeispiele hinsichtlich ihres \u00f6kologischen Aufwertungspotenzials. Dazu wurden die vorher einer Bewer-tung unterzogenen bundesweit g\u00e4ngigsten \u00d6kokontomodelle herangezogen und hinsichtlich natur-schutzfachlicher und formeller Anforderungen beurteilt.<br \/>\n5. Monitoring<br \/>\nDie Erfolgskontrolle umfasste Untersuchungen der Gew\u00e4sserfauna und der gew\u00e4sserbegleitenden Vegetation. Bei der \u00dcberpr\u00fcfung der Wirksamkeit der Ma\u00dfnahmen bot sich als Effizienzma\u00df der Vorher-Nachher-Vergleich an. Er beinhaltete eine erste Bestandsaufnahme vor Beginn der Ma\u00dfnahmen zur Dokumentation des Ist-Zustands. Diese Ergebnisse waren Vergleichsbasis f\u00fcr alle Folgeuntersuchungen.<br \/>\nGew\u00e4sserbiologisches Monitoring der Durchg\u00e4ngigkeitsma\u00dfnahmen: Vor Beginn der Bauma\u00dfnahmen (2005) wurden qualitative und quantitative Untersuchungen zur Zusammensetzung des Makrozoobenthos und der Fischfauna im Bereich der Wanderungshindernisse durchgef\u00fchrt. An genau denselben Untersuchungsstellen fanden in den Folgejahren (2006 und 2007) die Nachuntersuchungen zur Dokumentation der Ver\u00e4nderungen nach Herstellung der Durchg\u00e4ngigkeit statt. Zus\u00e4tzlich wurden unterhalb der umgestalteten Wanderungshindernisse markierte Gammariden (Bachflohkrebse) und Bachforellen ausgesetzt, um die Effektivit\u00e4t der Umgestaltungsma\u00dfnahmen experimentell zu \u00fcberpr\u00fcfen. Die Kontrolle der Fischarten erfolgte \u00fcber elektrofischereiliche Aufnahmen. F\u00fcr den Vorher-Nachher-Vergleich wur-den der Saprobienindex und als statistische Kenngr\u00f6\u00dfen die Renkonen`sche Zahl, die Jaccard`sche Zahl und der \u00c4hnlichkeitsindex nach Wainstein herangezogen.<br \/>\nGew\u00e4sserbiologisches Monitoring der waldbaulichen Ma\u00dfnahmen: Mit Untersuchungen des Makrozoobenthos wurden die Ver\u00e4nderungen in der qualitativen und quantitativen Besiedlung bei verschiedenen Sukzessionsstadien waldbaulicher Umgestaltung dokumentiert. Nach den Untersuchungen zum Ist-Zustand (2005) wurden zwei Folgeaufnahmen durchgef\u00fchrt (2006 und 2007). In die Aufnahmen einbe-zogen wurde eine weitere Gew\u00e4sserstrecke, an welcher bereits im Jahr 2005 das Nadelholz vollst\u00e4ndig entfernt wurde. Diese Daten wurden als unechte Zeitreihe in die Auswertungen einbezogen. Als Methode f\u00fcr die Erhebung des Makrozoobenthos wurde die fl\u00e4chenbezogene Aufsammlung gew\u00e4hlt. F\u00fcr den Vorher-Nachher-Vergleich wurden der Saprobienindex und als statistische Kenngr\u00f6\u00dfen der \u00c4hnlichkeitsquotient nach S\u00f6rensen und die Renkonen`sche Zahl herangezogen.