{"id":23499,"date":"2023-07-13T15:23:31","date_gmt":"2023-07-13T13:23:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/21728-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:23:32","modified_gmt":"2023-07-13T13:23:32","slug":"21728-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/21728-01\/","title":{"rendered":"Umweltbildung am Potsdam-Institut f\u00fcr Klimafolgenforschung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Potsdam-Institut f\u00fcr Klimafolgenforschung (PIK) will seine Aktivit\u00e4ten im Bereich Umweltbildung ausbauen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse und interdisziplin\u00e4re Kompetenz des PIK im Themenfeld Klimafolgenforschung soll nicht mehr nur haupts\u00e4chlich nationalen und regionalen Beh\u00f6rden sowie globalen Organisationen zug\u00e4nglich gemacht werden. Das PIK will mit dem Projekt Umweltbildung eine breitere Zielgruppe ansprechen. Dazu geh\u00f6ren Schulklassen, Verb\u00e4nde, Vereine, Universit\u00e4ten und weiteres interessiertes Publikum. Den Anspr\u00fcchen dieser Zielgruppe kann das PIK bisher nicht im gew\u00fcnschten und nachgefragten Ma\u00df gerecht werden. Das Projekt Umweltbildung soll das PIK bef\u00e4higen, den Informationsbed\u00fcrfnissen eines breiteren Zielpublikums gerecht zu werden. Das qualitativ hochwertige Wissen soll mit Hilfe eines p\u00e4dagogischen Konzepts effektiv vermittelt werden. Die Ergebnisse des Modellprojekts sollen auf Forschungsinstitute \u00e4hnlicher Gr\u00f6\u00dfe \u00fcbertragbar sein.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDer Bearbeitungszeitraum beginnt 4\/2004 und endet 3\/2007, wobei sich die Kompetenzentwicklung am Institut \u00fcber den gesamten Zeitraum erstrecken wird. Sowohl die Lehrerweiterbildung als auch die Schulpraktika werden einmal pro Jahr durchgef\u00fchrt. Ende 2005 ist die Erstellung eines Online-Angebots auf der Basis der bis dahin erarbeiteten Grundlagen geplant. Die Kooperationen mit den verschiedenen Bildungseinrichtungen und -instituten sollen ab 2005 kontinuierlich aufgebaut werden. Es ist weiterhin geplant, die S\u00e4kularstation Potsdam in das Projekt einzubeziehen, um das erarbeitete p\u00e4dagogische Wissen praktisch umzusetzen.<br \/>\nMethodisches Ziel ist es, den Einsatz des situierten Lernens und der allgemeinen Orientierungsgr\u00f6\u00dfen f\u00fcr die Pr\u00e4senz der Lernmittel zur Klimafolgenforschung fruchtbar zu machen. Die Lernumgebung muss nicht nur in Bezug auf Schautafeln und Printmedien, sondern auch im Internet auf aktive Lernprozesse abgestimmt sein. Die Eigenaktivit\u00e4t der Lernenden soll dabei ein starkes Gewicht erlangen. Es wird zu kl\u00e4ren sein, ob und in welchem Ma\u00dfe den Lehrkr\u00e4ften in den Bildungseinrichtungen ein zentraler Adressat bez\u00fcglich der pr\u00e4sentierten Lernmedien zugesprochen werden muss. Sie werden zwar nicht mehr als Instrukteure auftreten k\u00f6nnen und sollen, d\u00fcrften aber f\u00fcr die Anleitung und Beratung von Lernenden notwendig sein und eine Mentorenfunktion \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die geplanten Ziele des Projektes wurden voll erreicht und in wesentlichen Punkten sogar \u00fcbertroffen. So war die Entwicklung eines vollst\u00e4ndigen Konzeptes f\u00fcr die Einrichtung eines auf Klimafragen ausgerichteten Museums in der Gesamtplanung nicht vorgesehen, genauso wie die Umsetzung in eine voll nutzbare Einrichtung. Am Ende des Projektes verf\u00fcgt das PIK damit \u00fcber eine Bildungseinrichtung, die so in Deutschland sicher einmalig ist. Seit der Er\u00f6ffnung wird das Museum von zahlreichen Gruppen (nicht nur Sch\u00fcler) genutzt, um sich \u00fcber die Entwicklung der Meteorologie und Klimatologie zu informieren. In Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst, d.h. Kombination des Museumsbesuchs mit dem der S\u00e4kularstation und des dazugeh\u00f6rigen Messfeldes wird den Besuchern ein umfassendes Bild zur Thematik geliefert. Der Bildungsserver in Kombination mit der Internetseite der S\u00e4kularstation (www.klima-potsdam.de) vermittelt Sch\u00fclern und Interessierten ein Grundwissen zu Fragen der klimatischen Entwicklung als auch zur aktuellen Wetterentwicklung, dargestellt am Beispiel der Potsdamer S\u00e4kularstation.