{"id":23484,"date":"2023-07-13T15:23:28","date_gmt":"2023-07-13T13:23:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/21677-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:23:30","modified_gmt":"2023-07-13T13:23:30","slug":"21677-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/21677-01\/","title":{"rendered":"Durchf\u00fchrung einer Machbarkeitsstudie zur Entwicklung und Umsetzung einer Ausstellung Erlebniswelt Boden als Verbindung zwischen dem Zoo Osnabr\u00fcck und dem Naturkundemuseum am Sch\u00f6lerberg"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Bodenschutz ist in den letzten Jahren vermehrt in den Focus der fachwissenschaftlichen Diskussion gelangt. Dennoch ist es bisher nicht gelungen, eine breite \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr dieses Thema zu interessieren und zu sensibilisieren. Hier gibt es einen gro\u00dfen Nachholbedarf gegen\u00fcber den klassischen Bereichen Wasser und Luft.<br \/>\nAuf dem Areal des Sch\u00f6lerberges engagieren sich bereits mehrere Institutionen f\u00fcr das Thema Boden und Bodenschutz. Dies sind insbesondere das Museum am Sch\u00f6lerberg mit der Dauerausstellung unter.Welten und dem Umweltbildungszentrum sowie die Naturschutzstiftung des Landkreises mit dem Erlebnispark Boden. Zur Zeit wird gemeinsam mit dem Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gepr\u00fcft, ob ein Bodenkommunikationszentrum realisiert werden kann.<br \/>\nAls weiterer wichtiger Partner kann der Zoo Osnabr\u00fcck angesehen werden, der direkt neben Museum und Erlebnispark Boden liegt und \u00fcber enormes Besucherpotential verf\u00fcgt.<br \/>\nZiel aller beteiligten Akteure ist es, durch eine enge Vernetzung und Koordination m\u00f6glichst viele Menschen an den Boden heranzuf\u00fchren um dieses bedeutende Umweltthema entsprechend zu popularisieren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDurch den Bau einer inhaltlich und gestalterisch attraktiven Ausstellung, die den Zoo in Form einer H\u00f6hlenlandschaft mit dem Museum verbindet, soll k\u00fcnftig ein Gro\u00dfteil der 670.00 j\u00e4hrlichen Zoobesucher in erlebnisorientierter Form an das Thema Boden und die bestehende Dauerausstellung unter.Welten herangef\u00fchrt werden. In dieser H\u00f6hlenlandschaft werden bodenbewohnende Tierarten pr\u00e4sentiert. Mit seinen multimedialen Inszenierungen und didaktischer Ausstellungsszenographie wird dieser Gang eine ideale \u00dcberleitung vom Zoo in das Museum und Umgekehrt darstellen.<br \/>\nDie inhaltlich naheliegende Verbindung zwischen einem Zoo und einem Naturkundemuseum w\u00e4re in Deutschland &#8211; im Gegensatz zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern &#8211; ein Novum.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Recherche in Zoologischen G\u00e4rten, Museen, Umwelt- und Naturschutzzentren im In- und Ausland hatte zum Ziel, das Vorhaben hinsichtlich seines Angebots und seiner Ausf\u00fchrung auf Alleinstellung zu \u00fcberpr\u00fcfen.<br \/>\nSie kommt u. a. zu dem Ergebnis, dass die Kombination aus einem Zoo, der den Lebensraum Boden an-hand geeigneter Tierpr\u00e4sentationen und erlebnisorientiertem Environment in einem unterirdischen Zoo herausarbeitet, und einem Naturkundemuseum, das das Thema Boden in den Mittelpunkt stellt, welt-weit ein Novum ist.<br \/>\n Um die Ausstellungsplanung von Beginn an auf die Interessen und Bed\u00fcrfnisse der Besucher auszurichten, wurde im Rahmen der Machbarkeitsstudie eine Vorab-Evaluation durchgef\u00fchrt. Die befragten Zoo- und Museumsbesucher begr\u00fc\u00dften zu nahezu 100 % einen unterirdischen Zoo. Diese au\u00dferordentlich hohe Zustimmungsquote zeigt die offensichtliche Begeisterung, auf die das Vorhaben bei den Besuchern st\u00f6\u00dft. Die Befragung ergab zudem, dass die Mehrheit der Zoobesucher daf\u00fcr aufgeschlossen ist, im An-schluss an den Zoobesuch das Museum am Sch\u00f6lerberg aufzusuchen.