<br \/>\nVegetationskundliches Monitoring der waldbaulichen Ma\u00dfnahmen: Dem vegetationskundlichen Monito-ring liegt ein Netz von Stichprobenpunkten zugrunde, das alle Standorte vom Gew\u00e4sserrand \u00fcber die gesamte Breite der Aue (soweit vorhanden) abdeckt. In die Aufnahmen einbezogen wurden drei weitere Gew\u00e4sserstrecken, an welchen bereits im Jahr 2003 das Nadelholz teilweise oder vollst\u00e4ndig entfernt wurde. Diese Daten wurden als unechte Zeitreihe in die Auswertungen einbezogen. Die ersten Aufnahmen erfolgten im Sp\u00e4tsommer 2005, die Folgeaufnahmen zur selben Zeit in den Jahren 2006 und 2007 nach Durchf\u00fchrung der Durchforstungen bzw. R\u00e4umungen der Nadelb\u00e4ume. Erfasst wurden Gef\u00e4\u00dfpflanzen, Farne und Moose nach der Methode BRAUN-BLANQUET. Die Naturverj\u00fcngung wurde \u00fcber schematisch ausgew\u00e4hlte Verj\u00fcngungsgruppen erfasst. Anhand der Vegetationsdaten wurde ein qualita-tiver und quantitativer Vorher-Nachher-Vergleich durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Wiederherstellung der Durchwanderbarkeit: Das gew\u00e4sserbiologische Monitoring ergab, dass alle Ma\u00dfnahmen prinzipiell zur Herstellung der Durchg\u00e4ngigkeit geeignet sind. Im Einzelnen wurden folgende Ergebnisse erzielt:<br \/>\n\tErprobung verschiedener Bauweisen: Insgesamt wurden f\u00fcnf verschiedene Bauweisen erprobt. Alle Ma\u00dfnahmen wurden systematisch dokumentiert. Vorschl\u00e4ge zur Optimierung der \u00f6kologischen Wirksamkeit und zu M\u00f6glichkeiten zur Kostensenkung wurden erarbeitet.<br \/>\n\tMakrozoobenthos: Das Arteninventar entsprach an allen Probestellen vor Beginn der Umgestaltungen weitgehend dem nat\u00fcrlichen Arteninventar. Unterschiede zwischen den ober- und unterhalb der Wanderungshindernisse eingerichteten Probestellen konnten \u00fcberwiegend nicht als Auswirkungen der Wanderbarrieren interpretiert werden. Im ersten Jahr danach war, als Folge von St\u00f6rungen durch die Bauma\u00dfnahmen, ein genereller Trend zur Abnahme der Artenzahlen und Individuendichten zu beobachten. Im zweiten Jahr hatten sich im Fallbeispiel Neckarland die Verh\u00e4ltnisse wieder verbessert und \u00fcbertrafen den Ausgangszustand zum Teil deutlich, sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht. Im Fallbeispiel Feldberggebiet war der Zeitraum nach Fertigstellung zu kurz, um eine positive Wirkung der L\u00e4ngsvernetzung nachzuweisen.<br \/>\n\tFische: Das untersuchte Gew\u00e4sser im Neckarland sowie ein Gew\u00e4sser im Feldbergebiet waren vor Durchf\u00fchrung der Ma\u00dfnahmen fischfrei. Die Ursachen hierf\u00fcr lie\u00dfen sich nicht mehr kl\u00e4ren. Im Ne-ckarland konnte durch elektrofischereiliche Aufnahmen eine Wiederbesiedlung durch die Groppe (Cottus gobio) und die Bachforelle (Salmo trutta f. fario) nachgewiesen werden. Im Feldbergebiet blieb die Wiederbesiedlung durch Bachforellen in einem Fall wegen einer nat\u00fcrlich entstandenen Wanderbarriere (Verklausung durch Bl\u00f6cke und Schutt) aus.<br \/>\n\tMarkierungsversuche: Die Untersuchungen mit markierten Bachforellen im Feldbergebiet belegten, dass die umgestalteten Hindernisse gut durchwanderbar sind. Die experimentellen Untersuchungen zur Aufwanderung von Gammariden (Gammarus fossarum) verliefen eher unbefriedigend. Der Zeitaufwand f\u00fcr Markierung und Nachsuche war sehr hoch und die Fangrate gering. Die Befunde zeigen trotzdem, dass die umgestalteten Strecken f\u00fcr Gammariden passierbar sind.