<br \/>\nAbweichend von der ersten Planung wurde das Gesamtkonzept mit nur einer Schule umgesetzt. Dies hatte den Vorteil, dass die vier vorgesehenen Leistungskurse direkt miteinander kooperieren konnten, was wesentlich zu einer hohen Kommunikationsrate beitrug. Bei der Auswahl von Leistungskursen an verschiedenen Schulen w\u00e4re eine derart enge Zusammenarbeit sicher nicht m\u00f6glich gewesen. Die \u00fcber den Rahmen dieses Projektes hinaus g\u00fcltigen Erkenntnisse sind im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Projektes erfasst und dokumentiert worden.<br \/>\nDie Kooperation zwischen dem PIK,  der Lenn\u00e9-Gesamtschule und der Universit\u00e4t Potsdam ist, auch auf Grund der im Kooperationsvertrag festgelegten Aufgaben und Verpflichtungen, als gut einzusch\u00e4tzen. Es gab keine schwerwiegenden, das Projekt beeinflussenden Probleme, die auf die Kooperationspartner zur\u00fcckzuf\u00fchren w\u00e4ren. Einzig und allein die teilweise terminliche Verz\u00f6gerung der Mittelbereitstellung f\u00fchrte teilweise zu \u00c4nderungen im Ablaufplan des Aufbaus des Museums.<br \/>\nDie bei der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Sch\u00fclern auftretenden Probleme wurden durch die Mitarbeiter der Universit\u00e4t Potsdam erfasst und ausgewertet.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Da die Umweltbildung derzeit einen Schwerpunkt im gesellschaftlichen Diskurs darstellt, wurde auf die \u00d6ffentlichkeitsarbeit besonderer Wert gelegt. Wesentliche Gr\u00fcnde daf\u00fcr waren unter anderem das Bekanntmachen des Projektes in der \u00d6ffentlichkeit, um so andere Institutionen und Schulen zum Nachmachen zu animieren, und nat\u00fcrlich die Verbreitung der Information an Schulen und andere Einrichtungen, dass in Potsdam auf dem Telegrafenberg eine Bildungseinrichtung zu Fragen des Klimas und seines Wandels zum Besuch einl\u00e4dt. Zur Umsetzung dieser Ziele wurden Fernsehen, Rundfunk und Presse zu den jeweiligen Projekth\u00f6hepunkten eingeladen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend kann eingesch\u00e4tzt werden, dass das Projekt im vollen Umfang realisiert werden konnte. In zwei wesentlichen Punkten wurden die Zielstellung sogar deutlich \u00fcbertroffen. Dies betrifft zum einen den Aufbau des Museums zur Geschichte des Telegrafenberges sowie der Meteorologie und Klimatologie als auch die Erstellung eines Bildungsservers. Dabei hat sich der im Projektantrag formulierte L\u00f6sungsansatz voll bew\u00e4hrt, da den beteiligten Sch\u00fclern der einzelnen Leistungskurse nicht einfach Wissen vermittelt wurde sondern Kompetenz mit deren Hilfe sie dann die teilweise sehr anspruchsvollen Aufgaben selbstst\u00e4ndig l\u00f6sen konnten. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes f\u00fchrte letztlich dazu, dass sowohl f\u00fcr Wissenschaftler als auch Lehrer neue Erkenntnisse zur Frage, wie Wissen optimal vermittelt wird, bereitgestellt werden konnten. Wichtig zu erw\u00e4hnen ist auch noch die Langzeitwirkung der Ergebnisse dieses Projektes. Zum einen wird das Bildungszentrum (Museum) auf dem aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnis gehalten werden, zum anderen ist geplant, den Bildungsserver kontinuierlich zu erweitern und zu pflegen. Damit sind dem PIK Mittel an die Hand gegeben, die den Bildungsauftrag des Instituts nachhaltig unterst\u00fctzen und f\u00f6rdern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Potsdam-Institut f\u00fcr Klimafolgenforschung (PIK) will seine Aktivit\u00e4ten im Bereich Umweltbildung ausbauen. 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