{"id":23620,"date":"2023-07-13T15:23:24","date_gmt":"2023-07-13T13:23:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/21575-10\/"},"modified":"2023-07-13T15:23:25","modified_gmt":"2023-07-13T13:23:25","slug":"21575-10","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/21575-10\/","title":{"rendered":"Modifikation der Abw\u00e4rmenutzung einer selbst entwickelten Holzvergaser-BHKW-Anlage zur energetischen Optimierung und Schaffung eines regionalen, \u00f6kologischen Kreislaufs"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Abw\u00e4rmenutzung eines im Unternehmen entwickelten Holzvergaser-Blockheizkraftwerkes soll durch eine innovative Holztrocknungsanlage modifiziert werden. In dieser Pilotanlage kann einerseits komplett auf chemische Zus\u00e4tze bei der Holztrocknung verzichtet werden und andererseits wird ein regionaler, \u00f6kologischer Kreislauf in der Region Borken geschaffen.<br \/>\nDurch die Modifizierung und Erweiterung der Anlage ist eine neuartige Pilotanlage entstanden, welche es erm\u00f6glicht, besonders regionale Zimmereibetriebe mit \u00f6kologisch und regenerativ aufbereitetem Arbeitsmaterial zu versorgen.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus ist es gelungen, einen W\u00e4rmekontakt mit einem neu angesiedelten Nachbarbetrieb zu schlie\u00dfen. Dieser G\u00e4rtnereibetrieb und Handel f\u00fcr Schnittblumen ben\u00f6tigt W\u00e4rme f\u00fcr seine Aufzuchthallen. Diese Hallen wurden bis dato mittels Heiz\u00f6l beheizt.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZun\u00e4chst wurde eine Umr\u00fcstung des Blockheizkraftwerkes von fossiler Energie (Heiz\u00f6l) auf Pflanzen\u00f6l durchgef\u00fchrt. Bei den Motoren des BHKW\u00b4s handelt es sich um Z\u00fcndstrahl-Motoren, das bedeutet, dass zwischen sechs und zehn Prozent Heiz\u00f6l zur Z\u00fcndung notwendig waren. Durch die Umr\u00fcstung konnte der Z\u00fcndstrahler auf Heiz\u00f6l laufen gelassen und somit g\u00e4nzlich auf fossile Energie verzichtet werden. Es wurden Pufferspeicher installiert und durch zwei Wege Rohrb\u00fcndel miteinander kompatibel verbunden. Dadurch wird gew\u00e4hrleistet, dass immer ausreichend W\u00e4rme zur Nutzung der Trockenkammer vorhan-den ist. Nach diesen Umbauten wurde eine Trockenkammer installiert, die mit einem Unterdruck arbeitet, was dazu f\u00fchrt, dass die Trocknungszeiten um ein erhebliches reduziert werden k\u00f6nnen. Das Ganze wurde mit einer Software ausgestattet, \u00fcber die eine Fern\u00fcberwachung bzw. Diagnose \u00fcber den Zustand des zu trocknenden Holzes m\u00f6glich ist. Aufgrund eines Brandschadens im Mai 2005 wurde diese Anlage v\u00f6llig zerst\u00f6rt. Die neue Anlage ist nun seit Ende M\u00e4rz diesen Jahres erfolgreich wieder in Betrieb.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Nach Inbetriebnahme der Anlage lie\u00df sich schon nach kurzer Zeit der Einsatz von chemischen Holzschutzmitteln ganz vermeiden. Aufgrund der Trocknung auf unter 15% Holzfeuchte und der hohen Tem-peraturen in der Kammer werden m\u00f6gliche Sch\u00e4dlinge und Pilze vernichtet.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Es findet ein Austausch \u00fcber die Vorgehensweise und Nutzung des BHKW\u00b4s mit W\u00e4rmekoppelung zwischen anderen mittelst\u00e4ndischen Betrieben wie auch Fachverb\u00e4nden (Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft) statt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Nutzung zeigt, dass bei Dauerbetrieb eine relativ kurze Amortisationszeit angesetzt werden kann. Dar\u00fcber hinaus konnte ein St\u00fcck dazu beigetragen werden, dass der Einsatz von chemischen Zusatzstoffen im Hausbau noch mehr verringert wird. Ferner wird durch die Nutzung der W\u00e4rme durch den Nahbarbetrieb ein weiterer Teil fossiler Energie eingespart<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Abw\u00e4rmenutzung eines im Unternehmen entwickelten Holzvergaser-Blockheizkraftwerkes soll durch eine innovative Holztrocknungsanlage modifiziert werden. In dieser Pilotanlage kann einerseits komplett auf chemische Zus\u00e4tze bei der Holztrocknung verzichtet werden und andererseits wird ein regionaler, \u00f6kologischer Kreislauf in der Region Borken geschaffen. 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