{"id":23357,"date":"2024-11-27T10:36:39","date_gmt":"2024-11-27T09:36:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/21240-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:36:41","modified_gmt":"2024-11-27T09:36:41","slug":"21240-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/21240-01\/","title":{"rendered":"Tagung Nachhaltige Landwirtschaft in der Agrar- und Ern\u00e4hrungswirtschaft  &#8211; Herausforderung und Chancen in der Wertsch\u00f6pfungskette"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Nachhaltigkeit ist ein Begriff mit starker Signalwirkung, der in der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette der Agrar- und Ern\u00e4hrungswirtschaft sehr individuell bearbeitet und genutzt wird. Auf all ihren Stufen sind vielf\u00e4ltige Ans\u00e4tze zur Umsetzung von Nachhaltigkeit zu finden: bei der Erzeugung landwirtschaftlicher Betriebsmittel, in der landwirtschaftlichen Produktion, in der Erfassung und Verarbeitung sowie im Handel. Auch gilt es, die Vorstellungen der Verbraucher, und damit der gesamten Gesellschaft zu integrieren. Um aus diesen Konzepten und Einzelelementen eine zusammenh\u00e4ngende Verantwortungsgemeinschaft Wertsch\u00f6pfungskette zu formen, m\u00fcssen die Schnittstellen zwischen den Stufen definiert, Gemeinsamkeiten weiterentwickelt und Widerspr\u00fcche beseitigt werden.<br \/>\nDazu sollte eine gemeinsame Tagung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und dem Bund f\u00fcr Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) am 29.\/30. April 2003 einen wichtigen Baustein liefern. Die Ergebnisse sollten in einem qualitativ hochwertigen Tagungsband, in dem die Beitr\u00e4ge der Tagung aber auch die Ergebnisse der Arbeitsgruppendiskussionen enthalten sind, dokumentiert werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZun\u00e4chst wurde in einem detaillierten Abstimmungsprozess zwischen DBU, DLG und BLL die Tagung konzipiert und Struktur und Inhalte skizziert. Ergebnis war ein aus drei Elementen bestehendes Ta-gungskonzept: Plenarvortr\u00e4ge mit \u00dcberblicksreferaten, die die komplette Wertsch\u00f6pfungskette der Lebensmittel abdeckten, mit jeweils anschlie\u00dfender Diskussion, drei Arbeitsgruppen mit vertiefender Behandlung von Kernthemen der Nachhaltigkeit: 1. Nachhaltigkeitsindikatoren, 2. aktuelle L\u00f6sungsans\u00e4tze der Ern\u00e4hrungswirtschaft und 3. Nachhaltigkeitskommunikation. Den Abschluss der Tagung bildete eine Podiumsdiskussion, in der Schritte zu einem gemeinsamen Verst\u00e4ndnis in der Wertsch\u00f6pfungskette Lebensmittel formuliert werden sollten.<br \/>\nNachdem alle Referenten \/ Moderatoren \/ Berichterstatter gewonnen wurden, wurde der Programmprospekt erstellt und ein intensives Besuchermarketing \u00fcber verschiedene Distributionswege (Direktmailing per Post und Email, Internetwerbung sowie Pressemitteilungen) durchgef\u00fchrt. Gemeinsam mit dem Zentrum f\u00fcr Umweltkommunikation wurde die Tagung dann im ZUK veranstaltet.<br \/>\nDie Ergebnisse der Tagung wurden in einem Tagungsband aufbereitet und dokumentiert.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>An der Tagung haben 173 Personen teilgenommen. Die Zusammensetzung der Teilnehmer entsprach in etwa auch den Herk\u00fcnften der Referenten aus den Gliedern der der Wertsch\u00f6pfungskette wodurch eine ad\u00e4quate Diskussions- und Reflexionsm\u00f6glichkeit gegeben war. Als Referenten konnten die Trendsetter und Meinungsf\u00fchrer auf ihrem jeweiligen Sektor gewonnen werden, die Podiumsdiskussion war mit Akteuren aus der obersten Managementebenen\/Organisationsebenen, also mit Entscheidungstr\u00e4gern, besetzt. Alle Diskussionen, sowohl nach den Vortr\u00e4gen, in den Arbeitskreisen und w\u00e4hrend der Podiumsdiskussion waren sehr intensiv und z. T. recht kontrovers. Dies war allerdings auch nicht anders zu erwarten, im Hinblick auf die sehr unterschiedlichen Vorstellungen, die in der Wertsch\u00f6pfungskette Lebensmittel mit dem Begriff Nachhaltigkeit verbunden werden.