<br \/>\nDie Ausstellung unter.Welten war nur einem kleinen Teil der Zoobesucher bekannt, so dass die Verbindung des Zoos mit dem Naturkundemuseum die Chance erh\u00f6hen sollte, dass Zoobesucher die Bodenausstellung besuchen.<br \/>\nDie Evaluation lieferte auch f\u00fcr die Auswahl der geeigneten Tierarten wichtige Erkenntnisse. Eine Kombination aus heimischen und exotischen Tieren erscheint hinsichtlich der Besucherakzeptanz besonders erfolgsversprechend. Neben S\u00e4ugetieren sollten auch Insekten pr\u00e4sentiert werden, wie das Besuchervotum f\u00fcr Kleinlebewesen nahe legt. Unheimliche Tiere wie Ratten sollten ebenso vertreten sein wie sympathisch besetzte Tierarten mit Kuschelfaktor.<br \/>\nDas Besuchserlebnis steht und f\u00e4llt damit, dass die Tiere in ihren Bauten und G\u00e4ngen beobachtet werden k\u00f6nnen und ein lebendiges Bild vom Leben im Boden transportiert wird. Entsprechend hoch sind deshalb die Anforderungen an das Konzept hinsichtlich Tierhaltung und Vermittlungsqualit\u00e4t.<br \/>\nAls perspektivisch geplante Bausteine werden in der Machbarkeitsstudie zwei weitere Projekte skizziert: die Weiterentwicklung des TERRA.parks und seine Einbindung in das Gesamtprojekt sowie M\u00f6glichkeiten auf dem Zoogel\u00e4nde, das Thema Boden in Szene zu setzen.<br \/>\nIm Rahmen eines Expertenhearings wurde die Konzeption &#8211; Schwerpunkt unterirdischer Zoo &#8211; mit f\u00fcnf Experten aus den Bereichen Bodenkunde, Ausstellungen, Zoologie und der Freizeitbranche diskutiert. Das Vorhaben unterirdischer Zoo und die Konzeption wurden dabei von allen Experten einhellig begr\u00fc\u00dft und ausgesprochen positiv beurteilt. Die angestrebte inhaltliche Verbindung von Zoo und Museum \u00fcber das Thema Boden durch den unterirdischen Zoo wurde von den Experten als \u00fcberzeugend und einzigartig bewertet.<br \/>\nDer im Rahmen der Studie entwickelte Ma\u00dfnahmenplan hinsichtlich der Konzept-, Bau- und Gestaltungserarbeitung, der Finanzierung und der Kooperationsvertr\u00e4ge sieht den Baubeginn des unterirdischen Zoos und des Tagungszentrums f\u00fcr Ende 2006 vor. Die Er\u00f6ffnung soll nach zwei Jahren Realisierungszeit, Ende 2008, stattfinden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Vorstellung der Studie vor der Mitgliederversammlung der Zoogesellschaft<br \/>\nM\u00e4rz 2005\t\tVorstellung der Studie im Rahmen einer Pressekonferenz<br \/>\nEnde 2008\t\tEr\u00f6ffnung mit breit angelegter PR-Kampagne<br \/>\nAb Ende 2008\tSummative Evaluation, ggf. Korrekturen an der Ausstellung<br \/>\n         \t\t\tGro\u00dfr\u00e4umige Werbeoffensive f\u00fcr das Gesamtprojekt<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit dem unterirdischen Zoo, der Dauerausstellung unter.Welten und der geplanten Geologie-Ausstellung im Museum am Sch\u00f6lerberg, den vorgesehenen Kommunikationsr\u00e4umen und den vorhandenen Anlagen des TERRA.parks des Landkreises Osnabr\u00fcck ist der Grundstein f\u00fcr eine international herausragende Erlebniswelt Boden auf dem Sch\u00f6lerberg gelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Bodenschutz ist in den letzten Jahren vermehrt in den Focus der fachwissenschaftlichen Diskussion gelangt. Dennoch ist es bisher nicht gelungen, eine breite \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr dieses Thema zu interessieren und zu sensibilisieren. Hier gibt es einen gro\u00dfen Nachholbedarf gegen\u00fcber den klassischen Bereichen Wasser und Luft. 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