{"id":23230,"date":"2023-09-09T10:32:02","date_gmt":"2023-09-09T08:32:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/20902-01\/"},"modified":"2023-09-09T10:32:03","modified_gmt":"2023-09-09T08:32:03","slug":"20902-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/20902-01\/","title":{"rendered":"Beseitigung der Hochwassersch\u00e4den an den Au\u00dfenanlagen des Klosters Buch einschlie\u00dflich Wiederherstellung der Klostermauer als vorbeugender Schutz (Teil des Soforthilfeprogramms zur Beseitigung von Hochwassersch\u00e4den an national wertvollen Kulturg\u00fctern)"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Hochwasser vom Sommer 2002 zerst\u00f6rte alle ersten Bem\u00fchungen zur Rekultivierung der Klosteranlage Buch bei Leisnig. Insgesamt 9 Geb\u00e4ude und ca. 5,4 ha Au\u00dfenanlagen standen bis 1,50 m unter Wasser.<br \/>\nZiel war der Neuaufbau der zerst\u00f6rten Themeng\u00e4rten entsprechend denkmalpflegerischer Richtlinien, die Herstellung der zerst\u00f6rten Klostermauer (Teilbereich) und Bereiche des Marktfeldes. Die Herstellung der Au\u00dfenanlagen tr\u00e4gt wesentlich zur kulturellen und touristischen Belebung des Klosters bei.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIm ersten Arbeitsschritt wurden die strukturbildenden, arch\u00e4ologischen und landschaftsplanerischen Entscheidungen abgestimmt und mit dem Bauherrn (F\u00f6rderverein) diskutiert. Die Ergebnisse wurden in der Presse der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt.<br \/>\nDie Umsetzung der Planungsdokumente erforderte umfangreiche Abstimmungen vor und w\u00e4hrend der Bauphase. Zus\u00e4tzlich war die Abstimmung mit der Talsperrenmeisterei zum grunds\u00e4tzlichen Hochwasserschutz f\u00fcr Klosterbuch erforderlich. Im zweiten Arbeitsschritt waren daher Terminverschiebungen nicht ausgeschlossen.<br \/>\nF\u00fcr die Gestaltung, vor allem der Themeng\u00e4rten, war ein H\u00f6chstma\u00df an Informationen zur urspr\u00fcnglichen g\u00e4rtnerischen Gestaltung des Klosters vonn\u00f6ten, erfolgten Auswertung und Dokumentation der A4 Brosch\u00fcre Wiederherstellung der Au\u00dfen- und Gartenanlagen kulturhistorisches Zentrum Kloster Buch.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Bauprotokolle, Aktennotizen, Plandokumente und die o. g. Brosch\u00fcre sind vorhandene Dokumente, die die gesamte Projektrealisierung nachvollziehen lassen.<br \/>\nIn einem breiten \u00f6ffentlichen Dialog mit Beh\u00f6rden, Vereinsmitgliedern, Planern und Besuchern ist es gelungen die Au\u00dfenanlagen des Klosters entsprechend denkmalpflegerischen Richtlinien und unter Ber\u00fccksichtigung des Hochwasserschutzes wiederherzustellen.<br \/>\nEs ist gelungen ein r\u00e4umliches Strukturkonzept f\u00fcr die Au\u00dfenanlagen aufzustellen und zu einem Gro\u00dfteil umzusetzen. Diese r\u00e4umliche Strukturierung orientiert sich an der historischen Nutzung der Klosteranlage aber auch an der Zeit der landwirtschaftlichen Nutzung.<br \/>\nUnd es werden \u00f6konomische Zw\u00e4nge der heutigen Betreiber der Klosteranlage ber\u00fccksichtigt. Die Anlage der Themeng\u00e4rten (3) orientierte sich sowohl an \u00dcberlieferungen zu kl\u00f6sterlichen G\u00e4rten, an der vorhandenen Raumstruktur im Kloster selbst als auch an der Nutzung vorhandener Geb\u00e4ude und an dem Grundziel, wirtschaftlich geschlossene Kreisl\u00e4ufe zur Selbstversorgung zu praktizieren.<br \/>\nEntstanden sind 3 Themeng\u00e4rten. Diese sind:<br \/>\n\u00b7\tder Krautgarten, als Wirtschaftsgarten auf der Grundlage von Archivunterlagen von 1817<br \/>\n\u00b7\tder Arzneigarten (ehemals Abtgarten bezeichnet) gelegen am Eingang zur ehemaligen Infirmerie des Klosters<br \/>\n\u00b7\tder Kreuzgarten &#8211; als Ersatz f\u00fcr den Hortulus &#8211; gelegen im historischen Feld des Klosters<br \/>\nNeu wurde hergerichtet ein Teil der Klostermauer. Damit wird zugleich ein St\u00fcck Hochwasserschutz f\u00fcr die Klosteranlage und den Ort realisiert.<br \/>\nDas Marktfeld konnte anteilig erneuert werden und ebenfalls das Gr\u00fcne Anbaufeld.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse sind in einer gesonderten Brosch\u00fcre dokumentiert. Die Projektrealisierung wurde durch die regionalen Medien verfolgt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Hochwassersch\u00e4den konnten weitgehend behoben werden. Die Resonanz der Besucher best\u00e4tigt, dass die gefundenen L\u00f6sungen eine echte Bereicherung f\u00fcr das Kloster und die Region darstellen. Die Nachhaltigkeit dr\u00fcckt sich u. a. in gestiegenen Besucherzahlen aus.<br \/>\nBei der Gr\u00f6\u00dfe der Anlage und dem Gesamtzustand der Geb\u00e4ude konnte ein erster Schritt nach vorn erreicht werden.<br \/>\nWeitere Renovierungsarbeiten sind dringend erforderlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Hochwasser vom Sommer 2002 zerst\u00f6rte alle ersten Bem\u00fchungen zur Rekultivierung der Klosteranlage Buch bei Leisnig. Insgesamt 9 Geb\u00e4ude und ca. 5,4 ha Au\u00dfenanlagen standen bis 1,50 m unter Wasser. Ziel war der Neuaufbau der zerst\u00f6rten Themeng\u00e4rten entsprechend denkmalpflegerischer Richtlinien, die Herstellung der zerst\u00f6rten Klostermauer (Teilbereich) und Bereiche des Marktfeldes. 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