<br \/>\nWaldbauliche Ma\u00dfnahmen im Gew\u00e4sserumfeld: Das vegetationskundliche Monitoring zeigte Verbesserungen der Baumartenzusammensetzung durch die nat\u00fcrliche Verj\u00fcngung von Laubholz. F\u00fcr eine Reaktion der Bodenvegetation hinsichtlich einer positiven Ver\u00e4nderung der Naturn\u00e4heeinstufung war der Zeit-raum nach Durchf\u00fchrung der Ma\u00dfnahmen zu kurz. Das gew\u00e4sserbiologische Monitoring ergab, dass die durchgef\u00fchrten waldbaulichen Ma\u00dfnahmen zu einer allm\u00e4hlichen Verbesserung der Lebensbedingungen f\u00fcr die benthische Gew\u00e4sserfauna f\u00fchren. Im Einzelnen wurden folgende Ergebnisse erzielt:<br \/>\n\tNaturverj\u00fcngung von Laubholz nach teilweiser oder vollst\u00e4ndiger Entnahme der Fichte: Auf den gut mit N\u00e4hrstoffen versorgten Standorten auf Gneis war die Naturverj\u00fcngung problemlos m\u00f6glich, vorausgesetzt ausreichend Samenb\u00e4ume waren in der Umgebung vorhanden. Auf n\u00e4hrstoffarmen Sub-straten im Granit blieb die Naturverj\u00fcngung aus, besonders auf schlecht mit Wasser versorgten Standorten und in Kaltlagen. Hier kann Laubholz nur \u00fcber Pflanzung eingebracht werden. Ein Verdr\u00e4ngen der Fichte ist angesichts der hohen Anteile in der Naturverj\u00fcngung unm\u00f6glich und nicht anzustreben. Nach neuen Kenntnissen k\u00f6nnen im Feldberggebiet W\u00e4lder in den hochmontanen Lagen mit bis zu 50 % Fichtenanteil noch als naturnah angesprochen werden.<br \/>\n\tTotholz: Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass eine intensive Waldbewirtschaftung hinsichtlich Menge, Dimension und Zusammensetzung von Totholz nach Strukturtypen deutlich gr\u00f6\u00dfere Defizite hin-terl\u00e4sst als eine extensive Nutzung. Die au\u00dfergew\u00f6hnlich hohen Totholzvorr\u00e4te von Naturw\u00e4ldern beruhen auf dem hohen Anteil von Starktotholz. Dieser Strukturtyp fehlte in den untersuchten Gew\u00e4sserstrecken unabh\u00e4ngig von der Intensit\u00e4t der Waldbewirtschaftung.<br \/>\n\tBenthische Besiedlung nach teilweiser oder vollst\u00e4ndiger Entnahme der Fichte: Nach der Entnahme von Fichten hat sich die Artenzahl zum Teil erh\u00f6ht und die Biozoenose sich den Verh\u00e4ltnissen der Referenz angen\u00e4hert. Die ver\u00e4nderten Lichtbedingungen spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Es deutet sich an, dass die waldbaulichen Ver\u00e4nderungen im Gew\u00e4sserumfeld erst allm\u00e4hlich ihre Wir-kung entfalten und sich geeignete Lebensbedingungen besonders f\u00fcr anspruchsvollere Arten erst im Lauf mehrerer Jahre herausbilden. Die Reaktion bzw. Entwicklung innerhalb des Makrozoobenthos war an den Probestellen noch nicht abgeschlossen.