{"id":23594,"date":"2025-04-10T10:32:16","date_gmt":"2025-04-10T08:32:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/22106-01\/"},"modified":"2025-04-10T10:32:18","modified_gmt":"2025-04-10T08:32:18","slug":"22106-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/22106-01\/","title":{"rendered":"Durchf\u00fchrung des internationalen Symposiums EUROPA 2004 &#8211; neue Perspektiven f\u00fcr eine Umweltunion"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel der Veranstaltung soll es sein:<br \/>\n\u00b7\tdas Anliegen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in den neuen EU Mitgliedsl\u00e4ndern vorzustellen,<br \/>\n\u00b7\tEntscheidungstr\u00e4gern in Politik und Wirtschaft die Herausforderungen und Chancen der Erweiterung f\u00fcr die Verbesserung der Umwelt zu verdeutlichen,<br \/>\n\u00b7\tder mittelst\u00e4ndischen deutschen Wirtschaft Mitwirkungsm\u00f6glichkeiten bei der Umsetzung von Umweltvorhaben in den neuen Mitgliedsstaaten aufzuzeigen,<br \/>\n\u00b7\tden ausl\u00e4ndischen Entscheidungstr\u00e4gern die deutsche Kompetenz bei der L\u00f6sung von Umweltvorhaben vorzustellen und auch\u00b7\teiner breiten \u00d6ffentlichkeit die Perspektiven eines erweiterten Europas zu vermitteln.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZur Vorbereitung der Veranstaltung werden Gespr\u00e4che in den einzelnen L\u00e4ndern mit den Umweltministerien, den kommunalen Spitzenverb\u00e4nden und gegebenenfalls den Unternehmerverb\u00e4nden gef\u00fchrt. Die Veranstaltungsvorbereitung in Deutschland wird in Kooperation mit der ZUK gGmbH durchgef\u00fchrt.<br \/>\nDie Durchf\u00fchrung der Veranstaltung ist f\u00fcr die Zeit vom 27. bis 29. September 2004 vorgesehen. Tagungsort ist der Sitz der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, das Zentrum f\u00fcr Umweltkommunikation (ZUK) in Osnabr\u00fcck. Das Symposium wendet sich an Entscheidungstr\u00e4ger aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft wird am Er\u00f6ffnungsabend zu dem Thema Partnerschaften Umwelt-Natur-Wirtschaft. Europa als Zukunftsmodell? stattfinden. W\u00e4hrend des ersten Veranstaltungstages sollen Minister und Staatssekret\u00e4re aus den Umweltministerien der MOE L\u00e4nder den Handlungsbedarf zur Umsetzung nationaler Umweltziele in den neuen Mitgliedsl\u00e4ndern der Europ\u00e4ischen Union und Perspektiven f\u00fcr Kooperationen mit deutschen Unternehmensvertretern aus den Bereichen Wasser\/Abwasser, Abfall- und Kreislaufwirtschaft und Erneuerbare Energien diskutieren. Der zweite Veranstaltungstag wird zu den Perspektiven f\u00fcr Kooperationen zum Aufbau leistungsf\u00e4higer kommunaler Infrastrukturen in der Wasser-, Abfall- und Energiewirtschaft Stellung nehmen.<br \/>\nIn der Nachbereitungsphase werden die Ergebnisse des Symposiums zusammengestellt und ver\u00f6ffentlicht. M\u00f6gliche Kooperationsanbahnungen werden weiterverfolgt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>F\u00fcr die Umsetzung des Veranstaltungsprogramms konnten hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung aus Deutschland, aus allen acht neuen EU-Mitgliedsl\u00e4ndern sowie aus den zuk\u00fcnftigen EU-Beitrittsl\u00e4ndern Bulgarien, Rum\u00e4nien und Kroatien gewonnen werden. Bis auf Ungarn und Slowenien waren die Umweltministerien aus 10 L\u00e4ndern durch die Minister oder ihre Stellvertreter, durch die nationalen Arbeitgeberverb\u00e4nde und die kommunalen Spitzenverb\u00e4nde an der Diskussion zu Ansatzpunkten f\u00fcr Wirtschaftskooperationen zur Realisierung nationaler Umweltvorhaben beteiligt.