{"id":23560,"date":"2025-07-11T10:32:09","date_gmt":"2025-07-11T08:32:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/22010-01\/"},"modified":"2025-07-11T10:32:09","modified_gmt":"2025-07-11T08:32:09","slug":"22010-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/22010-01\/","title":{"rendered":"Verbreitung und Einf\u00fchrung des Sustainable Excellence Konzeptes zur Umsetzung von Nachhaltigkeit in Unternehmen &#8211; Verkn\u00fcpfung von strategischer Unternehmensentwicklung und Qualit\u00e4tsmanagement mit Sustainable Development"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Im Rahmen des N\u00fcrnberger Netzwerkes COUP 21 wurde auf Basis des europaweit anerkannten EFQM Modells f\u00fcr Excellence ein Vorgehen entwickelt, das Nachhaltigkeit und Business Excellence verbindet: der Sustainable Excellence Ansatz. Bei der \u00dcberarbeitung des Excellence Modells durch die EFQM in 2002\/03 wurden die Vorschl\u00e4ge aus N\u00fcrnberg zu einem gro\u00dfen Teil ber\u00fccksichtigt. Ziel dieses Projektes ist es, Sustainable Excellence weiter zu verbreiten und in Unternehmen einzuf\u00fchren. Zielgruppe sind vor allem Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU).<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Projekt l\u00e4sst sich in vier Phasen unterteilen:<br \/>\nVorbereitung<br \/>\nAufgabe ist es, das Sustainable Excellence Modell zu \u00fcberarbeiten und insbesondere mit der CSR Framework der EFQM zu verkn\u00fcpfen. Ergebnis und Basis f\u00fcr die weitere Arbeit sind ein aktualisierter Sustainable Excellence Ansatz und ein KMU spezifisches Vorgehen.<br \/>\nMotivation<br \/>\nWichtigstes Ziel dieser Phase ist es, \u00fcber Impulsveranstaltungen und Information w\u00e4hrend des EFQM Forums 2004 eine nennenswerte Zahl von KMU zu finden, die sich verpflichten, den Sustainable Excellence Ansatz im Unternehmen einzuf\u00fchren.<br \/>\nAnwendung<br \/>\nDie Unternehmen, die sich am Projekt beteiligen, profitieren von Einstiegsworkshops, (eine optionale Gruppen- oder Einzelberatung) und einem intensiven Erfahrungsaustausch.<br \/>\nPR \/ Verbreitung<br \/>\nZur Verbreitung des Sustainable Excellence Ansatzes und der speziellen Projektergebnisse sind Info-Materialien, Internet, Pr\u00e4sentationen und eine gr\u00f6\u00dfere Abschlussveranstaltungen vorgesehen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>In der Projektlaufzeit gelang es, den Sustainable Excellence Ansatz weiter zu verbreiten und in Unter-nehmen anzuwenden. Insgesamt 15 Unternehmen beteiligten sich in drei Regionalgruppen (N\u00fcrnberg, Stuttgart, Frankfurt) daran. Das Vorgehen und die Erfahrungen sind in einer Abschlussbrosch\u00fcre zu-sammengestellt, die insbesondere den F\u00fchrungskr\u00e4ften des Mittelstandes als Handlungshilfe zur Einf\u00fch-rung und Vertiefung des Sustainable Excellence Ansatzes dient.<br \/>\nDer Sustainable Excellence Ansatz besteht aus<br \/>\n\u00a7\tdem erweiterten EFQM Modell f\u00fcr Excellence<br \/>\n\u00a7\teinem Vorgehen auf Basis von drei halbt\u00e4gigen Workshops, das insbesondere die Bed\u00fcrfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen ber\u00fccksichtigt, aber auch f\u00fcr gro\u00dfe Unternehmen mit \u00fcberschaubarem Aufwand wichtige Erkenntnisse liefert<br \/>\n\u00a7\teiner Sammlung von know how und Erfahrungen, wie der Begriff Nachhaltigkeit mit Leben gef\u00fcllt werden kann<br \/>\nDas Sustainable Excellence Modell 2006 enth\u00e4lt nochmals weitreichende Ver\u00e4nderungen. So sind u.a. die Interessengruppen jenseits der Kunden, Mitarbeiter, Partner, Anteilseigner und Kapitalgeber ber\u00fcck-sichtigt und das Kriterium Gesellschaftliche Ergebnisse wird mehr zum Ergebniskriterium f\u00fcr die Zufriedenheit der Interessengruppen ausgebaut.