{"id":23313,"date":"2024-11-27T10:36:39","date_gmt":"2024-11-27T09:36:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/21137-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:36:41","modified_gmt":"2024-11-27T09:36:41","slug":"21137-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/21137-01\/","title":{"rendered":"Beratung bei der Planung, Realisierung und Evaluation von kleineren Umweltausstellungsvorhaben in Niedersachsen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Zeitgem\u00e4\u00dfe Umweltausstellungen sind im Rahmen moderner Umweltkommunikation ein wichtiges und etabliertes Instrument, umweltbezogene Botschaften zu vermitteln und Verhaltens\u00e4nderungen anzuregen. Viele der Ausstellungen werden von kleinen Verb\u00e4nden und Institutionen an den Grenzen knapp bemessener finanzieller, personeller und zeitlicher Ressourcen in Eigenregie erstellt. Diese engagierten Anbieter sind teilweise \u00fcberfordert, den ver\u00e4nderten Anforderungen an Umweltausstellungen zu gen\u00fcgen. Eine professionelle, praxisnahe Unterst\u00fctzung dieser Einrichtungen beim Umsetzungsprozess ihrer Ausstellungen ist daher dringend notwendig, denn nur eine Ausstellung von guter Qualit\u00e4t ist ein geeignetes Mittel der Umweltkommunkation.<br \/>\nMit dem Beratungs- und Qualifizierungsprojekt Ausstellung Inform! unterst\u00fctzt das Institut f\u00fcr Umweltkommunikation der Universit\u00e4t L\u00fcneburg f\u00fcnf kleinere gemeinn\u00fctzige Einrichtungen in Niedersachsen die eine Ausstellung mit Umweltbezug planen. Durch individuelle Beratung werden kleinere Einrichtungen fachlich in die Lage versetzt, eine zeitgem\u00e4\u00dfe Umweltausstellung zu erarbeiten, die Qualit\u00e4t ihrer bestehenden Ausstellungen zu optimieren und ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Umweltbildung zu leisten.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAusstellung Inform! begleitet Umweltausstellungsprojekte in allen Planungsphasen. Je nach individueller Situation setzt die Beratung bei der Ideenfindung, der Ausstellungsplanung, der Realisation oder der abschlie\u00dfenden summativen Evaluation an. Das bausteinartige Serviceangebot umfasst Workshops, \u00dcbungen, Beratungsgespr\u00e4che, Fachgespr\u00e4che mit externen Referenten wie auch die Bereitstellung von Informations- und Arbeitsmaterialien. Das Angebot ist somit auch eine Qualifizierungs- oder Weiterbildungsma\u00dfnahme f\u00fcr die in den jeweiligen Einrichtungen t\u00e4tigen Mitarbeiter. Um die konkrete Umsetzung der erarbeiteten Ausstellungskonzeptionen zu unterst\u00fctzen, wird nach erfolgter Beratung eine Anschubfinanzierung von 4.000\u0080 je Einrichtung ausgezahlt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Durch qualifizierte Beratung konnten zun\u00e4chst f\u00fcnf kleinere beispielhafte Naturkundemuseen und Umweltzentren in Niedersachsen darin unterst\u00fctzt werden, die Qualit\u00e4t ihrer Ausstellungen zu verbessern. Je nach individueller Situation setzte die Beratung bei der ersten Ideenfindung, der Neukonzeption oder \u00dcberarbeitung von Umweltausstellungen sowie bei der alle Phasen umfassenden Ausstellungsevaluation an. In allen Vorhaben spielte das professionelle Ausstellungsmanagement eine herausragende Rolle. Durch prozessbegleitende Beratung wurden kleinere Einrichtungen bzw. ihre Mitarbeiter fachlich in die Lage versetzt, eine zeitgem\u00e4\u00dfe Umweltausstellung zu erarbeiten und diese dank einer Anschubfinanzierung auch umzusetzen. Der Stand der Forschung und aktuelle Erkenntnisse aus der Praxis des Ausstellungswesens wurden somit an Multiplikatoren in den Einrichtungen weitervermittelt. Das Engagement vieler Ehrenamtlicher Mitstreiter wurde durch diese Hilfe zur Selbsthilfe gef\u00f6rdert.