<br \/>\nDie Minister wurden durch die f\u00fcr EU-Angelegenheiten zust\u00e4ndigen Abteilungsleiter begleitet. Aus allen L\u00e4ndern waren B\u00fcrgermeister anwesend. Damit war eine gute Basis f\u00fcr die Diskussion deutscher Wirtschaftsvertreter zu den Rahmenbedingungen f\u00fcr Wirtschaftskooperationen auf den neuen Umweltm\u00e4rkten der erweiterten EU gegeben.<br \/>\nDie anwesenden Vertreter der Wirtschaft hoben die Wichtigkeit des Dialoges und die gute M\u00f6glichkeit zur Kontaktaufnahme mit den anwesenden potentiellen Auftraggebern f\u00fcr deutsche Unternehmen hervor. Die ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste unterstrichen ihr gro\u00dfes Interesse an der Mitwirkung deutscher Partner bei der Umsetzung nationaler Umweltentlastungskonzepte.<br \/>\nAn der Veranstaltung nahmen 199 Tagungsg\u00e4ste, davon 134 aus Deutschland und 65 aus dem Ausland teil. Das Interesse am neuen Umweltmarkt wurde auch durch die Beteiligung von 152 Vertretern der Wirtschaft deutlich.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Im Vorfeld der Veranstaltungen wurde, neben den Ver\u00f6ffentlichungen von IDCED, \u00fcber Fachartikel in den wichtigsten Fachzeitschriften, in den Zeitschriften der regionalen IHK, in den Mitgliedernachrichten des BDE, in den Informationen der regionalen Euro-Info-Center und in der Ver\u00f6ffentlichung DBU-Aktuell \u00fcber die inhaltliche Ausrichtung des Symposiums informiert.<br \/>\nBerichte \u00fcber die Ergebnisse der Veranstaltung wurden im Rahmen spezieller Fachartikel in Zeitschriften und \u00fcber die Internetpr\u00e4sentation von IDCED ver\u00f6ffentlicht. Die ausf\u00fchrlichen Informationen \u00fcber alle Veranstaltungsteile des Symposiums wurden auf einer CD-ROM im Internet angeboten.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Veranstaltung machte das starke Interesse an Informationen zu den Bedingungen am Umweltmarkt deutlich. Die Unternehmen sehen hier ein wichtiges Aktionsfeld und befassen sich immer intensiver mit der Analyse des Umweltmarktes der neuen EU-Mitgliedsl\u00e4nder, um ein verst\u00e4rktes Engagement in ihre Unternehmensstrategie einzuordnen.<br \/>\nSeitens der Ministerien wurde besonders die gebotene M\u00f6glichkeit zur Information \u00fcber die Erwartung der Wirtschaft an Kooperationen hervorgehoben. Damit wird deutlich, dass Veranstaltungen, die eine Diskussion zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft vermitteln, zur F\u00f6rderung der internationalen Zusammenarbeit von gro\u00dfer Bedeutung sind. Besonders mittelst\u00e4ndische Unternehmen brauchen Informationen zu den Markteintrittsbedingungen und Kontakte f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsanbahnung aus erster Hand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel der Veranstaltung soll es sein: \u00b7 das Anliegen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in den neuen EU Mitgliedsl\u00e4ndern vorzustellen, \u00b7 Entscheidungstr\u00e4gern in Politik und Wirtschaft die Herausforderungen und Chancen der Erweiterung f\u00fcr die Verbesserung der Umwelt zu verdeutlichen, \u00b7 der mittelst\u00e4ndischen deutschen Wirtschaft Mitwirkungsm\u00f6glichkeiten bei der Umsetzung von Umweltvorhaben in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[69,2423],"class_list":["post-23594","projektdatenbank","type-projektdatenbank","status-publish","hentry","tag-sachsen-anhalt","tag-umweltkommunikation"],"meta_box":{"dbu_projektdatenbank_az_ges":"22106\/01","dbu_projektdatenbank_medien":"","dbu_projektdatenbank_pdfdatei":"A-22106.pdf","dbu_projektdatenbank_bsumme":"120.000,00","dbu_projektdatenbank_firma":"Institut f\u00fcr Weiterbildung und Beratung imUmweltschutz (IWU) e. 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