<br \/>\n\tVersauerungsgrad und Gew\u00e4sserentwicklungsma\u00dfnahmen: F\u00fcr die Gew\u00e4sser im Feldbergebiet wurde der Versauerungsgrad mittels Diatomeenanalyse bestimmt. Die im Graniteinzugsgebiet ermit-telten Gew\u00e4sserstrecken des Typs periodisch stark versauert weisen markante \u00f6kologische Sch\u00e4den auf. Sie kommen f\u00fcr Gew\u00e4sserentwicklungsma\u00dfnahmen, die auf eine Strukturverbesserung hinsichtlich Gew\u00e4sserbett und Ufer und eine Aufwertung des Gew\u00e4sserumlandes abzielen, auf Grund dieser Beeintr\u00e4chtigung nicht in Frage. Entsprechendes belegen die Ergebnisse der Vergleichsuntersuchungen vor und nach dem Aushieb der Fichten entlang dieser Gew\u00e4sserl\u00e4ufe. Im Gegensatz zu der positiven Entwicklung an den nicht sauren Gew\u00e4ssern hat keine Ann\u00e4herung innerhalb des Makrozoobenthos an die Referenz stattgefunden. Die Ursache hierf\u00fcr liegt prim\u00e4r in dem hohen Versauerungsgrad.<br \/>\n\tAuswirkungen von Nadelstreu auf das Interstitial: F\u00fcr die untersuchten Proben aus einem Gew\u00e4sser mit starker Str\u00f6mung und hoher Umlagerungsfrequenz ergaben sich keine Hinweise auf negative Auswirkungen des Fichtenbestandes auf die Verh\u00e4ltnisse innerhalb der Gew\u00e4ssersohle bzw. im Interstitial. Eine Verstopfung des L\u00fcckenraumes bzw. Verringerung des f\u00fcr Gew\u00e4sserorganismen nutzbaren Porenraumes kann ausgeschlossen werden. Dieser Befund kann auf Gew\u00e4sser mit h\u00f6herem Anteil feinerer Sohlsubstrate sowie einer geringeren Umlagerungsfrequenz nicht \u00fcbertragen werden.<br \/>\n\u00d6kokonto: Alle untersuchten standardisierten Verfahren weisen hinsichtlich naturschutzfachlicher und formeller Anforderungen sowie der Vergleichbarkeit der Bewertungsergebnisse gewisse Defizite auf. Letztere betreffen nicht nur die Bewertung von punktuellen und linearen Ma\u00dfnahmen zur Gew\u00e4sserent-wicklung sondern auch Bewertungsmodelle auf der Basis von Biotopwertverfahren oder Kompensationsfl\u00e4chenfaktoren. Am besten geeignet f\u00fcr die Bewertung von Gew\u00e4sserentwicklungsma\u00dfnahmen an Flie\u00dfgew\u00e4ssern im Wald im Rahmen eines \u00d6kokontos ist eine Kombination aus Herstellungskostenansatz erg\u00e4nzt durch ein verbalargumentatives Verfahren.<br \/>\nEmpfehlungen f\u00fcr Gew\u00e4sserentwicklungsma\u00dfnahmen im Wald: Es werden eine Reihe von Empfehlungen gegeben, die sich direkt an den Waldbewirtschafter und\/oder die zur Gew\u00e4sserunterhaltung Ver-pflichteten wenden. Sie beziehen sich auf die:<br \/>\n\tWaldbauliche Planung und Entwicklung naturnaher W\u00e4lder an kleinen Flie\u00dfgew\u00e4ssern in Mittelgebirgen<br \/>\n\tPlanung von Durchg\u00e4ngigkeitsma\u00dfnahmen; mittels einer Kriterienliste kann bestimmt werden, an welchen Gew\u00e4sserstrecken unter Beachtung der \u00f6kologischen Wirksamkeit Ma\u00dfnahmen vorrangig erfolgen sollen<br \/>\n\tZuordnung von Gew\u00e4sserentwicklungsma\u00dfnahmen im Wald zu Gew\u00e4sserausbau und Gew\u00e4sserun-terhaltung; es wird dargestellt, welche Ma\u00dfnahmen im Rahmen der genehmigungsfreien Gew\u00e4sserunterhaltung m\u00f6glich sind und welche ein Wasserrechtsverfahren erfordern.