<br \/>\nDie Vertreter auf dem Podium waren sich einig, dass Nachhaltige Entwicklung \u00fcber die gesamte Kette als wichtige Chance gesehen wird. Wichtig f\u00fcr die Erschlie\u00dfung weiterer Optimierungspotenziale auf den einzelnen Stufen der Wertsch\u00f6pfungskette im Hinblick auf die Prozessgestaltung und Verbesserung der Prozessqualit\u00e4t, wichtig aber auch im Hinblick auf die durchg\u00e4ngige Kommunikation bis hin zum Verbraucher. \u00dcbertr\u00e4ger der Nachhaltigkeit in der Kette sind dabei die Produkte, die in der Kette weitergereicht werden und die damit verkn\u00fcpften Informationen. Diese m\u00fcssen durchg\u00e4ngig sein. Dazu kommt es darauf an die Reibungsverluste in der Kette zu verringern und die Schnittstellen deutlicher zu definieren, als dies zur Zeit der Fall ist. Eine ketten\u00fcbergreifende Clearingstelle und eine Kommunikation, die in die Kette zielt und auf den Verbraucher ausgerichtet ist, um dessen Bed\u00fcrfnisse, die zuvor klar und eindeutig, vorzugsweise \u00fcber sein Nachfrageverhalten zu artikulieren sind, zu befriedigen, wird als sehr hilfreich angesehen, um Nachhaltigkeit in der Wertsch\u00f6pfungskette zu realisieren und die damit verbunde-nen Chancen zu nutzen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Es wurden mehrere Pressemitteilungen verfasst, die in der Vor- und Nachberichterstattung h\u00e4ufig abgedruckt wurden. Der Tagungsband wurde in einer Auflage von 500 Exemplaren hergestellt, und eine hohe Distributionsrate ist bereits jetzt gegeben. Die Tagungsergebnisse wurden in weiteren Veranstaltungen kommuniziert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Es ist gelungen, die Wertsch\u00f6pfungskette der Lebensmittel in der gesamten Komplexit\u00e4t abzubilden. Damit hat die Tagung und das daraus resultierende Buch ein Alleinstellungsmerkmal, denn in dieser umfassenden Weise hat bislang niemand den Versuch unternommen, Nachhaltigkeit vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Anforderungen und Realit\u00e4ten auf allen Stufen der Wertsch\u00f6pfungskette zu diskutieren. Die Tagung mit allen drei Elementen, \u00dcberblicksreferate, Arbeitsgruppen und Podiumsdiskussion erwies sich zum Austausch der jeweiligen Positionen und zur Weiterentwicklung derselben als optimal. Dies hat auch die Quantit\u00e4t (173) und Qualit\u00e4t (Branchenabdeckung und Profilierung) der Teilnehmer best\u00e4tigt, die Tagungsinhalte waren demnach hervorragend geeignet um Wissensdefizite im Hinblick auf Nachhaltigkeit zu beheben. Die Dokumentation in einem sorgf\u00e4ltig aufgearbeiteten, gut gestalteten und inhaltlich wie optisch ansprechenden Tagungsband ist f\u00fcr die weitere Kommunikation der Ergebnisse und f\u00fcr das pers\u00f6nliche Nacharbeiten der Ergebnisse unerl\u00e4sslich und weist weit \u00fcber das aktuelle Ereignis hinaus. Im Nachgang zur Tagung erreichten die DLG zahlreiche R\u00fcckmeldungen aus dem Teil-nehmerkreis, die ihren Nutzen durch die Tagung von DBU, DLG und BLL zum Ausdruck brachten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Nachhaltigkeit ist ein Begriff mit starker Signalwirkung, der in der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette der Agrar- und Ern\u00e4hrungswirtschaft sehr individuell bearbeitet und genutzt wird. 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