{"id":23285,"date":"2024-11-27T10:36:39","date_gmt":"2024-11-27T09:36:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/21071-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:36:40","modified_gmt":"2024-11-27T09:36:40","slug":"21071-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/21071-01\/","title":{"rendered":"Biocide-free antifouling coatings: Performance, Prospectives and Regulations"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In einer internationalen Veranstaltung nach Abschluss des von der DBU gef\u00f6rderten Forschungsprojekts Erprobung biozidfreier Antibewuchsmittel f\u00fcr die Seeschifffahrt sollen die Ergebnisse des Projekts, der Stand der Markteinf\u00fchrung und F\u00f6rderung biozidfreier Beschichtungen im internationalen Rahmen dargestellt werden. Hierzu ist geplant, dass an zwei aufeinander folgenden Tagen (17.\/18.November 2003) in den R\u00e4umen des ZUK der DBU in Osnabr\u00fcck ein Workshop mit drei Arbeitsgruppen und eine Plenums-Veranstaltung durchgef\u00fchrt werden sollen. Beide Tage sollen den internationalen Stand der Forschung und Entwicklung, Wirksamkeit, F\u00f6rderung und Markteinf\u00fchrung biozidfreier Antibewuchsmittel darstellen und diskutieren. Der Bedarf an belastbaren, neutralen Informationen \u00fcber die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit biozidfreier Antifoulingtechnologien ist daher sehr hoch. Die Veranstaltung soll den in-teressierten Kreisen der Schifffahrt eine Orientierung f\u00fcr ein langfristiges Umweltmanagement liefern.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Projekt soll in folgenden Arbeitsschritten abgewickelt werden: Bei der Konzept-Entwicklung werden internationale Experten auf dem Gebiet der biozidfreien Antifouling-Technologien, Vertreter\/innen internationaler und nationaler Beh\u00f6rden sowie Vertreter\/innen der Schifffahrt, FarbIndustrie und der Umweltverb\u00e4nde angesprochen werden, um Anregungen einzuholen. Zur Erstellung des Tagungsmaterials und des Tagungsablaufs werden Besprechungen mit Vertretern des ZUK stattfinden. Die Einladung der Teilnehmer erfolgt \u00fcber eine Internetseite sowie durch direkte Anschreiben an Industrie-Verb\u00e4nde, Wissenschaftsorganisationen und Beh\u00f6rden. W\u00e4hrend der Tagung ist zu Beginn die Pr\u00e4sentation eines 15-min\u00fctigen Films geplant, der exemplarisch einige spektakul\u00e4re Schiffsinspektionen und Stellungnahmen zum Entwicklungsstand biozidfreier Alternativen zeigen wird. Zudem werden w\u00e4hrend der Tagung auf 10 Postern und in einer Beamerpr\u00e4sentation die Ergebnisse des DBU-Forschungsprojekts dargestellt werden. Im Foyer des ZUK werden Farbfirmen, welche schon biozidfreie Produkte auf dem Markt haben, mit St\u00e4nden pr\u00e4sent sein.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>F\u00fcr die Veranstaltung konnten international namhafte Wissenschaftler, deren Arbeitsgruppen sich mit der Effektivit\u00e4t von biozidfreien Systemen befassen, als Redner(innen) gewonnen werden. Zudem gelang es f\u00fcr die Arbeitsgruppen Auswertungsmethoden f\u00fcr biozidfreie Systeme und \u00d6konomische Anreize f\u00fcr biozidfreie Systeme kompetente Referenten aus internationalen Forschungsinstituten und Beh\u00f6rden einzuladen. Im Rahmen der Vorbereitungen wurde ein 20min\u00fctiger Dokumentarfilm Project on Biocide-free Antifoulings &#8211; From development to realization von Achim Tschirner, Umwelt Film Berlin, produziert. In diesem Beitrag gelang es sehr plastisch die Urspr\u00fcnge und Hintergr\u00fcnde des Projekts sowie die Durchf\u00fchrung darzustellen und in die Veranstaltung einzuf\u00fchren. Das Symposium fand vom 17. &#8211; 18. November 2003 im Zentrum f\u00fcr Umweltkommunikation in Osnabr\u00fcck statt.<br \/>\nDer fachliche Teil der Veranstaltung begann mit Beitr\u00e4gen im Plenum zu den bisherigen Erfahrungen in der Wirksamkeit und Einsetzbarkeit von biozidfreien Antifouling-Systemen in der Gro\u00dfschifffahrt. Es wurden die Ergebnisse des von der DBU gef\u00f6rderten Projektes sowie Erfahrungen der deutschen, US-amerikanischen und australischen Marine berichtet. Es folgten zwei parallel abgehaltene Arbeitsgruppen.<br \/>\n1.  Zur Entwicklung von international anerkannten Kriterien zur Pr\u00fcfung der Wirksamkeit biozidfreier Beschichtungen. Die Beitr\u00e4ge bezogen sich auf Labor-, Feldversuche und Praxistests.<br \/>\n2. \u00d6konomische Anreize und gesetzliche Rahmenbedingungen zur Einf\u00fchrung biozidfreier Unterwasserbeschichtungen. In den Beitr\u00e4gen wurden bisherige Erfahrungen mit \u00f6konomischen Anreizen, die Integration in ein Schifffahrts-Umweltmanagement und die Entwicklung von Pr\u00fcfkriterien zur Vergabe eines Blauen Engels f\u00fcr biozidfreie Antifouling Systeme dargestellt.