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Vortr\u00e4ge:<br \/>\n26.04.2006: \u00d6kokontoma\u00dfnahmen an kleinen Fliessgew\u00e4ssern im Wald. Fachtagung des BUND: \u00d6kokonto im Wald als zielgenaues Instrument des Naturschutzes, R\u00fcsselsheim [Schaber-Schoor]<br \/>\n20.06.2006: \u00d6kologie von Waldgew\u00e4ssern. Bildungsangebot der Landesforstverwaltung Baden-W\u00fcrttemberg 2006: Arten- und Biotopschutz, Pfalzgrafenweiler [Schaber-Schoor]<br \/>\n21.10.2006: Gew\u00e4sser im Wald &#8211; Situation und Entwicklungsm\u00f6glichkeiten. Fortbildungsveranstaltung des Landesfischereiverbandes S\u00fcdw\u00fcrttemberg-Hohenzollern, Aulendorf [Schaber-Schoor]<br \/>\n06.06.2007: Einsch\u00e4tzungen zur Regeneration von hydromorphologischen Defiziten durch eigendynamische Gew\u00e4sserentwicklung und Strahlwirkungen. Fachtagung Deutscher Rat f\u00fcr Landespflege, Soest-M\u00f6hnesee [Schaber-Schoor]<br \/>\n12.6.2007: \u00d6kologie von Flie\u00dfgew\u00e4ssern im Wald. Bildungsangebot der Landesforstverwaltung Baden-W\u00fcrttemberg 2007: Arten- und Biotopschutz, Bad Herrenalb-Dobel [Schaber-Schoor]<br \/>\n14.06.2007: Einfl\u00fcsse der Waldwirtschaft auf den \u00f6kologischen Zustand von Flie\u00dfgew\u00e4ssern. Fachtagung: Optimierung wasserwirtschaftlicher und gew\u00e4sser\u00f6kologischer Belange in der Waldwirtschaft, Freiburg [Schaber-Schoor].<br \/>\n14.06.2007 Entwicklung naturnaher W\u00e4lder am Fliessgew\u00e4sser &#8211; Fallbeispiel aus dem Einzugsgebiet der Menzenschwander Alb, Fachtagung Optimierung wasserwirtschaftlicher und gew\u00e4sser\u00f6kologischer Belange in der Waldwirtschaft, Freiburg [Ostermann]<br \/>\n28.6.2007: Empfehlungen zur Bewirtschaftung von Bachauew\u00e4ldern. Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-W\u00fcrttemberg vor Ort, Bad Waldsee [Schaber-Schoor]<br \/>\n17.7.2007: Empfehlungen zur Bewirtschaftung von Bachauew\u00e4ldern. Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-W\u00fcrttemberg vor Ort, Kloster Sch\u00f6ntal, [Schaber-Schoor]<br \/>\n21.09.2007: \u00d6kologie von Flie\u00dfgew\u00e4ssern im Wald. Bildungsangebot der Landesforstverwaltung Baden-W\u00fcrttemberg 2007: Arten- und Biotopschutz, L\u00f6wenstein [Schaber-Schoor]<br \/>\n26.09.2007: Flie\u00dfgew\u00e4sser im Wald. Info-Veranstaltung BUND B\u00f6blingen-Sindelfingen, Sindelfingen [Schaber-Schoor]<br \/>\n28.11.2007: \u00d6kologie von Flie\u00dfgew\u00e4ssern im Wald und Umsetzung in die Forsteinrichtung. Fortbildung f\u00fcr RP T\u00fcbingen, Ref. Biologische Produktion und Forsteinrichtung (Nord und S\u00fcd): N\u00fcrtingen [Schaber-Schoor]<br \/>\n19.05.2008: Erhalt und Entwicklung naturnaher Bachl\u00e4ufe im Wald. Lyc\u00e9e Technique Agricole, Et-telbruck, Luxembourg [Schaber-Schoor]<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen:<br \/>\nRINDERSPACHER, H., SCHABER-SCHOOR, G. (2006): Einfluss der forstlichen Nutzung auf Flie\u00dfgew\u00e4sser im Wald. HENNE, N. (2007): Bedeutung von Totholz f\u00fcr das \u00d6kosystem Fliessgew\u00e4sser. FVA-einblick, 1, 11-12<br \/>\nOSTERMANN, R. (2007): Erhalt und Entwicklung naturnaher Bachl\u00e4ufe im Rahmen der Waldbewirtschaf-tung. FVA-einblick, 1, 6-8<br \/>\nSCHABER-SCHOOR, G. (2007): Die