<br \/>\nIm Projekt bew\u00e4hrt haben sich die aufeinander aufbauenden halbt\u00e4gigen Workshops. Die Inhalte sind:<br \/>\n1.\tDie Grundkonzepte der Excellence, Grunds\u00e4tze der Nachhaltigkeit, erste St\u00e4rken- Schw\u00e4chen-Analyse<br \/>\n2.\tInteressengruppen und deren Interessen identifizieren, Konsistenz und Vollst\u00e4ndigkeit der Strategie hinterfragen<br \/>\n3.\tWerte und Verantwortung der Unternehmensf\u00fchrung, Kontinuierliche Verbesserungs- und Organisationsentwicklungsprozess ansto\u00dfen, Werkzeuge der Selbstbewertung, RADAR-Bewertungsmethodik, EFQM Modell f\u00fcr Excellence, Sustainable Excellence &#8211; das Modell<br \/>\nIn der Anwendungspraxis zogen die Unternehmen einen gro\u00dfen Nutzen aus der Analyse der Stakeholder. So wurden bisher unbeachtete Stakeholder identifiziert und Zielkonflikte gegen\u00fcber unterschiedlichen Interessengruppen offensichtlich. Auf diese Weise konnten pr\u00e4ziser zielgruppenspezifische Strategien formuliert werden. Die Unternehmen arbeiteten zudem an der Umsetzung der Themen Werte und Ethik und stellten fest, dass die Kommunikation zum Thema Nachhaltigkeit verbessert werden sollte.<br \/>\nDie Sustainable Excellence Group wird den Erfahrungsaustausch mit interessierten Unternehmen weiter fortf\u00fchren, ein Seminar zu Sustainable Excellence \u00fcber das DGQ Fortbildungsprogramm anbieten und auch weiter an den theoretischen Grundlagen arbeiten.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Projektes sind in einer Abschluss-Brosch\u00fcre (Auflage 2000 St\u00fcck) umfassend und anschaulich dargestellt, die \u00fcber die Projektpartner deutschlandweit verteilt wird. Die Ergebnisse sind zudem im Internet (www.sustainable-excellence.de) und in Fachzeitschriften ver\u00f6ffentlicht. \u00dcber die DGQ als Kooperationspartner gelang es auch die Projektergebnisse auf der winners conference (30.\/31.03.06) vorzustellen und so der wichtigen Zielgruppe hochkar\u00e4tige F\u00fchrungskr\u00e4fte in Unternehmen zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Resonanz der Unternehmen auf Sustainable Excellence war sehr positiv. Zum einen gelang es 15 Unternehmen zu finden, die sich auf ein intensiveres Arbeiten mit Sustainable Excellence einlie\u00dfen. Zum anderen wurden wichtige Veranstaltungen, Vortr\u00e4ge, Ver\u00f6ffentlichungen und das Internet genutzt, um die Idee deutschlandweit weiter zu tragen. Dieser Zuspruch ist insbesondere auch auf die Unterst\u00fctzung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Qualit\u00e4t (DGQ) als Projektpartner zur\u00fcck zu f\u00fchren. Dadurch es gelang neue Unternehmensgruppen mit dem Thema Nachhaltigkeit anzusprechen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Im Rahmen des N\u00fcrnberger Netzwerkes COUP 21 wurde auf Basis des europaweit anerkannten EFQM Modells f\u00fcr Excellence ein Vorgehen entwickelt, das Nachhaltigkeit und Business Excellence verbindet: der Sustainable Excellence Ansatz. 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