{"id":23622,"date":"2023-07-13T15:23:48","date_gmt":"2023-07-13T13:23:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/22185-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:23:49","modified_gmt":"2023-07-13T13:23:49","slug":"22185-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/22185-01\/","title":{"rendered":"Symposium: Denken in R\u00e4umen. Nachhaltiges Ressourcenmanagement und Identit\u00e4tssicherung zur Bewahrung wertvoller Kulturlandschaften"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel des Workshops soll die Erarbeitung eines neuen, interdisziplin\u00e4ren Verst\u00e4ndnisses von Kulturlandschaften sein. Diese im Rahmen des Symposiums gewonnenen Erkenntnisse werden auch und gerade f\u00fcr das zuk\u00fcnftig an Bedeutung gewinnende ganzheitliche, nachhaltige Management von Kulturlandschaften von Bedeutung sein.<br \/>\nAuch die Ausbildung von Experten zum Management von Kulturlandschaften war bisher kaum m\u00f6glich, da ein interdisziplin\u00e4res Angebot fehlte. Die Ergebnisse des Symposiums werden dazu beitragen, das Profil einer solchen Ausbildung zu verdeutlichen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAusgangspunkt des Symposiums ist eine komparativistische Betrachtung verschiedener Sichtweisen der Kulturlandschaften und der damit befassten Fachdisziplinen. Es soll, unter Einbeziehung der unterschiedlichen Fachdisziplinen, sowie anhand der Darstellung verschiedener Kulturlandschaften und der unternommenen Ma\u00dfnahmen zu ihrem Erhalt, der Frage nachgegangen werden, wie ein nachhaltiges Ressourcenmanagement von Kulturlandschaften m\u00f6glich ist und welche M\u00f6glichkeiten und Chancen f\u00fcr eine Identit\u00e4tssicherung vorhanden sind. Daher steht die Darlegung der sich teilweise stark unterscheidenden Definitionen des Begriffes Kulturlandschaft in Form von kurzen Statements am Anfang des interdisziplin\u00e4ren Symposiums. Die Zusammenf\u00fchrung der definitorischen Ans\u00e4tze, orientiert an den Definitionen der UNESCO und bezogen auf das im Titel genannte r\u00e4umliche Denken erm\u00f6glicht die Gespr\u00e4chs- und Diskussionsbasis der mit der Thematik befassten Disziplinen. Anhand von Beispielen verschiedener Kul-turlandschaften, soll jeweils ein besonderer Aspekt der jeweiligen Kulturlandschaft herausgestellt werden. Die Vortr\u00e4ge werden paarweise gruppiert, jeweils ein Beispiel aus Deutschland wird einem ausl\u00e4ndischen gegen\u00fcbergestellt um so den holistischen Ansatz der Tagung und in der Folge das allgemeine Verst\u00e4ndnis von Kulturlandschaften zu f\u00f6rdern. Abschlie\u00dfend findet eine Podiumsdiskussion statt, in der die Kernthemen anhand vorgegebener Fragestellungen diskutiert werden und in konkrete Handlungsempfehlungen m\u00fcnden sollen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Zu Beginn des Symposiums stand die Betrachtung des Kulturlandschaftsbegriffs, indem definitorische Ans\u00e4tze verschiedener Fachdisziplinen vorgestellt wurden. Beitr\u00e4ge aus Agrarwissenschaft, Denkmalpflege, Historischer Geographie, Naturschutz, Umweltwissenschaft, Architektur und Arch\u00e4ologie gaben wichtige Impulse f\u00fcr die anschlie\u00dfende Plenumdiskussion.<br \/>\nHauptthema des zweiten Tages war die Frage, wie Kulturlandschaften bewahrt werden k\u00f6nnen. Beispiele deutscher und ausl\u00e4ndischer Kulturlandschaften wurden einander gegen\u00fcbergestellt. Deutlich wurde dabei die gro\u00dfe Bandbreite von Kulturlandschaften, die von der Parklandschaft des F\u00fcrst-P\u00fcckler-Parks Bad Muskau (Deutschland\/Polen) \u00fcber die Arbeitslandschaft des Mittelrheintals bis hin zur assoziativen Kulturlandschaft des Bamiyan-Tals (Afghanistan) mit seinen arch\u00e4ologischen St\u00e4tten reicht. Kern der Vortr\u00e4ge war die Darstellung von Erhaltungskonzepten und die bei der Umsetzung auftretenden Probleme. Gemeinsam ist allen pr\u00e4sentierten Kulturlandschaften der Bedarf nach der Erarbeitung interdisziplin\u00e4rer Erhaltungs- und Managementkonzepte, die gleichzeitig die Weiterentwicklung der Kulturlandschaft zulassen.<br \/>\nDie abschlie\u00dfende Podiumsdiskussion mit Vertretern von ICCROM, UNESCO, DBU, UFZ und ITT verdeutlichte noch einmal den Bedarf an konkreten Empfehlungen f\u00fcr das Management von Kulturland-schaften. Aufbauend auf den w\u00e4hrend des Symposiums gewonnen Erkenntnissen wurde unter anderem die Frage nach dem momentan dringendsten Forschungsbedarf diskutiert.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge zum Symposium werden in einer Fachpublikation, welche Anfang des Jahres 2006 erscheinen wird, ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die R\u00fcckmeldungen zu dem Symposium waren \u00fcberaus positiv. Hervorgehoben wurden vor allem die gute Organisation und die wichtige Funktion als Netzwerkplattform. Der Kontakt zu Kollegen und die M\u00f6glichkeit, Wissen und Erfahrungen auszutauschen wurden als besonders wertvoll bewertet. Kritik wurde lediglich daran ge\u00fcbt, dass nicht alle Referate zielf\u00fchrend waren. Insgesamt kann ein positives Fazit gezogen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel des Workshops soll die Erarbeitung eines neuen, interdisziplin\u00e4ren Verst\u00e4ndnisses von Kulturlandschaften sein. Diese im Rahmen des Symposiums gewonnenen Erkenntnisse werden auch und gerade f\u00fcr das zuk\u00fcnftig an Bedeutung gewinnende ganzheitliche, nachhaltige Management von Kulturlandschaften von Bedeutung sein. 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