Wasserrahmenrichtlinie der EU: Ziele und Stand der Umsetzung in Baden-W\u00fcrttemberg. FVA-einblick, 1, 3-5<br \/>\nSCHABER-SCHOOR, G. (2007): Furt, Rohr oder doch eine Br\u00fccke?. Badische Bauernzeitung, Nr. 41, 18-19<br \/>\nSCHABER-SCHOOR, G. (2008): Einsch\u00e4tzungen zur Regeneration von hydromorphologischen Defiziten durch eigendynamische Gew\u00e4sserentwicklung am Beispiel eines ehemaligen Flo\u00dfbaches im Nordschwarzwald, in: Deutscher Rat f\u00fcr Landespflege [Hrsg.]: Kompensation von Strukturdefiziten in Flie\u00dfgew\u00e4ssern durch Strahlwirkung. Schriftenreihe H. 81, 113-118<br \/>\nSCHABER-SCHOOR, G. (2008): Naturnahes Gew\u00e4sser nach Wasserrahmenrichtlinie der EU oder Erhal-tung als Wasserbaudenkmal &#8211; eine Ann\u00e4herung am Beispiel eines ehemaligen Flo\u00dfbaches im Nord-schwarzwald, in: Deutsche Wasserhistorische Gesellschaft [Hrsg.]: Historische Wassernutzung an Donau und Hochrhein sowie zwischen Schwarzwald und Vogesen. Schriften Bd. 10, 259-272<br \/>\nSCHABER-SCHOOR, G. u. NIEDERMEYER, F. (2007): Referenzgew\u00e4sser. FVA-einblick, 1, 9-10<br \/>\nWARNECK, S. (2007): Ergebnisse einer Umfrage zum Thema Forstwirtschaft und Fliessgew\u00e4sser im Wald zur Erstellung eines zielgruppenspezifischen Fortbildungsangebotes. FVA-einblick, 1, 16-17<\/p>\n<p>Ver\u00f6ffentlichungen Internet:<br \/>\nADLER, P., OSTERMANN, R., PRINET, J., SCHABER-SCHOOR, G.(2008): Darstellung von Umsetzungsbeispielen in Frankreich und Deutschland. http:\/\/www.waldwissen.net, 20.05.2008.<br \/>\nADLER, P., SCHABER-SCHOOR, G. (2008): Auswahlhilfen f\u00fcr Ma\u00dfnahmen zur Umsetzung der WRRL im Wald. http:\/\/www.waldwissen.net, 20.05.2008<br \/>\nNIEDERMEYER, F. (2008): Referenzgew\u00e4sser f\u00fcr den guten \u00f6kologischen Zustand. http:\/\/www.waldwissen.net, 11.06.2008<br \/>\nOSTERMANN, R. (2008): \u00d6kosystemvertr\u00e4gliche Waldbewirtschaftung am Flie\u00dfgew\u00e4sser im Mittelgebirge. http:\/\/www.waldwissen.net, 20.05.2008<br \/>\nOSTERMANN, R. (2008): Waldgesellschaften an Flie\u00dfgew\u00e4ssern. http:\/\/www.waldwissen.net, 20.05.2008<br \/>\nSCHABER-SCHOOR, G. (2008): Durchg\u00e4ngigkeitsma\u00dfnahmen &#8211; Gew\u00e4sserausbau oder Gew\u00e4sserunter-haltung? http:\/\/www.waldwissen.net, 18.09.2008.<br \/>\nSCHABER-SCHOOR, G. (2008): RINDERSPACHER, H. (2008): Kartierungsanleitung Flie\u00dfgew\u00e4sser im Wald. http:\/\/www.waldwissen.net, 30.06.2008<br \/>\nSCHABER-SCHOOR, G. (2008): Praktische Hinweise zur Bestimmung der \u00f6kologischen Wirksamkeit von Durchg\u00e4ngigkeitsma\u00dfnahmen. http:\/\/www.waldwissen.net, 20.05.2008<\/p>\n<p>Diplomarbeiten:<br \/>\nDIETZ, P.L. (2008): Waldbauliche Empfehlungen f\u00fcr bachbegleitende Waldbest\u00e4nde in Mittelgebirgslagen. Diplomarbeit Universit\u00e4t Freiburg. 74 S. u. Anhang.<br \/>\nHENNE, N (2007): Totholz in kleinen Fliessgew\u00e4ssern &#8211; Vorkommen und Zusammensetzung in Abh\u00e4n-gigkeit von der Bewirtschaftung des umgebenden Waldes. Diplomarbeit FH Weihenstephan, 107 S. u. Anhang.