<br \/>\nDie laufende Ausstellungsarbeit in Museen und Umweltzentren wurde durch Qualifizierung der Mitarbeiter, Transfer von Informationen und Know-how unterst\u00fctzt. Teamentwicklung bzw. der Aufbau von Netzwerken und Ausstellungsmanagement wurden am Beispiel etabliert. Klarere Profile und Konzepte erm\u00f6glichen es, umweltbildungsrelevante Ausstellungsziele effizienter zu erreichen. Es konnten f\u00fcnf Umweltausstellungsvorhaben ma\u00dfgeblich vorangebracht und mit sichtbaren Ergebnissen abgeschlossen werden. In allen F\u00e4llen wurden Spezialisten empfohlen, bzw. Verbindungen hergestellt z. B. zu Institutionen, \u00fcber die eine F\u00f6rderung m\u00f6glich ist. Fundraising ist in allen f\u00fcnf Einrichtungen von zentraler Bedeutung.<br \/>\nAufgrund einer verz\u00f6gerten Absage, konnte mit der Beratungsarbeit der f\u00fcnften Einrichtung erst im September begonnen werden, daher war eine einmonatige Projektverl\u00e4ngerung notwendig. Die Kostenkalkulation ging auf.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Aufgrund des vielfach ge\u00e4u\u00dferten Wunsches nach komprimierten Beratungsveranstaltungen wurden vom 26. bis 29. Oktober Tagesseminare (s. Flyer) zu den Themen Erfolgreiche Planung Informeller Umweltbildung, Evaluation in Ausstellungen: Planungshilfe oder Erfolgskontrolle?, Qualit\u00e4tsentwicklung in der Umweltbildung &#8211; Nutzen und Umsetzung f\u00fcr die interessierte Fach\u00f6ffentlichkeit durchgef\u00fchrt. Das geplante Seminar Engagiert f\u00fcr Kultur: Ehrenamtliche Hilfe im Kulturbetrieb konnte leider nicht stattfinden. \u00c4u\u00dferst engagierte Teilnehmer aus unterschiedlichen Einrichtungstypen von Zoo \u00fcber Nationalpark bis zu Museum nahmen vielf\u00e4ltige Anregungen f\u00fcr ihre berufliche Praxis mit.<br \/>\nZentrale Ergebnisse und Themen der Beratungsarbeit wurden in der Projektdokumentation Gro\u00dfe Potentiale kleiner Ausstellungen f\u00fcr \u00e4hnlich strukturierte Institutionen bzw. Ausstellungsvorhaben anschaulich aufbereitet. Die Dokumentation wurde an alle Kontakte verbreitet und ist \u00fcber das Institut f\u00fcr Umweltkommunikation zu beziehen. In einigen Ver\u00f6ffentlichungen w\u00e4hrend der Projektlaufzeit erschienen Artikeln mit Verweisen auf das Projekt (s. Abschlussbericht).<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Modellprojekt Ausstellung Inform! setzte wichtige Standards zur wirkungsvollen Optimierung von Umweltausstellungen und ihren Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse des Beratungsprojektes liefern der Umweltausstellungsszene eine Bandbreite an Erfahrungen und Informationen zur weiteren methodischen Vertiefung und fachlichen Diskussion. Externe Beratung ist eine wirkungsvolle Methode, Umweltausstellungen zu optimieren und das damit betraute Team weiterzubilden. Eine Fortf\u00fchrung der Beratungsarbeit w\u00e4re z. B. mit einer Schwerpunktsetzung auf einzelne Themen w\u00fcnschenswert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Zeitgem\u00e4\u00dfe Umweltausstellungen sind im Rahmen moderner Umweltkommunikation ein wichtiges und etabliertes Instrument, umweltbezogene Botschaften zu vermitteln und Verhaltens\u00e4nderungen anzuregen. Viele der Ausstellungen werden von kleinen Verb\u00e4nden und Institutionen an den Grenzen knapp bemessener finanzieller, personeller und zeitlicher Ressourcen in Eigenregie erstellt. 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