<br \/>\nIm Anschluss an die Arbeitsgruppen fand eine Ausstellung von Herstellern biozidfreier Antibewuchssysteme im Foyer des ZUK statt. Zudem wurden die Ergebnisse des DBU-Projekts in gro\u00dfformatigen Postern dargestellt und in einer Beamer-Pr\u00e4sentation die Fotodokumentation der Schiffsbeprobungen gezeigt. Der zweite Tag wurde als Plenarveranstaltung abgehalten und diente der Darstellung der Position relevanter Interessengruppen, insbesondere der DBU, des Umweltministeriums, des Verbands Deutscher Reeder, des Europ\u00e4ischen Lackverbands und des BUND.<br \/>\nVon den ca. 120 Teilnehmern waren 50 Repr\u00e4sentanten europ\u00e4ischer und asiatischer Chemiefirmen, Farbhersteller und Schiffswerften, 30 Teilnehmer stammten aus internationalen Forschungseinrichtungen, 17 aus deutschen und europ\u00e4ischen Beh\u00f6rden sowie 10 aus Umweltverb\u00e4nden.<br \/>\nEs handelte sich bei diesem Symposium wahrscheinlich um das erste internationale Antifouling-Symposium, welches sich nur mit biozidfreien Varianten befasste. Anhand der Zusammensetzung der Teilnehmer wird deutlich wie gro\u00df das Interesse der chemischen Industrie an diesen Produktentwicklungen ist. Zahlreiche Firmen stehen biozidfreien Varianten hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Einsatzf\u00e4higkeit bisher sehr skeptisch gegen\u00fcber. Im Laufe des Symposiums konnte ein sehr umfassender \u00dcberblick \u00fcber die bisher am Markt erh\u00e4ltlichen Systeme und die M\u00f6glichkeiten und Grenzen ihres Einsatzes gegeben werden. Auf Grund des starken Interesses an den Kongress-Beitr\u00e4gen wurden diese ab Mitte Januar 2004 auf der Homepage der DBU: www.dbu.de\/foulingrelease\/ und auf der Homepage von Limno-Mar: www.limnomar.de zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Im Vorfeld des Symposiums fand in Hamburg auf der Rickmer Rickmers eine Pressekonferenz statt, welche vom WWF organisiert wurde. In der Folge erschienen zahlreiche Beitr\u00e4ge im Rundfunk und Fernsehen sowie l\u00e4ngere Artikel in der \u00fcberregionalen Presse (Financial Times, ZEIT, taz, etc.)<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Im R\u00fcckblick und unter Ber\u00fccksichtigung zahlreicher internationaler Reaktionen kann die Veranstaltung als erstes gelungenes Symposium zu biozidfreien Alternativen im Antifoulingbereich angesehen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In einer internationalen Veranstaltung nach Abschluss des von der DBU gef\u00f6rderten Forschungsprojekts Erprobung biozidfreier Antibewuchsmittel f\u00fcr die Seeschifffahrt sollen die Ergebnisse des Projekts, der Stand der Markteinf\u00fchrung und F\u00f6rderung biozidfreier Beschichtungen im internationalen Rahmen dargestellt werden. Hierzu ist geplant, dass an zwei aufeinander folgenden Tagen (17.\/18.November 2003) in den R\u00e4umen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[61,51,2423,53],"class_list":["post-23285","projektdatenbank","type-projektdatenbank","status-publish","hentry","tag-hamburg","tag-ressourcenschonung","tag-umweltkommunikation","tag-umwelttechnik"],"meta_box":{"dbu_projektdatenbank_az_ges":"21071\/01","dbu_projektdatenbank_medien":"","dbu_projektdatenbank_pdfdatei":"A-21071.pdf","dbu_projektdatenbank_bsumme":"124.355,00","dbu_projektdatenbank_firma":"LimnoMar\nLabor f\u00fcr Limnische und Marine Forschung","dbu_projektdatenbank_strasse":"Duvenwischen 4","dbu_projektdatenbank_plz_str":"22359","dbu_projektdatenbank_ort_str":"Hamburg","dbu_projektdatenbank_p_von":"2002-11-22 00:00:00","dbu_projektdatenbank_p_bis":"2003-11-22 00:00:00","dbu_projektdatenbank_laufzeit":"1 Jahr","dbu_projektdatenbank_telefon":"040 6789911","dbu_projektdatenbank_inet":"www.limnomar.de","dbu_projektdatenbank_bundesland":"Hamburg","dbu_projektdatenbank_foerderber":"78","dbu_projektdatenbank_ab_bericht":"","dbu_projektdatenbank_ist_nachbewilligung_von":"","dbu_projektdatenbank_hat_nachbewilligung":"","dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/23285","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/projektdatenbank"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/23285\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36288,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/23285\/revisions\/36288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23285"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23285"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23285"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}