<\/p>\n<p>Schulungen und Fortbildungen:<br \/>\n12.06.2007: Arten- und Biotopschutz &#8211; \u00d6kologie von Flie\u00dfgew\u00e4ssern im Wald, Bildungsangebot der Landesfortverwaltung, L\u00f6wenstein, 14 Teilnehmer<br \/>\n21.09.2007: Arten und Biotopschutz &#8211; \u00d6kologie von Flie\u00dfgew\u00e4ssern im Wald, \u00d6kologischer Fortbildungstag, Enzkreis, Dobel, 45 Teilnehmer<br \/>\n28.11.2007: \u00d6kologie von Flie\u00dfgew\u00e4ssern im Wald &#8211; Umsetzung in die Forsteinrichtung, Regierungspr\u00e4sidium T\u00fcbingen, 20 Teilnehmer<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit den Projektergebnissen kann den seit Jahren bestehenden Forderungen des Bundesnaturschutzgesetzes und der Wassergesetze nach einer naturnahen Entwicklung von Flie\u00dfgew\u00e4ssern nun auch im Wald nachgekommen werden. Dies deckt sich mit den Anspr\u00fcchen der WRRL, Gew\u00e4sser, wo m\u00f6glich, in einen guten Zustand zu versetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Der \u00f6kologische Zustand vieler kleiner Flie\u00dfgew\u00e4sser im Wald ist, gemessen an den Zielsetzungen der EU-WRRL, nicht befriedigend. Defizite wurden bei der Durchg\u00e4ngigkeit und in hohen Nadelholzanteilen in den gew\u00e4sserbegleitenden Waldbest\u00e4nden erkannt. Ziel des Projektes ist es, in zwei repr\u00e4sentativ ausgew\u00e4hlten Gebieten Baden-W\u00fcrttembergs (Stadtwald N\u00fcrtingen, Feldberggebiet) an kleinen Flie\u00dfgew\u00e4ssern im Wald [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[56,2422,50,51,53],"class_list":["post-23692","projektdatenbank","type-projektdatenbank","status-publish","hentry","tag-baden-wuerttemberg","tag-landnutzung","tag-naturschutz","tag-ressourcenschonung","tag-umwelttechnik"],"meta_box":{"dbu_projektdatenbank_az_ges":"22388\/01","dbu_projektdatenbank_medien":"","dbu_projektdatenbank_pdfdatei":"A-22388.pdf","dbu_projektdatenbank_bsumme":"217.529,00","dbu_projektdatenbank_firma":"Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt\nBaden-W\u00fcrttemberg","dbu_projektdatenbank_strasse":"Wonnhalde 4","dbu_projektdatenbank_plz_str":"79100","dbu_projektdatenbank_ort_str":"Freiburg","dbu_projektdatenbank_p_von":"2005-05-01 00:00:00","dbu_projektdatenbank_p_bis":"2007-10-31 00:00:00","dbu_projektdatenbank_laufzeit":"2 Jahre und 6 Monate","dbu_projektdatenbank_telefon":"0761\/4018167","dbu_projektdatenbank_inet":"www.fva-bw.de\/gewaesser","dbu_projektdatenbank_bundesland":"Baden-W\u00fcrttemberg","dbu_projektdatenbank_foerderber":"126","dbu_projektdatenbank_ab_bericht":"DBU-Abschlussbericht-AZ-22388.pdf","dbu_projektdatenbank_ist_nachbewilligung_von":"","dbu_projektdatenbank_hat_nachbewilligung":"","dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/23692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/projektdatenbank"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/23692\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36695,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/23692\/revisions\/36695"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}